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Artikel-Schlagworte: „arbeitsuchend“







einbrecher Mal was neues in Sachen „Nebenjobs“: Da hat doch wahrhaftig ein 27-jähriger Arbeitsloser seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von teuren Wälzern finanziert, die er aus Bibliotheken in Bayern und Baden-Württemberg gestohlen hatte, um sie dann im Internet weiter zu verkaufen. Rund 20.000 Euro kamen so zustande. Der Täter klaute vornehmlich teure Technik-Wälzer, deren Werte auf bis zu 450 Euro pro Stück angegeben waren.

Aufgeflogen war das Ganze, als aus einer Bibliothek in Bayern rund 30 Exemplare verschwanden, die kurz darauf im Internet zum Verkauf angeboten wurden. Zwar bin ich kein Befürworter illegaler Geschäftemacherei, aber irgendwie hat das Verhökern von geklauten Büchern mehr Klasse, als der Verkauf illegaler Substanzen auf schmierigen Bahnhofsvorplätzen.

Der Vorfall an sich ist zwar schon banal genug; was mich aber am Meisten stört, ist die Tatsache, dass es bei dem Täter um einen Arbeitslosen handelt und nicht um einen Studenten. Sonst hätte man an dieser Stelle wieder eine Diskussion über Sinn und Unsinn von Studiengebühren vom Zaun brechen können. Stattdessen erscheint hier ein Einwand zum Thema Urheberrechte ganz angemessen. Aber da eine juristische Grenze zu setzen, das überlasse ich lieber anderen.







dart_jobIch glaube, viele Absolventen und Studenten sind es leid, tonnenweise Bewerbungen zu schreiben und den Personalern Honig um den Mund zu schmieren. Im Zeitalter von sozialen Netzwerken kann sich der Spieß ja ruhig mal umdrehen. Na gut, mit XING oder der Bewerbergalerie von Jobware ist das vielleicht in den Bereich des Möglichen gerutscht. Aber mal ehrlich, die Bude rennen sie uns noch lange nicht ein, oder? Da gehört wohl erstmal auch ein großes Quäntchen Praxiserfahrung dazu – genau das, wovon die meisten Studenten noch träumen.

Das Prinzip "Unternehmen bewerben sich bei dir" hat der arbeitsuchende Designer Brett Rounsaville aus Kalifornien jetzt weiterentwickelt. Er schreibt einen internationalen Wettbewerb aus, in dem er sich als der beste Angestellte der Welt anpreist. Bis zum 23. April können sich Arbeitgeber auf seiner Website mit einem Video bewerben. Ob Brett wirklich der großartigste Angestellte der Welt ist, sei dahin gestellt. Aber dem Gewinner-Unternehmen verspricht er ja auch nicht nur seine Arbeitskraft, sondern zusätzlich eine extra Portion Publicity: Brett wird fleißig Videos drehen und viermal die Woche über seine Erfahrungen bloggen. Daneben soll das Ganze über verschiedene Social-Media-Kanäle breitgetreten werden und sogar das amerikanische Fernsehen hat schon Interesse angekündigt.

Man könnte meinen, aufstrebende Unternehmen weltweit würden sich diese Chance auf Employer Branding nicht entgehen lassen. Danach sieht es für mich leider noch nicht aus: Brett hat gerade mal 373 Follower auf Twitter und in der Rubrik "Job Entry" findet sich nur ein einziger Eintrag. Ich wünsche ihm trotzdem Glück und bewerbe mich weiterhin lieber auf den üblichen Wegen ...







Arbeitslose sind öfter krank Arbeitslosigkeit ist nicht nur schlecht für das Portemonnaie, sondern auch für die Gesundheit. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat herausgefunden, dass Arbeitslose ihren Gesundheitszustand mehr als doppelt so häufig wie Beschäftige als mittelmäßig bis sehr schlecht bewerten.

Von Januar bis November haben sich im Jahr 2009 knapp 1,7 Millionen Arbeitslose krank gemeldet, im Vergleich zum Jahr 2008 ist das ein Sprung von 13 Prozent. Schon im Jahr 2007 betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer von Arbeitslosen satte 35 Tage. Mehr als dreimal so viele wie bei pflichversicherten Arbeitnehmern und zweieinhalb mal so hoch wie bei Arbeitern.

