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Artikel-Schlagworte: „Büroalltag“







schlaf-im-baro Montage haben es nicht leicht: Von den wenigsten werden sie gemocht und das lässt sich, wie sollte es anders sein, sogar wissenschaftlich belegen. Umfragen von Marktforschungsinstituten und Studien der London School of Economics ergaben unter anderem, dass montags die Verletzungsgefahr im Büro besonders hoch ist, dass die Fehleranzahl in E-Mails und Anschreiben an keinem anderen Tag in der Woche so hoch ist, wie montags und dass der Chef den meisten montags besonders auf die Nerven geht. Zudem ist an keinem anderen Tag die Zahl der Krankschreibungen so hoch wie am Montag. Der völlige Ausnahmezustand zu Wochenbeginn.

Aber auch den Verursacher, der Verantwortung für diesen Montags-Kollaps trägt wurde, von Wissenschaftlern schnell ausgemacht. Das Wochenende ist schuld! Das hätte man sich auch denken können, aber aus medizinischer Sicht ist das Ganze etwas komplizierter. Der Körper, der während der Woche einem hohen Stress ausgesetzt ist, setzt einen Hormoncocktail frei, der ihn tapfer durchhalten lässt. Tatsächlich aber laugt die permanente Ausschüttung von Hormonen das Immunsystem bis aufs Letzte aus. Hinzu kommen die Aktivitäten am Wochenende, die den Biorhythmus noch mal gehörig durcheinander wirbeln.

Und montags ist es dann wieder so weit: Der Wecker klingelt und sieht sich so gar nicht in der Lage aufzustehen, geschweige denn zur Arbeit zu gehen. Was dagegen hilft klingt banal, aber ist zugleich das Schwierigste an der der ganzen Geschichte: Gar nicht erst aus dem Takt kommen und immer brav zur selben Zeit ins Bett. Wenn das nicht möglich ist (was höchstwahrscheinlich der Fall sein wird), dann sollte man montags etwas früher als gewohnt aufstehen, um dem Körper mehr Zeit zu geben, wach zu werden. Zum Beispiel mit einem ausgiebigen Frühstück. Dann kann man vielleicht auch montags unter den Kollegen (vorsichtig) für ein bisschen gute Laune sorgen.







affe Dass es im Büro manchmal buchstäblich zugeht, wie in einem Affenstall, ist altbekannt. Schließlich stimmt das menschliche Genmaterial auch zu 98% mit dem des Affen überein. Da liegt es eigentlich auf der Hand, durch gründliche Beobachtung im Affengehege, die Strukturen im Büro besser zu verstehen. Der ehemalige Projektmanager und nun Biologe Patrick van Veen bietet im Gelsenkirchener Zoo Seminare an, die den Teilnehmern die Strukturen und die soziale Dynamik im Büro durch die Beobachtung von Affen näher bringen sollen.

Da gibt es nicht nur den Rudelführer, der durch lautes Trommeln auf der Brust seine Macht zur Schau stellt, sondern auch den Praktikanten, oder besser gesagt den Rangniedrigsten, der, wild tobend, sich hier und da noch einen Fehler erlauben darf. Sobald aber der Salatkopf ins Gehege geworfen wird gilt es, sich mit dem Oberaffen gut zu stellen. Was nicht heißt, dass hinter seinem Rücken nicht an seinem Thron gesägt wird. Ob es für das Lausen der Primaten ein äquivalentes Verhalten im Büroalltag gibt?

Diese und andere Parallelen zum Büroalltag lernen die Teilnehmer bei dieser etwas anderen Fortbildung kennen. Die Idee die also dahinter steht, ist es, den Teilnehmern den Spiegel vorzuhalten, um den Affen in sich besser zu verstehen. Wer sich hier im Affengehege weiterbildet, dem dürfte auch der Tratsch in der Kaffeepause und der interne Konkurrenzkampf nicht länger ein Rätsel bleiben.

































Schön genug?
Kennen Sie Mr. Harding? Mr. Harding war ein schöner ...













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