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Artikel-Schlagworte: „Absage“







studentin-mit-bewerbungsuntWer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, macht sich vorher Gedanken darüber, wie er bei seinem potentiellen Arbeitgeber den besten Eindruck hinterlassen kann. Um aber zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden, ist es wichtig, dass auch die Bewerbungsunterlagen im tadellosen Zustand sind. Personaler sehen und lesen bei Bewerbungsverfahren eine Vielzahl von Bewerbungsunterlagen, die nicht immer mit besonderer Sorgfalt erstellt wurden.

Dabei gibt es ein paar einfache Regeln, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Bieten Unternehmen an die Unterlagen schriftlich einzureichen, ist darauf zu achten, dass alles sauber und ordentlich in einer neuen Bewerbungsmappe eingeheftet ist. Kein Personaler macht sich gern die Mühe, Bewerbungsunterlagen zu sortieren oder lose Blätter wieder einzusammeln. Auch Transparenthüllen sind keine gute Lösung, da die Blätter für Markierungen und Kommentare zunächst aus der Hülle herausgenommen werden müssen. Es gilt daher, es dem Personaler so einfach wie möglich zu machen, um die wichtigen Informationen über den Bewerber zu erfassen. Auch Flecken und "Eselsohren" haben in einer Bewerbungsmappe nichts verloren. Sie werfen sofort ein schlechtes Licht auf den jeweiligen Kandidaten und seine Arbeitseinstellung.

Bewerbungsmappen, die schon erste Gebrauchsspuren aufweisen, sollten nicht recycelt werden, auch wenn dies Geld sparen würde. Der geschulte Blick der Personalabteilung sieht sofort, wenn sich das Wort "Absage" aus vorherigen Bewerbungen, auf die Mappe durchgedrückt hat.

Bei Onlinebewerbungsverfahren ist darauf zu achten, dass die Felder sorgfältig ausgefüllt werden. Ist die Eingabe eines Anschreibens vorgesehen, ist es sinnvoll, dieses vorher in Ruhe zu verfassen und anschließend in das Feld zu kopieren. Gerne sieht man vor lauter Wald die Bäume nicht, sodass sich Fehler bei der direkten Eingabe in die Bewerbungsmaske schneller einschleichen. Grundsätzlich ist bei der Anlagenerstellungen für Onlinebewerbungen die gleiche Reihenfolge einzuhalten, wie bei der Schriftlichen: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Die vorgeschriebene Größe des Dateianhangs sollte dabei nicht überschritten werden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Datei nicht geöffnet werden kann. Und durch so einen Fehler möchte ja niemand seine Chance auf einen Job vergeben.

Weitere Tipps für die Bewerbungsmappe findet ihr hier.







Genauso mies wie das Wetter zurzeit ist, fühle ich mich auch irgendwie. Für mich ist es nun mal problematisch, wenn ein so zäher Informationsfluss hinsichtlich meiner Bewerbungen herrscht. Es gibt nichts schlimmeres, als eine ungewisse berufliche Zukunft. Eben habe ich gesehen, dass der Postzusteller einiges an Sendungen in seiner Hand hatte, als er zu unserem Briefkasten gegangen ist. Ich bin mal gespannt, ob heute vielleicht etwas gescheites dabei ist.

Seit meinen ersten Bewerbungen ist ja schon einige Zeit vergangen, und irgendwann muss doch auch mal eine Reaktion seitens der Unternehmen erfolgen. Neben Werbung, angeblichen Gewinnen dubioser Veranstalter, sehe ich zwei größere Umschläge und einen weiteren Brief. Ein Blick in die großen Umschläge bestätigt meinen ersten Verdacht: „Sehr geehrte Frau…“, „…leider konnten wir Ihre Bewerbung nicht weiter berücksichtigen…“ Typische Absagen, ihr kennt das ja, Standardtexte perfekt in Szene gesetzt.

Ok, wenn Unternehmen schon vorgefertigte Textbausteine per „Copy & Paste“ einsetzten, dann würde ich wenigstens mal die persönliche Anrede richtig verfassen, denn mein Nachnahme ist dass mit Sicherheit nicht, der dort steht. Aber ich habe ja noch einen anderen Brief erhalten. Klasse, eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Ein gutes Zeichen, und dann auch noch in meiner bevorzugten Region. Bedeutet für mich konkret: „Shoppen!“ Ich kann ja schließlich nicht in meinen verwaschenen Jeans dort auftauchen. Schließlich möchte ich einen bleibenden Eindruck hinterlassen, wenn möglich einen positiven. Obwohl ich mich sehr über diese Nachricht freue, spüre ich schon meine steigende Nervosität. Beim nächsten mal Berichte ich, wie es gelaufen ist.
Bis dahin, Katrin







Wie die Zeit doch vergeht. Ich warte immer noch auf den Termin, um bei einem Probearbeitstag mein Gegenüber von mir zu überzeugen. Ob ich nachfragen soll? Ich will dort unbedingt arbeiten, aber ich will zu diesem Zeitpunkt auch niemandem auf die Nerven gehen. Irgendwie ein klassisches Problem: Wirke ich, wenn ich nachfrage, störend, nervend und ungeduldig oder wird mein „nichtnachhaken“ als Desinteresse am Unternehmen gewertet?

Mich überkommt das Gefühl, dass egal was ich mache, es falsch sein könnte. Obwohl diese Woche noch nicht vorbei ist, empfinde ich meine Situation als absolut unbefriedigend. Es hat sich nämlich noch nichts in Richtung berufliche Zukunft konkretisiert und ich merke, dass Erfolg und Misserfolg eng beieinander liegen. Dass man nicht immer sofort einen Arbeitsplatz nach einem Studium findet, war mir von Anfang an klar, aber dass es solche Schwierigkeiten geben könnte, daran habe ich echt nicht gedacht. Ich finde es absurd, wenn ich die aktuellen Arbeitsmarktdaten in den Nachrichten zu sehen bekomme. Niedrigste Arbeitslosenzahl seit langem und eine optimistische Stimmung auf dem Arbeitsmarkt.

Mal im Ernst, das scheint bei mir alles nicht anzukommen. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, hatte ich natürlich Recht, was meine Bewerbung bei der Arge betrifft. Mir wurde abgesagt! Begründung: „Kein Budget!“
Bis bald, Lena







Das Assessment Center letzte Woche scheint wohl ganz gut gelaufen zu sein, obwohl die klimatischen Verhältnisse an diesem Tag alles andere als zumutbar waren. Es war sehr heiß und zudem äußerst schwül, was nicht gerade als „angenehm“ in so einer Testsituation empfunden werden kann. Naja, jedenfalls habe ich das Gefühl, dass ich hier durchaus erfolgreich gewesen sein könnte. Das wurde mir auch durch das sofortige Feedback bestätigt. Dadurch habe ich es wieder eine Stufe weitergebracht und wir haben noch einen Termin für einen Probearbeitstag vereinbart. Leider wurde dieser Termin nicht eingehalten und ich werde wieder zu einem nervösen Tiger. Aber es gibt jemand anderen, der wegen einer Bewerbung Kontakt zu mir aufnimmt; mein Ansprechpartner bei der Arge. Was folgt, ist ein Satz wie „Besprechen Sie die Ergebnisse in Ihrer Maßnahme…“, bei dem ich mir an einem Finger abzählen kann, dass dies eine Absage sein wird. Aber wieso wird mir das nicht direkt am Telefon gesagt?

































Das Maß der Dinge
Über die deutsche Sprache denke ich wenig nach, ...













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