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Artikel-Schlagworte: „Datenschutz“







username Zwar wurde die Wehrpflicht in Deutschland abgeschafft, wer aber dennoch an der digitalen Front kämpfen will, der kann sich als Cybersoldat ausbilden lassen. Was sich in den USA momentan zum neuen „Trendberuf“ entwickelt hat, findet seit einiger Zeit nun auch in Deutschland großen Zuspruch.

Dass mit diesem Studiengang eine echte Marktlücke gefüllt wurde zeigt der gewaltige Ansturm auf das Fach Internetsicherheit. Zahlreiche Interessenten wollen sich speziell für den Kampf gegen Internetkriminalität ausbilden lassen. Da gilt es Daten und Systeme professionell gegen digitale Störenfriede zu schützen. Auch die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt scheinen keineswegs so düster zu sein, wie es bei vielen neuen Studiengängen oft der Fall ist. Die Möglichkeiten sind hier vielfältig, denn sowohl auf Regierungs- als auch auf Verwaltungsebene sind die „Cybersoldaten“ gefragt. Bei so viel digitalem Drumherum wundert es nicht, dass die Studenten ihr Studium ausschließlich online absolvieren.

Nicht erst seit der WikiLeaks-Affäre ist Internetsicherheit besonders in den USA ein großes Thema. Aber was zunächst vielversprechend klingt ruft in den USA natürlich auch die Kritiker auf den Plan: Das Ganze sei reine Panikmache, die der einzige Jobmotor ist, der in den USA wirklich funktioniert. Viele sehen hier einen weiteren Schritt in Richtung Zensur, um unliebsame Internetseiten oder Blogs aufzuspüren um sie dann von der Bildfläche verschwinden zu lassen.







vernetzung Mal wieder geht es um findige Studenten, mal wieder um eine Erfindung und mal wieder um ein soziales Netzwerk. Mark Zuckerberg, die Milchbubi-Datenkrake aus den USA, kann sich warm anziehen, denn vier Informatik-Studenten aus New-York (unter ihnen ein M. Salzberg…wenn das kein Zufall ist) haben eine sichere Alternative ins Leben gerufen, die die Rechte der Nutzer stärken will. „Diaspora“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Verstreutheit“ und ist der Name des neuen Peer-to-Peer Netzwerks, das vor allem seinen Nutzern die Kontrolle über die veröffentlichten Daten zurück geben soll.

Das soll durch die Feinabstufung der Privatsphäre-Einstellungen gewährleistet werden, die vollkommen beim Nutzer und nicht bei einem zentralen Anbieter liegt. Diaspora greift dabei auf die Daten zu, die in bestehenden Communities gespeichert sind und integriert sie in das eigene System, einem nutzereigener Netzwerkknoten. Dessen individuelle Verwaltung der persönlichen Daten liegt komplett bei dem einzelnen Nutzer. Somit wird für jeden Kontakt eine individuelle Privatsphäre-Einstellung möglich. Klingt alles ganz schön kompliziert und ist für den Laien schwer zu verstehen und ganz ausgereift ist die Seite auch noch nicht. Aber die vier Informatik-Studenten planen fleißig weiter. Z.B an einer intuitiv zu bedienenden Seite mit Profilfoto, Status-Updates und einem Nachrichtenfeed.

Hoffentlich wird mit „Diaspora“ nun endlich eine neue Ära im Zeitalter von Datenschutz und Privatsphäre eingeläutet. Versuche gab es ja schon einige, aber wirklich durchgesetzt hat sich nichts so richtig. Was vielleicht daran liegen mag, dass der Mensch ein Herdentier ist, dem seine Daten oftmals völlig egal sind. Finanziert wird das ganze Projekt zurzeit noch sehr erfolgreich mit Spenden. Die hohe Spendenbereitschaft lässt hoffen, dass „Diaspora“ sich vielleicht eines Tages doch als sichere Alternative zu Facebook und Co. durchsetzt.







daumen-unten Er ist mittlerweile überall und aus dem Netz nicht mehr wegzudenken: Der „Gefällt mir“-Knopf. Wer kein Freund ausschweifender Kommentare ist, der gibt sein kurzes Statement ganz mühelos mit einem Klick ab. Ganz heimlich hat er sich im Netz ausgebreitet und sich auf vielen Seiten eingenistet. Aber wie vieles, was im Internet kursiert, so hat auch der „Gefällt mir“-Knopf nicht nur Liebhaber, sondern auch jede Menge Kritiker.

Vor allem den Datenschützern ist der Button ein Dorn im Auge: Sie sehen die Nutzerdaten in Gefahr, die durch das Anklicken des „Gefällt-mir“-Knopfes unbemerkt an Facebook weitergegeben werden. Sie interessiert vor allem, wie der Button genau funktioniert und welche Daten von Facebook gesammelt werden. Aber nicht nur Datenschützer, sondern auch die Justiz schlägt sich mit dem „Gefällt mir“-Button herum: Vor kurzem beschäftigte er sogar das Landesgericht Berlin. Hier hatte ein Online-Händler gegen einen Mitbewerber, der den Button auf seiner Internetseite eingebunden hatte, wegen unlauterem Wettbewerb geklagt. Die Klage wurde jedoch abgewiesen. Ob die Verwendung des Buttons gegen das Datenschutzrecht verstößt wurde vor Gericht jedoch nicht geklärt.

