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Artikel-Schlagworte: „Erfolg“







sonneSind mir meine Freunde wichtiger oder ziehe ich lieber nach Frankfurt, um Karriere zu machen? Will ich heiraten und Kinder kriegen oder doch unabhängig bleiben? Je älter wir werden, desto mehr Entscheidungen müssen wir treffen. Und es wäre eine Illusion zu glauben, dass alles gleichzeitig möglich ist. Entscheidungen fallen vielen Menschen schwer. Denn egal wofür wir uns entscheiden, andere Möglichkeiten werden dann verworfen. Entscheiden können wir uns aber nur, wenn wir wissen was uns wichtig ist.

Doch was in unserem Leben aber wichtig ist, ist nie dringend. Es ist nicht dringend, Sport zu machen. Aber es würde uns gut tun. Es ist nicht dringend, mit unserem Partner über ein Problem zu sprechen, aber es wäre wichtig und entscheidend für eine erfüllte Beziehung. Da wichtige Entscheidungen und Dinge nicht dringend sind, schieben wir sie immer wieder vor uns her. Und so kommen wir zu der Annahme, dass es besser ist, alles andere möglichst schnell zu erledigen, um später Zeit für die wichtigen Dinge zu haben: Ein rasant schnelles Leben also. Doch dann müssen wir enttäuscht feststellen, dass wir kein erfülltes sondern eher ein gefülltes Leben führen.

Beruflicher Erfolg beispielsweise ist nur einer von vier Lebensbereichen, der unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit beeinflusst. Viele Menschen haben in diesem Bereich eine klare Perspektive, dafür fehlen häufig Ziele in den anderen Lebensbereichen wie "Soziales Leben", "Gesundheit" und "Sinn des Lebens". Alle vier Bereiche stehen in einer Wechselbeziehung. Steht der Beruf an erster Stelle, versagen langfristig Leistungskraft und Lebensfreude. Wer einsam ist, ist nicht unbedingt glücklich und kann sich deshalb auch nicht auf den Job konzentrieren. Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, ist nicht froh und ebenfalls nicht leistungsfähig.

Die Balance zwischen all diesen Bereichen kann aber gelingen, wenn wir eine Vision von unserem künftigen Leben vor Augen haben. Ein erster Schritt zum Beispiel wäre, sich Zeit zu nehmen und sich selbst zu fragen, was einem wichtig ist – bezogen auf alle vier Bereiche. Anschließend lassen sich mit den Antworten konkrete Vorsätze fassen und helfen, einen Plan zu schmieden, um ein erfüllteres Leben führen zu können.







horsaal1Nicht nur Prüfungsängste und der zunehmende Leistungsdruck machen vielen Studenten zu schaffen, sie kämpfen mittlerweile immer mehr mit Sorgen um die berufliche Zukunft. Auch Heimweh spielt bei vielen Studenten eine große Rolle. Hinzu kommen die extrem engen Zeitpläne, die bei vielen Bachelor-Studiengängen bereits zum Alltag gehören.

An fast allen Universitäten gibt es deshalb auch psychologische Beratungsstellen, damit sich Studenten dort anonym helfen lassen können. Und die Nachfrage wird stetig größer. Allein 2010 haben über 26.000 Studenten Hilfe gesucht. "Immerhin ist das eine Lebensphase, in der einiges in Bewegung ist und Krisen daher fast zwangsläufig auftreten. Allerdings hat sich die Lage in den vergangenen Jahren spürbar verschärft", sagt Wilfried Schumann, Leiter der psychosozialen Beratungsstelle Oldenburg.

Der Druck, schnell mit dem Studium fertig werden zu müssen und die Angst, nicht für den Master zugelassen zu werden sind oft die Hauptgründe für persönliche Krisen. Viele Studenten hätten zu hohe Anforderungen an sich selbst.

Patentrezepte gegen psychische Probleme gibt es natürlich nicht, aber gewisse Lerntechniken können dabei helfen, einen guten Weg zu finden. "Vielleicht hat derjenige auch nicht gelernt, effektiv zu lernen. Dann besprechen wir Lerntechniken, helfen bei der Erstellung eines Wochenplans oder geben Tipps, wie man ein Skript durcharbeiten kann", erklärt Sabine Köster, Leiterin der Beratungsstelle in Karlsruhe.

Der Versuch, die Probleme selbst in den Begriff zu bekommen, scheitere oftmals. Und je früher man sich Hilfe holen würde, desto höher seien die Aussichten auf Erfolg.







die-losung-bist-duErfolg ist kein Zufall, Erfolg ist planbar. Und zu jedem Ziel gibt es einen Weg – man muss nur wollen. Matthias Krieger entwickelte sich als junger Ingenieur ohne Geld zu einem erfolgreichen Unternehmer. Sein Motto: "Die Lösung bist Du!"

