Die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!
Home

Blog

Jobs

Wiki

Kolumne

Job-Quartett











Blog





Artikel-Schlagworte: „Berufseinstieg“







Assessment-Center in der KritikJeder, der kurz vor dem Berufseinstieg steht, fürchtet sie gleichermaßen: Assessment-Center (kurz: AC). Mehrere Bewerber müssen in Gruppendiskussionen, Fallstudien, Rollenspielen und anderen manchmal mehr oder weniger einleuchtenden Aufgaben beweisen, dass sie für den Job geeignet sind. Dabei steht man unter ständiger Beobachtung und muss durchgängig sein Bestes geben. Besonders für Traineestellen wird dieses Verfahren häufig verwendet. Laut einem Artikel auf Zeit-Online sind Assessment-Center jedoch keine gute Methode, um die geeigneten Kandidaten zu erkennen.

Um die Teilnehmer eines Assessment-Centers vergleichen zu können, gibt es bestimmte Standards und Fragebögen, an die sich die Beobachter bei ihrer Bewertung halten müssen. Genau darin liegt aber die Schwierigkeit: Nicht jeder Chef, der mit im AC sitzt, kann sich vollkommen von seinem Bauchgefühl befreien und so kommt es schnell vor, dass die offiziellen Kriterien unbeachtet bleiben. Die wissenschaftliche Fundierung muss also der Intuition weichen. Das resultiert in falschen Personalentscheidungen – und die können teuer werden.

Stattdessen empfehlen Experten, mehr Intelligenz- und Persönlichkeitstests einzusetzen und diese als festen Bestandteil in jedem AC zu verankern. Solche Tests werden in Großbritannien schon von 69 Prozent aller Unternehmen eingesetzt, in Deutschland jedoch nur von 13 Prozent. Ergebnisse von Intelligenztests können nicht manipuliert werden und kognitive Fähigkeiten sagen viel über die Leistungsfähigkeit im Beruf aus.

Auch wenn die Kritik groß ist, können wir demnächst nicht damit rechnen, dass Assessment-Center abgeschafft werden. Prinzipiell sind sie ja auch hilfreich, wenn Unternehmen all ihre Möglichkeiten ausschöpfen und die Kriterien eingehalten werden. Wenn du also eine Einladung zum heiß umkämpften AC erhältst, heißt es: Zähne zusammenbeißen und ausführlich vorbereiten!







tombola-jobwareDer alljährlich in Köln stattfindende Absolventenkongress bietet Studenten und Berufseinsteigern die Möglichkeit, seine Wunscharbeitgeber persönlich kennenzulernen – und bei 250 Unternehmen ist sicher für jeden etwas dabei. Für alle, die Praktika, einen Einstiegsjob oder ein Thema für die Diplomarbeit suchen, ist der Absolventenkongress am 24./25. November also Pflichtprogramm.

Auch ich traue mich dieses Jahr und mach mich auf den Weg nach Köln. Ganz kostenlos ist das aber nicht. Wer den Eintrittspreis von 13 Euro sparen will, sollte an der Verlosung von Jobware teilnehmen. Schreib einfach auf die Pinnwand unserer Facebook-Fanpage, warum DU beim Absolventenkongress dabei sein musst. Unter allen, die etwas schreiben, verlosen wir Freikarten.

Viel Glück beim Gewinnspiel und viel Erfolg in Köln! Hier findet ihr noch ein paar Tipps für die richtige Vorbereitung.







Die ersten 100 Tage im Job als Karrieresprungbrett nutzen Du hast den Bewerbungsmarathon endlich hinter dir und deinen ersten Job nach dem Abschluss in der Tasche? Herzlichen Glückwunsch! Dieser neue aufregende Lebensabschnitt ist aber zu Recht auch mit vielen Ängsten verbunden, denen man sich stellen muss. Werde ich den Anforderungen gerecht? Komme ich mit den Kollegen klar? Bin ich belastbar genug? Besonders vor den ersten hundert Tagen, auch bekannt als Probezeit, graut es daher den meisten Berufseinsteigern. Diese Zeit entscheidet über noch viel mehr als nur die Frage, ob der Vertrag weitergeführt wird – sie entscheidet auch über Aufstieg oder Stagnation auf der Karriereleiter. Wer also nicht wegen einer verpatzen Probezeit auf ewig an einer Stelle dümpeln will, hält sich daher an ein paar einfache Regeln.

