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Artikel-Schlagworte: „Abschluss“







werkzeuge Für viele Abiturienten ist völlig klar, dass sie nach der Schule zur Uni gehen. Häufig wird gerade an Gymnasien die Möglichkeit einer Ausbildung seltener in Betracht gezogen. Das mag einer der Gründe sein, warum der Anteil der Studierenden eines Jahrgangs in den letzten fünf Jahren von 37 Prozent auf 50 Prozent angestiegen ist. Aber nicht nur Studenten, sondern auch Handwerker braucht das Land. Deswegen fordern Vertreter des deutschen Handwerks einen Bachelor-Titel für Meister, Fachwirte und Co. Der „Bachelor Professional“ soll den deutschen Abschluss auch im Ausland für eine klarere Zuordnung sorgen.

Die Hochschulen sehen diesen Vorschlag allerdings kritisch und wollen ihren „Bachelor“ keineswegs mit dem Handwerk teilen. Aus Angst, die Grenzen zwischen den beruflichen Qualifikationen könnten zu stark verschwimmen. Ganz unbegründet ist diese Angst nicht: Schon jetzt können Hauptschulabsolventen mit einer abgeschlossenen Ausbildung z.B. am Studieninstitut für Sport, Freizeit und Tourismus einen „Bachelor of Tourism (CCI)“ durch ein Fernstudium erwerben. Dieser entspricht dem „Fachwirt für Tourismus“. Der Zusatz „CCI“ bedeutet, dass das Zeugnis durch die IHK verliehen wird.

Die IHK sieht sich mit dem Vorwurf des Titelschwindels konfrontiert, da der Abschluss des Bachelors in Deutschland ausschließlich ein Hochschulgrad sei. Die Diskussion ist allerdings schon einige Jahre alt. Daher feilen derzeit Politiker, Hochschul- und Handwerksvertreter an einem einheitlichen Regelwerk, das die Einstufung der einzelnen Qualifikationen festlegen soll. Der „Deutsche Qualifikationsrahmen“ soll eine bessere Vergleichbarkeit auf nationaler und internationaler Ebene gewährleisten. Aber auch hier scheint eine Einigung schwer zu fallen und man darf gespannt sein, ob es ein bisschen mehr Klarheit im Bachelor-Master-Chaos bringt.







eistute Es werden ja die skurrilsten Studiengänge angeboten, aber einer setzt dem ganzen im wahrsten Sinne des Wortes das Sahnehäubchen auf: An der Ice Cream University in New Jersey kann man die Kunst der Eiscreme studieren. Und nein, das ist kein Scherz. Ich bin zwar selber nicht da gewesen, um mich von ihrer Existenz zu überzeugen, aber die Internetseite der Uni dürfte als Beweis reichen (wobei diese eher ein schlechter Scherz ist, was einen schon wieder skeptisch machen sollte).

Eigentlich klingt das ganze Konzept auch nicht nach einer herkömmlichen Universität, sondern nach Volkshochschule und Weiterbildung. Im Jahr besuchen ca. 500 Studenten im Durchschnitt 2 Seminare und werden dann mit einem Zertifikat entlassen. Viele Eisproduzenten schicken ihre Mitarbeiter zur Weiterbildung in die Seminare von Malcom Stogo, dem Begründer der Universität. Er ist übrigens auch derjenige, der uns die Cornetto-Waffel und Cookies ‘n‘ Cream beschert hat und somit scheinbar eine echte Größe auf dem Eiscreme-Markt. Außerdem werden Mitarbeiterschulungen direkt in großen Unternehmen wie z.B. Häagn-Dazs durchgeführt.

Die Seminare klingen völlig unspektakulär und reichen von einer Einführung in die Herstellung von Eiscreme bis zu Seminaren zur Geschäftsführung und Produktentwicklung. Es werden sogar Studienreisen für sogenannte ‚Master Classes‘ nach Bologna angeboten. Das Ganze hat natürlich auch seinen Preis: Die Teilnahmegebühren für ein normales zweitägiges Einführungsseminar liegen zwischen 400 und knapp 1000 Dollar.
Wer also noch umsatteln will und statt BWL in die Kunst der Eiscremeherstellung einsteigen will, der muss zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, aber der tägliche Schokobecher ist bestimmt mit inbegriffen.







Professor ersetzt Noten durch ErfahrungspunkteComputerspielen hängt ja im Allgemeinen der Ruf nach nicht besonders leistungsfördernd für Schule und Studium zu sein. An der Universität von Indiana findet nun seit knapp einem Jahr eine ganz andere Bildungsreform statt und die basiert auf einem eben solchen. Ein Professor hat dort das herkömmliche Notensystem in zwei seiner Seminare über Bord (Studiengang Game Design) geworfen und verteilt Erfahrungspunkte an seine Studenten. Vorbild für dieses System ist das Skill-System in World of Warcraft.

