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Artikel-Schlagworte: „Bewerbung“







bewerbungsmappeEr will unbedingt einen Job bei Google. Doch auf seine bisherigen Bewerbungen erhielt er immer nur Absagen. Nun hat sich Matthew Epstein etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ohne Hose und mit falschem Schnurrbart drehte er ein Bewerbungsvideo.

In diesem Video nimmt er Platz auf einem antiken Sessel und genießt ein Glas Brandy. "Ich bin ein Mann mit einem Schnurrbart, der selbst Engel zum Weinen bringt", sagt er darin über sich selbst. Binnen sechs Tagen wurde das Video über 300.000 Mal aufgerufen. Mittlerweile hat er nicht nur die Aufmerksamkeit von Google auf sich gezogen, sondern u.a. auch von Microsoft und Amazon. "Eines kann ich Euch versichern, Google – ich bin ein echter Marketingexperte", sagt Epstein weiter. Zudem will er unbedingt bei Google arbeiten, weil er dort die Möglichkeit sieht, Millionen von Menschen zu erreichen. Er selbst benutze alle Google-Produkte.



Diese Form der Bewerbung war bisher erfolgreich. Er bekam eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Ob er nun seinen Traumjob bei Google bekommt, ist allerdings noch offen. Das Ergebnis will Epstein auf seinem eigenen Blog verkünden.







bewerbungsmappen Den Bachelor in der Tasche meinen die meisten Studenten, ihnen würde nun alle Türen offen stehen. Aber genau, wie nach dem Abitur ist auch das nur ein weiterer Trugschluss. Die Masterplätze sind beschränkt und die Zulassungsbedingungen so verschieden wie die Studiengänge selbst. Eine Methode zur Zulassung setzt sich aber immer weiter durch und ruft bei vielen Bachelor-Studenten nur zuckende Schultern hervor: Das Motivationsschreiben liegt voll im Trend. Aber wie verfasse ich eigentlich ein gelungenes Motivationsschreiben?

Als erstes muss einem klar sein, dass das Motivationsschreiben die eigene Visitenkarte ist. Hier gilt es sich und seine Stärken und Interessen möglichst überzeugend zu vermitteln. Daraus muss hervorgehen, warum man den entsprechenden Studiengang gewählt hat, warum man glaubt, dass man für dieses Studium gut geeignet ist. Außerdem könnte man andeuten, wie und warum die ausgewählte Hochschule von einem profitieren kann (für die selbstbewusste Fraktion unter uns).

Der Aufbau eines Motivationsschreibens besteht natürlich aus den drei Teilen: Einer Einleitung, einem Hauptteil und dem Schluss. Um gleich zu zeigen, wie der Hase läuft, sollte man im ersten Teil der Einleitung nicht lange um den heißen Brei reden, sondern gleich eindeutige Argumente bringen, warum man für den Master geeignet und motiviert ist und welches Ziel man verfolgt.

Im Hauptteil bietet es sich an, auf den bisherigen Werdegang und das vorangegangene Studium Bezug zu nehmen. Warum habe ich mich für diesen oder jenen Bachelorstudiengang entschieden, was waren die Inhalte und was habe ich mitgenommen? Außerdem kann man im Hauptteil seine beruflichen Ziele sowie bereits geleistete Praktika erwähnen. Wichtig ist vor allem, dass man nur für den Studiengang relevante Angaben macht und unwichtige Stationen auslässt. Außerdem sollte deutlich werden, dass man es wirklich ernst meint, indem man sich vorher genau über den angestrebten Studiengang und dessen Schwerpunkte informiert. Ähnlich wie bei einer Hausarbeit, sollte man einen roten Faden vor Augen haben, sodass das Schreiben einen inhaltlich sinnvollen Aufbau hat.

Am Schluss sollte man nocheinmal seine Fähigkeit und die persönliche Motivation betonen. Auch eine abschließende Grußformel bietet sich an. Allerdings sollte man es, wie in einer Bewerbung vermeiden, Floskeln zu übernehmen, da in einem Motivationsschreiben ja auch die eigene Persönlichkeit zum Vorschein kommen soll.
Eigentlich selbstverständlich, aber trotzdem noch mal: Rechtschreibung oberstes Gebot! Außerdem sollte man sich über die Formalitäten der Uni erkundigen, um nicht schon im Voraus aus dem Verfahren zu fliegen. Wer sich also für einen Masterplatz bewerben möchte, der sollte in jedem Fall rechtzeitig mit dem Schreiben beginnen und sich gegebenenfalls vorher an der Uni über die Anforderungsprofile informieren.







