Zehnerkarte fürs Schwimmbad? Kennen wir! Zehnerkarte fürs Kino? Auch das gibt es. Aber eine Zehnerkarte für das eigene Büro? Ja auch das gibt es. Wer als Freiberufler Fixkosten scheut, da er kein geregeltes Einkommen hat und von der persönlichen Auftragslage abhängig ist, dem bieten sogenannte „Coworking-Spaces“ die optimale Alternative zum eigenen Büro.
Ein Büro wird hier nicht pro Monat einschließlich Kündigungsfrist gemietet, sondern bei dem Coworking-Konzept kostet der Arbeitsplatz je nach Stadt, zwischen 10 und 20 Euro pro Tag. Man teilt sich also mit meist Gleichgesinnten Coworkern ein Großraumbüro und kann darüber hinaus die gesamte Büroinfrastruktur mitbenutzen: WLAN, Kaffee und Drucker sind inklusive. Manche Coworkings Spaces bieten neben der üblichen Ausstattung zusätzlich Besprechungsräume und persönliche Briefkästen mit eigener „Firmenadresse“ mit an.
Aber nicht nur Selbstständige und Freiberufler können die Räumlichkeiten anmieten. Einige Coworking-Büros bieten auch spezielle Konditionen für Studenten an. Wer also nicht bei sich in der WG oder in der Bibliothek arbeiten möchte, der mietet sich ganz einfach (und ganz dekadent) seinen eigenen Arbeitsplatz. Erscheint mir vor allem dann sinnvoll, wenn man ein größeres Projekt vor sich hat – und das entsprechende Geld übrig.
Beim Coworking steht nicht nur die ökonomische Nutzung des eigenen Arbeitsplatzes im Vordergrund, sondern auch das Arbeiten in einer Gemeinschaft. Zwar wechseln die „Kollegen“ beim Coworking wahrscheinlich schneller als in einem normalen Büro, aber im Gegensatz zum Home-Office trifft man hier täglich bekannte und neue Gesichter. Ein weiterer Vorteil, der auch für Studenten gilt, ist die räumliche Trennung von Arbeit und Beruf. So hat der Freiberufler, wie auch der Student Feierabend, wenn er das Gebäude verlässt und nimmt seine Arbeit nicht mit in die eigenen vier Wände. Eine Seite mit Neuigkeiten rund um das Thema Coworking und das deutsche Coworking-Verzeichnis findet ihr unter (wer hätte es gedacht) www.coworking-news.de!
Jeder Student macht sich irgendwann Gedanken, was er zusätzlich zu seiner akademischen Ausbildung tun kann, um sich für die Arbeitswelt fit zu machen. Da gehören Praktika und Auslandssemester genauso dazu wie das berühmte "außeruniversitäre Engagement", das Arbeitgeber so gerne in ihren Stellenbeschreibungen fordern. Viele haben gerade dafür wenig Zeit und Lust. Der Aufwand für außeruniversitäres Engagement lohnt sich aber allemal und ist mehr als nur ein netter Blickfang im Lebenslauf.
Was bringt es?
Einerseits erhöht außeruniversitäres Engagement zwar schon deine Chancen auf einen guten Job oder ein Praktikum. Arbeitgeber fragen danach, weil es beweist, dass du vielfältig interessiert und belastbar bist. Aber der Pluspunkt im Lebenslauf ist angesichts der anderen Vorteile nur ein schöner Nebeneffekt.
Zunächst einmal sammelt man durch das Engagement Praxiserfahrungen und übt sich zum Beispiel im Organisieren von Veranstaltungen, Projektmanagement oder gar in einer Führungsposition. So nutzt du dann gleich die gewonnenen Kenntnisse aus dem Studium oder erlernst neue Fähigkeiten. Wenn du einmal Fehler machst, dann ist das hier nicht so schlimm, als wenn es dir später im Job passieren würde. Nutze also die Spielwiese des studentischen Engagements, um fachlich und persönlich voran zu kommen.
Ich selbst engagiere mich in der Marketinginitiative MTP. Als Vorstandsmitglied übernehme ich dort Verantwortung und muss es schaffen, unter Zeitdruck auch neben Studium und Job bestimmte Projekte voran zu bringen. Das ist zwar anstrengend, aber für mich zählt mehr, wie ich mich dadurch weiter entwickle und was ich über mich selbst lerne. Das Beste daran sind aber immer noch die Erfolgserlebnisse: Wenn ich sehe, was ich alles selbst auf die Beine gestellt habe, motiviert das ungemein und stärkt das Selbstbewusstsein.
