Sich richtig zu bewerben ist gar nicht so schwer. Man muss lediglich ein paar Punkte beachten, um sich erfolgreich zu bewerben. Ob nach Ende der Schulzeit, nach einer Kündigung, Auslotung der eigenen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt oder dem Wunsch nach beruflicher Veränderung: Es ist von entscheidender Bedeutung, eine ansprechende und gute Bewerbung für einen neuen Arbeitsplatz zu verfassen.
Im Vorfeld gilt als Erstes zu klären: Was stellt die neue Arbeitsstelle für Ansprüche und was bringe ich hierfür mit? Inwiefern bin ich für diese Stelle geeignet? Eventuell vorhandene Lücken können durch Fort- und Weiterbildung geschlossen werden - das signalisiert Eigeninitiative und wirkliches Bemühen um den Job. In jedem Fall steht die gründliche Information über das Unternehmen und der Stellenanzeige an erster Stelle.
Entscheidend bei einer Bewerbung sind auch Vollständigkeit und Qualität: Das Deckblatt und insbesondere das Bewerbungsanschreiben sind der erste Eindruck, den der Bewerber beim Arbeitgeber hinterlässt. Sind beispielsweise im Bewerbungsanschreiben bereits Fehler enthalten, wird die Bewerbung meist sofort ausgemustert. Selbiges gilt für unvollständige Unterlagen.
Arbeitgeber legen großen Wert auf Formalia wie auf ein qualitativ gutes Bewerbungsfoto und einen korrekten Lebenslauf mit fehlerfreiem Anschreiben. Wert gelegt wird darüber hinaus auf die persönlichen Fähigkeiten und positiven Charakterzüge, die der Bewerber in den Job einbringen kann.
Damit die Bewerbung erfolgreich ist, sollten nach Möglichkeit alle formalen Bestandteile wie Zeugnisse beispielsweise über Fort- und Weiterbildungen vorhanden sein. Der Bewerber muss in jedem Fall ein ausdrucksstarkes Anschreiben verfassen und vermitteln, geeignet zu sein und die zu besetzende Stelle wirklich zu wollen. Weitere Infos dazu finden Sie im E-Book Bewerbung schreiben.Passende Jobs findet Ihr bei Jobware.
Tja, ich weiß nicht genau, ob das bei vielen einfach reine Selbstüberschätzung oder einfach eine gehörige Portion Selbstvertrauen ist. Trotz der momentanen Wirtschaftskrise sehen Studenten einer aktuellen Studie von Ernst & Young zufolge eigentlich keine größeren Probleme, nach dem Studium einen Job zu bekommen. Das Wunschgehalt stieg im Vergleich zum Vorjahr sogar von 37.000 Euro auf 38.000 Euro an. Rund 50% der 3.000 befragten Studenten gab zwar an, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sich prinzipiell eher verschlechtert hätten, 86% glauben jedoch, dass Sie nach dem Studium sehr schnell einen Job finden werden, der den eigenen Erwartungen und Qualifikationen entspricht.
Studenten von heute haben aber nicht nur höhere Gehaltsvorstellungen als noch vor einem Jahr, sie sind zudem weniger dazu bereit für einen Job umzuziehen. Es sind zwar immer noch 84%, die einen Umzug in Betracht ziehen würden und damit nur 1% weniger als 2008, aber auch das finde ich ziemlich bemerkenswert.
Nur um das noch mal kurz zusammenzufassen: es dürfte also kein Problem sein, direkt nach dem Studium einen Job zu finden, der meinen Erwartungen erspricht, für den ich nicht umziehen muss und der auch noch sehr gut bezahlt ist!? Viel Glück kann ich da nur sagen. Die meisten werden es brauchen ... ...
Jetzt will ich die Optimisten nicht unnötig beunruhigen, aber laut Ernst & Young hat sich der Arbeitsmarkt für Berufsteinsteiger im letzten Jahr deutlich zum negativen verändert. Wo Unternehmen 2008 noch verzweifelt nach jungen Nachwuchskräften gesucht haben, stehen die Studenten momentan vor größtenteils verschlossenen Türen. Einige dürften da also schneller wieder auf den Planeten Erde zurück geholt werden, als es ihnen lieb ist. Klar ist, zieht die Konjunktur erst wieder an, ändert sich das ganze wieder. Das Absolventen-Job-Schlaraffenland wird es aber auf absehbare Zeit erst mal nicht (mehr) geben.
In einem Beitrag auf Sueddeutsche.de habe ich zunächst endlich mal wieder was zu meinem absoluten Lieblingsthema gefunden: Studenten leiden unter zu viel Stress. Ich will jetzt nicht wieder das ganze Bachelor Thema von vorne aufrollen, aber es scheint ziemlich klar zu sein, dass die Kombination Bachelor Studium + Studiengebühren für viele anscheinend solch eine psychische + finanzielle Belastung darstellt, dass die Beratungsstellen bzw. Therapeuten an den Unis gar nicht mehr wissen wohin mit all den Studenten.
Passend zum Thema Bachelor Studium hab ich dann auch noch einen etwas älteren Welt am Sonntag Artikel entdeckt, in dem mehr oder weniger drin steht, dass das Bachelor Studium für den A….. ist bzw. nicht auf das Berufsleben vorbereitet. Viele Bachelor Studenten sind deshalb auch der Meinung, dass die Chancen für Sie auf dem Arbeitsmarkt eher schlecht sind und immer mehr brechen ihr Studium ab. Auch Forscher sehen Studenten der alten Studiengänge Bachelor Studenten deutlich im Vorteil.
Leute, das kann doch einfach nicht wahr sein, dass alles nur schlecht ist? Oder doch?
Psychische und finanzielle Belastung, schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt, chaotische Einschreibungsverhältnisse schon vor dem Studium und was man da nicht noch alles aufzählen könnte. Also entweder ist das der blanke Horror, oder es wird alle paar Wochen halt wieder die selbe Sau (in dem Fall der Bachelor Studiengang) durch's Dorf getrieben.
Und was sind dann eigentlich die Alternativen nachdem man das Bachelor Studium abgebrochen hat, wenn drei Viertel aller Studiengänge jetzt dieses Modell fahren?


