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Artikel-Schlagworte: „Bildungssystem“







castle-150x150 Es kommt nicht allzu häufig vor, dass sich jemand gegen die altehrwürdige Universität Oxford entscheidet, wenn er mit einer Zusage rechnen kann. Daher dürfte das Auswahlkomitee des Magdalen College nicht schlecht gestaunt haben, als die 19-jährige Britin Elly Nowell ihre Bewerbung nach einem Vorstellungsgespräch in der juristischen Fakultät mit der Begründung zurückzog „Oxford würde ihrem Standard nicht entsprechen“ und gehe zudem unfair mit Bewerbern um.

Mit diesen Vorwurf sieht sich die prestigeträchtige Universität nicht zum ersten Mal konfrontiert: Bereits des Öfteren stand sie in der Kritik, größtenteils Bewerber aus der weißen Mittel- und Oberschicht aufzunehmen. So kritisierte im vergangenen April der Regierungschef Cameron, dass die Uni zu wenig schwarze Studenten aufnehmen und kaum Absolventen staatlicher Schulen berücksichtigen würde. Nowell warf der Uni in ihrer Absage zudem vor, nicht zwischen Elitedenken und Diskriminierung unterscheiden zu können.

Die Studentin wird allerdings nicht nur als Heldin gefeiert, die dem elitären System die Stirn geboten hat, sondern wird auch stark kritisiert – natürlich aus den Reihen der Oxford Universität. Nowells Absage klinge wie ein schlechter PR-Gag und ihre Argumente seien zum Teil hinfällig, wie die Studentenzeitschrift „Cherwell“ argumentiert.

Schwierig zu sagen, ob hinter Nowells Aktion ein selbstloser Protestakt gegen das Bildungssystem oder doch nur Wichtigtuerei und verletzter Stolz stecken. Fest steht jedenfalls, dass der Begriff der „Elite-Universität“ in wenigen Ländern so hochgehalten wird, wie in England. Schaut man sich jedoch die momentane Lage im britischen Bildungssystem und die Folgen für die Wirtschaft an, fragt man sich ernsthaft, ob dieses Modell als zukunftsweisend bestehen bleiben kann.







wurfel-bildung Studiengebühren hin oder her: Der aktuelle Bildungsbericht für 2010 zeigt, dass in den kommenden 15 Jahren die Zahl der Studienanfänger nicht unter das Level der vergangenen zehn Jahre fallen wird. Heißt soviel wie: Die Unis bleiben vom demographischen Wandel erstmal verschont. Das Ziel des Hochschulpaktes, zusätzliche Studienplätze zur Verfügung zu stellen, wurde aufgrund der stark gestiegenen Studienanfängerzahlen in den letzten beiden Jahren, vorzeitig erreicht.

Der Bildungsbericht gibt außerdem Auskunft über die Studiendauer und den Studienverlauf. Und da zeigt sich, dass die Studienanfängerzahlen und die Absolventenquote weit auseinander klaffen. So stieg die Abbrecherquote 2008 auf 24%. Erstaunlicherweise sank sie hingegen seit 2006 bei den allerseits scharf kritisierten Bachelorstudiengängen von rund 30 auf 25%. Damit näherte sie sich der Abbrecherquote der klassischen Magister und Diplomstudiengängen an.

Ob das jetzt eher ein Grund zu Jubeln ist, weiß ich jetzt nicht. Allerdings finde ich eine Abbrecherquote von 25% nicht gerade wenig und verwundert darüber, dass trotz Studiengebühren es zu einer „Dauerbelastung“ der Unis kommen könnte, bin ich allemal. Ganz sachlich kann man es auch so formulieren wie Dr. Christian Kerst, Mitarbeiter des Bildungsberichts: „Die Studienabbruchergebnisse zeigen, dass die Erhöhung der Studieneffektivität weiterhin eine große Herausforderung bleibt.“ Für diese Erkenntnis hätte auch ein Besuch an der Uni genügt. Auf den nächsten Bildungsbericht kann man also gespannt sein, wie ein Flitzebogen…







demonstration1 Es ist schon eine Weile her mit dem Bildungsstreik und alle warten gespannt auf die Taten, die jetzt folgen sollen. In 80 Städten gingen um die 100.000 Schüler und Studenten auf die Straße, um für ein gerechteres Bildungssystem zu demonstrieren. Man kann von unserer Generation sagen, sie sei unpolitisch und ideenlos, aber beim Bildungsstreik überraschte sie mit so viel politischem Engagement, wie nie zuvor. Da kam der Satz von Bundesbildungsministerin Annette Schavan gar nicht gut an. Denn die Forderungen des Bildungsstreiks als „gestrig“ zu bezeichnen, war nicht besonders klug und gab dem Ganzen einen arroganten Beigeschmack. Eine Generation, die sich seit langem nicht mehr zu Wort gemeldet hat, geht schließlich nicht aus Langeweile auf die Straße, sondern will ernst genommen werden.

