Der Bewerberblog hat ja nun schon recht ausführlich über Bewerbungsratgeber seine Meinung kundgetan, aber was mir jetzt in die Hände gefallen ist, toppt alles!
Das Buch, das mich so gefesselt und mich aus dem Singsang der Bewerberhandbücher rausgeholt hat, trägt den Titel: „So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos“.
Arbeitslos? Bei Cornelia Riechers Buch handelt es sich nicht im klassischen Sinne um ein Bewerberhandbuch. Es wird vielmehr an abschreckenden Beispielen verdeutlicht, dass man zwar arbeitslos sein kann, wenn man es darauf anlegt, gleichzeitig liefert es aber auch genug Gründe, so nicht zu enden.
Z. B. die gelernte Werbekauffrau Hildegard W., die kein Auto hat und zu weit außerhalb von der Stadt wohnt. Sie kommt erst gar nicht auf die Idee, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Oder ebenso Berhard J.: Eine geregelte Arbeitszeit ist nicht möglich, da mehrmals am Tag sein Berner Sennenhund Gassi gehen muss.
Walter P. wagt zumindest den Schritt zu einer Bewerbung, seinen Bewerbungsbriefen räumt er gleich zu Beginn ein, entlassen worden und seither bei der Suche nach neuer Arbeit nicht sonderlich erfolgreich gewesen zu sein. „Ich haben mir nun überlegt, mich bei Ihnen zu bewerben“, wendet er sich an den Adressaten, „und bitte Sie, eventuelle Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Hause zu prüfen.“
Viele bemühen sich erst gar nicht, sich über richtiges Bewerben zu informieren. Sie zeigen somit, wie man es als Jobanwärter nicht tun soll. Von der Lederbindung bis zur Büroklammer-Heftung, die die Unterlagen zusammenhalten, weist das Buch auf eingefahrene Verhaltensweisen hin, die man schleunigst ändern sollte.
Auch für Personaler bietet der ironisch zugespitzte „Ratgeber“ die Möglichkeit, Stellen mit den richtigen Kandidaten zu besetzen.
Ein Muss für jeden, der gängige Bewerbungsratgeber eher meidet.



5. August 2008 at 16:34
Hallo da draußen,
ich sitze hier vor einer leeren Word-Datei an meinem Rechner und versuche eine Bewerbung zu schreiben. Leider habe ich nicht viel Erfahrung damit und wenn, dann eher schlechte. Also habe ich ein bisschen im Netz gesurft, um mir Bewerbungstricks anzueignen. Ich bin dann auch auf GO!Jobware gestoßen und habe mir ein bisschen den Blog verinnerlicht. Zum Thema Bewerbungstipps ist mir dann diese Buchempfehlung aufgefallen und ich frage mich jetzt, ob solch eine Art Ratgeber wirklich hilfreich ist. Ich meine nur weil abschreckende Beispiele dargestellt werden, weiß ich doch nicht gleich wie der Hase läuft?!
Soll ich also lieber zu einem richtigen Ratgeber greifen und wenn zu welchem? Oder probiere ich mal die anschaulichere Variante?
6. August 2008 at 10:34
Hallo Marc!
Die Buchempfehlung eignet sich in deinem Fall sicherlich nicht dafür, um eine erfolgreiche Bewerbung zu schreiben. Das Buch zeigt lediglich auf sehr unterhaltsame und ironische Weise auf, welche Fehler Bewerber auf jeden Fall vermeiden sollten.
Möchtest du dich ernsthaft mit dem Thema Bewerbung auseinandersetzen, so können wir dir unser “Wiki” empfehlen. Hier erhälst du jede Menge Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Angefangen über das Anschreiben, das Bewerbungsphoto oder die Gestaltung des Lebenslaufes bis hin zum Vorstellungsgespräch. Schau doch einfach mal rein!
Für detailiertere Informationen klicke die Seite mit den Buchtipps an. Hier sind einige gute Bücher rund um das Thema Bewerbung aufgeführt.
