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Artikel-Schlagworte: „Beruf“







energiemanagementSehr häufig ist davon die Rede, wie wichtig Zeitmanagement im Beruf ist, doch oft scheitern Erfolge nicht auf Grund mangelnder Zeit, sondern fehlender Energien. Dies zeigen immer wieder Menschen, die "nur" Nebenjobs innehaben. Sie können in der verkürzten Arbeitszeit manchmal sogar bessere Leistungen erbringen, als Menschen in Vollzeitpositionen.

Während man mittels Zeitmanagement versucht, so viel Arbeit wie möglich in den Tag zu stopfen, wird dabei die Effektivität manchmal außer Acht gelassen. Menschen, die den ganzen Tag ohne Pause arbeiten, machen nicht zwangsläufig eine gute Arbeitskraft aus. Die Arbeitsweise und die darin investierten Energien spielen im Berufsalltag eine wichtige Rolle.

Menschen sind keine Maschinen und haben daher keine unbegrenzten mentalen, physischen und emotionalen Energiereserven. Folglich brauchen sie Pausen um aufzutanken und ihren Fokus neu auszurichten, anders ist die Gefährdung durch Burnout hoch. Hier lässt sich ein Vergleich mit dem Sport anstellen: Die besten Athleten sind jene, die Strategien zum effektiven Energiemanagement entwickelt haben und Perioden der Anstrengung und Pausen variieren. Das hat ihnen zum Erfolg verholfen.

Pausen ermöglichen ein Loslassen von der Arbeit und einen Neustart bei neuen Aufgaben, sodass man den Fokus auf die aktuelle Tätigkeit richten kann. Ein kurzer Moment des Rückzugs, beispielsweise bei einem Schluck Wasser oder einem Abstecher in den Kaffeeraum, genügt oft schon als Möglichkeit, sich auf etwas Neues zu konzentrieren. Macht man keine Pausen, wird der Job härter und anstrengender.

In vielen Unternehmen herrscht eine Kultur, die zu sehr auf Leistung, Multitasking und dem Entgegenfiebern von Deadlines ausgerichtet ist. Auf Grund der fixierten Einstellung gegenüber Produktivität, ist man trotz Energieverlusts stets bemüht, immer beschäftigt zu wirken. Man starrt andauernd auf den Bildschirm, klickt nervös mit der Maus herum und verzichtet auf das Mittagessen. Ist nicht einmal mehr für einen Toilettenbesuch Zeit, so sollte man sich ernsthafte Gedanken machen, den Job zu wechseln.







Scheitern als Chance: Wie man aus Misserfolgen lerntDas saß, man kommt aus dem Büro des Chefs und ist wie betäubt. Entlassen, freigestellt, rausgeworfen – es fühlt sich an als ob einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Wie geht man jetzt damit um, viele können den Verlust ihres Jobs, einen Karriere-Knick oder das persönliche Versagen als Firmenchef oder Manager nicht oder nur schwer verarbeiten. Der Beruf, die Arbeit ist ein Identifikationsfaktor: Ob man zur Gesellschaft gehört oder nicht, definiert sich über die Arbeit. Das ist der Grund, warum berufliches Scheitern so tabuisiert ist. Niemand gibt gerne zu, dass es im Job nicht klappt oder man als Unternehmer gescheitert ist, weil das in gewisser Hinsicht einem Ausschluss aus der Gesellschaft gleicht.

Dabei ist diese Erfahrung, so schmerzvoll sie auch seien mag, sehr wertvoll – sie sind laut Thomas Frey, Diplom-Psychologe und Führungskräfte-Coach aus Heidelberg die wichtigste im Leben: „Scheitern ist eine Grundlage für erfolgreiches Handeln. Nachhaltig erfolgreich ist nur, wer auch mal Rückschläge einstecken musste. Denn nur wer scheitert, weiß, wie Erfolg tatsächlich funktioniert.“ Das sagt sich leicht, wie verhält man sich also im Falle eines Scheiterns? Gerhard Scheucher, Gründer der Agentur E-Century in Graz, sagt es in einem Spiegel-Interview so: „Man muss offen damit umgehen, und nicht nach dem Motto: Wie vertusche ich das jetzt möglichst gut? Viele Probleme, die mit dem Scheitern verbunden sind, können dadurch gelöst werden, dass man über das, was schiefgegangen ist, offen spricht. Das wirkt befreiend und hilft bei der Weiterentwicklung, persönlich wie beruflich. Erst durch die bewusste Reflexion des Erlebnisses kann man lernen.“

So wie es aussieht, wird man sich in Zukunft wohl vermehrt mit diesem Thema auseinandersetzen müssen denn in der heutigen Arbeitswelt scheint das Scheitern mehr denn je wahrscheinlich. Moderne Beschäftigung bedeutet immer mehr leicht zu lösenden Arbeitsverhältnissen wie Zeit- und Leiharbeit. Die Zeiten in denen man in einem Betrieb gelernt und dort nach Möglichkeit bis zur Rente gearbeitet hat sind wohl endgültig vorbei. Weiterhin wird die moderne Arbeitswelt immer komplexer, die Anforderungen steigen und damit die Anlässe zum Scheitern.

