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Artikel-Schlagworte: „Bewerbungsmappe“







Es gibt Neuigkeiten!
Ich wurde doch tatsächlich von einer netten Frau der Hochschulberatung zurückgerufen. Ist wohl das Ergebnis meiner ständigen Nerverei an der Hotline. Jedenfalls wird mir mitgeteilt, dass es keine Termine mehr bis Ende Juni gibt. Während ich mich meinen gedanklichen Luftsprüngen hingebe, werde ich auf den ständigen Mitarbeitermangel aufmerksam gemacht und erhalte telefonisch die erste Beratung. Immerhin wird mir versprochen, mich terminlich einzuplanen, sobald jemand absagt. mehr...







Es gibt Dinge, die kann es eigentlich nicht geben. Heute Morgen habe ich die Bewerbungsunterlagen für die Stellenbesetzung eines Area-Managers (w/m) gesichtet. Herausragend war sicherlich die Bewerbung von Mathias K. aus Bochum, der ein exorbitantes Selbstportraits beifügte. Auf dem Photo präsentierte er sich in Freizeitkleidung mit Bierglas in der Hand, hinter seiner Hausbar stehend. mehr...







Na toll. Und schon steh ich vor dem nächsten Problem: Die Bewerbung. Ist das alles stressig. Na immerhin habe ich mich ja schon dazu entschieden, eine Online-Bewerbung zu schicken. Da bleibt es mir wenigstens erspart, mir auch noch über das Material meiner Mappe Gedanken zu machen.

Aber wie macht man das jetzt schon wieder richtig? Wieso erzähllt einem so was vorher keiner?? Ich schreibe erstmal meinen Lebenslauf. Das ist das einfachste und da gibt es auch festlegte Formen. Daran kann man sich halten. Aber wie veschick ich das Teil? Direkt in die E-Mail reinkopiert oder als Dateianhang? Ich surfe durch die Gegend und finde vernünftige Tipps. Dokumente als Anhang (am besten pdf-Dateien), Anschreiben direkt in die E-Mail, Referenznummer in den Betreff. Klingt logisch und einfach.

Wie zu erwarten war, ist es das aber nicht. Wäre ja auch zu schön gewesen. Man will auffallen, aber nicht zu extrovertiert wirken. Man will professionell, doch nicht gestelzt überkommen nach dem Motto – Ich utilisiere keine Fremdwörter, ich parliere nur eloquent – oder so was. Ich bleibe einfach locker und schreibe drauf los. Dass ich Marketing schon immer interessant fand, dass ich sehr wortgewandt bin, professionell und teamfähig, und was es da nicht noch so alles gibt. Aber ich schreibe nur Sachen, die auch wirklich stimmen. Ich weiß, dass ich teamfähig bin, weil ich bei Gruppenarbeiten nie Probleme hatte und ich weiß, ich bin professionell, denn meine Noten beweisen es. Und so weiter. Das alles ein bisschen hübsch in unserer schönen Sprache verpackt ergibt das eine ehrliche, adäquate und doch lockere Bewerbung, die dazu einlädt, den Verfasser nachträglich umgehend vom Fleck weg zu engagieren :-) oder so was in der Richtung.








Vor einigen Tagen haben wir eine E-Mail von Stephan aus Göttingen bekommen. Stephan beschreibt in diesem Text seine Erfahrungen während der Bewerbung. Anhand diesem Beispiel möchten wir Tipps rund zum Thema Bewerbung geben – habt ihr Fragen oder wollt über eure Erlebnisse berichten? Schreibt einfach im Blog.

Hallo!
Ich bin Stephan und studiere in Göttingen Germanistik. Aber nicht mehr lange, denn ich habe meinen Abschluss bald in der Tasche. Und was dann? Klar, für den Ernst des Lebens bewerben. Aber wie? Und wo? Und überhaupt?? Da studiert man jahrelang, und keiner bringt einem so was bei. Als erstes habe ich mich natürlich informiert: Was wird wo angeboten, und wer will überhaupt einen Germanisten haben?

Die Antwort: erschreckend wenige. Ich habe bei allen renommierten Job-Portalen im Internet nachgeschaut, aber viel gibt es wirklich nicht. Also hoffe ich unter anderem, durch Initiativbewerbungen zu meinem Traumjob zu kommen. Ja, das ist vielleicht ein bisschen aufdringlich und ein bisschen blöd komme ich mir dabei auch vor. Aber hey, was tut man nicht alles, um seinen Traum zu verwirklichen.

Als Studentischer Mitarbeiter im Marketing habe ich schon während meines Studiums gemerkt, was ich im Berufsleben mal machen will. Zum Glück ist das auch nicht gerade der brotloseste Bereich, den man sich aussuchen kann. Am liebsten wäre mir ja erst einmal ein Trainee-Programm, in dem ich die Grundlagen erlernen kann. Also versuche ich doch einfach mal bei einem führenden Automobilhersteller Deutschlands.

Doch was für eine Bewerbungsmappe nimmt man da? Kunststoff, Pappe, Aluminium? Ich denke mir, dass ein so modernes Unternehmen es sicher gern sieht, wenn man sich online bewirbt. Also schaue ich auf der Internet-Seite nach, finde heraus, wer für das Personalwesen im Unternehmen zuständig ist und mache mich an meine Online-Bewerbung.

Mit der perfekten äußeren Form, dem perfekten Bewerbungsfoto und dem perfekten Anschreiben muss ich sie einfach überzeugen, dass ich der Richtige bin!


































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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