Wer die Uni gerne am liebsten meiden möchte und trotzdem einen MBA erlangen möchte, für den bietet die London School of Business and Finance (LSBF) jetzt das erste Master-App über Facebook an. Ein Traum wird wahr. Zumindest für diejenigen, die ihre Zeit lieber bei Facebook vertrödeln, als in der Uni zu lernen (was mich persönlich sofort anspricht…). Nur einen „Gefällt mir“-Klick auf der Seite der LSBF entfernt und dem Nutzer stehen rund 100 Stunden kostenloses Lernmaterial von Corporate Finance bis Strategic Planning zur Verfügung.
Dass die knapp 82.400 Fans der Seite alles eifrige Studenten sind, ist nahezu unmöglich. Der Begründer der LSBF-Gründer Aaron Etingen macht sich diesbezüglich aber auch keine Illusionen und rechnet lediglich mit 1%, die das Angebot ernsthaft nutzen wollen. Jedoch können mit Hilfe des Apps auch Studieninteressierte sich vorab genauestens und kostenlos über die Lerninhalte informieren und so entscheiden, ob ihnen das Studium zusagt, oder nicht.
Um eine ersthafte Alternative zum realen Lernbetrieb kann es bei diesem Konzept also nicht gehen, da Lerngruppen und der soziale Umgang untereinander völlig fehlen - auch das gehört zum Studium dazu. Es ist auch zu bezweifeln, dass die Studenten wirklich angemessen auf ihre Abschlussprüfungen vorbereitet werden. Ohne jede Menge Tutoren, dürfte das Konzept kaum zu bewältigen sein. Und auch Etingen hofft vielmehr, mit diesem Konzept eine Vorreiterrolle in Sachen Online-Lehre einzunehmen, als den klassischen Lehrbetrieb zu ersetzen. Schade eigentlich.
Facebook hat inzwischen über 600 Millionen aktive Nutzer (15 Mio. davon aus Deutschland), ist 50 Milliarden Dollar wert und hat es zu einem eigenen Kinofilm gebracht. Social Media spielen in der Alltagskommunikation der Mitarbeiter eine immer größere Rolle. Viele Unternehmen haben dies erkannt, wissen aber noch nicht so richtig, wie sie damit umgehen sollen. Soll man sich sperren, wie es z. B. Porsche tut, oder bleibt einem eigentlich gar nichts anderes übrig als sich den sozialen Netzwerken zu öffnen?In Deutschland gestatten nur 45 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media-Diensten während der Arbeitszeit und sechs Prozent sperren sogar komplett den Zugang zu Facebook, Twitter und Co. Viele Unternehmen sehen immer noch mehr Risiken als Chancen darin, dass Mitarbeiter Informationen nach außen tragen. Aber bringen Verbote überhaupt etwas? Wohl kaum denn frei nach Goethes „Zauberlehrling“ wird man die gerufenen Geister nicht mehr los. Viele sind während der Arbeit eh über Smartphones im Internet aktiv - weltweit nutzen ca. 200 Millionen Nutzer Facebook auch mobil (Facebook ist das am meisten geladene App für das iPhone).
Wie man sich als Unternehmen Social Media zu Nutze machen kann, zeigt ein Blick über den großen Teich. In vielen US-Firmen unterstützen die Verantwortlichen bereits aktiv die Nutzung von sozialen Medien im ganzen Unternehmen. Die Chef-Etage hat verstanden, dass alle Mitarbeiter für die glaubwürdige und transparente Kommunikation sowohl nach außen wie auch nach innen zuständig sind. Social Media sind dort zu einem der wichtigsten Inhalte der internen Weiterbildung mit Schulungsprogrammen und Seminaren geworden.
Diesem Beispiel folgen z. Zt. nur wenige Unternehmen in Deutschland wie z. B. der Kommunikationsdienstleister SNT Deutschland AG, der im Bereich der Personalentwicklung seinen Mitarbeitern im Rahmen eines Weiterbildungskataloges Social Media-Kurse anbietet (HR-Szene, Ausgabe Dezember 2010). Aber nicht nur ein positives Erscheinungsbild via lebhafter firmeninterner Kommunikation treibt die Unternehmen an, Social Media wird immer mehr zum HR-Recruiting genutzt. So betreiben z. B. Schwergewichte wie BMW, Lufthansa, Daimler oder Bayer eigene Karrieresites auf Facebook. So gehen Employer Branding und Personal Recruiting hand in hand.
