Der Blick auf die Uhr verrät, dass das Bewerbungsgespräch schon eine Stunde läuft und fast zu Ende sein müsste. Doch bevor nun alle aufstehen und sich zum Abschied die Hände schütteln, zaubert der Personalchef noch eine seltsame Frage aus dem Hut à la: "Wie viele Smarties passen in einen Smart oder wie viele Krawatten werden im Jahr in Deutschland verkauft?"
Eine gute Frage! Darüber haben sich bis jetzt die wenigsten Gedanken gemacht und im Ernst, warum auch? Solche Fragen werden im Fachjargon als Brainteaser bezeichnet und dabei geht es weniger um das Ergebnis, als um den Erklärungsansatz. Es gilt: Der Weg ist das Ziel! Da ich mich derzeit selbst in der Bewerbungsphase befinde, bin ich auch auf einige interessante Anregungen und Probefragen zu diesem Thema gestoßen. Gut, bei allen wäre ich nicht auf das Endergebnis gekommen, aber ich hätte wohl einen ähnlichen Lösungsansatz gewählt.
Wichtig ist es in so einer Situation nicht in Stress zu verfallen oder sogar wütend zu werden, dass der Personaler Fragen stellt, die auf den ersten Blick nichts mit einem Bewerbungsgespräch zutun haben. Dies ist nämlich ein Trugschluss. Häufig ist dies ein Test, um herauszufinden, wie der Bewerber in Stresssituationen reagiert und ob er neben Logik auch die Fähigkeit hat, um die Ecke zu denken. Also lieber einen kühlen Kopf bewahren und seine Herangehensweise an das gestellte Problem offen darlegen. So lässt es sich leichter punkten. Weiter Tipps und Übungen findet ihr hier.
Falls ihr bereits Erfahrungen mit Brainteasern in Bewerbungsverfahren gemacht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr einen Kommentar dazu schreibt.