Nicht jeder scheitert aufgrund seines eigenen Verschuldens wie z. B. der ehemalige Bundesverteidigungsminister, manchmal wird man das Opfer einer „Restrukturierung“ bzw. des Systems oder ganz andere banale Faktoren spielen mit ein wie z. B. einfach fehlendes Glück. Hier rät Frey, wenn kein Selbstverschulden vorliegt, sich neu zu motivieren frei nach dem Motto „Wer vom Pferd fällt, sollte schnell wieder aufs Pferd steigen“.

Aber nicht nur Berufstätige scheitern, fast jeder fünfte Student bringt sein Studium nicht zu Ende. Gründe hierfür seit der Umstellung auf die Bachelor-Studiengänge sind vor allem Prüfungs- und Leistungsdruck. Besonders auffällig ist die Zahl der Studienabbrecher in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, im Bereich Elektrotechnik, Maschinenbau, Mathematik, Physik und Chemie ist die Abbrecherquote besonders hoch.

Es stellt sich jetzt die Frage, wie die Wirtschaft mit diesem Umstand umgehen wird. Kann sie es sich in Zukunft noch leisten Arbeitskräfte mit vermeintlichem Makel auszugrenzen wo es doch als sicher scheint, dass glatte Lebensläufe langsam aussterben? Demnach müssen sich Unternehmen wohl oder übel, auch verstärkt durch die demographische Entwicklung in Deutschland, für Quereinsteiger und Branchenwechsler öffnen. Schon jetzt sind solche „Karrieren“ für einige Branchen interessant. Ob nun Versicherungs-, Tourismus- der IT-Wirtschaft, dort kommen auch Leute mit „Schönheitsfehlern“ im Lebenslauf unter. Entscheidend ist vielmehr Charakter und Einstellung zum Job, denn fachliche Defizite sind leichter auszugleichen als Persönlichkeitsmängel.







wutender-mann"Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung" sagte schon damals der Dichter Wilhelm Busch. Neid findet man überall, ob unter Nachbarn und Freunden oder, wie immer häufiger der Fall, am Arbeitsplatz. "Neid entsteht unter Freunden und Kollegen eher als zwischen Personen, die sich nicht so nah sind", erklärt Karl-Heinz Becker, Diplom-Psychologe aus Berlin. Erntet der Kollege also mehr Lob und Gehalt, hat der Neid leichtes Spiel. Nicht zuletzt steckt Neid auch hinter fiesen Mobbing-Attacken. "Niemand würde zu seinem Chef gehen und sagen "Ich hab' da ein Problem, ich bin neidisch. Neid ist oft die Ursache für Gerüchte und Intrigen", sagt der Diplom-Psychologe.

Sofort zum Chef rennen, kann nämlich viele negative Reaktionen auslösen. Vielmehr sollte man Neid in Ehrgeiz umwandeln. Karriereberaterin Svenja Hofert vergleicht diese Situation mit dem Sport: "Da bewundert man die Leistungsträger und sagt: "Das will ich auch schaffen." Warum macht man das nicht auch im Beruf?" Zunächst sollte man herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen und sich anschließend überlegen, diese besonders und vor allem besser zu präsentieren.

Was aber passiert, wenn wir Angst davor haben, selbst Opfer einer Neidattacke zu werden? Das Forschungsteam um Niels van de Ven bewies anhand von mehreren Experimenten, dass wir uns bei Personen, dessen Neid wir fürchten, hilfsbereiter zeigen. Zudem zeigten die Teilnehmer nur dann ein zusätzliches Hilfsverhalten, wenn sie eine böswillige Form von Neid erwarteten und zwar dann, wenn sie unverdient im Vorteil waren. Waren sie jedoch verdient im Vorteil, verlangten sie sogar nach einer bewundernden Form von Neid.