Die Erwerbslosen leiden öfter an Stoffwechselkrankheiten und erkranken fast doppelt so häufig an Krebs, wie beschäftigte Personen. Vor allem was psychische Störungen betrifft, liegen Arbeitslose aber ganz weit vorne. Diese Zahl liegt sogar um das vierfache Höher wie bei Arbeitnehmern. Mehr als jedem siebten Arbeitslosen werden demnach mittlerweile Psychopharmaka verordnet. Grund dafür sind angeblich die schwierige Lebensgestaltung mit geringen finanziellen Mitteln sowie die Verarbeitung von Misserfolgen bei Bewerbungen.

Interessante und vor allem auch sehr streitbare Studie würde ich sagen. Gleichzeitig aber auch relativ nichtssagend, weil sie etwas oberflächlich ist. Das "nichts tun" krank macht ist sicherlich eine Erkenntnis, die auf den ersten Blick etwas verwunderlich ist. Gleichzeitig weiß man ja schon seit Jahren, dass ein Großteil der Arbeitnehmer Krankheiten mit ins Büro schleppt, aus der Befürchtung heraus, dass man mit dem krank feiern möglicherweise seinen Job riskiert. Naja, die Studie analysieren müssen andere, ich lasse das einfach mal so stehen ...







1,30 Euro sind ja nun wirklich Peanuts. Aber scheinbar Grund genug eine langjährige Angestellte einer Supermarktkette fristlos zu kündigen. Auch nachdem sie ein zweites Mal vor Gericht zog, scheiterte die Kassiererin. Vertrauensbruch war der Grund. Wer einmal klaut dem glaubt man nicht…oder wie war das doch gleich?

Ein ähnlicher Fall ging jetzt für die Beteiligten glimpflicher aus. Auch hier ging es um eine fristlose Kündigung wegen eines Mini-Diebstahls: Zwei Bäckerei-Angestellte bestrichen ihre (vorher käuflich erworbenen) Frühstücksbrötchen unerlaubt mit einem leckeren Kräuter-Öl-Aufstrich. Geschätzter Wert: 50 Cent. Das Dortmunder Arbeitsgericht befand die Kündigung für unrechtmäßig.

Vielleicht war das ganze auch nur eine (un-)geschickte PR-Aktion der Bäckerei, deren Name jetzt durch die Medien geistert und deren „Hirtenfladen“-Aufstrich jetzt in aller Munde ist. Möglicherweise rennen die Kunden der besagten Bäckerei jetzt die Tür ein und verlangen nach dem „Hirtenfladen“-Aufstrich, der so gut sein muss, dass man dafür sogar seinen Job riskiert. Wer weiß.







FlipchartDer erfolgreiche Bewerber sieht seinen potenziellen Arbeitgeber nicht primär als Versorgungsstelle, die nur zu dem Zweck existiert, um ihm die Abzahlung seiner geräumigen Villa und seines fabrikneuen Jaguar zu ermöglichen.
Vielmehr agiert er wie ein Verkäufer, der dem Arbeitgeber einen Nutzen bietet und dafür eine Vergütung erhält. Er zeigt dem Unternehmen, was er leisten kann, um dessen Umsätze und Gewinne zu steigern.
Dazu stellt er seine einschlägigen Fachkenntnisse dar, seine Erfahrung in der Branche oder auch sein besonderes Interesse oder seine Begabung.

Er überlegt, in welchen Branchen und Aufgaben er mit seinen Fähigkeiten am meisten bewirken kann, und konzentriert sich darauf. Spricht der Bewerber zum Beispiel fließend Italienisch, dann wählt er solche Firmen aus, die ihre Produkte nach Italien verkaufen.
Durch seine exzellente Betreuung der italienischen Kunden in ihrer Muttersprache kann er diese an sein Unternehmen binden und damit langfristige Auftragseingänge garantieren.

