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Artikel-Schlagworte: „Assessment Center“







Assessment-Center in der KritikJeder, der kurz vor dem Berufseinstieg steht, fürchtet sie gleichermaßen: Assessment-Center (kurz: AC). Mehrere Bewerber müssen in Gruppendiskussionen, Fallstudien, Rollenspielen und anderen manchmal mehr oder weniger einleuchtenden Aufgaben beweisen, dass sie für den Job geeignet sind. Dabei steht man unter ständiger Beobachtung und muss durchgängig sein Bestes geben. Besonders für Traineestellen wird dieses Verfahren häufig verwendet. Laut einem Artikel auf Zeit-Online sind Assessment-Center jedoch keine gute Methode, um die geeigneten Kandidaten zu erkennen.

Um die Teilnehmer eines Assessment-Centers vergleichen zu können, gibt es bestimmte Standards und Fragebögen, an die sich die Beobachter bei ihrer Bewertung halten müssen. Genau darin liegt aber die Schwierigkeit: Nicht jeder Chef, der mit im AC sitzt, kann sich vollkommen von seinem Bauchgefühl befreien und so kommt es schnell vor, dass die offiziellen Kriterien unbeachtet bleiben. Die wissenschaftliche Fundierung muss also der Intuition weichen. Das resultiert in falschen Personalentscheidungen – und die können teuer werden.

Stattdessen empfehlen Experten, mehr Intelligenz- und Persönlichkeitstests einzusetzen und diese als festen Bestandteil in jedem AC zu verankern. Solche Tests werden in Großbritannien schon von 69 Prozent aller Unternehmen eingesetzt, in Deutschland jedoch nur von 13 Prozent. Ergebnisse von Intelligenztests können nicht manipuliert werden und kognitive Fähigkeiten sagen viel über die Leistungsfähigkeit im Beruf aus.

Auch wenn die Kritik groß ist, können wir demnächst nicht damit rechnen, dass Assessment-Center abgeschafft werden. Prinzipiell sind sie ja auch hilfreich, wenn Unternehmen all ihre Möglichkeiten ausschöpfen und die Kriterien eingehalten werden. Wenn du also eine Einladung zum heiß umkämpften AC erhältst, heißt es: Zähne zusammenbeißen und ausführlich vorbereiten!







Mein Personalentwicklungsprojekt diese Woche: in drei unserer Fast Food Restaurants werden innerhalb des nächsten Jahres neue Manager benötigt. Zwei besonders erfolgreiche Restaurantmanager werden im Mutterkonzern weiterführende Positionen übernehmen, einer davon in Deutschland, einer wird für eine begrenzte Zeit im osteuropäischen Ausland einen sehr stark expandierenden Wachstumsmarkt mit seiner operativen Erfahrung begleiten. Der dritte Manager wird uns verlassen, um im elterlichen Hotellerieunternehmen als Geschäftsführer Verantwortung zu tragen.
Alle drei Betriebe, in Metropolen von Bayern und Baden-Württembergs gelegen, sind sehr gut geführt und umsatzstark. Und das muss auch so bleiben! Da sich aus den Betrieben selbst so kurzfristig keine potentiellen Nachfolger rekrutieren lassen, veranstalten wir unternehmensintern ein Assessment-Center, wo wir die besten Fachkräfte aus der 2. Reihe einladen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Wir stellen fest, wo die jeweiligen stellvertretenden Manager zur Zeit in ihrem Leistungsstand stehen, um den Qualifizierungsbedarf zu ermitteln, damit sie Verantwortung in der 1. Reihe tragen können und vor allem genau festzulegen, wie viel Zeit sie dafür noch benötigen. Im Klartext: Wie weit weg oder wie nah dran sind sie mit ihren Fähigkeiten und Potenzialen an der Position, die wir neubesetzen wollen?
Wer also denkt, dass die Strapazen, sich der Personalauswahl zu stellen, nur für den ersten Job gelten, der irrt; aber gewaltig!! Wer heute es was werden will, muss immer wieder aufs Neue unter Beweis stellen!







Die Einladung zum Assessment Center, die ich vor kurzem erhielt, habe ich wahrgenommen und ich muss sagen, es war echt klasse dort! Dieses AC wurde hinsichtlich einer Stelle im Key-Account-Bereich durchgeführt und hat mich richtig motiviert; momentan habe ich auch nur noch diesen einen Gedanken im Kopf: „Ich will unbedingt diesen Job!“ Ich denke, ich erlebe gerade dieses Gefühl, dass jeder Bewerber gerne nach einem AC-Tag haben möchte: Da will ich hin, genau das will ich machen. Schon am nächsten Tag wollen sich die Verantwortlichen bei mir melden. Und was soll ich sagen, dieses Unternehmen hält seine Zusagen und bietet mir sofort diesen Job an. Ich könnte schreien! Ich habe den Job!!! Ich kann mein Glück noch gar nicht fassen. Nach den vielen Tiefschlägen in den vergangenen Wochen, habe ich einen Volltreffer gelandet.
Jetzt muss ich aber auch schon Schluss machen, denn in ca. zwei Wochen ist mein erster Arbeitstag. Die nächsten Tage wird es sehr stressig für mich. Ich muss ja schließlich noch den gesamten Umzug organisieren, also eine neue Wohnung finden und vor allem genug Leute aufscheuchen, die mir beim Umzug helfen. Voller Freude und Euphorie starte ich endlich in Richtung neuer Job.
Liebste Grüße, Eure Lena







