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Artikel-Schlagworte: „Ausbildungsplatz“







Mehr als ein Jahr lang ackerte ein Schüler 38,5 Stunden in der Woche zu einem Hungerlohn von 1,30 Euro pro Stunde in einem Altenheim um die ihm versprochene Lehrstelle als Altenpfleger zu bekommen – bekam sie aber dann doch nicht.

Das Landesgericht Kiel entschied, dass es sich um ein verdecktes Arbeitsverhältnis handelte und die 1,30 Euro Stundenlohn sittenwidrig seien. Mit anderen Worten: Ausbeutung, wie aus dem Lehrbuch. Denn der sogenannte „Praktikant“ wurde als ganz normaler Mitarbeiter in den Dienstplänen aufgeführt und erhielt einen Monatslohn von sage und schreibe 200 Euro. Ein schlechter Scherz, nicht nur, weil er die selbe Arbeit zu verrichten hatte, wie die festangestellten Mitarbeiter, sondern, weil ihm die versprochene Ausbildungsstelle dann doch nicht angeboten wurde. Hinzu kam die unverhältnismäßig lange „Vorbereitungszeit“ von 17 Monaten für die nur 18-monatige Ausbildung.

In seiner Klage verlangte der Praktikant daraufhin die übliche Vergütung eines Festangestellten, das Gericht gab ihm Recht und somit summierte sich die Forderung auf satte 10.317 Euro.








McDonald’s will weg vom schlechten Image als billige Fast-Food-Kette für Übergewichtige. „Reputationsmanagement“ heißt so was und zeigt sich in Form von Café-Ecken, Salaten und Joghurts auf der Speisekarte und umfangreichen Nährwerttabellen auf den Tabletts.

Aber nicht nur Menü und Interieur werden aufgemöbelt; jetzt sind auch die Mitarbeiter dran. Denn der McJob gilt als Inbegriff für stressige Arbeit zwischen Friteuse und Burger-Station zu einem Hungerlohn. Sogar der Duden definiert der McJob umgangssprachlich als „schlecht bezahlten, ungesicherten Arbeitsplatz“. Auch im renommierten Oxford Dictionary kommt der McJob nicht besser weg. Das soll sich jetzt ändern.

Mit einem neuen Konzept können Auszubildende ein dreijähriges duales Bachelor-Studium absolvieren um sich vom Schichtführer zum Assistenten des Restaurant Managers hoch zu arbeiten. Studiengebühren bezahlt das Unternehmen und vergütet wird das Ganze auch noch. Allerdings sind die Absolventen nach ihrem Studium drei Jahre an das Unternehmen gebunden. Und wer innerhalb der drei Jahre erstmal aufgestiegen ist, wird, vom Erfolg beflügelt, Ronald so schnell wahrscheinlich nicht den Rücken kehren.
Also dann: Einen McBachelor, bitte!








Langsam wird es Zeit, dass auch ich, Alex, mich einmal zu Wort melde und dies nicht nur, weil meine Frau mich darum gebeten hat. Mein Lebensmotto „Was immer du tust, bedenke die Folgen!“, begleitet mich schon seit meiner eigenen Studienzeit. Bisher ist es mir allerdings noch nicht gelungen, die Sinnhaftigkeit dieses Spruches meinen Kindern zu vermitteln. Zugegeben, immer an die Folgen zu denken, lässt nicht viel Spielraum für Spontaneität und Kreativität, wobei ich mir dies auch im Finanzbereich, in dem ich tätig bin, nicht leisten kann. mehr...

































Harte Zeiten
Bologna, dort wo Mortadella, Tortellini oder die ...













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