Neben den Kritikern ruft der „Gefällt mir“-Button auch Spam-Entwickler auf den Plan, die sich mit einer einfachen Masche Zugriff auf die Profile der Anwender verschaffen wollen. Wer dringend sein Missfallen bekunden will, den locken vielversprechende Mitteilungen über einen sogenannten „Dislike“-Button in die Spam-Falle. Hier genügt ein falscher Klick um eine Anwendung zu starten, die unbemerkbar auf die Profileinstellungen des Nutzers zugreifen kann.

Bevor man jedoch wieder alles verteufelt, was das Netz an Innovationen ausspuckt, sollte man sich stattdessen lieber bewusst machen, dass Innovationen nun mal ihren Preis haben. Wer allzu leichtfertig seine Daten preisgibt, den kann eine unangenehme Überraschung erwarten. Aber mal ehrlich: Solange nicht eines Tages Mark Zuckerberg persönlich an meiner Tür klingelt, ist doch noch alles im Rahmen, oder?







web-button-sprechblase Das war wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis Facebook-Begründer Marc Zuckerberg mit seinem neuesten Coup um die Ecke kommt: Nach Myspace soll nun auch Facebook einen eigenen E-Mail-Nachrichtendienst erhalten. Mit diesem E-Mail-Dienst kann nun der Facebook-User seinen kompletten E-Mail Verkehr über Facebook abwickeln und auch Menschen erreichen, die nicht bei Facebook registriert sind.

Die Idee dahinter ist, dass das gesamte Kommunikationsdurcheinander von SMS, E-Mail und Facebook-Nachrichten nun in einem Dienst gebündelt werden soll. Über eine eigene E-Mail-Adresse, wie z.B. user@facebook.com, können nun auch Nachrichten an Adressaten verschickt werden, die nicht bei Facebook angemeldet sind. Außerdem kann man sich per SMS über neu eingegangene Nachrichten informieren lassen. Auch das Antworten per SMS auf eingegangene Nachrichten ist möglich, wenn man sich mit seiner Handynummer bei Facebook hat registrieren lassen. Das ist alles natürlich nicht wirklich neu, aber vor allem für diejenigen interessant, die ohnehin ständig auf Facebook online sind. Das dieses Unterfangen natürlich Wasser auf die Mühlen der Datenschützer ist, steht außer Frage.

Zwei Haken hat das Ganze allerdings: Wer seinen Facebook Mail-Account in eines der gängigen E-Mail Programme, wie Thunderbird oder Outlook, einbinden möchte, der wird enttäuscht sein, da ein solches Feature nicht vorgesehen ist. Außerdem werden sich die deutschen Facebook-Nutzer noch gedulden müssen: Obwohl der Dienst in den USA bereits in den nächsten Wochen verfügbar sein soll, wird es noch einige Monate dauern, bis dies auch in Deutschland der Fall sein wird.

Wer sich mit dieser laienhaften Beschreibung des neuen Facebook E-Mail-Dienstes nicht zufrieden geben will, der kann sich hier Ausschnitte aus der mehrstündigen Pressekonferenz anhören, in der sich Marc Zuckerberg um Kopf und Kragen redet und Fragen zum Thema fachmännisch beantwortet.







schlossDas Internet ist für mich eine gespaltene Persönlichkeit. Zum einen soll und will man seine Daten niemandem übermitteln, sodass nichts Unrechtes mit den Daten geschieht. Zum anderen hingegen stellen Millionen von Menschen ihre intimsten Details und Interessen auf Social-Media-Plattformen wie Facebook und StudiVZ ein. Doch wie anonym bin ich wirklich im Netz?

Durch mein Interesse an MMORPG’s (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game) war das Thema Anonymität im Netz für mich immer schon präsent. Denn ich spiele mit vielen Leuten auf der Welt zusammen und nicht jeder Mensch soll wissen, wer hinter dem Wesen steckt, welches ich verkörpere. Warum eigentlich? Weil mir meine Eltern das immer geraten haben? Tja eigentlich eine gute Frage, denn grundsätzlich gebe ich doch schon alles, oder sagen wir mal einiges, in Social Media preis und jede zweite Firma hat bereits meine Adresse von irgendwem gekauft. Also warum nicht gleich alles preisgeben? Denn, wenn man wirklich unbedingt wissen möchte, wo jemand wohnt oder wie seine/ihre Telefonnummer lautet, kann man das auch rausbekommen. Ganz nach dem Motto: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und zudem gibt es noch den Effekt, dass die ganzen Unternehmen, die meine Daten weiterverkaufen, keinen Cent mehr sehen würden. Denn wer zahlt schon für eine Information, die bereits öffentlich im Netz einsehbar ist?