Der erste Eindruck zählt! Das kann man gerade in diesem Zusammenhang nicht häufig genug wiederholen. Denn als Neuling steht man besonders unter Beobachtung. Wie die Geier werden deine Kollegen in den ersten paar Wochen über dir kreisen und jede deiner Bewegungen kritisch prüfen. Sei also auf der Hut und achte jetzt noch mehr als in alltäglichen Situationen auf deine Gestik und Mimik. Das heißt besonders bei der ersten Abteilungsführung: Lächeln und sich offen und aktiv vorstellen. Halte dich außerdem an die Kleiderordnung und trete gepflegt auf. Nimm dir so früh wie möglich Zeit, eine kleine Kollegenliste anzulegen, in der du Namen, Kontaktdaten, Abteilung, Zuständigkeiten und eventuell auch persönliche Infos notierst. Das hilft zum Beispiel auch beim Smalltalk in der Kantine. „Frau Hase, wie geht es ihrer Tochter?“ Und nichts ist peinlicher, als sich nicht mehr an den Namen eines Kollegen zu erinnern.

In den ersten 100 Tagen solltest du intensiv versuchen, die Strukturen zu erkunden. Dazu muss man nicht immer Fragen stellen. Wer seine Umgebung beobachtet, erfährt oft schon viel und nervt nicht unnötig. Trotzdem sind Fragen am Anfang wichtig, auch was Kleinigkeiten angeht. Wer zum Beispiel erst nach einem halben Jahr nachfragt, wie viele Löffel Kaffeepulver üblich sind, macht keinen guten Eindruck mehr. Interessiere dich vor allem für die Aufgaben deiner Kollegen und frage nach, was deren Arbeit mit deiner zu tun hat. Erst so erkennst du Zusammenhänge viel besser und legst nebenbei schon ein gutes Fundament für die weitere Beziehung zu der Person.

Natürlich wird dein Ziel auch sein, dich schnell einzuarbeiten und in die Gruppe zu integrieren. Halte dich aber aus Klatsch heraus und bilde dir erst einmal selbst ein Bild von den einzelnen Personen, bevor du urteilst. Sicher werden dir auch anfangs einige Leute einfache Hilfstätigkeiten, wie den Kopierdienst, aufbrummen. Wenn du diese Arbeiten annimmst, zeugt das von deiner Hilfsbereitschaft und die Wertschätzung jeder noch so kleinen Aufgabe. Das sollte aber auf keinen Fall Überhand nehmen; wenn dein eigener Aufgabenberg wächst, musst du lernen, "nein" zu sagen.

So jetzt wünsche ich viel Erfolg in deinen ersten hundert Tagen im neuen Job! :) Falls du während der Zeit doch merken solltest, dass das Unternehmen gar nichts für dich ist, lies weiter in "Was tun, wenn man den ersten Job hasst". Hoffentlich kommt es aber gar nicht erst so weit ...







16049588_thumb_17725Habt ihr auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt euch nach oder gar schon während dem Studium selbstständig zu machen? Es gibt genügend Studenten, die diesen Schritt gewagt haben. Wenn mir solche Leute an der Uni begegnen, staune ich immer nur und bewundere ihren Mut, sich für etwas einzusetzen, hinter dem sie hundertprozentig stehen. Ich habe mich mal schlau gemacht, welche Unterstützung deutsche Hochschulen und die Wirtschaft eigentlich bieten, um studentische Unternehmensgründungen zu fördern.

Doch zunächst zu den Zahlen und Fakten, denn es hat mich zuerst einmal interessiert, wer der durchschnittliche studentische Startup-Gründer eigentlich ist. Er ist 29 Jahre alt, meist männlich und studiert am häufigsten Betriebs- oder Volkswirtschaft und IT-Wissenschaften. Außerdem müssen es auch nicht immer Innovationen sein, die die Geschäftsidee ausmachen: 60 Prozent der jungen Gründer setzen lieber auf bewährte Konzepte und drei Viertel von Ihnen bieten Dienstleistungen an. Das wichtigste Motiv für Startup-Gründungen ist die Freiheit und finanzielle Unabhängigkeit, gefolgt von der Möglichkeit, an der Herausforderung persönlich zu wachsen und sich einen Traum zu erfüllen. Selbstständigkeit ist für sie keine Notlösung, sondern eine Lebenseinstellung, wie Thilo Baum in der Karrierebibel eindrucksvoll beschreibt. Da möchte man eigentlich gleich selbst die Feder an den eigenen Businessplan legen.