Nach dem Vorstellungsgespräch ist vor dem Vorstellungsgespräch: Warum gründliche Nachbereitung so wichtig istNur ein Viertel der IT-Absolventen schaffen direkt beim ersten Vorstellungsgespräch den Berufseinstieg. Über die Hälfte müssen sogar drei oder mehr Gespräche führen, bis es endlich klappt mit der Anstellung. Die Quote studierter Geisteswissenschaftler liegt sicher noch höher. Daher sollte man nicht damit rechnen, gleich beim ersten Vorstellungsgespräch einen Treffer zu landen.

Absagen sind kein Weltuntergang
Ganz im Gegenteil ist es nicht mal so schlecht, wenn man beim ersten Mal nicht gleich für den absoluten Traumjob vorspricht. Denn gerade dann läuft noch einiges etwas holprig und unerwartete Fragen können nur mittelmäßig beantwortet werden. Selbst mit der besten Vorbereitung kann man schließlich nicht auf alle Eventualitäten gefasst sein.

Die richtige Nachbereitung
Auf jeden Fall sollte man jedes Vorstellungsgespräch auch als Übung nutzen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass einen jedes gemeisterte Vorstellungsgespräch sicherer macht. Aber nur dann, wenn man im Anschluss an jedes Gespräch den Ablauf noch einmal Revue passieren lässt, kann man sich verbessern. Es hilft, sich möglichst bald nach jedem Interview mit Stift und Zettel hinzusetzen und detailliert seine Eindrücke zu notieren.

  • Welche Fragen konnte ich nicht zufrieden stellend beantworten? Wie kann ich mich in Zukunft besser auf diese Art von Fragen vorbereiten?
  • Wo bin ich ins Straucheln gekommen?
  • Konnte ich meine Stärken ausreichend deutlich machen?
  • Habe ich wichtige Punkte eventuell vergessen zu nennen?
  • Was hätte ich lieber nicht sagen sollen? Wann habe ich unpassend reagiert?

Überlege aber auch, was dir positiv aufgefallen ist und mit welchen Antworten du punkten konntest. Umso selbstbewusster kannst du dann ins nächste Gespräch gehen und so deinen Wunscharbeitgeber beeindrucken.







bewerbungsmappeUm ehrlich zu sein, habe ich um diese Form der Bewerbung meist einen großen Bogen gemacht: Online Bewerbungsformulare können einem manchmal den letzten Nerv rauben. Da dauert es so gar mal ein, zwei Stunden bis ein Dokument hochgeladen wurde.

Für die meisten Unternehmen sind Online Bewerbungsformulare aber praktisch und übersichtlich. Bewerber hingegen halten sie für wenig serviceorientiert und ihrer Bedienung oft für zu kompliziert – meist auch ohne eine Rückmeldung vom Unternehmen. "Mehr als fünfzig Mal habe ich mich online beworben, aber keine einzige Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen - oft nicht mal irgendeine Reaktion", erzählt eine Bewerberin in einem Interview mit der Süddeutschen.

Ist es vielleicht möglich, dass diese Bewerberin einfach nur Pech hatte? 46 Prozent der hundert größten Unternehmen reagieren laut des Marktforschungsinstituts Stockholm angeblich innerhalb von 2,3 Tagen auf eine E-Mail-Anfrage.

Besonders bei Online-Bewerbungsformularen ist es wichtig, jeden Bewerber individuell zu betreuen. Denn oft werden sie bei diesem Verfahren nur gnadenlos selektiert. "Die Leute werden nur brutal an Daten und Fakten gemessen. Wer nicht der Idealkandidat ist, hat keine Chance", betont die Münchener Karriereberaterin Madeleine Leitner.

Doch die Technik soll verbessert werden, versprechen viele Unternehmen. Mittlerweile werde bei Online-Bewerbungsformularen aber schon mit psychologischen Tests gearbeitet, die die Persönlichkeit und das Verhalten des Bewerbers unter die Lupe nehmen. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Bewerber diesen Prozess nach der Hälfte abbrechen. Welche Erfahrungen habt Ihr mit Online-Bewerbungsformularen gemacht? Findet Ihr Sie zu zeitaufwändig oder doch eher praktisch? Auf Eure Antworten sind wir schon ganz gespannt.







bewerbungsmappen Nicht, dass die Bewerbung für viele ohnehin schon ein Buch mit sieben Siegeln ist, erschwerend kommt hinzu, dass immer wieder neue „Bewerbungs-Trends“ wie Pilze aus dem Boden schießen. Meistens irritieren sie die Bewerber und oft geht der Schuss, mal was anderes bei der Bewerbung zu probieren, um sich von der Masse abzuheben, nach hinten los.