Die Studenten starten in seinen Kursen zu Beginn der Lehrveranstaltung erst einmal auf Level 0. Es werden keine Lerngruppen gebildet, sondern wie im Spiel Gilden eingeteilt, welche gemeinsam die verschiedensten Aufgaben erledigen müssen. Zusätzlich muss jeder verschiedene Missionen im Alleingang bestreiten. Durch den erfolgreichen Abschluss eines "Quests", z.B. eine Präsentation oder der Abgabe einer wissenschaftlichen Arbeit, können die Studenten Erfahrungspunkte sammeln und ein Level aufsteigen.

Eine nette Idee wie ich finde und mal ein völlig neuer Weg die Studenten zu motivieren. Ob wir demnächst dann auch an unseren heimischen Universitäten Erfahrungspunkte sammeln müssen lass ich mal dahin gestellt. Zumindest in naher Zukunft sind die Chancen aber wohl doch eher gering ...







StatistikÜberlegt euch jetzt noch mal genau, ob ihr euer Studium wirklich an einer Fachhochschule abschließen wollt. Es besteht nämlich die sehr große Möglichkeit, dass Ihr dies mit schlechteren Noten abschließen werdet, als an einer Universität. Laut Statistischen Bundesamt in Wiesbaden kamen 2008 insgesamt 32,5 Prozent aller Absolventen von Fachhochschulen auf die Gesamtnote "befriedigend" oder schlechter. Noch ohne die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse lag die Quote bei Universtitäts-Absolventen in diesem Bereich hingegen nur bei 20,7 Prozent (Lehrämter 21,4 Prozent).

Bei den Bachelorabschlüssen lagen zwar ebenfalls die Universitäten im Vergleich zu den Fachhochschulen vorn, aber lange nicht mehr so deutlich. Die Gesamtnote "befriedigend" (oder schlechter) brachten an Fachhochschulen 19,8 Prozent der Studenten nach Hause, an den Universitäten nur 17,7 Prozent.

Noch ein paar Statistiken? An deutschen Hochschulen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 309.400 Prüfungen erfolgreich abgelegt. Den gößten Anteil machen dabei mit 111.800 universitären Abschlüssen, 82.800 Fachhochschulabschlüssen und 32.600 Lehramtsprüfungen (73,4 Prozent) die traditionellen Abschlussarten aus. Bachelor- und Master-Studiengänge nur 18,4 Prozent. Fehlen noch 8 Prozent und bei diesen handelte es sich um Promotionen.

Ganz interessant alles, vor allem weil zu erwarten ist, dass sich diese schon für das Jahr 2009 anteilig deutlich Richtung Bachelor- und Master-Studiengängen verschieben wird. Aber bis dahin ist ja noch ein bisschen Zeit ... zumindest für die Auswertung ...







Screenshot von yearbookyourself.com Wolltet ihr schon immer mal wissen, wie ihr zur Zeit eurer Eltern ausgesehen hättet? Eine Zeit in der man als Mann wahrscheinlich lange Haare und einen Schnäuzer und als Frau ein knallbuntes Kleid und ein Stirnband getragen hätte. Eben wie richtige Hippies. Fotos auf denen eure Eltern so zu sehen sind, sind wohl eher peinlich und dennoch gibt es jetzt die Möglichkeit sich selbst in der peinlichen Moderichtung auf Fotos zu verewigen.

Diesen kultige Dienst gibt es auf yearbookyourself.com. Hier könnt ihr mit einem Mausklick sehen, wie ihr in den vergangenen Jahrzehnten ausgesehen hättet. Ihr braucht dafür nur ein Foto von euch auf der Website hochzuladen, auf dem euer Gesicht frontal zu erkennen ist und dann könnt ihr spielerisch durch die verschiedenen Modejahre ab 1952 klicken, um euch zu verfremden. Auf yearbookyourself.com öffnet sich ein virtuelles Jahrbuch, für das ihr euer Geschlecht angeben könnt und dann das Foto nach Angaben positioniert und in den unterschiedlichen geschlechterspezifischen Rahmen nach eurem besten Foto im Oldschool-Style suchen könnt.

Nachdem das richtige Outfit und die richtige Frisur von Früher für das eigene Bild gefunden wurde, kann man es sich auf dem PC speichern und an Freunde schicken. Verwendet man das Bild dann für seinen Account in verschiedenen Online Communities, staunen die Bekannten bestimmt nicht schlecht. Lustig wäre es bestimmt auch, wenn man vor hat ein Jahrbuch für seinen Jahrgang an Uni oder Schule anzufertigen und alle Absolventen ihr verfremdetes Foto aus yearbookyourself.com dafür verwenden.
Probiert den Spaß doch einfach mal aus.







gelangweilter-junge Wie oft hat man diesen Satz schon hören müssen. Egal ob erfolgreiche Schauspieler oder Unternehmer, Musiker oder Regisseure. Viele kokettieren gerne und ausgiebig damit, dass sie immer nur Fünfen und Sechsen mit nach Hause gebracht oder ihr Studium abgebrochen haben und aus ihnen sei trotzdem was geworden.