Eine Industriekauffrau, die seit mehr als zehn Jahren in der chemischen Industrie arbeitet und dort eine beachtliche Karriere absolviert hat, verwertet ihre Chancen im gleichen Geschäftszweig oder aber bei denjenigen Unternehmen, die die bisher von ihr verkauften Spezialchemikalien anwenden. Wenn sie sich hingegen plötzlich als Schalterkraft bei einer Sparkasse bewirbt, kommt der Arbeitgeber wahrscheinlich ins Grübeln – und das mit gutem Grund.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







erfolgreich arbeitslosWer kennt es nicht? Das Problem einer guten, ansprechenden Bewerbung. Geschweige denn die zu beachtenden Faktoren beim folgenden persönlichen Gespräch? Um einen positiven Eindruck zu hinterlassen, ist mehr gefragt, als nur eine gute Mappe. Vor allem die Selbstpräsentation spielt hier eine große Rolle. Denn dort muss man gekonnt seine Stärken platzieren und auf Fragen des Unternehmens selbstsicher antworten können, aber ohne arrogant zu wirken.

Wie schon letzte Woche angekündigt, werden wir ab nächsten Montag, dem 9.2. mit der Reihe „zehn Tipps für den Erfolg“ von Cornelia Riechers starten.
Es erwarten euch jeden Montag und Donnerstag wichtige Ratschläge rund um das Thema Bewerbung.







Hi, die Zeit vergeht ja wie im Flug, aber wirklich bewegt hat sich kaum etwas. Jetzt warte ich schon eine ganze Weile auf einen Termin für den Probearbeitstag als Recruiterin. Lange werde ich aber nicht mehr auf ein Lebenszeichen hoffen und selbst dort nachfragen. Ansonsten stand diese Woche wieder die Maßnahme der BfA auf dem Plan, welche auch dazu dient, dass ich nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauche. Echt toller Trick! Da können sich die Damen und Herren aus der Politik mal kräftig auf die Schultern klopfen (natürlich nach der wohlverdienten Sommerpause).

Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum sich beim Thema Stellensuche so wenig bewegt. Könnte ja sein, dass sich viele Personalverantwortliche in den Urlaub verabschiedet haben, oder? Ansonsten verbringe ich die Zeit mit der Sichtung diverser Eingangsbestätigungen auf meine Bewerbungen. Naja, außerdem habe ich nun doch noch telefonisch wegen dem Probearbeitstag nachgefragt und dabei erfahren, dass die zuständige Person krank ist. Das erklärt natürlich einiges und ich stelle mich innerlich auf eine längere Wartezeit ein.

Auch habe ich meinen Lebenslauf, den ich in einer Jobbörse hinterlegt habe, mal wieder aktualisiert und siehe da, ich bekomme per E-Mail und Telefon verschiedene Anfragen. Im Moment läuft da richtig was an (ist ja schon fast unheimlich) und ich vereinbare Termine zu Telefoninterviews. Endlich mal wieder ein paar positive Impulse, die ich jetzt dringend benötige!








Es gibt Neuigkeiten! Ich wurde doch tatsächlich von einer netten Frau der Hochschulberatung zurückgerufen. Ist wohl das Ergebnis meiner ständigen Nerverei an der Hotline. Jedenfalls wird mir mitgeteilt, dass es keine Termine mehr bis Ende Juni gibt. Während ich mich meinen gedanklichen Luftsprüngen hingebe, werde ich auf den ständigen Mitarbeitermangel aufmerksam gemacht und erhalte telefonisch die erste Beratung. Immerhin wird mir versprochen, mich terminlich einzuplanen, sobald jemand absagt.

In der Maßnahme der BfA ist man der Meinung, dass ich schon sehr lange arbeitsuchend bin. Ja klar, seit drei Monaten ist schon sehr lang. Nachdem mir vom Kopfschütteln schon fast schwindelig geworden ist, verweise ich auf meinen Lebenslauf in ihren Händen. Die Fähigkeit lesen zu können, setze ich einfach mal voraus, obwohl ich immer mehr an der Qualität dieser Veranstaltung zu zweifeln beginne. mehr...

































Dicke sind schlau
Na, habt ihr auch ein bisschen zu viel auf den ...













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