Wie findet man die passende Tätigkeit?
Wichtig ist, dass du etwas findest, was dir Spaß macht und was du aus Idealismus betreibst. Wenn du damit einfach nur deinen Lebenslauf aufhübschen möchtest, wirst du nur halbherzig dabei sein und kaum tiefe Beziehungen zu deinen Mitstreitern aufbauen. Suche dir außerdem eine Organisation, die möglichst zu deinen beruflichen Ambitionen passt – so kannst du testen, ob dir derartige Tätigkeiten überhaupt liegen. Zum Beispiel braucht fast jede Organisation Finanzer, Web-Administratoren oder Presse-Ansprechpartner. Häufig gibt es auch studentische Unternehmensberatungen, die Studenten mit wirtschaftlichen Kenntnissen brauchen. Es gibt keine passende Organisation an deiner Uni? Dann such dir Verbündete und finde heraus, wie man selbst eine gründen kann.
Generell gibt es aber an jeder Uni schon tausend Möglichkeiten, sich zu engagieren: Bei der Unizeitung, im Asta, bei Fachschaften, als Pate für ausländische Studierende und und und. Mach dich einfach mal auf der Uni-Homepage schlau (auch wenn es da manchmal nicht so einfach ist, sich zurecht zu finden, siehe hier) oder frag beim Studentenwerk nach. An der Uni Paderborn zum Beispiel gibt es am Anfang jeden Semesters einen "Markt der Möglichkeiten", auf dem sich alle studentischen Vereine vorstellen. Solche Gelegenheiten sowie Infoabende solltest du also unbedingt wahrnehmen, um dir einen Überblick zu verschaffen.
Also dann viel Spaß dabei, die Welt zu verbessern! :) Was haltet ihr von dem Thema und wofür engagiert ihr euch?
Es könnte das Ende des sinnlosen Kaffeekochens und der ständigen Kopiererei im Leben eines jeden Praktikanten bedeuten: Jetzt fordern EU-Politiker zu einer europäischen Qualitätscharta auf, die Mindestanforderungen für Praktika umfassen soll. Darunter würden dann zum Beispiel eine faire Entlohnung fallen, die die Lebenshaltungskosten der Praktikanten decken soll, wie auch eine klar geregelte zeitliche Begrenzung des Praktikums.
Mit dieser Maßnahme will die EU gegen ein wachsendes Problem in der Krise vorgehen: Immer mehr Arbeitgeber besetzen aus Kostengründen eigentliche Arbeitsplätze durch Praktika. Um gegen diese Ausbeutung vorzugehen reichte das EU-Parlament bereits im Juli einen Antrag ein.
Bereits jetzt gibt es einige Bewertungsportale im Internet, auf denen Praktikanten ihrem Ärger Luft machen oder ihren Arbeitgeber loben können. Neben dem DGB bieten auch einige von Studenten ins Leben gerufene Seiten die Möglichkeit, Kritik zu äußern. Wer während seines Praktikums wenig gelernt hat und schlecht betreut wurde, kann dies auf den Portalen angeben. Dabei werden unter anderem Fairness, die Chancen auf eine Übernahme und die Arbeitszeiten bewertet.
Eine gute Sache, wie ich finde. Aber auch hier gilt wie bei allen Bewertungsportalen: Vorsicht bei allzu positiven Bewertungen! Zwar werden die Einträge auf einigen Seiten gründlich geprüft, aber hin und wieder stammt der positive Eintrag nicht von einem völlig euphorischen Praktikanten, sondern einem verzweifelten Mitarbeiter des bewerteten Unternehmens.
Wer also trotz Krise ein vernünftiges und faires Praktikum absolvieren will und nicht erst auf die Durchsetzung eines EU-weiten Qualitätsstandards warten möchte, der sollte sich vorher gut über seinen zukünftigen Arbeitgeber informieren. Dabei sind Erfahrungsberichte aus erster Hand verlässlicher als jede Bewertung im Internet, jedoch leider nicht immer möglich. Wie auch immer: Drum prüfe, wer sich ein paar Monate vertraglich bindet…
Es gibt einige Möglichkeiten, um das Team in einem Büro zu motivieren, zum Beispiel über gemeinsame Ausflüge in Outdoorcamps oder Hochseilgärten. Hierzulande gehört FKK im Büro sicherlich nicht dazu. Anders in den UK: Ein Londoner Unternehmer wollte sein Team näher zusammen bringen und lies die Mitarbeiter vollkommen nackt arbeiten. Wie sollte es auch anders sein, kurz darauf war das Fernsehen mit im Boot und machte daraus eine Doku-Soap. Das Formatangebot von RTL2, über das sich Silvia hier noch kürzlich ausließ, ist im Vergleich dazu fast schon ein intellektuelles Highlight.