Jetzt bin ich mal gespannt ob es irgendwelche Entwicklungen in naher Zukunft geben wird oder ob man wieder mit leeren Versprechungen hingehalten wird. Zwar wurde jetzt die Aufmerksamkeit erregt, aber jetzt geht es darum, sie auch zu behalten. Naja, bald ist wieder Wahl und mal gucken was sich da so in Sachen Bildung so tut. Mit dem Bildungsstreik wurde jedenfalls der Grundstein gelegt und egal, was dabei rumkommt: Wir sind endlich mal wieder auf die Straße gegangen und haben dem ganzen Ärger mal Luft gemacht und uns Gehör verschafft.







Deutschland braucht und sucht dringend Ingenieure, das steht fest. Wir wollen im internationalen Vergleich im Bereich Forschung und Entwicklung mithalten können. Immerhin haben wir aus dem letzten Jahr 44.000 fertige Ingenieursstudenten vorzuweisen. Sieht man jedoch im Vergleich die 400.000 Ingenieure, die in Indien ihr Studium beendet haben, ist klar, dass wir noch Nachholbedarf haben.

In Indien steigen die Zahlen der Studienanfänger auch noch, während sie in Deutschland eher stagnieren. Auch China verbessert ihr Bildungssystem und ihre berufsbildenden Einrichtungen, so dass sich das Land auf Platz zwei hinter die USA im Bereich Forschung und Entwicklung im Themenbereich wie Nanotechnologie setzt. Trotzdem ist das den Chinesen nicht genug an Bildungselite. Auf die Gesamtbevölkerung gesehen, wünschen sie sich immer noch mehr Studenten, die die Wirtschaft weiter antreiben sollen. Indien wünscht sich auch trotz steigender Studienanfänger noch mehr Talente.

Das ist in den fernöstlichen Ländern jedoch schwierig, da es zu wenig hochwertige Hochschulen gibt und auch die steigenden Studiengebühren ermöglichen nicht jedem ein Studium. Doch China und Indien haben den enormen Ehrgeiz, die bestehenden Probleme zu lösen. Die beiden großen Industrieländer aus dem fernen Osten sind zu selbstbewussten internationalen Mitspielern in Forschung und Entwicklung geworden. Speziell in Indien gibt es ausgezeichnete Ingenieure, die deutsche Firmen bereits für sich entdeckt haben. Da solche Firmen auch großes Interesse an diesem Standort haben, verbessern sich damit auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen für viele Inder, die gar nicht mehr ins Ausland ziehen wollen.

Deshalb wurden jetzt auch von Bund und Ländern die Konditionen für ausländische Fachkräfte verbessert, weil wir gute Ingenieure halt auch in Deutschland dringend brauchen. So wurde die Einkommensgrenze für die unbefristete Niederlassungserlaubnis von Hochqualifizierten gesenkt und auch die Mindestinvestitionssumme für ausländische Existenzgründer soll sinken. Für Bürger aus den neuen EU-Staaten soll die Vorrangprüfung entfallen und Ausländer, die ihren Berufsabschluss in Deutschland beendet und dafür eine Anerkennung bekommen haben, erhalten einen sicheren Aufenthalt.

Wundert euch also nicht, wenn bald mehr Chinesisch als Englisch gesprochen wird und die meisten Autofabrikate einen indischen Stempel tragen.








Wir alle wissen ja mittlerweile, dass Deutschland was die Bildung angeht schon lange keinen Spitzenplatz mehr belegt. Ein Land, welches in allen Studien aber regelmäßig noch hinter uns landet, sind die USA. Und wer schon mal da war, den verwundert das nicht. Fragen wie „Habt ihr in Deutschland Kühlschränke?“ oder „Habt ihr noch einen Kaiser?“ machen einem schnell klar, warum selbst viele College Studenten dort kein kurzes Essay verfassen können. mehr...

































Versteh ich nicht!
Jetzt ist es amtlich: Nicht das Fernsehen macht ...













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