Die Telefoninterviews laufen bis jetzt ganz gut. Was jedoch meinen hoffnungsvollen und heiß ersehnten Probearbeitstag betrifft, bin ich immer noch keinen Schritt weiter. Ich finde, das hätte man alles besser organisieren können. Aber auch mit Telefoninterviews kann man es echt übertreiben. Ein Unternehmen zeigt das ganz deutlich: dort absolviere ich bereits mein drittes Gespräch.

Ich finde das langsam etwas anstrengend und ich frage mich ernsthaft, was das werden soll. Haben die keinen Plan, wie ein Einstellungsprozess aufgebaut werden sollte? Von mir aus können wir noch zehn weitere Interviews führen, aber ob das was bringt? Ich bezweifele das und überlege mir aus Spaß, ob ich nicht eine kostenpflichtige Rufnummer einrichten sollte. So könnte ich ja wenigstens noch ein wenig nebenbei verdienen. Dementsprechend wandert meine Stimmung in Richtung Keller und ich sehe Parallelen zum derzeitigen Aktienkurs. Umso positiver ist es, dass ich doch noch einen Termin zum Probearbeitstag erhalten habe. Damit aber noch nicht genug, sogar eine Einladung zu einem Assessment Center habe ich bekommen.
Ich freue mich total, auf beides!








Das Assessment Center letzte Woche scheint wohl ganz gut gelaufen zu sein, obwohl die klimatischen Verhältnisse an diesem Tag alles andere als zumutbar waren. Es war sehr heiß und zudem äußerst schwül, was nicht gerade als „angenehm“ in so einer Testsituation empfunden werden kann. Naja, jedenfalls habe ich das Gefühl, dass ich hier durchaus erfolgreich gewesen sein könnte. Das wurde mir auch durch das sofortige Feedback bestätigt. Dadurch habe ich es wieder eine Stufe weitergebracht und wir haben noch einen Termin für einen Probearbeitstag vereinbart. Leider wurde dieser Termin nicht eingehalten und ich werde wieder zu einem nervösen Tiger. Aber es gibt jemand anderen, der wegen einer Bewerbung Kontakt zu mir aufnimmt; mein Ansprechpartner bei der Arge. Was folgt, ist ein Satz wie „Besprechen Sie die Ergebnisse in Ihrer Maßnahme…“, bei dem ich mir an einem Finger abzählen kann, dass dies eine Absage sein wird. Aber wieso wird mir das nicht direkt am Telefon gesagt?







So, da bin ich mal wieder. Das vereinbarte Telefoninterview hat endlich statt gefunden und ich finde, dass es auch ganz gut für mich gelaufen ist. Immerhin bekomme ich – zunächst mündlich – eine Einladung zum nächsten Schritt in diesem Bewerbungsprozess, dem AC (Assessment Center). Da ich ja jetzt weiß, was auf mich zukommt, beginne ich mich intensiv auf dieses AC vorzubereiten. Literatur gibt es ja zu genüge und auch das Internet mit seinen diversen Suchmaschinen strotzt mit seiner geballten Kompetenz. Daher tippe ich mal eben flugs „Assessment Center“ in eine der mächtigsten Suchmaschinen der Welt ein und erhalte prompt über 19 Millionen Treffer. mehr...







Letzte Woche hatten wir wieder ein Assessment-Center für die Führungsnachwuchskräfte. Ein junger Mann betritt unsere Räumlichkeiten und ich muss sagen, er war schon etwas ganz Besonderes. Außer, dass seine Jeans auf halb acht hing, das Hemd aus der Hose ragte, trug er geschätzte achte Ringe an den Fingern und ein großflächiges Tattoo auf dem Arm.

Unsere Beobachter sagten anschließend selber, dass sie sich immer wieder sehr stark konzentrieren mussten, um wirklich objektiv zu sein bzw. zu bleiben. Die im AC gezeigten Leistungen des jungen Mannes waren auch im Vergleich zu den anderen Teilnehmern durchaus sehr ordentlich. Am Ende des Tages waren wir uns aber alle sehr unsicher, ob wir den Kandidaten zu einem Schnuppertag einladen sollten. Auf der einen Seite ist Hygiene in unserem Business ein absolutes Muss. Auf der anderen Seite stellten wir uns auch die Frage, ob eine künftige Führungskraft so auftreten kann und was wohl die Gäste und Mitarbeiter zu einer solchen Erscheinung sagen.

Was meinst Du und wie hättest Du entschieden?


































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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