Ich frage mich ernsthaft, wo da der Teambuilding-Effekt ist. Wie soll es das gegenseitige Vertrauen stärken, seine Kollegen im Eva- und Adams-Kostüm zu sehen? Im TV-Experiment wird das Ganze zwar von einem "Leadership-Guru" begleitet, aber fragwürdig finde ich das trotzdem. Soll wohl eher den professionellen Gedanken dahinter vortäuschen.
Davon mal abgesehen würde sich doch kein normaler Büromitarbeiter solch einer bodenlosen Demütigung hingeben. Für "The Naked Office" fanden sich dann aber doch sechs todesmutige Unternehmen - ein Obst-Händler und ein Beauty Business sind mit von der Partie. Klingt unglaubwürdig und lässt Scripted Reality hinter dem Konzept vermuten. Denn dafür finden sich ja anscheinend immer Willige.
Und auch wer solch ein tiefes Niveau den deutschen TV-Machern nicht zumuten würde, sollte sich mal folgendes vor Augen führen: Reichlich nackte Haut im deutschen Fernsehen gibt es momentan ja auch in X-Diaries zu sehen, was die Sendepause von Big Brother überbrücken soll. Davon ist es kein weiter Weg mehr bis zum Naked Office. Und hätten wir so etwas wirklich von den Engländern erwartet? Wohl kaum …
Kategorie: 10 Tipps für den Erfolg
Vor dem Vorstellungsgespräch hat der erfolgreiche Bewerber intensiv darüber nachgedacht, was die Firma sucht und was er selbst sucht. Damit er dem Arbeitgeber ein für ihn interessantes Angebot unterbreiten kann, hat er sich ein möglichst genaues Bild von dessen speziellen Problemen gemacht. Er hat jede Menge Informationen über seinen Gesprächspartner, die Firma und die in Frage stehende Position gesammelt. Seine Argumente für den Nutzen, den er dem Unternehmen bieten will, hat er abrufbereit im Hinterkopf. Im Gespräch selbst hört der Bewerber aufmerksam zu. Er überlässt dem anderem die Führung und versucht nicht, seine ganze Lebensgeschichte sowie all seine Kenntnisse und Erfahrungen umfassend und bis ins letzte Detail genau darzustellen.
Stattdessen konzentriert er sich auf das Interesse seines Partners, der herausfinden will, ob der Kandidat seine Anforderungen erfüllt. Andererseits lässt der Bewerber sich aber auch nicht einfach abfragen. Er nimmt Gelegenheiten wahr, um seine wichtigen Punkte vorzutragen und um zu erfahren, was er noch wissen muss.
Wenn der Arbeitgeber fragt „Warum sollen wir gerade Sie einstellen?“, dann testet er damit die Fähigkeit des Kandidaten zur Selbsteinschätzung und sein Verständnis dessen, was von ihm verlangt wird. Der erfolgreiche Bewerber antwortet nicht mit Floskeln – wie „jung, dynamisch, erfolgreich“ – sondern belegt präzise, aufgrund welcher Kenntnisse und Erfahrungen er die anstehenden Aufgaben lösen kann.
Außerdem spürt man seine Freude an genau dieser Arbeit, das verschafft ihm zusätzliche Pluspunkte.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".
Pyjama-Parties, Kickertuniere, Granatapfel-Smoothies und Guitar-Hero im Büro? Zwischendurch mal ein Nickerchen und bei Liebeskummer gibt es Urlaub? Wo gibt’s denn so was? Immer mehr Unternehmen haben erkannt, dass die besten Ideen zu Hause oder in entspannter Atmosphäre kommen und lassen ihre Festangestellten zunehmend arbeiten wann und wo sie wollen. Easy Economy heißt das Zauberwort.
Eigentlich ein längst fälliges Arbeitsmodell, denn keine andere Tätigkeit außer Schlafen (24 Jahre und 4 Monate) nimmt soviel Zeit in Anspruch, wie die Arbeit. Sieben Jahre im Durchschnitt. Wäre es da nicht schön, wenn man diese Zeit entspannt und angenehm gestalten könnte? Der Meinung ist auch Markus Albers. In seinem Buch „Morgen komm ich später rein“ zeigt er Lösungsmöglichkeiten auf, um aus dem 9to5 Trott im Büro auszubrechen und zeigt die Vorteile von mehr Freiheit und mehr Flexibilität im Job auf. Als freier Autor in Berlin ist er selbst das beste Beispiel für seine These.
