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Artikel-Schlagworte: „Aufstiegschancen“







Ass im ÄrmelDer erfolgreiche Bewerber kennt mehr als einen Weg zum neuen Job. Er reagiert auf Angebote in Printmedien und durchforstet dazu sowohl regionale und überregionale Tageszeitungen als auch relevante Fachzeitschriften.

Im Stellenteil hält er nicht nur nach solchen Positionen Ausschau, für die er geeignet wäre. Vielmehr verschafft er sich einen Überblick, in welchen Unternehmen, in welchen Branchen oder Regionen und in welchen Fachbereichen derzeit die meisten Mitarbeiter gesucht werden. Auch beschränkt er sich bei seiner Lektüre keineswegs auf den Stellenteil, sondern liest ebenfalls die Seiten über Wirtschaft (national und regional), verfolgt die Aktienkurse seiner Zielunternehmen und beachtet deren Werbeanzeigen.

In den Internet-Jobbörsen und entsprechenden Suchmaschinen kennt er sich aus. Bei der Eingabe von Suchbegriffen beweist er seine Kreativität und experimentiert so lange mit verschiedenen Varianten und Kombinationen, bis er ein zufriedenstellendes Ergebnis erhält.
Er schaltet auch ein eigenes Stellengesuch und trägt sein Profil in solche Internet-Portale ein, wo potenzielle Arbeitgeber es finden.

Die Möglichkeiten der Agentur für Arbeit schöpft er aus, einschließlich der angeschlossenen Institutionen wie ZAV. Er geht von selbst auf Firmen zu, nicht nur per Telefon, Brief und E-Mail, sondern auch persönlich. Außerdem wendet er sich an die Personalberater und Vermittler in seinem Fachbereich.
Sein berufliches und privates Kontakt-Netzwerk nutzt er, um seinen Aktionsradius zu erweitern. Und er optimiert seinen Auftritt mit der Unterstützung eines Outplacement- oder Karriereberaters.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







PuzzleWer zuerst kommt, mahlt zuerst. Statt mit vielen Hundert Kandidaten um eine einzige ausgeschriebene Position zu konkurrieren, wendet der erfolgreiche Bewerber sich in Eigeninitiative an seine Zielfirmen, lange bevor diese ein Stellenangebot veröffentlichen.

So erschließt er den verdeckten Stellenmarkt und findet Vakanzen, von denen noch kein anderer etwas weiß. Dort hat er die Chance, der einzige Bewerber zu sein und eingestellt zu werden, wenn er zu dem Unternehmen passt. Um diese Passgenauigkeit zu erreichen, besinnt der erfolgreiche Bewerber sich auf seine besonderen Stärken.

Dann findet er heraus, welche Unternehmen Bedarf an seinem Können haben. Kern seiner Zielgruppenansprache ist ein attraktives Leistungsangebot, in dem er aufzeigt, wie er die ausgewählten Firmen bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen kann.
Für einen versierten Logistikfachmann etwa ist das leicht, und es dürfte nicht lange dauern, bis er bei einem Logistikunternehmen ein neues Angebot bekommt. Dieselbe Strategie funktioniert aber auch bei einem Wechsel der Tätigkeit.

Der Leiter eines chemischen Labors, der – nach Tests mit verschiedenen Anbietern – eine Software zur Qualitätssicherung ausgewählt, eingeführt und optimiert hat, bewirbt sich bei Software-Häusern, die ebensolche Programme entwickeln.
Wer als Offizier Führungserfahrung und später als Betriebsrat Kenntnisse im Arbeitsrecht erworben hat, kann diese bei einem Personaldienstleister als Disponent oder Zweigstellenleiter einsetzen.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







Was soll ich sagen? Ich bin im Moment etwas ratlos. Ich weiß irgendwie nicht, was ich beruflich machen will. Jetzt habe ich schon so lange studiert und mein Studium endlich abgeschlossen und ich hänge echt in der Luft. Immerhin habe ich jetzt genug Zeit, mich um alles zu kümmern. Ich würde gerne im Bereich der Organisationsberatung im IT-Umfeld arbeiten. Bis ich aber dort die angestrebte Position erreiche, vergehen bestimmt mehr als fünf Jahre. Aber ich will ja auch irgendwann Kinder haben, dann wäre die ganze Arbeit umsonst gewesen. Wer will den jemanden mit Kindern in dieser Position?

Frauen sind ja zum Kinder bekommen da, zumindest biologisch gesehen. Also bewerbe ich mich jetzt doch im Personalbereich. Aber wo soll ich suchen? Die Region um Koblenz gefällt mir gut, und ich habe mich hier in den letzten Jahren eingelebt. Aber was mache ich dann mit meinem Freund, er arbeitet schließlich über 400 km weit entfernt bei einem großen Unternehmen der Automobilindustrie. Für den Anfang könnte ich mir eine Fernbeziehung ja vorstellen, aber wie lange soll das dann so gehen? Wir wollen ja irgendwann zusammenziehen.Naja, mal sehen was kommt, auf jeden Fall muss ich aktiver werden.

Bis dann, Lena


































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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