Ein Startup während dem Studium zu gründen, bedeutet natürlich eine Doppelbelastung, Privatleben und Freizeit kann man dann erst mal für geraume Zeit abhaken und mit schwarzen Zahlen darf auch nicht sofort gerechnet werden. Es gibt aber kaum einen besseren Zeitpunkt, ein Startup auf die Beine zu stellen – Wie soll jemand, der erst einmal im Berufsleben steht, die Zeit und die Energie aufbringen, die eine Existenzgründung erfordert? Obwohl man dann vielleicht schon über mehr praktisches Know-How verfügt, als ein Student.

Aber auch während dem Studium kann man sich an vielen Unis schon gut auf das eigene Startup vorbereiten: Es gibt in Deutschland mittlerweile mehr als 60 Lehrstühle für Entrepreneurship und Gründernetzwerke. Das Hochschulgründernetz Cologne (hgnc) zum Beispiel berät und betreut die Studenten auch lange nach der Gründung ihres Startups. Ein Gründer-Workshop an der RWTH Aachen wiederum bringt die Teilnehmer dazu, innerhalb von nur drei Tagen in Teams Ideen zu entwickeln und ausreifen zu lassen. Die Konzepte, die Erfolg versprechen, werden dann am vierten Tag potentiellen Investoren vorgestellt. Auch finanziell gibt es genügend Möglichkeiten, seine Idee zu finanzieren: Das Bundeswirtschaftsministerium bietet ein Existenzgründerstipendium an, dass Studenten mit bis zu 24.000 Euro im Jahr unterstützt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KFW vergibt Gründerkredite und übernimmt bis zu 80 Prozent des Risikos und verzichtet dabei auf Sicherheiten.

Wer sich zum Entrepreneur geboren fühlt und Tatendrang verspürt, kann sich von diesen Angeboten vielleicht überzeugen lassen. Zur Inspiration möchte ich euch noch kurz auf einige studentische Unternehmensgründungen hinweisen, die schon Erfolg zeigen:

>>>Zwei Mainzer Studenten erklären auf ihrem Internetportal Starthilfe50 älteren Menschen, wie Computer und Internet funktionieren.

>>>Der Diplom-Wirtschaftswissenschaftler Tobias Singer hat direkt nach dem Studium Mr.TrailMix ins Leben gerufen – eine Plattform, auf der man sich sein Studentenfutter nach Lust und Laune selbst zusammenstellen kann.

>>>Der 26-jährige BWL-Student Mohammed Shams betreibt mit drei anderen Studenten eine mobile Kaffeestation, das Kaffe-Fahrrad, vor der Kölner Universitätsbibliothek.







mann_vs_frau1Trotz gleichem Studienabschluss und einem Vollzeitjob bekommen Frauen beim Berufseinstieg weniger Geld als ihre männlichen Kollegen. Die Forscherinnen Brigitte Burkart und Kirsten Wüst von der Hochschule Pforzheim gingen dieser Vermutung nach und befragten für ihre Studie mehr als 3000 Absolventinnen und Absolventen für Wirtschaft und Recht. Das Ergebnis war eindeutig: Im ersten Jahr verdienen Absolventinnen im Durchschnitt 3000 Euro weniger.

Das liegt aber nicht zuletzt daran, dass Frauen im Schnitt bis zu 20 Prozent weniger Bruttogehalt erwarten. Laut Studentenspiegel 2010 sind viele Absolventinnen in ihrer Selbsteinschätzung zu bescheiden und verlangen daher weniger Einstiegsgehalt. Neben der Bescheidenheit legen Frauen zudem mehr Wert auf die Familie und seien weniger mobil als Männer, was zu diesem Gehaltsunterschied führe.

Christiane Funken, Professorin für Geschlechtersoziologie an der Technischen Universität Berlin begründet den Gehaltsunterschied in der Welt so:"Das zentrale Kriterium ist, dass in den Köpfen der Manager Stereotypen über Frauen vorherrschen: Frauen wird unterstellt, sie seien weniger produktiv, sie hätten weniger Durchsetzungskraft und sie würden im Beruf eher ausfallen, weil sie sich um Kinder oder kranke Eltern kümmern müssten."

In anderen europäischen Ländern sind die Unterschiede geringer. Bei der Entgeltgleichheit sind Malta, Portugal und Belgien Spitzenreiter. Auf Malta liegt der Unterschied gerade einmal bei drei Prozent, in Belgien bei sieben und in Portugal bei neun Prozent. Deutschland steht mit im Durchschnitt 22 Prozent weniger Lohn ganz unten auf der Liste. Auch England, Österreich und Zypern gelten als Schlusslichter.