Du schreibst, dass du bis dato eher schlechte Erfahrungen in Bezug auf Bewerbungen gemacht hast. Versuche herauszufinden, woran es vielleicht gelegen haben könnte. Zeige evtl. Freunden oder deiner Familie deine Bewerbungsunterlagen und erhalte somit auch hier ein Feedback, was du vielleicht optimieren könntest.
Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Erfolg und drücken dir die Daumen, dass du eine positive Resonanz auf deine Bewerbung erhälst. Vielleicht hälst du uns ja auf dem Laufenden?!
8. August 2008 at 16:20
Hallo,
danke für die schnelle Antwort. Ich habe mir das Wiki mal angesehen und konnte endlich meine leere Word-Datei füllen. Da habe ich wirklich viele nützliche Tricks gefunden, so dass ich mir glaube ich kein Buch kaufen muss. Ich werde die Bewerbung jetzt auch mal Bekannten geben, um sie zu begutachten. Ich habe meine Unterlagen jetzt etwas mit Farbe aufgepeppt und hoffe, dass sie so etwas mehr auffalen. Mal sehen, was sich ergibt. Zumindest bin ich froh, dass mir die Bewerbung einigermaßen gelungen ist. Ich hoffe sie kommt auch gut an. Abwarten. Falls ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werde, werde ich vielleicht nochmal mit Fragen hier posten, wenn ich im Wiki nichts dazu finde. Danke nochmal und vielleicht bis bald.
11. Februar 2009 at 09:54
Das ist ja alles schön und gut. Fakt bleibt jedoch: Es gibt derzeit nicht für alle Arbeit; deswegen sollte man froh sein, wenn manche Leute keinen Job beanspruchen und sie nicht ausgrenzen
Über die Hintergünde der Arbeitslosigkeit gibt es übrigens heute ein paar Gedanken in meinem Blog:
http://selbstversorger-blog.over-blog.de/article-27390067.html
Fokko
15. Februar 2009 at 16:28
Für alle die sich die Mühe nicht machen (wollen), hier die “Gedanken” von Fokko:
1. mehr Maschinen = weniger Arbeit (hab ich irgendwo schon mal gehört…)
Joa…das war es auch schon.
4. November 2009 at 12:43
Ich finds interessant……
29. November 2009 at 19:56
[...] http://gesichtet.net/2009/01/blog-erfolgreich-umgezogen/ http://www.go-jobware.de/blog/so-bleiben-sie-erfolgreich-arbeitslos/ http://blog.gauner.org/2007/10/23/10-wege-zu-mehr-besuchern-seo-pagerank/ [...]
19. Januar 2010 at 16:37
Hier hab ich eine gute Methode gefunden um leicht im Internet Geld zu verdienen…
http://g….t.com/
>>anm. Admin: netter Versuch<<
19. Januar 2010 at 16:47
der einzige der hier gerade verdienen will bist du, opus!
8. April 2010 at 11:56
denke mal das werde ich mir mal zu gemüte führen, vielen dank
2. Mai 2010 at 16:32
Auch ich erhalte täglich 2 - 3 Bewerbungen und bin ziemlich entsetzt, wie und in welcher Form sich manche Leute um eine Arbeitstelle bewerben. Zumindest könnte man eine ordentliche Form, Vollständigkeit und keine Rechtschreibfehler erwarten. Doch leider klappt dieser Punkt schon bei mehr als der Hälfte der Bewerbungen nicht. Manche hingegen sind auch übertunet und ich frage mich ob der Herr sich nicht besser als Designer bewerben sollte. Es ist schwierig die Anforderungen des Arbeitgebers zu treffen, aber man sollte sich in jedem Fall vor Abgabe der Bewerbung über die grundlegenden Formanfordernisse informieren. Wenn die Bewerbung ersteinmal gelesen wird, dann kommt es sowieso mehr auf den Inhalt und die Kompetenz des Bewerbers als auf Äusserlichkeiten an.