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Artikel-Schlagworte: „Forschung“







euros Dass Google überall seine Finger irgendwie im Spiel hat, wussten wir ja schon lange. Jetzt sorgt der Internet-Riese mit einer neuen Idee für Aufruhr: Google sponsert die Gründung eines Instituts für Internet und Gesellschaft, dass bis zum Herbst diesen Jahres in Berlin entstehen soll. Als wissenschaftliche Plattform soll hier erstmals ein zentrales und interdisziplinäres Forschungsinstitut entstehen. Google finanziert dabei jährlich mit rund 1,5 Millionen Euro die Arbeitsplätze von Wissenschaftlern und deren Mitarbeitern.

Eine Frage, die sich einem da aufdrängt ist: Wieso muss erst Google kommen, um ein schon längst fälliges Unterfangen in die Wege zu leiten? International fallen deutsche Forscher kaum ins Gewicht: Hier ein bisschen Datenschutz und da ein bisschen Urheberrecht, aber so wirklich umfassend an den Zusammenhängen zwischen Internet und Gesellschaft, wird in Deutschland kaum geforscht. Da liegt es eigentlich nahe, dass ausgerechnet Google das Ruder in die Hand nimmt und für (mickrige) 4,5 Millionen Euro in drei Jahren seine Netz-Forscher entlohnt. Hätten das die deutschen Hochschulen nicht auch aus eigener Tasche finanzieren können?

Die nächste Frage ist, ob bei solchen Abhängigkeiten ein unabhängiges Forschen überhaupt durchführbar ist. Wie genau wird z.B. beim Thema Datenschutz hingeschaut, ohne die Hand zu beißen, die einen füttert? Wie auch immer die Forscher es anstellen: Als befangen gelten sie so oder so. Nur ein paar weitere Sponsoren könnten helfen, den bitteren Beigeschmack von Befangenheit ein bisschen aufzufangen, sodass die Forscher demnächst auch ohne Googles Unterstützung forschen können.







horsaalDie nukleare Katastrophe in Japan und die damit verbundene Diskussion in Deutschland, der Sturz mehrerer stabil geglaubter Regierungen in der arabischen Welt, Grenzkontrollen in Dänemark, Inflationsgefahr und der erste grüne Ministerpräsident: Unsere Nachrichtenlage wird stetig komplexer.

Wer soll da noch durchsteigen? Politologen. Das Fach Politikwissenschaft erfreut sich mittlerweile an immer größerer Beliebtheit. Derzeit unterrichten in Deutschland 324 Professoren über 31.000 Studenten. Das Hochschulinformationssytem kam im Rahmen einer Studie zu dem Ergebnis, dass der Arbeitsmarkt für Politologen alle gesellschaftlichen Bereiche umfasst. Ob Auswärtiges Amt, Deutsche Bank bis hin zu McKinsey, die Möglichkeiten sind breit gefächert.

Nichts scheint momentan mehr sicher in der Politik. Das ist gleichzeitig eine Herausforderung an die Politikwissenschaft, mit den aktuellen Veränderungen mitzuhalten. Die Studiengänge heißen auch nicht mehr Politikwissenschaft, sondern Gender Studies, Public Management oder European Studies.

Die Internationalisierung hat dazu geführt, dass die deutsche Forschung im internationalen Vergleich sehr gut abschneidet. Sie ist sogar ein wichtiger Indikator für die Qualität der Lehre geworden. Zwar hat diese Wissenschaft in der Vergangenheit ihr Gesicht verändert, indem sie versucht hat, mit der komplexen Nachrichtenlage Schritt zu halten. Gleichzeitig ist sie aber eine lebendige Wissenschaft, die internationaler geworden ist. Jobs im Bereich Politikwissenschaft findet Ihr bei Jobware, dem Karriereportal für Fach und Führungskräfte.







betrug Gegen Plagiate wird an den Unis mittlerweile mit harten Bandagen gekämpft. Aber was ist eigentlich mit den wissenschaftlichen Arbeiten von Nicht-Studenten? An der Uni Göttigen ist die Bombe jetzt geplatzt. Eine Hand voll sogenannter Forscher soll beim Antrag auf Förderung nicht ganz die Wahrheit gesagt haben und sogar einige Publikationen frei erfunden haben um sich Fördergelder zu erschleichen.

„Wissenschaftliches Fehlverhalten“ nennt sich so was dann. Vielleicht könnte man es auch einfach als „Betrug“ verzeichnen. Dummerweise flog der Schwindel Anfang des Jahres auf und der Antrag auf 8,6 Millionen Euro Forschungsgelder wurde von der Hochschule zurückgezogen. Die Georg-August-Universität fürchtet nun, verständlicherweise, um ihren Ruf als Elite-Universität und will nun prüfen lassen, ob die bisher bewilligten Gelder angemessen eingesetzt worden sind. Laut „Spiegel“ könnten mindestens 200 000 Euro zweckentfremdet worden sein.







Die Amerikaner sind ja dafür bekannt, dass sie gerne die Welt retten. Dass sie es drauf haben, haben sie ja auch schon oft genug bewiesen. Wenn Tom Cruise in „Krieg der Welten“ gegen überdimensionale Eierköpfe aus dem All kämpft, die alles pulverisieren, was ihnen in die Quere kommt, oder wenn Will Smith atomare Sprengköpfe in riesige Raumschiffe platziert und mit bloßen Händen schleimige Aliens durch die Wüste schleift: Ja, bei der Rettung der Erde sind die Amerikaner schon immer ganz vorne mit dabei gewesen. Zumindest im Film.

Aber jetzt machen sie Nägel mit Köpfen. Und zwar in der Realität. Mit der Gründung der „Singularity University“ im Silicon Valley wollen sie die Probleme der Menschheit angehen. Hier sollen die schlausten Köpfe und klügsten Dozenten der Welt, mit der Unterstützung von Google und der Nasa, zukünftige Führungskräfte darauf vorbereiten, sich mit den zentralen Herausforderungen der Menschheit auseinander zu setzen. Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Biotechnologie und -informatik, Robotik, Neurowissenschaften und Nanotechnologie. Das ganze soll interdisziplinär ablaufen und somit neue Denkansätze aufkommen lassen: Mediziner mit Informatikern, Neurowissenschaftler mit Genetikern.

Wer sich allerdings für einen Studienplatz bewerben will, sollte ein kleiner Einstein mit dickem Bankkonto sein. 500 Euro Studiengebühren sind nämlich gegen die Gebühren an der „Singularity University“ eher Peanuts.

































Fern sehen? Mit Gefühl!
Wenn bei mir zu Hause das Essen auf den Tisch ...













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