Das könnte zum Beispiel bei der ominösen „Dritten Seite“ der Fall sein. Die beiden Bewerbungstrainer Jürgen Hesse und Christian Schrader raten in ihren Ratgebern dazu, neben dem Anschreiben und dem Lebenslauf eine dritte Seite der Bewerbung beizufügen. Auf dieser Seite empfehlen die beiden Bewerbungstrainer, in wenigen Zeilen zusammenzufassen „was sie noch über mich wissen sollten“. Dabei sollen persönliche Qualifikationen, die im Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Stelle stehen, kurz erläutert werden. So würde man dem Personaler bestimmt auffallen und garantiert aus der Masse hervorstechen. Denn die „dritte Seite“ gehört längst nicht zum Standard.

Die Frage, ob man hierbei negativ oder positiv heraussticht, sei mal dahingestellt. Feststeht, dass solche Trends immer mit Vorsicht zu genießen sind. Ich persönlich würde immer auf die klassische Variante setzen und hoffen, dass ich mit entsprechender Qualifikation und einem positiven persönlichen Eindruck punkten kann. Schließlich geht es bei der Bewerbung um viel und wer möchte da schon irgendein Risiko eingehen? Außerdem glaube ich, dass solche Ratschläge eher den Buchautoren helfen, als den meisten Bewerbern. Wer sich dennoch schon einmal an die „Dritten Seite“ oder andere Bewerbungstrends herangewagt hat, der kann uns gerne davon berichten. Wer lieber auf der sicheren Seite ist, für den haben wir hier genau das Richtige.







xplore-wettbewerbMöchtet Ihr die Zukunft der Automatisierung mitgestalten? Mit dem xplore New Automation Award, einem Technologie-, und Bildungswettbewerb im Bereich der Automatisierungstechnik, bietet das Unternehmen Phoenix Contact Studierenden und Auszubildenden die Möglichkeit, ihre kreativen Ideen umzusetzen. Sowohl Einzelpersonen, als auch Gruppen können sich an diesem Wettbewerb beteiligen. Phoenix Contact unterstützt Euch mit Produkten im Wert von bis zu 4000 Euro.

Für die Bewerbung ist eine Projektbeschreibung per Video erforderlich. Nicht nur die technisch ausgefeilteste Arbeit, sondern auch die pfiffigste Idee oder Umsetzung kann gewinnen. Darüber hinaus gewinnen die Teilnehmer persönliches Know-how und Kontakte für ihre Karriere. Das Bundeswirtschaftsministerium und Außenministerium haben die Schirmherrschaft für diesen Wettbewerb übernommen.

Die besten 30 Ideen werden zur Präsentation zu Phoenix Contact eingeladen. Zudem stellen die Gewinner in sieben Kategorien ihre Projekte auf der Hannover Messe 2012 aus. Bewerben könnt Ihr euch bis zum 31. Mai 2011. Weitere Informationen findet Ihr hier.







Werbeagentur wählt Praktikanten anhand ihrer TweetsIn der Werbeindustrie ist es nicht ungewöhnlich, dass von Bewerbern auch mal mehr erwartet wird als die 08-15-Bewerbungsmappe. Üblich sind zum Beispiel Copytests, bei denen man zu einem vorgegebenen Thema eine kleine Werbekampagne entwickeln und textlich ins rechte Licht rücken muss. Einen Schritt weiter ist die Werbeagentur Campbell Mithun mit Sitz in Minneapolis gegangen: Sie riefen im Februar Studenten und Schüler dazu auf, sich ausschließlich via Twitter für die sechs begehrten Sommerpraktika zu bewerben.

Nun kann man ja in 140 Zeichen nicht wirklich viel Wertvolles über die eigene Person verpacken, weshalb die Bewerber insgesamt 13 Tweets einstellen sollten. Daher auch der Name des Wettbewerbs: Lucky 13. Dem Ruf folgten 425 Bewerber aus den USA, Kanada und sogar Afrika. Aus den daraus entstandenen Massen an Kurznachrichten wählten 37 Agentur-Mitarbeiter ihre Favoriten, die sie via Skype interviewten, um dann die finale Auswahl zu treffen. Die glücklichen neuen Praktikanten von Campbell Mithun und einen Link zu ihren Gewinner-Tweets findet ihr auf dieser Seite.