Verpackt in einer Geschichte präsentiert er in seinem Buch "Die Lösung bist Du – Was uns wirklich voranbringt" sein Erfolgskonzept und beschreibt, wie Träume und Visionen Wirklichkeit werden können. In dieser fast wahren Geschichte geht es um den jungen Bauunternehmer Martin Ritter, der mit verschiedenen Techniken versucht, ein Unternehmen aus einer aussichtslosen Lage zu retten. Die Hauptfigur versucht ihre Stärken zu erkennen und zu nutzen bis das Unternehmen letztendlich Gewinn erzielt, ohne auf Werte verzichtet zu haben.

Krieger möchte mit seinem Buch anderen helfen, erfolgreich zu sein und liefert authentisch und glaubwürdig das Werkzeug, dem Leben eine neue Richtung zu geben. Die Bild-Zeitung betitelte ihn sogar als "Der beste Boss Deutschlands".







julius-caesarFür die Karriere-Laufbahn soll manch Name wichtiger sein als der Studiengang oder Geschäftskontakte. Laut einer Studie der Uni Oldenburg gelten die Namen Mandy, Chantal, Justin und Kevin als ziemlich ungeeignet für die Karriere. Die Kinder werden von ihren Lehrern oft als dümmer eingeschätzt, was dann auch Konsequenzen für ihre Jobchancen hat.

Namen wie Michael oder Wolfgang sollen da mehr Erfolg haben. "Menschen können ihren Namen ändern lassen, wenn sie dadurch Nachteile haben", erklärt Gabriele Rodriguez vom Namenkundlichen Zentrum der Uni Leipzig. In Amerika haben Manager und Führungskräfte oft kurze Namen wie Jack oder Bruce. Auch der Daimler Vorstand Wolfgang Ayerle hat sich in Wolfgang Bernhard umbenannt. Das klingt angeblich besser.

Vielleicht sollte man Menschen nicht anhand ihres Namens in eine Schublade stecken. Vielmehr kommt es doch auf ihre Erfahrungen, Werte und ihr Wissen an und dann ist es doch letztlich absolut egal ob man Christoph, Wilhelm oder Kevin heißt.







absolventenDass Geld allein nicht glücklich macht, wissen wir ja bereits. Tatsächlich müssen Harvard-Absolventen auch noch einen Eid auf Rechtschaffenheit schwören. Denn die oft grenzenlose Gier nach Macht und Gewinn war schließlich eines der Gründe für die Entstehung der Wirtschaftskrise. Seit drei Jahren nun legen die Absolventen ein Gelöbnis auf Verantwortung und Ehre ab, um sich von den gierigen Managern abzugrenzen. Denn die Harvard Business School kämpft seit 2009 mit dem angekratzten Ruf, sie hätte einige Verantwortliche der Wirtschaftskrise ausgebildet.

Führungskräfte legen so mehr Wert auf ethische Grundsätze wie Verantwortung, Ehrlichkeit und Anstand. Mittlerweile kommt dieser Trend auch in Deutschland an. An der European Business School in Hessen wurde am Pfingstwochenende der erste Bachelor-Studiengang verabschiedet, bei dessen Zeremonie die Absolventen freiwillig einen Eid auf die Grundsätze des "Ehrbaren Kaufmanns" ablegen konnten. Ein ehrbarer Kaufmann hat ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein für das eigene Unternehmen. "Sein Verhalten begründet sich auf Tugenden, die einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg anstreben, ohne dabei die Interessen der Gesellschaft zu verletzen", erklärt Joachim Schwalbach, Wirtschaftsprofessor an der Berliner Humboldt-Universität.

Einige Wirtschaftsexperten sprechen sich aber auch dafür aus, dass die angehenden Führungskräfte und Manager schon bereits während ihres Studiums mit Fragen der Ethik konfrontiert werden sollten. Von den 200 Absolventen der European Business School haben etwa 35 einen Eid geleistet. Ein guter Anfang, den sich andere Hochschulen als Vorbild nehmen sollten.







startschuss_rennen Auch wenn es zunächst komisch klingt, aber Sport und Erfolg im Beruf oder im Studium haben mehr gemeinsam als man zunächst denken könnte. Zwar werden die meisten von uns ihren Tätigkeiten im Sitzen nachgehen und bewegen sich während des Arbeitens hauptsächlich von der Kaffeemaschine zum Schreibtisch, aber dennoch gibt es viele Parallelen.

In beiden Fällen geht es nämlich um persönliche Motivationen und Erfolge. In beiden Bereichen hilft es oft, sich ein persönliches Ziel zu setzen, das einen motiviert und zu guten Leistungen antreibt. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern um einen persönlichen Erfolg. Ob die Lieblingshose, in die man wieder hineinpassen möchte, oder ein Projekt, das man erfolgreich abschließen möchte: Beides verlangt Geduld und Disziplin. Schließlich verschwinden die überschüssigen Pfunde nicht über Nacht und eine Seminararbeit schreibt sich auch nicht von alleine.