Sogar eine Institution von der man es kaum erwartet hätte, setzt sich offen mit Social Media auseinander: die U.S. Army ermutigt in ihrem U. S. Army Social Media Handbook 2011 seine Soldatinnen und Soldaten sogar zu einem offenen Austausch, da sie das beste Sprachrohr für die Army seien. Wenn also schon Soldaten zur Nutzung von Facebook und Co. aufgerufen werde, wie können dann Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung derselben aus sicherheitsrelevanten Gründen untersagen?
Deshalb bedarf es in Zukunft wohl zweier Dinge: zum einen das Vertrauen der Unternehmen in ihre Mitarbeiter und deren Schulung durch Social Media-Guidelines. Kommunikative Power muss auch in Deutschland in die richtige Richtung gelenkt werden, denn wie man mit sensiblen Informationen umgeht, will gelernt sein.
Das Umdenken in den Unternehmensführungen findet bereits statt, die Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz ist nicht wirklich zu verhindern und man sollte es auch gar nicht erst versuchen denn zu einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur gehören „freie“ Kommunikation und das Social Media-Know-how der Mitarbeiter. Denn nur so macht man sich in Zukunft für potentielle Mitarbeiter der Generation Web 2.0 interessant.
Seit mehr als zwei Wochen läuft das Jobware-Gewinnspiel auf Facebook und wir sind überwältigt. Unzählige eurer Lösungsvorschläge und Kommentare haben uns bis jetzt erreicht und halten uns ganz schön auf Trab. Die ersten Tagesgewinner konnten sich schon über ihre Jobware-Überraschungspakete freuen, aber denkt dran: nur der/die mit den meisten richtigen Einsendungen (es sind höchstens 20 möglich) gewinnt nach Ablauf des Gewinnspiels - also am 11. März - automatisch das iPad. Wenn mehrere Personen diese Anzahl erreicht haben, entscheidet das Los. Weitere Infos zum Gewinnspiel findet ihr hier. Jetzt aber weiter mitgemacht, die Preise warten auf euch!-------------------------------------------------------------------------------------------------------
HIGHSCORE (nach 18 Gewinnspieltagen)
- Platz 1 (18 Richtige): Wir rechnen noch!
- Platz 2 (17 Richtige): Wir rechnen noch!
- Platz 3 (16 Richtige): Wir rechnen noch!
TAGESGEWINNER
Folgende Teilnehmer dürfen sich auf eine Jobware-Überraschungspaket freuen:
14. Februar: S. Hirthammer | A. Sieroslawski | N. Hesbacher
15. Februar: A. Hesselbarth | M. Skaisgirski | A. Worm
16. Februar: S. Boden | C. Hoffmann | B. Radosztics
17. Februar: M. Lawecki | S. Schröder | M. Emde
18. Februar: A. Antretter | C. Zimmermann | T. Heß
21. Februar: A. Fuest | A. Borkenhagen | A. Divkovic
22. Feburar: A. Hermanski | J. Junker | B. Sitte
23. Februar: M. Plessing | M. Czub | K. Emmerich
24. Februar: K. Braunke | U. Koerlin | K. Keller
25. Februar: N. Steuer | F. Rulinski | N. Taperla
28. Februar: S. Div | C. Yakari | A. Otto
1. März: U. Thiel | C. Kerlies | S. Bernecker
2. März: S. Fuchs | A. Herden | M. Sperber
3. März: K. Kottbusch | M. Fidel | M. Baier
4. März: A. Hoti | B. Kuebler | H. Mehl
7. März: B. Janssen | M. Nahs | A. Wehling
8. März: N. Ta | J. Sach | A. Patz
9. März: C. Lutter | E. Somuncu | S. Paukner
10. März: S. Div | S. Wilding | T. Tieger
11. März: B. Klausing | S. Sähn | A. Singe
Es ist endlich soweit! Das neue Jobware-Gewinnspiel startet heute auf Facebook. Wir hatten euch hier ja schon einmal vorgewarnt. Jetzt geht es um die Wurst bzw. um ein Apple iPad. Auf den zweiten und dritten Gewinner warten ein iPod touch und ein iPod shuffle. Als Tagesgewinne locken 20 Jobware-Überraschungspakete inklusive dem aktuellen Bewerbungsratgeber "Online bewerben für Dummies". Mitmachen kannst du über den Gewinnspiel-Reiter der Facebook-Seite von Jobware.
Und so funktioniert das Gewinnspiel: Wir posten täglich von montags bis freitags ein Bild eines Büro-Schreibtisches. In einem typischen Durcheinander an Büromaterialien hat sich dort immer ein Gegenstand versteckt, der nicht das Jobware-Logo trägt. Finde diesen und übermittle uns im Gewinnspiel-Formular den gesuchten Gegenstand.