Google, SAP, IBM und die Deutsche Bank machen es vor und haben erkannt, dass mehr Freiheit auch zu mehr Leistung führt. Das unterstreicht den ökonomischen Nutzen dieses Arbeitsmodells. Hinzu kommt, dass solche Arbeitgeber immer beliebter sind. Fraglich bleibt jedoch wie stark bei diesem Modell die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben gewahrt werden können. Denn wer nicht im Büro arbeitet, muss eben zu Hause arbeiten. Aber auf der heimischen Terrasse arbeitet es sich einfach angenehmer als im Büro.
Besinnliche Weihnachten all denen, die schon alle Geschenke gesammelt haben. Diejenigen, denen noch haufenweise Geschenke fehlen, sollten sich jetzt ranhalten. Vor allem Geschenke für Männer sind eine wahre Herausforderung. Wer jedoch einen Technik-Freak oder Büro-Hengst zu Hause hat, dem kann schnell geholfen werden.
Zum Beispiel mit den USB-Gadgets, die rund um den Rechner kriechen, krabbeln, klimpern und nebenbei selbstverständlich auch höchst funktional sind. Der klassische USB-Raketenwerfer z.B. hält einem die gut gemeinten Ratschläge des Kollegen durch gezielte Raketenabwehr diskret vom Hals. Dank spezieller Software, lässt sich die Basisstation genau justieren und mit einem kurzen Mausklick kann man das Feuer auf den Feind eröffnen.
Etwas besinnlicher wird es mit dem USB-Tassenwärmer. Einfach anschließen und der Kaffee bleibt stundenlang warm.
In dieselbe Kategorie fällt auch die USB-Heizdecke, die in kühlen und einsamen Nächten vor dem Monitor Wärme spendet. Wenn die Nächte im Büro dann mal zu lang werden und morgens keine Zeit mehr für eine gründliche Rasur bleibt, dann ist der praktische USB-Rasierer genau das Richtige, um nebenbei noch E-Mails lesen zu können.
Wer sich im Büro alleine fühlt und sich nach einem Gesprächspartner und treuen Gefährten sehnt, dem sei der USB-Papagei ans Herz gelegt. Er nimmt kurze Sequenzen auf und gibt sie in unregelmäßigen Abständen wieder. Zwar nur ein kleiner Trost, aber der verbal verkümmerte Büroarbeiter wird es dankend annehmen.
Wer also einen vereinsamten Büroangestellten zu beschenken hat, der trifft mit den USB-Gadgets auf getdigital.de bestimmt ins Schwarze.
Wie die Zeit doch vergeht. Ich warte immer noch auf den Termin, um bei einem Probearbeitstag mein Gegenüber von mir zu überzeugen. Ob ich nachfragen soll? Ich will dort unbedingt arbeiten, aber ich will zu diesem Zeitpunkt auch niemandem auf die Nerven gehen. Irgendwie ein klassisches Problem: Wirke ich, wenn ich nachfrage, störend, nervend und ungeduldig oder wird mein „nichtnachhaken“ als Desinteresse am Unternehmen gewertet?
Mich überkommt das Gefühl, dass egal was ich mache, es falsch sein könnte. Obwohl diese Woche noch nicht vorbei ist, empfinde ich meine Situation als absolut unbefriedigend. Es hat sich nämlich noch nichts in Richtung berufliche Zukunft konkretisiert und ich merke, dass Erfolg und Misserfolg eng beieinander liegen. Dass man nicht immer sofort einen Arbeitsplatz nach einem Studium findet, war mir von Anfang an klar, aber dass es solche Schwierigkeiten geben könnte, daran habe ich echt nicht gedacht. Ich finde es absurd, wenn ich die aktuellen Arbeitsmarktdaten in den Nachrichten zu sehen bekomme. Niedrigste Arbeitslosenzahl seit langem und eine optimistische Stimmung auf dem Arbeitsmarkt.
Mal im Ernst, das scheint bei mir alles nicht anzukommen. Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, hatte ich natürlich Recht, was meine Bewerbung bei der Arge betrifft. Mir wurde abgesagt! Begründung: „Kein Budget!“
Bis bald, Lena