"Using Twitter gave our applicants the opportunity to showcase their digital understanding and creativity, while highlighting their personality and passion for advertising", so die Vizepräsidentin der Agentur Debbie Fischer. Tatsächlich beweist die Aktion nicht nur die Kreativität und außergewöhnliche Motivation der Bewerber, sondern zeigt auch ihre Persönlichkeit und Medien-Affinität in einer Weise, die klassische Bewerbungen einfach nicht rüber bringen können. Schließlich kann man sich auf Twitter multimedial präsentieren – nicht selten verlinkten die Bewerber daher zu eigenen Webseiten, Videos oder Werbekampagnen, die sie beeindruckend fanden. Zumindest in der Medienbranche macht das also allemal Sinn. Mal sehen, ob wir damit vielleicht schon einen Vorgeschmack auf die Bewerbungsverfahren der Zukunft erhaschen konnten…







Mythos Online-RechercheAls man damals von der Wahnsinns-Party Fotos auf Facebook eingestellt hat, dachte man doch nicht im Traum daran, dass diese Auswirkungen auf das eigene Berufsleben haben könnten. Jetzt ist das Studium vorbei, der Abschluss in der Tasche und die ersten Bewerbungen werden aufgesetzt und verschickt und man blickt hoffnungsvoll in die Zukunft. Wie können da ein paar Fotos der Karriere einen Hemmschuh verpassen?

Tatsächlich wird immer wieder darauf hingewiesen, nicht zu viel von sich im Netz preiszugeben, denn Personaler erkundigen sich über potentielle Bewerber via Google und in diversen sozialen Netzwerken (Facebook, Xing, StudiVZ usw.) um die Kandidaten genauer zu durchleuchten - zumindest ist das die Annahme.

Wie sieht es nun wirklich mit den googelnden Personalern aus? Ein interessanter Ansatz ist eine Studie der Universität Erfurt, in der dieser Mythos relativiert wird. Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit haben acht Studenten der Kommunikationswissenschaft 20 Personaler zu diesem Thema befragt. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass aus Zeitgründen erst ab einer gewissen Hierarchieebene und auch erst kurz vor dem Ende des Bewerbungsprozesses gegoogelt wird aber dann auch nicht von allen. Dazu führt Annette Gerlach, Personalerin bei einem größeren Unternehmen in der Chemiebranche, an, dass allenfalls über Bewerber für die Führungsetage ausgiebig recherchiert wird im Gegensatz zu Praktikanten, Auszubildende oder Mitarbeitern auf unteren Hierarchieebenen.

Eine Umfrage der Zeit vom Februar 2010 unter den größten deutschen Unternehmen zeigt ein ähnliches Bild. Viele Unternehmen geben an, dass sie bei zigtausenden Bewerbungen im Jahr überhaupt nicht die Zeit zur Online-Recherche haben und nur äußerst begrenzt Onlinedaten nutzen. Vielmehr wird klassisch auf Bewerbungsunterlagen und ggf. Interviews mit den Kandidaten gesetzt.

Die Erfurter Studie teilt die Personalentscheider weiterhin in Altersgruppen ein: die Unter-30-jährigen kennen sich mit sozialen Netzwerken aus und wissen demnach, dass dortige Inhalte wenig mit der beruflichen Wirklichkeit zu tun haben. Die 30- bis 45-jährigen googeln am meisten während die Über-45-jährigen überhaupt nicht online recherchieren. Ebenso wurden auch Bewerber befragt; diese zeigen sich im Umgang mit dem Internet durchaus „verantwortungsbewusst“. Zum einen, weil inzwischen die Mehrheit weiß, dass das Internet alles andere als privat ist und zum anderen, auch durch den über die Medien verbreiteten Mythos, dass Personalchefs ihre Bewerber auf Herz und Nieren googeln.

Auch wenn bis jetzt die Online-Recherche nicht so verbreitete scheint wie bisher vermutet, sollte man sich im Klaren sein, dass die Bereitschaft dazu permanent wächst. Deshalb kann eine gute Präsentation z. B. in sozialen Netzwerken, Blogs oder Homepages auch eine Chance sein, dann nämlich wenn sie einen positiven Eindruck über die Persönlichkeit, Kommunikationsstärke, Kreativität und möglichen Referenzen vermittelt. All das kann aber nur unterstützend sein, denn überzeugen muss der Bewerber immer noch offline.

































Mit der Ruhe
Bedauerlicherweise endet fast jedes Studium mit ...













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