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Artikel-Schlagworte: „Führungskräfte“







mann_silhouette"Willst du den wahren Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht" ist ein bekanntes Zitat von Abraham Lincoln. Doch nicht der wahre Charakter kommt zum Vorschein, wenn man plötzlich mächtig wird, sondern ein Neuer. "Wenn Sie in eine Position mit Macht kommen, dann kommen Sie in eine neue Situation. Sie sind nicht mehr der alte Mensch", erklärt Professor Phillip Zimbardo von der Stanford University gegenüber der faz.

Zudem hat der Psychologe Dacher Keltner von der Universität Berkeley festgestellt, dass sich Menschen in Machtpositionen verhalten wie Menschen, die unter einem Hirnschaden leiden: "Man kann Machterfahrung als einen Vorgang beschreiben, bei dem jemand einem den Schädel öffnet und den Teil herausnimmt, der besonders wichtig für Empathie und sozial angemessenes Verhalten ist", betont Keltner. Viele Regeln gehören dann zur Vergangenheit. Einige Führungskräfte verlieren vor lauter Selbstverliebtheit die Orientierung an den alten Werten. Überraschenderweise denken viele Machthabenden aber, ihr Verhalten sei stets richtig. "Jeder wird sich immer davon überzeugen, dass sein Handeln letztlich berechtigt und gut ist", sagt Phillip Zimbardo.

Oft gelten Menschen die Macht erlangen unter Kollegen zunächst als beliebt. Doch gerade die freundlichen Aufsteiger verändern sich und werden plötzlich egoistisch, herrisch, ja sogar rücksichtslos. Jedes Unternehmen braucht Führungskräfte. Daher ist es besonders wichtig, dem rücksichtslosen Verhalten entgegenzuwirken und sich der ständigen Gefahren bewusst zu werden. Eine Distanz zur eigenen Persönlichkeit oder die Offenheit der Kollegen gehören zu den wichtigsten Schutzvorkehrungen.







uhr2Andere Menschen warten zu lassen, ist besonders im Berufsleben ein teurer Luxus. Um Ärger mit dem Chef zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer in jedem Fall pünktlich sein. Dabei werden vereinzelte Verspätungen geduldet, regelmäßige hingegen nicht. Zudem ist pünktliches Erscheinen ein Zeichen für Zuverlässigkeit und wirkt anderen Kollegen gegenüber höflich. Zwar akzeptieren Arbeitgeber hin und wieder mal die eine oder andere Verspätung, warnen aber davor, es zur Regel werden zu lassen. "Pünktlichkeit ist ein Zeichen von guten Manieren, Disziplin und persönlicher Wertschätzung", betont der Zusammenschluss der Etikette Trainer International (ETI) im RP Online Magazin.

Wer sich häufig verspätet, muss mit Abmahnungen oder im schlimmsten Fall mit einer Kündigung rechnen. Zudem schadet Unpünktlichkeit auch der eigenen Gesundheit: Man steht immer unter Stress und wirkt nicht mehr souverän. Auch im Winter, wenn vereiste Straßen für Verkehrschaos sorgen, ist Pünktlichkeit Pflicht. "Das Wegrisiko liegt allein beim Arbeitnehmer", erklärt Stefan Schiefer, Fachanwalt für Arbeitsrecht, gegenüber der Welt. So müssen Arbeitnehmer wieder absehbare Verkehrsbehinderungen im bevorstehenden Winter einplanen.

Für viele Führungskräfte ist Unpünktlichkeit aber auch ein Machtspielchen. Bei Terminen oder Präsentationen ist es meistens die wichtigste Person, die sich verspätet. Allerdings hat dieses Verhalten einen negativen Einfluss auf das Arbeitsklima und frustriert die anderen Mitarbeiter.

Besser planen heißt es dann für alle Menschen, die fast immer zu spät dran sind. Ein guter Anfang wäre es, nicht zu knapp zu kalkulieren. Bei weiter Anreise einfach eine größere Zeitspanne vereinbaren oder anrufen, wenn man weiß, dass man höchstwahrscheinlich zu spät kommt. Schließlich kann jeder Mensch lernen, Zeiten einzuhalten!







Gestern Abend hatte unser HR-Director Europe zum Meeting geladen, und alle Personaler sind der Einladung selbstverständlich „freiwillig“ gefolgt. Diese Meetings ähneln in Regel eher dem Sieg des Sitzfleisches über den Geist.

Gestern war er besonders gut drauf. Zwei geschlagene Stunden philosophierte er über Talente. Wir müssen mehr Talente rekrutieren, intern und extern. Talent-Management sollen wir sogar betreiben und das soll auch Gegenstand unserer nächsten Zielvereinbarungen werden. Offen blieb jedoch die Antwort auf die Frage: „Wer oder was ist eigentlich ein Talent?“ mehr...

































Das Maß der Dinge
Über die deutsche Sprache denke ich wenig nach, ...













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