Das Netzwerk berufstätiger Frauen BPW macht nun mit einer Protestaktion auf das Lohngefälle aufmerksam und wird vom Deutschen Frauenrat und dem Bundesfamilienministerium unterstützt. Schließlich gibt es keinen Grund dafür, Frauen schlechter zu bezahlen.







Überqualifiziert und auf dem Arbeitsmarkt nicht gewolltIch lese seit Neuestem immer wieder vom dem bevorstehenden Fachkräftemangel und bin ein wenig verwirrt. Denn in meinem Umfeld befindet sich so manch hervorragender Absolvent, der sein Bachelorstudium mit Bravour bestanden hat und der dennoch keinen Job findet. Im Internet gibt es viele solcher Beispiele für Arbeitslosigkeit auf Grund von Überqualifizierung und das in allen Sparten von Studiengängen. Da stellt sich mir die Frage: Wie kommt der Fachkräftemangel zustande, wenn doch im Land so viele gute Leute zu finden sind?

Was versteht man eigentlich unter "überqualifiziert"? Man ist überqualifiziert, wenn man als Informatiker einen 400€-Job innerhalb eines Call-Centers für technische Probleme ausführt. Grundlegend kein Problem, allerdings ist dort das Studium zu VIEL Ausbildung, denn eine einfache technische Ausbildung hätte für diese Tätigkeit ausgereicht. Auf der anderen Seite wäre dieser Informatiker in einem Softwareunternehmen als Kundenberater ideal. Allerdings ergänzen sich diese zwei Arbeitsplätze, da ein frisch gebackener Informatiker nicht sofort eine Anstellung als Kundenberater erhalten würde, wenn er nicht eventuell schon Berufserfahrung aus einer ähnlichen Tätigkeit heraus erworben hat.

Doch genau hier liegt der Hase begraben, denn ohne Berufserfahrung wird man selten eingestellt, geschweige denn zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Das bedeutet für alle Studenten zusätzlichen Stress während dem Studium, da sie nicht nur ihre Prüfungen glänzend abschließen, sondern nebenbei noch Berufserfahrung sammeln sollen. Auch bedeutet das, dass viele Berufseinsteiger ihre ersten Berufsjahre mit geringer Bezahlung zubringen, um Erfahrungen für ihr späteres Dasein zu sammeln.

Das klingt alles so als ob der böse Wolf namens Arbeitgeber dies aus reiner Schikane betreibt. Allerdings sind seine Forderungen auch gerechtfertigt, denn wer will schon einen Arbeitnehmer haben, den er erst einmal richtig ausbilden und ihn an seine neue Aufgabe heranführen und vorbereiten muss? Auch ist es nachvollziehbar, dass die Unternehmen nicht gerne überqualifizierte Arbeitskräfte nehmen, da diese sich möglicherweise langweilen und somit schlechtere Leistungen bringen, oder im schlimmsten Fall gleich bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit auf einen anderen Zug in Richtung Konkurrenz aufsteigen.

Aber wo fängt die Überqualifizierung an und wo hört der Fachkräftemangel auf?

Denn im Grunde sind in Deutschland Unmengen an potentiellen Fachkräften arbeitslos und rein hypothetisch müssten die Unternehmen bei einer Unterqualifizierung doch nur ein wenig Bildung in diese Kräfte investieren oder nicht? - Leider ist das dann doch wieder nicht so einfach, da hier ein wichtiger Kostenpunkt innerhalb der Unternehmen der Fortbildung einen Riegel vorschiebt. Zudem wird auch erwartet, dass die Arbeitnehmer sich selbstständig fortbilden wobei die Politik bisher schon über einen Plan nachdenkt, in dem Arbeitslose und Geringqualifizierte in Weiterbildungsmaßnahmen für die entsprechenden Fachkräftedefizite geschult werden.

Ganz interessant ist auch dieser Fall einer 16 Jährigen, die ihr Abitur bereits abgeschlossen hat, aber bei ihrem Studium nicht finanziell unterstützt wird, da sie nur "beschränkt geschäftsfähig" ist. So viel zum Thema "Nachwuchskräfte fördern".

































Hühner und VIP?
Seit dem Serien Kracher „Bauer sucht Frau“ wissen ...













www.go-jobware.de - die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!

Über uns | Kontakt | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | AGB | Impressum | Sitemap