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Die Welle der Konjunktur hat wieder zugeschlagen. Während die einen noch auf ihrem Höhepunkt surfen, fangen die anderen an, unter ihr zu ertrinken.

Ich habe gehört, dass die Konjunktur-Kurve nach einem Boom nun also bald die folglich bekannte Rezession auf die Bürger spülen wird. Speziell auf dem Arbeitsmarkt lassen erste Anstiege der Arbeitslosenzahlen nichts Gutes erahnen. Nachdem auch ich, mit Rettungsring um die Hüften, Angst habe irgendwann mit dieser Welle zu ertrinken, habe ich mich mal auf Welt.de erkundigt, wie es denn um meine Zukunft auf dem Arbeitsmarkt bestellt ist. Als ich dann auf den Artikel „Die besten Zeiten am Arbeitsmarkt sind vorbei“ gestoßen bin, ließ meine Befürchtung nicht nach.

Es heißt, dass ausgerechnet ab dem Jahr 2009, wo ich dann, nach abgeschlossenem Studium, endlich auch mal nach einem Job suchen kann, der Beschäftigungsaufbau zum Stillstand komme. Aktuell sind die Arbeitslosenzahlen um 50.000 gestiegen. Immer noch hoffen lässt aber, dass die Quote im Vergleich zum Vorjahr trotzdem um mehr als einen Prozent niedriger ist und im nächsten Jahr vielleicht zwei Prozent daraus werden.
Der Artikel stößt besonders darauf, dass Langzeitarbeitslose, unter ihnen sind viele unqualifizierte Job-Suchende, wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten, also kann ich nur hoffen, dass ich nach meinem Studium eben nicht zu diesem werde. Ich mache einfach einen guten Abschluss und hoffe 2009 als Fach- und Führungskraft zu enden, um nicht zu den hoffnungslosen Fällen der Langzeitarbeitslosen zu gehören. Bis dahin versuche ich die große Welle abzuwarten …



 

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Blog GO!Jobware - RSS Feed - Kommentare zu Surfin’ Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt

3 Kommentare zu „Surfin’ Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt“




  1. Nicole Says:

    Habe gerade ein bisschen im Internet gesurft und bin auf diese Seite gestossen.

    Das was du schreibst, sind für mich sicherlich keine neuen Erkenntnisse, aber wenn man es dann doch noch mal vor Augen geführt bekommt, wird einem doch ganz anders zumute.

    Ich bin zwar nicht arbeitslos, aber aufgrund von Kindererziehungszeiten jetzt seit 6 Jahren aus dem Berufsleben raus. Einem selber kommt die Zeit gar nicht so lange vor, aber realistisch gesehen, habe ich in dieser Zeit sicherlich schon einige Entwicklungen und Änderungen verpasst.

    Zum Ende des Jahres läuft meine Elternzeit aus und ich weiß schon jetzt, dass ich bei meinem alten Arbeitgeber nicht mehr weiterbeschäftigt werden kann. Somit werde ich also in nächster Zeit aktiv sein und fleißig Bewerbungen schreiben.

    Ich weiß aber auch, dass es schwer sein wird, als Mutter von 2 kleinen Kindern einen adäquaten Job als Teilzeitkraft zu bekommen. Ich bin/ war als qualifizierte Fachkraft tätig, aber meine Aufgaben werde ich in dieser Form in Teilzeit bestimmt nicht mehr ausüben können.

    Aber wer weiß, vielleicht habe ich ja doch Glück und kann einen Arbeitgeber von meinen Fähigkeiten überzeugen. Drückt mir die Daumen!

    Werde mal ab und zu wieder hier im Blog vorbeischauen und evtl. über meine Erfahrungen berichten..




  2. Nicole Says:

    Hallo!

    Wollte hier doch noch mal über den aktuellen Stand meiner derzeitigen Arbeitssituation berichten.

    Ich habe mich im September bei der Bundesagentur für Arbeit für den Januar nächsten Jahres als arbeitssuchend gemeldet. Da man sich ganz unproblematisch per Telefon bei der Bundesagentur melden kann, war ich heilfroh, nicht auf irgendwelchen Fluren mit zahlreichen Arbeitslosen stehen zu müssen. Ich war angenehm überrascht wie gut das Prozedere organisiert war - Bis auf einen kleinen Computerausfall, bei dem meine Daten nicht vollständig aufgenommen werden konnten, verlief alles sehr strukturiert und kompetent (hätte ich nie mit gerechnet…).

    Im Oktober hatte ich gleich einen Beratungstermin, für das ich Unterlagen und Formularen zugeschickt bekam, so dass die zuständige Sachbearbeiterin sich auf das Gespräch vorbereiten konnte.

    Beim Gespräch wurde mein Bewerberprofil besprochen und Weiterbildungsbedarf analysiert. Mir wurde ein Bildungsgutschein bewilligt, mit dem ich jetzt eine für mich geeignete Fortbildung besuchen kann. Leider gehen fast alle in Frage kommenden Seminare bis 16.00 Uhr, so dass ich Betreuungsprobleme für meine Kinder bekomme, aber ich suche fleißig weiter…

    Die ersten beiden Vermittlungsvorschläge vom Arbeitsamt habe ich auch schon bekommen. Leider passen sie überhaupt nicht mit meinem Profil überein. Dennoch ergab sich daraus schon ein nettes Vorstellungsgespräch. Ich wollte eigentlich bei der Firma anrufen, um zu fragen, ob es wirklich Sinn macht, sich zu bewerben, da ich die geforderten Aufgabengebiete bis dato noch nicht gemacht habe. Die zuständige Dame fand mich aber am Telefon ganz symphatisch und lud mich daraufhin doch zum Vorstellungsgespräch ein.

    Leider kamen wir jedoch beide zu dem Schluss, dass ich überqualifiziert sei (wie ich mir ja sowieso schon gedacht hatte) und dieser Aufgabenbereich ein Rückschritt für mich bedeuten würde.

    Dennoch muss ich sagen, dass mir das Gespräch Auftrieb gegeben hat und ich mich von nun an hochmotiviet bewerben werde. Mal schauen, wann ich positives zu berichten habe!?




  3. Christoph Says:

    Auch wenn ich höre, das die Exporte etc. wieder angezogen sind. Will ich dem “angeblichen” Konjunkturhoch nicht recht glauben. Die weltweite Krise ist noch nicht vorbei, die Aufträge werden zurück gehen, weil einfach kein Geld mehr da ist.




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