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Artikel-Schlagworte: „Handy“







Vorsicht vor SMS In Australien ist die Sonneneinstrahlung ja bekanntlich sehr extrem. Da kommt es hin und wieder natürlich schon mal vor, dass der ein oder andere vielleicht zu lange in der Sonne stand und zum Teil irreparable Schäden davon trägt. Die australische Wissenschaftlerin Jennie Carroll, vom Königlichen Institut für Technologie in Melbourne, scheint ein gutes Beispiel zu sein. Die hat (trotz oder gerade wegen der Sonneneinstrahlung) nämlich herausgefunden, dass zu viel SMS schreiben krank macht.

Wer bislang also davon ausgegangen ist, dass ein wunder Daumen und eine hohe Handy-Rechnung die größten Risiken bergen, der erlebt jetzt eine böse Überraschung. Dies sind die Krankheitsbilder, die Jennie Caroll vorgestellt hat:

Textaphrenie - Der feste Glaube, das Telefon habe eine eingehende SMS angezeigt, wenn in Wirklichkeit aber nichts angekommen ist.

Post-textisches Stress-Syndrom - Der SMS-Schreiber läuft vor die Wand oder bekommt überhaupt nicht mehr mit, was um ihn herum passiert.

Tangstgefühle - Selbstzweifel, wenn nach einer Weile keine neue SMS angekommen ist. Menschen die darunter leiden, verspüren das Gefühl, keine Freunde zu haben und analysieren, warum ihnen jemand nicht sofort antwortet.

Koma-Texten - Unzählige SMS verschicken, nur um das Selbstbewusstsein zu stärken.

Hört sich wirklich schlimm an und ich möchte als erster dafür plädieren, dass Handys demnächst mit einem Aufkleber versehen werden, so wie dies auch schon bei Zigaretten der Fall ist. So was wie z.B. "SMS schreiben kann süchtig machen" oder Texten auf eigene Gefahr" stelle ich mir da vor. Vielleicht sollte man SMS auch verschreibungspflichtig machen?! Vielleicht sollte Frau Caroll aber auch einfach nur weniger Zeit in der australischen Sonne verbringen ...







Im Kampf um potientielle (Mobilfunk-)Kunden leitet Nokia jetzt die nächste Runde ein. Im Rahmen der Nokia World 09 wurde das sogenannte "Ovi Lifecasting" vorgestellt, mit welchem man demnächst dann direkt vom Hauptbildschirm aus Updates an Facebook senden kann. Diese Funktion ist zunächst jedoch nur für ein ganz bestimmtes Handy verfügbar, das Nokia N97 (mini). Über Ovi Lifecasting meldet man Facebook, wo man gerade ist und was man gerade so wichtiges macht (wenn man will, auch mit Foto). Bei Facebook wird diese Position dann über eine OVI-Map angezeigt. Nokia hat das ganze in einem Video vorgestellt, welches auch auf Youtube zu sehen ist:



Ob Apple sich jetzt wirklich Sorgen machen muss darf bezweifelt werden. Aber zumindest Platz 2 auf dem Gebiet der "Smartphones" dürfte den Finnen (weiterhin) sicher sein.







alte-schuhe Die Abwrackprämie dürfte ja jetzt jedem ein Begriff sein. Für mich übrigens das Un-Wort des Jahres. Denn mittlerweile gibt es nicht nur die Abwrackprämie für die alte Karre, sondern auch für allen möglichen anderen Kram. Die Kreativität kennt besonders im Einzelhandel keine Grenzen. Als ich neulich in einem Sportgeschäft ein paar schöne Sneaker gekauft habe fragte mich die Kassiererin an der Kasse völlig selbstverständlich: „Haben sie was zum ablatschen?“ Bitte was?! Die Ablatschprämie bekommt man hier, wenn man alte ausgelatschte Sneaker beim Kauf eines neuen Paares abgibt.
Wo die ausgelatschten Dinger landen und wie sie dann verwertet werden, weiß ich allerdings auch nicht.