Auch Rückschläge sind in beiden Bereichen normal und man lernt mit ihnen umzugehen. Wer nach einer Verletzungspause sein Training wieder aufnehmen kann, wird schnell merken, dass das angestrebte Ziel wieder ein Stückchen weiter weg gerückt ist und auch nach einer versemmelten Klausur gilt es, nicht den Kopf in den Sand zu stecken und sich nicht entmutigen lassen.

Wer Sport treibt, der tut nicht nur seinem Körper etwas Gutes, sondern lernt einiges über Motivation und Erfolg. Vielleicht wieder ein Grund mehr sich nach der Arbeit statt auf das Sofa, auf das Fahrrad zu schwingen.







frau Ob in der Uni oder im Job: Wir alle wollen in der Regel mit guten Leistungen glänzen. Eine gute Abschlussarbeit oder die tadellose Präsentation eines Projekts können einen da ganz schön unter Druck setzen. Ein gesundes Maß an Ehrgeiz ist da genau das Richtige. Denn auch das Fertigwerden mit Misserfolgen stärkt das Selbstbewusstsein genau wie eine gute Note oder Erfolge im Beruf. Problematisch wird es erst, wenn man sich zum absoluten Perfektionsfanatiker entwickelt.

Die sind nämlich weder unter Kollegen noch unter Kommilitonen wirklich beliebt. Ihnen ist nichts gut genug und der kleinste Fehler wird nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen getadelt. Verbissenheit und übertriebener Leistungsdruck können zu einer echten Blockade auf dem Weg zum Erfolg werden. Denn nicht selten läuft etwas anders als geplant: Fristen werden verlegt oder Themenschwerpunkte kurzfristig geändert. Wer sich hier verbissen an seinen ausgefeilten Arbeitsplan klammert, der gerät schnell in die Bredouille. Hier zeigt sich auch, woran es den meisten Perfektionisten mangelt: Flexibilität und Kreativität sind dabei nur zwei Defizite. Ebenso gelten Perfektionisten als wenig teamfähig, da sie oft an ihren Plänen festhalten und sich schwer auf andere Vorschläge einlassen können, aus Angst einen Fehler zu begehen.

Auch im Bewerbungsgespräch wird Perfektion häufig zum Thema, wenn die Frage nach den persönlichen Schwächen gestellt wird. Eine beliebte Antwort ist „Ich bin perfektionistisch.“ Aber mal ehrlich: Mir würde als Personaler diese Antwort zum Halse raushängen, weil es offensichtlich ist, dass derjenige doch eher eine als Schwäche getarnte Stärke preisgeben will. Ich finde, Perfektionismus ist eine handfeste Schwäche, die nicht mit Zuverlässigkeit oder einem gesunden Ehrgeiz verwechselt werden darf.







gelber-schein Der Gesundheitsreport der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK) hat in den vergangenen Wochen besorgniserregende Zahlen veröffentlicht: Demnach lassen sich junge Arbeitnehmer doppelt so häufig krankschreiben, wie ihre älteren Kollegen. So fehlen junge Arbeitnehmer zweimal im Jahr und das für durchschnittlich sechs Tage. Ihre älteren Kollegen hingegen fehlten im Schnitt nur einmal pro Jahr. Sie brauchen jedoch rund 19 Tage um sich auszukurieren.

Hauptgründe für die Krankschreibungen waren bei den unter 30-Jährigen vor allem Atemwegs- und Infektionskrankheiten. Allerdings ist auch ein deutlicher Anstieg von Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen festgestellt worden. Der Grund für diese Entwicklung liegt laut DAK vor allem in der Berufssituation der jungen Arbeitnehmer. Ein unsicheres und oft befristetes Arbeitsverhältnis sorgt bei vielen für einen permanenten psychischen Stress, der sich dann auf die körperliche Gesundheit auswirkt. So empfinden 71 Prozent der jungen Arbeitnehmer ihren Arbeitsalltag als belastend. Aber nicht nur Druck, sondern auch Unterforderung und permanente Unzufriedenheit können sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Diese Ergebnisse könnten ein Plädoyer für ein Umdenken sein. So ist der DAK-Chef der Ansicht, dass es gut wäre, „wenn man unsichere Berufsaussichten als Normalität der Zukunftserwartungen in Schule und Ausbildung transportieren könnte.“ Diese etwas vage Präventivmaßnahme ist schön und gut. Trotzdem frage ich mich einmal mehr, was dieses Ergebnis über unser Arbeitsklima in Deutschland aussagt: Sind die jungen Berufseinsteiger einfach zu verwöhnt, dass sie dem Stress und den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind? Mangelt es den Deutschen also tatsächlich an Biss und Durchhaltevermögen mangelt? Oder weht wirklich ein rauerer Wind durch die deutsche Arbeitswelt?

































Technik macht ernst
„Diese Präsentation enthält möglicherweise nicht ...













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