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Artikel-Schlagworte: „Bier“







Bier„Und du studierst ... was noch mal?“ Dieser Frage müssen sich die Studierenden des Brauereiwesens vermutlich öfter stellen. Viele wissen bestimmt nicht einmal, dass man dieses Fach überhaupt studieren kann.
Schon die Auswahl des Studienortes ist begrenzt, in Deutschland gibt’s dieses Angebot nur in zwei Städten. Neben der TU Berlin kann man auch an der TU München studieren, die eng mit der Brauerei Weihenstephan zusammenarbeitet. Während der Bachelor-Studiengang noch vom männlichen Geschlecht (ca. 90%) dominiert wird, ist die Aufteilung im Master-Studiengang fast ausgeglichen. Dies mag sicher auch daran liegen, dass sich dort fast ausschließlich ausländische Studierende -darunter eben viele Frauen- einschreiben.

Doch wer jetzt an ein lockeres Traumstudium ohne großen Aufwand denkt, der irrt sich. Immerhin liegt die Durchfallrate in München durchschnittlich bei 50%. Dementsprechend gut ausgebildet ist man am Ende des Studiums dann aber auch, schließlich sind die Deutschen ja bekannt für ihre Brauereikunst!

Wenn ich früher was von diesem Studium gehört hätte, dann wäre ich sicher auch einer von den Bier-Studenten geworden. Ich bin mir nämlich sicher, dass im Brauereiwesen-Studium selbst das „Lernen“ mächtig Spaß macht …







Ich habe heute tolle Nachrichten für alle, die vor, nach und zwischen den Vorlesungen gerne mal einen heben. Studenten der Rice Universität in Texas haben sich jetzt nämlich gedacht, warum soll ein längeres Leben nur Rotweintrinkern vorbehalten sein? Genau! Da gibt es eigentlich keinen guten Grund für und deswegen versuchen sie ein Bier zu brauen, dessen Hefe den im Rotwein enthaltenen "antiaging" Wirkstoff Resveratrol produziert. Das ganze ändert zwar nichts am fürchterlichen Kater nach einer durchzechten Nacht und beugt auch Leberschäden nicht vor, "But people are already drinking beer, so why not make the activity a little healthier?". Alles klar! Wundert mich ein bisschen, dass das ganze aus den USA und nicht aus England kommt, aber na gut ...

Zurück zum Resveratrol ... Mitte der 90ger Jahre entdeckten Wissenschaftler das Zeug im Rotwein, und glaubten, dass man damit möglicherweise das "französische Paradoxon" erklären könne. Das ist die Tatsache, dass obwohl sich die Franzosen schlecht ernähren, sie relativ selten an Herzkrankheiten sterben.
Bei Fischen, Fliegen und Mäusen ist nachgewiesen, dass es die Lebensdauer verlängern kann, bei Menschen ist das jedoch noch nicht ganz so sicher. Jetzt gibt es aber sowieso noch das Problem, dass sich das Resveratrol bei vorherigen Versuchen immer zersetzt hat, sobald es Sauerstoff ausgesetzt wird. Das versuchen unsere pfiffigen Studenten nun aber zu umgehen (wie genau, das hab ich nicht ganz verstanden, ist aber auch nicht so wichtig glaube ich) und wollen ihr "BioBeer" jetzt zunächst mal an Fruchtfliegen (!!!!) testen. Dann mal viel Glück kann ich da nur sagen! Wäre toll zu wissen, dass ich auf der nächsten Uni Party mein Leben wieder um einige Minuten verlängere!!

































Harte Zeiten
Bologna, dort wo Mortadella, Tortellini oder die ...













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