Mittlerweile scheint es völlig egal zu sein was man wo kauft: Überall gib es eine Abwrackprämie. Im Fahrradladen oder im Schuhgeschäft. Sogar auf einer Uni-Party konnte man beim „abwracken“ einer alten Eintrittskarte seine neue billiger bekommen. Frankreich will jetzt sogar eine Abwrackprämie für Handys einführen. Ein Pfandsystem für alte Handys sozusagen. Bin mal gespannt, welche kuriosen Früchte die Abwrackprämie demnächst noch so tragen wird.







handy-verbotsschild Dieser Monat wird ganz schön hart. Mein Auto ist in der Werkstatt und mein Handy wurde eingeschickt. Ich lebe quasi asketisch. Ich komme mit dem Fahrrad zur Uni und wieder zurück, telefoniere und schreibe SMS mit einem antiken Handy, von der gefühlten Größe eines Mauersteins. Eine Woche ist so schon vergangen und ich finde es großartig: Nie habe ich mich soviel bewegt, wie jetzt und so wenig sinnlose SMS geschrieben. Zwar fällt einem auf, was man an den vermeidlich unentbehrlichen Geräten und Maschinen so hat, aber man merkt, dass es auch ohne geht.

Außerdem muss man sich um viel weniger Sachen Gedanken machen: Wie teuer ist der Sprit? Lieber heute tanken oder noch warten? Ist mein Akku noch voll? Hab ich mein Handy überhaupt dabei? Alles egal. Und wenn man mal ehrlich ist: Wirklich wichtige Nachrichten bekommt man jetzt auch nicht gerade jeden Tag. Ich kann es nur jedem empfehlen mal auf diesen ganzen Kram zu verzichten. Was natürlich schwerer fällt, wenn man nicht, wie ich, dazu gezwungen ist. Aber ein Versuch loht sich auf alle Fälle, wenn man sich mal wieder so richtig unabhängig fühlen will.







viele Leute telefonieren Wir alle wissen bereits, dass wir ohne Handy nicht mehr leben können. Nun ist es aber auch amtlich. Seit dem T-Mobile-Netzausfall am vergangenen Dienstag haben 39 Millionen deutsche Handybesitzer am eigenen Leib erfahren, was es heutzutage heißt, ohne Handy auszukommen. Ganze sechs Stunden mussten die Kunden von T-Mobile auf ihr geliebtes Taschentelefon verzichten. Somit gab es nicht nur einen Zusammenbruch im Funknetz, sondern auch einen Zusammenbruch in Geschäftssachen, Smalltalks und den typischen Anrufen, wo man sich gerade befindet.

Daran merkt man, dass das Handy für die meisten so wichtig wie die Luft zum Atmen geworden ist und das macht den Netzausfall so dramatisch. Eine Umfrage ergab, dass 84% der Befragten nicht mehr ohne ihren nützlichen Alltagshelfer leben können und knapp über 30% gaben an, eher auf ihren Partner als auf ihr Handy verzichten zu können. Das ist erschreckend, aber das sind die Nachfolgen der Handymania.

Und die Handymania wird uns so schnell nicht mehr loslassen. Im Gegenteil, sie wird immer schlimmer, denn immer mehr Funktionen werden auf das Mobiltelefon übertragen, die uns von sich abhängig machen. Kein Wunder, dass die T-Mobile-Kunden so empört waren und nun zu Recht als Entschädigung den ganzen Sonntag unbegrenzt SMS in alle Netze verschicken dürfen. Bleibt nur zu hoffen, dass das nicht zu größeren Überlastungen und Ausfällen führt.







Drei Äpfel als Ampel gestapelt Studenten sind ja nicht gerade bekannt dafür, dass sie sich besonders gesund und ausgewogen ernähren. Eine Dose Ravioli oder eine Portion Reis mit Ketchup tut es ja schließlich auch. Die neue Software „Barcoo“ kann jedoch jetzt Abhilfe schaffen und Ernährungsmuffeln ein bisschen unter die Arme greifen. Mit „Barcoo“ ... "einfach den Barcode des Lebensmittels scannen und schon seht ihr wie viel Fett, Zucker, gesättigte Fettsäuren und Natrium in den Lebensmitteln stecken." ...

