So, ich hab mal wieder was zu einem unserer Lieblingsthemen gefunden: den Studiengebühren. Ich will hier jetzt gar nicht wieder alle Gründe aufzählen, warum Studiengebühren grundsätzlich schlecht sind, aber laut einem Artikel bei Zeit Online wird das Statistische Bundesamt am Montag einigen "Studiengebühr-Gegnern" zunächst mal den Wind aus den Segeln nehmen. Dort kommt man nämlich zu dem durchaus erstaunlichen Ergebnis, dass es in Deutschland noch nie so viele Studienanfänger gab, wie im laufenden Wintersemester 2008. In vielen Bundesländern ist die Zuwachsrate bei Erstsemestern sogar zweistellig (in % ausgedrückt natürlich). Jetzt könnte man meinen, dass sich das vielleicht nur auf die Länder bezieht, die noch keine Studiengebühren eingeführt bzw. diese wieder abgeschafft haben. Das ist aber wohl nicht so! Angeblich verzeichnen auch Unis in Ländern mit Studiengebühren einen deutlichen Zuwachs. Glaubt man den Prognosen für die nächsten Jahre, wird das auch erst mal so bleiben, möglicherweise könnte der "Run" auf die Hochschulen sogar noch weiter zunehmen.
Ihre abschreckende Wirkung als zusätzliche finanzielle Belastung scheinen die Studiengebühren also anscheinend erst mal verloren zu haben. Auch wenn das Studium dadurch natürlich vielen nicht gerade leichter fallen dürfte ...


