Wer sich schon immer gefragt hat, ob er denn mit dem Kauf bzw. Weiterverkauf von Apples iPad den schnellen Euro machen kann, der sollte schnell nach einer anderen Geschäftsidee suchen. Gleiches gilt für Leute, welchen anderen damit einfach nur eine "Freude" machen wollen. In den USA hat nämlich jetzt ein Student zu viele iPads im örtlichen Appleshop gekauft und berichtet in seinem Blog nun davon, wie Apple ihm gegenüber eine lebenslange iPad-Sperre aussprach. Laut eigenen Aussagen, wollte der Student seinen Freunden aus Übersee eine Freude machen und kaufte (ohne kommerziellen Hintergedanken) insgesamt 5 iPads, teilweise zwei iPads pro Tag. Die wollte bzw. verschickte er dann an seine Internet-Buddies, welche bis jetzt noch nicht das Glück hatten ein iPad selber käuflich zu erwerben. Er verlangte von Ihnen lediglich den Preis plus die dazugehörigen Versandkosten.
Pech nur, dass jeder Bürger anscheinend nur eine bestimmte Anzahl an iPads in seinem Leben erwerben darf. Der örtliche Appleverkäufer machte ihm also klar, dass er sein ganzen Leben kein neues iPad mehr kaufen könne, da sein "Lebenskontingent" aufgebraucht ist. Die Frage, wie viele iPads man denn kaufen dürfe, wollte der Apple-Mitarbeiter dem US-Studenten aber nicht beantworten, denn diese Information sei "nicht verfügbar".
Tja, ob falsch oder richtig will ich hier jetzt gar nicht beurteilen. Ein Händler darf grundsätzlich aber vollkommen frei entscheiden wieviel und was er an wen verkauft. Und auch, wenn es sich hier nicht um ein auf Dauer begrenztes Gut handelt, muss ich zugeben, dass ich die Entscheidung von Apple hier (und das ist durchaus nicht immer so) zumindest nachvollziehen kann.