Der Einzelhandel sieht das ganze jedoch noch kritisch und hat Angst, dass ein Ampelsystem, wie es in England bereits existiert, einige Produkte diskreditiert. Gesünder werden Chips und Co. also leider nicht, aber eine kleine Hilfe, für ahnungslose und überforderte Studenten, die durch den Supermarkt irren, ist es allemal. Wer sich für die Software interessiert wird auf barcoo.de fündig.







Mann hält Handy Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert zur Zeit ein Projekt (ReMoMedia - Recruiting in the Mobile Media) an der Fachhochschule Wiesbaden, das sich mit der Akzeptanz von Recruitinginstrumenten befasst, die auf den Einsatz innovativer Mobile Media-Technologien basieren.

Eine besondere Rolle spielt hierbei die Erkenntnis, dass junge Leute und Professionals heute über ihre Kamera-Handys leichter zu erreichen sind als über ihren PC zu Hause. Dieser Trend wird in den nächsten Jahren sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen.

Aber auch für Firmen ist diese Erkenntnis von besonderem Interesse. Im Zuge der Globalisierung und des zunehmenden Wettbewerbsdrucks sind sie mehr denn je auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Das heißt, dass moderne Unternehmen neue Rekrutierungswege beschreiten müssen, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.

Einer der Leiter des Projektes, Professor Dr. Wolfgang Jäger, prognostiziert, dass in den nächsten 5 Jahren Mobile Recruiting auf einen der vordersten Plätze der erfolgreichsten Rekrutierungswege zu finden sein wird.

Aber was genau wird unter dem Begriff „Mobile Recruiting“ verstanden?

Hierbei handelt es sich um eine elektronisch unterstützte Form der Personalbeschaffung, bei der die Firmen mit potenziellen Bewerbern unter Verwendung von mobilen Endgeräten wie Handys, iPhones oder Blackberrys Kontakt aufnehmen. Der Nutzer kann auf diesem Wege z.B. Stellenangebote, Einladungen zu Bewerbersprechtagen oder die Aufforderung, die unternehmenseigene Bewerbungs-Homepage zu besuchen, erhalten.

Die Handynummern erhalten die Firmen dadurch, dass sie auf der Karriere-Website, auf Messen oder auf sonstigen Veranstaltungen dafür werben, dass man Stellenangebote und sonstige Infos per SMS erhalten kann. Interessierte lassen sich also registrieren und schalten somit diesen Dienst frei.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch der Einsatz von „Mobile Tagging“.
Diese Methode wird bevorzugt in Print-Medien verwendet, um auf weiterführende Informationen im Internet zu verweisen.
Hierbei wird ein Barcode zur optischen Codierung von Informationen verwendet, der mit einem Foto-Handy abfotografiert werden kann. Der Code wird vom Handy decodiert und kommt in Textformat aufs Handy. Für die Übermittlung ist lediglich eine Internet-Verbindung notwendig. Für den Bereich des Personalmarketing bedeutet dies, dass Interessenten gleich einen Zugang zu einem bestimmten Bereich der Firmen-Homepage erhalten oder sich aktuelle Stellenangebote auf dem Handy anzeigen lassen können.

Zur Zeit laufen erste Versuche mit dieser Art des Personalmarketings. Die Firma Volvo-Trucks hat auf der letzten Automobilausstellung in Frankfurt auf diesem Weg Ingenieure gesucht. Des weiteren werden in dem Forschungsprojekt an der FH Wiesbaden weitere Pilotanwendungen vorbereitet. Besonderes Interesse an dieser Form des Personalmarketings haben vor allem größere Firmen, die dem gesamten Thema des E-Recruiting aufgeschlos-sen gegenüber stehen.

Ein absolut interessantes Thema, bei dem man gespannt sein kann, ob sich diese Idee in der Praxis umsetzen lassen wird. Schauen wir also gespannt in die Zukunft und hin und wieder auch auf unser Handy!

Autorin: A. Bennühr
Quelle: remomedia, Bericht im Hamburger Abendblatt vom 3./4. Januar 2009


































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