Doch mal Spaß beiseite, denn die Anonymität im Netz ist wichtig. Laut Statistik des Bundesministeriums des Innern haben sich die Straftaten mit dem Tatmittel Internet von 2008 auf 2009 um 23,6 Prozent (insgesamt 206.909 Straftaten im Jahr 2009) und die Computerkriminalität um 17,7 Prozent (insgesamt 74.911 Straftaten im Jahr 2009) erhöht. Straftaten mit dem Tatmittel Internet umfassen Betrugsdelikte, Warenbetrug und Verbreitung pornografischer Schriften.

Die Zahlen zur Computerkriminalität bezeichnen hingegen Computerbetrug, Betrug mittels rechtswidrig erlangter unbarer Zahlungsmittel, das Ausspähen und Abfangen von Daten sowie Softwarepiraterie. Ein Beispiel wäre, wenn ein Krimineller meine Kreditkartennummer und den dazugehörigen PIN herausfinden würde, weil ich nicht vorsichtig genug mit den Daten umgegangen bin. Mit diesen Informationen könnte der Dieb dann Dinge kaufen, die möglicherweise illegal sind. Dabei ist das Schlimmste, dass ich zusätzlich noch rechtlich belangt werden kann, wenn ich fahrlässig mit meinen Daten umgegangen bin.

Alle, die wissen möchten was sie im Netz für "Spuren" hinterlassen, können sich diesen interessanten Link einmal anschauen: www.gulli.com/anonymitaetscheck







Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz Mit dem Gesetzesentwurf von CDU-Innenminister Thomas de Maizière zum Arbeitnehmerdatenschutz befasst sich nun auch die Politik mit dem Thema Recuiting via Facebook, StudiVZ und Co. In dem Gesetzesentwurf wird festgelegt, dass der Arbeitgeber bei der Arbeitnehmersuche nicht mehr gezielt auf sozialen Internet-Netzwerken suchen darf.

Lediglich das Suchen per Google oder auf XING und anderen Plattformen zur Selbstdarstellung gegenüber dem Arbeitgeber wäre dann noch erlaubt. Ich frage mich, ob dies wirklich ein Arbeitnehmerschutz ist, denn im Grunde ist doch jeder selbst dafür zuständig, was der mögliche Arbeitgeber über einen herausfindet.

Was mich allerdings ein wenig an diesem Gesetz irritiert, ist der Satz welcher das Ausspähen per Kamera künftig auch in Sanitär-, Umkleide- und Schlafräumen verbieten wird. Aber ist dies nicht bereits ein Eingriff in die Privatsphäre oder irgendeine Form von sexueller Belästigung und somit verboten? Soweit mir bekannt ist, war das immer schon ein Akt des fehlenden Anstandes.







tastatur_alte_hand Weil sie zu alt für den Umgang mit den neuen sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. sind, will der britische Geheimdienst zahlreiche seiner Agenten in den Vorruhestand schicken. Vor allem Agenten, die in der Zeit des Kalten Krieges aktiv waren, sind betroffen.
„James Bond“ zu alt für Facebook? Der Held unserer Kindheit, der mit Kugelschreibern schießen und mit Uhren ganze Gebäude in die Luft jagen konnte, fällt jetzt den modernen Netzwerken zum Opfer.

Die Zeiten, in denen der 007 von damals Hotelzimmer verwanzte oder Telefongespräche verschlüsselte, sind Geschichte. Denn diese Fähigkeiten reichen bei der modernen Terroristenjagd schon lange nicht mehr aus. Zunehmend planen Terroristen ihre Anschläge im Internet. Daher sei es notwendig, dass sich der Agent der Zukunft im Internet zurechtfinde, um die Aktivitäten von Verdächtigen zu überwachen.

Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London hat der MI5 also mit einem personellen Frühjahrsputz begonnen. Und irgendwie ist es beängstigend, dass diesmal selbst Mr. Bond nicht vor der Modernisierung sicher ist.







schloss Wasser auf die Mühlen von Datenschützern dürfte das aktuelle Geständnis von den Google Street-View Betreibern sein, die jetzt angaben, dass versehentlich private Daten aus ungesicherten WLAN Netzwerken gesammelt wurden.

Aufgeflogen ist das Ganze erst, nachdem ein Datenschutzbeauftragter eine Anfrage an Google stellte. Google beteuert, dass die Daten nie genutzt und sofort vernichtet wurden. Die Datenkrake in Erklärungsnot. Der naive Laie, wie ich, der denkt, dass bei Google Street-View „lediglich“ ein paar Fotos von Straßen und Gebäuden geschossen werden, der wird nun eines Besseren belehrt.

Wer allerdings sein WLAN nicht verschlüsselt, der kann seine Briefe auch gleich ohne Umschlag zur Post bringen. Gerade erst wurde gerichtlich entschieden, dass WLAN Anschlüsse von Privatpersonen verschlüsselt werden müssen, um zum Beispiel illegale Downloads durch Dritte zu verhindern. Dass nun ausgerechnet Google die ungesicherten Netzwerke aufgespürt hat, ist natürlich Pech. Aber lieber Google, als irgendeine kriminelle Bande, die mit den Daten Schindluder treibt. Wobei die Grenzen auch da fließend sind.

































Technik macht ernst
„Diese Präsentation enthält möglicherweise nicht ...













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