Wenn du als Erster die richtige Antwort abgibst, gewinnst du an diesem Tag ein Überraschungspaket. Derjenige mit den meisten richtigen Einsendungen (es sind höchstens 20 möglich) gewinnt nach Ablauf des Gewinnspiels - also am 11. März - automatisch das iPad. Wenn mehrere Personen diese Anzahl erreicht haben, entscheidet das Los. Ein iPod touch sowie ein iPod shuffle werden unter allen Teilnehmern verlost, die mindestens 5 richtige Antworten abgegeben haben.
Es lohnt sich also, von Anfang an jeden Tag teilzunehmen, um deine Chancen auf den Hauptpreis zu erhöhen!
Viel Spaß beim Mitmachen :)
Da Facebook nach den Problemen der letzten Woche nun wieder berechenbar geworden ist, können wir euch stolz verkünden, dass es einen neuen Starttermin für unser Gewinnspiel gibt. Nächsten Montag, also am Valentinstag geht es endlich los.
Und hier noch mal die Details zum Gewinnspiel: Als Hauptpreise verlosen wir ein iPad, einen iPod touch sowie einen iPod shuffle. Neben den Hauptpreisen könnt ihr als Tagesgewinne insgesamt 20 Jobware-Überraschungspakete inklusive unserem aktuellen Bewerbungsratgeber "Online bewerben für Dummies" ergattern. Die Teilnahme erfolgt über den Gewinnspiel-Reiter der Facebook-Seite von Jobware. Ab dem 14. Februar bekommt ihr hier im Blog und natürlich auf Facebook alle Infos zu den genauen Teilnahmebedingungen.
So viel sei schon mal verraten: Wer ab dem ersten Tag mitmacht, hat die besten Chancen auf ein iPad!
Das war wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis Facebook-Begründer Marc Zuckerberg mit seinem neuesten Coup um die Ecke kommt: Nach Myspace soll nun auch Facebook einen eigenen
E-Mail-Nachrichtendienst erhalten. Mit diesem E-Mail-Dienst kann nun der Facebook-User seinen kompletten E-Mail Verkehr über Facebook abwickeln und auch Menschen erreichen, die nicht bei Facebook registriert sind.
Die Idee dahinter ist, dass das gesamte Kommunikationsdurcheinander von SMS, E-Mail und Facebook-Nachrichten nun in einem Dienst gebündelt werden soll. Über eine eigene E-Mail-Adresse, wie z.B. user@facebook.com, können nun auch Nachrichten an Adressaten verschickt werden, die nicht bei Facebook angemeldet sind. Außerdem kann man sich per SMS über neu eingegangene Nachrichten informieren lassen. Auch das Antworten per SMS auf eingegangene Nachrichten ist möglich, wenn man sich mit seiner Handynummer bei Facebook hat registrieren lassen. Das ist alles natürlich nicht wirklich neu, aber vor allem für diejenigen interessant, die ohnehin ständig auf Facebook online sind. Das dieses Unterfangen natürlich Wasser auf die Mühlen der Datenschützer ist, steht außer Frage.
Zwei Haken hat das Ganze allerdings: Wer seinen Facebook Mail-Account in eines der gängigen E-Mail Programme, wie Thunderbird oder Outlook, einbinden möchte, der wird enttäuscht sein, da ein solches Feature nicht vorgesehen ist. Außerdem werden sich die deutschen Facebook-Nutzer noch gedulden müssen: Obwohl der Dienst in den USA bereits in den nächsten Wochen verfügbar sein soll, wird es noch einige Monate dauern, bis dies auch in Deutschland der Fall sein wird.
Wer sich mit dieser laienhaften Beschreibung des neuen Facebook E-Mail-Dienstes nicht zufrieden geben will, der kann sich hier Ausschnitte aus der mehrstündigen Pressekonferenz anhören, in der sich Marc Zuckerberg um Kopf und Kragen redet und Fragen zum Thema fachmännisch beantwortet.
Fast die Hälfte der mehr als 500 Millionen aktiven Facebook-User nutzt täglich ihren Account. Wen wundert es da, dass dem ein oder anderen hin und wieder ein paar Fehler unterlaufen und Mitteilungen gepostet werden, die vielleicht doch nur für einen ausgewählten Personkreis bestimmt waren, anstatt für die ganze Facebook-Gemeinde.