Bill Gates hat sein Studium in Harvard geschmissen und grinst uns trotzdem immer noch von Platz Eins der Forbes Rich List an. Und Reinold Messner, der alle 14 Achttausender bestieg, hat sein Studium der Vermessungskunde abgebrochen und ist trotzdem heute erfolgreich (wenn auch nicht so reich, wie Bill Gates). Günther Jauch versuchte es sogar zwei Mal mit dem Studieren. Einmal Jura, das andere Mal Politik und Neuere Geschichte. Dann entschied er sich doch für die Medien und ist heute einer der beliebtesten deutschen Moderatoren.

Das ist ja alles schön und gut und macht den ganzen Schul- und Studienabbrechern bestimmt viel Hoffnung. Allerdings ist das auch schon ein paar Jährchen her und wie sagt man so schön: die Zeiten haben sich geändert! In einer Leistungsgesellschaft wie unserer, mit großer Wirtschaftskrise am Bein, würde ich mich jetzt nicht darauf verlassen, dass man ohne Schulabschluss, mit schlechten Noten oder einem abgebrochenen Studium es heute noch weit bringt.







SchulmädchenAn einer britischen Schule wurden zwei Mädchen von der Schule suspendiert, weil sie nach Ermessen des Direktors zu blond sind. Das ist kein Witz. Der Verhaltenskodex der Schule verbietet das Tragen unnatürlicher Haarfarben, zu viel Make-up und individueller Kleidung. Erst wenn die Mädchen eine braune Tönung benutzen, will der Direktor sie wieder zum Unterricht gehen lassen. Allerdings sind die Haare der beiden 16-jährigen nach eigenen Angaben absolut natürlich und ungefärbt. Zu allem Übel befinden sich die Suspendierten im Abschlussjahr und sollten sich mit wichtigen Dingen wie Prüfungen oder College- Wahl beschäftigen. Wenn sie jetzt blaue, grüne, pinke oder rote Haare hätten, wäre die Entscheidung ja noch nachzuvollziehen; aber blond? Zu blond für einen guten Abschluss sind die beiden keinesfalls: Sie glänzen mit guten Noten und bezweifeln beide, dass Haarfarbe und Leistung in irgendeiner Weise miteinander korrelieren. Diese Argumente, wie auch der Druck von Eltern und Öffentlichkeit scheinen Wirkung gezeigt zu haben: Der Direktor hat versprochen, die Schulordnung noch einmal zu Überdenken und sie ggf. genauer zu formulieren, damit es in Zukunft nicht mehr zu solchen "Missverständnissen" kommen könne. Quelle: Dailymail







Ist das nicht genial? Endlich halte ich mein Diplomzeugnis in meinen Händen. Die Bewertung ist doch besser ausgefallen, als ich zunächst dachte. Eine glatte zwei! Auch wenn es jetzt niemand sehen kann, ich freue mich total darüber. Das wird natürlich gebührend gefeiert, im Kreise meiner Familie mit viel Sekt und allem was noch dazu gehört. Was für ein Ereignis. Doch ich habe mir auch mal ein paar Gedanken gemacht, wie es mit mir weitergehen soll. Ich denke, ein Arbeitsplatz im Bereich Controlling wäre sehr interessant für mich, war ja schließlich auch ein Schwerpunktfach.

Na klasse, leider kenne ich in meiner Umgebung keine Firma, die in diesem Bereich etwas sucht. Vielleicht findet sich ja in unserer hiesigen Tageszeitung etwas, mal schauen. Ist ja schon interessant welche Berufe es so gibt, „Sales Manager“, „Technical Engineer“, „Junior Consultant Manager“ ... Hmmm, ohne Englisch sieht’s mit einem Job doch recht schwierig aus. Höchste Zeit, meine Kenntnisse mal wieder aufzufrischen, aber nicht mehr heute, denn morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Werde wohl mal ein bisschen googeln und Ausschau nach einem potentiellen Arbeitgeber halten. Habe irgendwie keine so rechte Lust Bewerbungen zu schreiben, es ist so herrliches Wetter. Ich glaube, ich werde mal meine Freundin besuchen, hab sie schon lange nicht mehr gesehen und morgen mache ich mich dann auf die Suche nach meinem neuen Arbeitsplatz.
Also bis dann
Eure Katrin

































Hühner und VIP?
Seit dem Serien Kracher „Bauer sucht Frau“ wissen ...













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