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Artikel-Schlagworte: „erster Eindruck“







Die ersten 100 Tage im Job als Karrieresprungbrett nutzen Du hast den Bewerbungsmarathon endlich hinter dir und deinen ersten Job nach dem Abschluss in der Tasche? Herzlichen Glückwunsch! Dieser neue aufregende Lebensabschnitt ist aber zu Recht auch mit vielen Ängsten verbunden, denen man sich stellen muss. Werde ich den Anforderungen gerecht? Komme ich mit den Kollegen klar? Bin ich belastbar genug? Besonders vor den ersten hundert Tagen, auch bekannt als Probezeit, graut es daher den meisten Berufseinsteigern. Diese Zeit entscheidet über noch viel mehr als nur die Frage, ob der Vertrag weitergeführt wird – sie entscheidet auch über Aufstieg oder Stagnation auf der Karriereleiter. Wer also nicht wegen einer verpatzen Probezeit auf ewig an einer Stelle dümpeln will, hält sich daher an ein paar einfache Regeln.

Der erste Eindruck zählt! Das kann man gerade in diesem Zusammenhang nicht häufig genug wiederholen. Denn als Neuling steht man besonders unter Beobachtung. Wie die Geier werden deine Kollegen in den ersten paar Wochen über dir kreisen und jede deiner Bewegungen kritisch prüfen. Sei also auf der Hut und achte jetzt noch mehr als in alltäglichen Situationen auf deine Gestik und Mimik. Das heißt besonders bei der ersten Abteilungsführung: Lächeln und sich offen und aktiv vorstellen. Halte dich außerdem an die Kleiderordnung und trete gepflegt auf. Nimm dir so früh wie möglich Zeit, eine kleine Kollegenliste anzulegen, in der du Namen, Kontaktdaten, Abteilung, Zuständigkeiten und eventuell auch persönliche Infos notierst. Das hilft zum Beispiel auch beim Smalltalk in der Kantine. „Frau Hase, wie geht es ihrer Tochter?“ Und nichts ist peinlicher, als sich nicht mehr an den Namen eines Kollegen zu erinnern.

In den ersten 100 Tagen solltest du intensiv versuchen, die Strukturen zu erkunden. Dazu muss man nicht immer Fragen stellen. Wer seine Umgebung beobachtet, erfährt oft schon viel und nervt nicht unnötig. Trotzdem sind Fragen am Anfang wichtig, auch was Kleinigkeiten angeht. Wer zum Beispiel erst nach einem halben Jahr nachfragt, wie viele Löffel Kaffeepulver üblich sind, macht keinen guten Eindruck mehr. Interessiere dich vor allem für die Aufgaben deiner Kollegen und frage nach, was deren Arbeit mit deiner zu tun hat. Erst so erkennst du Zusammenhänge viel besser und legst nebenbei schon ein gutes Fundament für die weitere Beziehung zu der Person.

Natürlich wird dein Ziel auch sein, dich schnell einzuarbeiten und in die Gruppe zu integrieren. Halte dich aber aus Klatsch heraus und bilde dir erst einmal selbst ein Bild von den einzelnen Personen, bevor du urteilst. Sicher werden dir auch anfangs einige Leute einfache Hilfstätigkeiten, wie den Kopierdienst, aufbrummen. Wenn du diese Arbeiten annimmst, zeugt das von deiner Hilfsbereitschaft und die Wertschätzung jeder noch so kleinen Aufgabe. Das sollte aber auf keinen Fall Überhand nehmen; wenn dein eigener Aufgabenberg wächst, musst du lernen, "nein" zu sagen.

So jetzt wünsche ich viel Erfolg in deinen ersten hundert Tagen im neuen Job! :) Falls du während der Zeit doch merken solltest, dass das Unternehmen gar nichts für dich ist, lies weiter in "Was tun, wenn man den ersten Job hasst". Hoffentlich kommt es aber gar nicht erst so weit ...







studentin-mit-bewerbungsuntWer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, macht sich vorher Gedanken darüber, wie er bei seinem potentiellen Arbeitgeber den besten Eindruck hinterlassen kann. Um aber zu einem persönlichen Gespräch eingeladen zu werden, ist es wichtig, dass auch die Bewerbungsunterlagen im tadellosen Zustand sind. Personaler sehen und lesen bei Bewerbungsverfahren eine Vielzahl von Bewerbungsunterlagen, die nicht immer mit besonderer Sorgfalt erstellt wurden.

Dabei gibt es ein paar einfache Regeln, um einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Bieten Unternehmen an die Unterlagen schriftlich einzureichen, ist darauf zu achten, dass alles sauber und ordentlich in einer neuen Bewerbungsmappe eingeheftet ist. Kein Personaler macht sich gern die Mühe, Bewerbungsunterlagen zu sortieren oder lose Blätter wieder einzusammeln. Auch Transparenthüllen sind keine gute Lösung, da die Blätter für Markierungen und Kommentare zunächst aus der Hülle herausgenommen werden müssen. Es gilt daher, es dem Personaler so einfach wie möglich zu machen, um die wichtigen Informationen über den Bewerber zu erfassen. Auch Flecken und "Eselsohren" haben in einer Bewerbungsmappe nichts verloren. Sie werfen sofort ein schlechtes Licht auf den jeweiligen Kandidaten und seine Arbeitseinstellung.

Bewerbungsmappen, die schon erste Gebrauchsspuren aufweisen, sollten nicht recycelt werden, auch wenn dies Geld sparen würde. Der geschulte Blick der Personalabteilung sieht sofort, wenn sich das Wort "Absage" aus vorherigen Bewerbungen, auf die Mappe durchgedrückt hat.

Bei Onlinebewerbungsverfahren ist darauf zu achten, dass die Felder sorgfältig ausgefüllt werden. Ist die Eingabe eines Anschreibens vorgesehen, ist es sinnvoll, dieses vorher in Ruhe zu verfassen und anschließend in das Feld zu kopieren. Gerne sieht man vor lauter Wald die Bäume nicht, sodass sich Fehler bei der direkten Eingabe in die Bewerbungsmaske schneller einschleichen. Grundsätzlich ist bei der Anlagenerstellungen für Onlinebewerbungen die gleiche Reihenfolge einzuhalten, wie bei der Schriftlichen: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Die vorgeschriebene Größe des Dateianhangs sollte dabei nicht überschritten werden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Datei nicht geöffnet werden kann. Und durch so einen Fehler möchte ja niemand seine Chance auf einen Job vergeben.

Weitere Tipps für die Bewerbungsmappe findet ihr hier.

































Schön genug?
Kennen Sie Mr. Harding? Mr. Harding war ein schöner ...













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