Laut Niels van de Ven erleichtert dieses Hilfsverhalten unser soziales Zusammenleben und kann vor fiesen Neidattacken schützen. Auch verbessert dieses Verhalten die Situation der benachteiligten Person und kann negative Folgen somit entscheidend dämpfen.







lebenslauf_stiftAlle Flure auf den Arbeitsämtern leergefegt – kann das bald wirklich Realität sein? Im vergangenen Sommer meldete die Bundesagentur für Arbeit rund 3,188 Millionen Arbeitslose. Hinzu kommen noch weitere 2,364 Millionen Menschen, die in der offiziellen Statistik gar nicht erst auftauchen. Allein diese Zahlen lassen vermuten, dass es einen sogenannten Fachkräftemangel, wie ihn die Politik schon in den vergangenen Jahren immer wieder heraufbeschwört hat, so gravierend nicht geben kann. Es sei denn, alle Arbeitslosen in Deutschland wären gleichzeitig Arbeitsverweigerer. Zudem möchten laut Statistischem Bundesamt 8,6 Millionen Menschen in Deutschland mehr arbeiten.

"Keine Sorge, die Jobs gehen uns nicht aus", schreibt dagegen die Süddeutsche Zeitung. Klaus F. Zimmermann, Präsident der deutschen Wirtschaftsforschung, ist sogar der Meinung, dass Deutschland mit einem enormen Fortschritt aus der Krise hervorgeht: das neue deutsche Jobwunder. Die Zukunft der Arbeitnehmer wird seiner Ansicht nach von verschiedenen Trends beeinflusst.

Glaubt man den Thesen von Zimmermann, entsteht aus dem Mangel an Jobs ein Mangel an Arbeitskräften. 2015 sollen in Deutschland knapp drei Millionen Arbeitskräfte fehlen. Ob hochqualifizierte Naturwissenschaftler, Ingenieure oder aber auch Handwerker, die Zahl der Hochschulabgänger sinkt immer weiter, Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. "Wenn das Potential an weiblichen Arbeitskräften voll ausgeschöpft würde, so würde dies unser Bruttosozialprodukt um neun Prozent steigern", betont Zimmermann. Information, Wissen, vernetztes Arbeiten, Handeln und Denken beeinflussen die Arbeit der Zukunft mehr als feste Arbeitszeiten und Hierarchien. So werden berufliche Werdegänge vielfältiger und Karrieren automatisch offener.

Arbeitsformen, in denen sich Privatleben und Beruf miteinander vereinbaren, sowie teamorientierte Projektarbeit werden immer beliebter. Zudem sieht der Präsident der deutschen Wirtschaftsforschung viel Potential in der Medizin und Biotechnik. Auch Logistik und Kommunikationstechnologie entwickeln sich seiner Meinung nach zu einem großen Jobtreiber. Ob der bevorstehende Aufschwung nun wirklich eintrifft oder ob es vielleicht doch bergab gehen könnte, bleibt jedoch abzuwarten.

Eines ist aber klar: Tausende unbesetzte Stellen trotz hoher Arbeitslosenquote gibt es tatsächlich. Fast jedes sechste Unternehmen kann offene Stellen nicht besetzen, weil es einfach keine Experten findet. Besonders die Informationswirtschaft, die pharmazeutische Industrie sowie den Maschinen- und Fahrzeugbau trifft es besonders hart, denn Hochqualifizierte verlassen häufig das Land. Die Bundesregierung hat passend dazu angekündigt, dass sie eine Arbeitsgruppe zum Thema "Arbeitskräfte der Zukunft" einrichten wolle, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Welche Stellen noch dringend zu besetzen sind, erfahrt ihr bei Jobware. Ob aktuelle Stellenanzeigen oder die neuesten Informationen für Fach- und Führungskräfte, wir haben garantiert die passenden Angebote.







kellnerin-tellerOb Kellnern, Zeitung austragen oder im Supermarkt an der Kasse stehen und Ware auspacken - wenn ein Minijob nicht mehr reicht, müssen es mehrere gleichzeitig sein. In den USA ist dies völlig normal und auch hier geht der Trend zum sogenannten Multijobber. Die Gründe für mehrere Nebenjobs fallen dabei sehr unterschiedlich aus. Meist zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen aber auch als eine Art Abwechslung zum eigentlichen Beruf.

Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland arbeiten zurzeit als Multijobber. Doch wie vielen Nebenjobs kann man nachgehen, um von steuerlich betrachteter Seite keine Einbußen zu haben? "Um auch mit mehreren Jobs in den Genuss der steuerlichen Vorzüge von Minijobs zu kommen, darf das Gesamteinkommen aller geringfügigen Beschäftigungen aber 400 Euro im Monat nicht überschreiten. Bis zu dieser Grenze bleiben alle Jobs versicherungsfrei und werden nicht auf der Lohnsteuerkarte geführt", sagt Christoph Burgmer, Fachanwalt für Arbeitsrecht gegenüber dem ZDF. Ein Minijob ist für Arbeitnehmer in einer festen Stelle aber nur dann erlaubt, wenn die geringfügige Beschäftigung versicherungsfrei bleibt.