Ein solcher Fauxpas einer 15-jährigen Engländerin ist im Moment ein viel diskutiertes Gesprächsthema und stellt die Wahrung der Privatsphäre von Netzwerk-Usern erneut in den Vordergrund. Anstatt nur ihre Freunde zu ihrer Geburtstagsparty einzuladen, hatte das Mädchen die Infos, inklusive der genauen Adresse und Partybeginn, für alle öffentlich gemacht. Binnen weniger Tage hatten somit 21 000 Gäste zugesagt. Dies lag eindeutig über dem geplanten Rahmen, den sich ihre Eltern vorgestellt hatten. Der Haken an der Sache war nämlich tatsächlich der Haken an sich! Bei der Erstellung der Gruppe hatte sie scheinbar übersehen, die Einstellungen zur Privatsphäre anzupassen. Die sind von Facebook so vorgegeben, dass alle Gruppen öffentlich einzusehen sind, sofern der User diese Einstellung nicht ausschaltet und das Häkchen entfernt.
Dies ist ein Punkt, den wahrscheinlich viele User gerne mal vergessen oder worüber sie sich gar nicht wirklich bewusst sind, wenn sie Nachrichten posten, Bilder hochladen oder Gruppen erstellen. Ein weiterer Fehltritt war z.B. der Post eines jungen Mannes, der als Statusmeldung angab, auf dem Weg zu seiner Freundin zu sein, um mit ihr Schluss zu machen. Leider hatte sie dies bereits vor seiner Ankunft gelesen und drehte den Spieß kurzerhand um. Gerne lassen sich User auch negativ über ihre Kollegen oder den Chef aus und vergessen dabei, wenn sie alles in der Freundesliste haben und welche Folgen dies im schlimmsten Fall haben kann: Fristlose Kündigung! Nicht ganz so folgenschwer, aber tollpatschig, ist es hingegen die Überraschungsparty für die Freundin öffentlich bekannt zu geben. Unter Umständen ist der Überraschungseffekt dann schnell vorbei.
Wer sich solche kleinen oder großen Katastrophen lieber ersparen möchte, sollt also hin und wieder seine Einstellungen zu Privatsphäre und auch seine Freundesliste durchgehen. Ansonsten gilt: Posten ist Silber, Schweigen ist Gold!
Da hört bei vielen die Freundschaft auf! Laut einer Studie, die von einem finnischen Softwareunternehmen in Auftrag gegeben wurde, lehnen 73% aller Befragten es ab, ihren Vorgesetzten im Facebook in ihre Freundesliste aufzunehmen. Zwar nutzten 53% das Netzwerk auch im Büro, aber die wenigsten wollten den Chef in ihrer Freundesliste haben. Scheinbar wird das Berufliche nicht gerne mit dem Privaten vermischt und wer möchte schon, dass sein Chef weiß, was am letzten Wochenende so alles passiert ist?
Im schlimmsten Fall hat man seinen Vorgesetzten bereits in der Freundesliste, hat aber wohlmöglich den Überblick über seine ganzen Kontakte verloren. Was das zur Folge haben kann, zeigt der Pinnwandeintrag einer jungen Britin, die hemmungslos und mit nicht ganz jugendfreier Wortwahl, über ihren Job und ihren Chef lästert. Dumm nur, dass sie scheinbar nicht mehr wusste, dass sie den bereits in ihre Freundesliste aufgenommen hatte und er somit die ungefilterten Emotionen zu lesen bekam.
Ein gekürzter Auszug aus dem Kommentar des Chefs, der eine ganz diplomatische, aber dennoch saftige Ohrfeige zurück gibt (wofür er meinen „Gefällt mir“-Daumen übrigens sicher hat):
„[…]Dieses ‚beschissene Zeug‘ nennt sich dein ‚Job‘ für den ich dich bezahle.[…]Die Tatsache, dass du die einfachsten Aufgaben vergeigst führt wohl dazu, dass du so empfindest. Zu guter Letzt hast du wohl vergessen, dass dir noch zwei Wochen bis zum Ende deiner sechsmonatigen Probezeit fehlen. Es ist nicht nötig, dass du morgen kommst. Dein Kündigungsschreiben schicke ich dir per Post. Und ja: Ich mein es ernst.“
Autsch! Die Hellste schien sie nun wirklich nicht gewesen zu sein. Allen anderen sei geraten: Erst denken, dann klicken! Und bei allzu emotionalen Ausbrüchen: dreimal tief durchatmen, bevor man seinen Frust ins Kommentar-Fensterchen hackt.