Für Anne Köhler sind Multijobs die "flachste Karriereleiter der Welt". Im Interview mit der Zeit spricht sie über ihr Buch "Nichts werden macht auch viel Arbeit. Mein Leben in Nebenjobs". Sie hat trotz abgeschlossenem Germanistikstudium schon viele Nebenjobs gleichzeitig ausprobiert. Die junge Autorin genießt die Abwechslung als Multijobberin – immer wieder neue Menschen und neue Perspektiven. Doch wie lange kann man diesem Stress standhalten? Was ist mit der Altersvorsorge? Sind diese Jobs überhaupt sinnvoll für den Lebenslauf? Ich befürchte, dass man allein schon aus gesundheitlichen Gründen nicht bis ins hohe Alter als Multijobber tätig sein kann. Hinzu kommt auch die oft unangemessene Zahlung, die man so nicht auf Dauer zulassen sollte. In dem Fall lieber nach einer festen Stelle Ausschau halten, Jobware bietet spannende und interessante Jobs mit guten Perspektiven.







mann-vor-kleiderschrankNicht immer ist weniger auch mehr. Dies gilt insbesondere bei der morgendlichen Outfitwahl für das Büro. Ausschlaggebend ist in erster Linie die Branche des Unternehmens und auch die Position. Wer z.B. als leitender Angestellte in einer Bank arbeitet, wird um Anzug und Krawatte nicht herum kommen, an warmen Tagen vorzugsweise aus leichten Stoffen. Für Frauen sind Kostüm oder Hosenanzug üblich. Viele Unternehmen gestatten ihren Arbeitnehmern aber bei diesen Temperaturen Jackett oder Blazer weg zu lassen oder kurzärmelige Oberteile zu tragen. Angestellte, die im ständigen, direkten Kundenkontakt stehen, unterliegen jedoch häufig einer bestimmten Kleidervorschrift, die Seriosität ausstrahlen sollte und daher einzuhalten ist.

Absolutes No-Go im Büro sind laut Knigge ein zu tiefes Dekolleté und durchscheinende Kleidung, zuviel und auffälliger Schmuck, sowie kurze Hosen oder Röcke. Auch bei der Wahl der Schuhe liegt man mit einem geschlossenen Paar meist richtig. Ausgelatschte Sandalen und Tennissocken oder Flipflops sollte man sich lieber für die Freizeit oder zu Hause aufheben. Schließlich ist man bei der Arbeit und nicht auf einer Kaffeefahrt.

Ein Aspekt, der unabhängig von den jahreszeitlichen Temperaturen zu berücksichtigen ist, ist der gepflegte Gesamteindruck. Wer schon verschwitzt, zerzaust oder voll gekleckert zum Arbeitsplatz kommt, muss sich nicht wundern, wenn Kollegen und auch der Chef die Nase rümpfen. Schließlich sollte man immer an das Marketing in eigener Sache denken.

Umfangreiche Tipps zum Thema "Kleidung im Beruf" finden sich auch unter diesem Link!







Besonders den Studenten und Absolventen unter euch, die gerade ihre ersten Schritte im Berufsleben wagen, dürften die Vorgänge im Büro doch manchmal recht eigenartig vorkommen. Dann stellt auch ihr euch sicher manchmal folgende Fragen: Wie zum Teufel verhält man sich in Meetings und wie kommt man einigermaßen durch den Büroalltag, ohne jedes Fettnäpfchen mitzunehmen? Solchen und ähnlichen Themen hat sich der Bestsellerautor Jochen Mai in seinem neuen Buch „Die Büro Alltags Bibel“ gewidmet.

Aufmerksam darauf geworden bin ich durch den Clip „Operation Orloc“, der im Stil von Mission Impossible für das Buch wirbt: Darin lässt ein Chef nichts unversucht, um seinen wichtigsten Geschäftspartner zu überzeugen. Das Video betrachtet wohl eher mit einem Augenzwinkern die Praktiken im Büroalltag - es sei denn, ihr wollt lernen, wie man als Praktikantin sein weibliches Potential voll zum Einsatz bringt oder mit Papierkügelchen die IT-Abteilung lahm legt … In Jochen Mais Buch könnt ihr dann nachlesen, wie man es tatsächlich macht.



































Versteh ich nicht!
Jetzt ist es amtlich: Nicht das Fernsehen macht ...













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