Die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!
Home

Blog

Jobs

Wiki

Kolumne

Job-Quartett











Blog





Artikel-Schlagworte: „Hörsaal“







zunge_raus Vorlesungen können ganz schön lang und kräftezehrend sein. Wenn dann auch noch der Nachbar nervt, dann kann einem schon das ein oder andere Mal der Draht aus der Mütze springen. Deshalb gibt es einige inoffizielle Benimmregeln, die jeder Student beachten sollte, wenn er sich von seinem entnervten Sitznachbarn in der Vorlesung keine Rüge einfangen möchte.

Zu spät kommen, kann mal passieren, aber es nervt. Wer dann noch nicht mal unauffällig am Rand Platz nimmt, sondern sich zur Mitte des Hörsaals bewegt, um das für ihn freigehaltene Plätzchen doch noch zu besetzen, der macht alles falsch, was man nur falsch machen kann. Darauffolgendes hektisches Wühlen in der Tasche setzt dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf. Wer zu spät kommt, für den heißt es: Unauffällig hinsetzen und zuhören.

Das nächste „No-Go“, wie man so schön sagt, ist natürlich permanentes Getuschel sowie klingelnde Handys. Nicht nur die Konzentration des Vortragenden, sondern auch die der Zuhörer wird dadurch erheblich gestört. Gegen peinliches Handyklingeln gibt es übrigens sehr praktische Apps, bei denen Zeit und Ort festlegen kann, in der sich das Handy automatisch auf stumm schaltet.

Alles was mit unangenehmen Geräuschen und Gerüchen zu tun hat (…), ist im Hörsaal absolut nicht angebracht. Hier meine ich vor allem das Verzehren von weniger hörsaaltauglichen Speisen wie Burgern, Döner oder mitgebrachten Eintöpfen (alles schon dagewesen). Auch bei mangelnder Körperhygiene des Nachbarn kann die Vorlesung schnell zu einem Martyrium werden.

Ebenso unangenehm und störend, sind frisch verliebte Pärchen, die sich auch während der Vorlesung nicht davor scheuen, ihre Liebe zu zeigen: Kuscheln und Knutschen in Kombination mit verliebtem Kichern sind nicht nur peinlich, sondern auch hochgradig nervtötend. Dagegen hilft, wenn überhaupt, nur der genervte „Nehmt euch ein Zimmer“-Blick. Wer sich ohne peinliche Benimm-Patzer durch die Uni bewegen möchte, dem ist das Buch „Campus-Knigge – Von Abschreiben bis Zweitgutachten“ wärmstens zu empfehlen.







bierzelt Wer in diesen Tagen auf dem Campus-Gelände der Uni Paderborn umher schlendert, dem dürfte nicht entgangen sein, dass sich, seit Beginn des Wintersemesters im Oktober, einiges auf dem Campus getan hat. Und damit meine ich nicht die gefühlten 30 Baustellen, die sich über das Gelände verteilen, sondern die riesigen weißen Zelte, die dem Uni-Campus einen Hauch von Oktoberfest und Flüchtlingslager verleihen. Seit einigen Monaten finden in diesen Zelten ein Teil der Seminare statt. Natürlich sind die Zelte mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet und verfügen neben Teppichboden auch über Mikrofone, Projektor und selbstverständlich über eine Heizung.

Von optimaler Lernatmosphäre kann aber trotz technischer Finessen keine Rede sein: die ohnehin schlechte Akustik in den Zelten wird durch den Lärm der Baustellen noch weiter gestört. Auch das mit dem Heizen scheint noch nicht so ganz zu funktionieren, denn in den frühen Seminaren sind die Zelte schlecht bis kaum vorgeheizt, sodass Studenten und Dozenten erst mal in der Kälte stehen bzw. sitzen.

Aber der Knaller kommt erst noch: Nachdem man die Studenten in den letzten Semestern mit kleinen Netbooks geködert hat und man sich jetzt über den Platzmangel und das Chaos wundert, stellt man den Studenten neben den Festzelten noch weitere Räumlichkeiten zur Verfügung. Diese befinden sich einige hundert Meter vom Uni-Campus entfernt und sind die Räumlichkeiten eines Baumarktes, der Mitte des Jahres seine Pforten schloss. Natürlich ist das Ganze nur eine Übergangslösung und außerdem gibt es in den Zelten jetzt gepolsterte Stühle für den verkühlten Studentenhintern. Ich sage nur: 20% auf alles. Auch auf Bildung.







TaucherEs gibt zwar noch keine Hörsäle im Meer, aber dafür Studenten, die während ihres Studiums auf Tauchstation gehen. Was anfangs als preiswerte Tauchurlaube für Studenten kritisiert wurde, hat sich mittlerweile schon als anerkannter Lehrgang etabliert.
Seit über 10 Jahren bietet die TU Bergakademie Freiberg als einzige Uni als Wahlfach die Lerneinheit "Wissenschaftliches Tauchen" an, die im Rahmen aller Studiengänge belegt werden kann. Wer teilnehmen will, muss allerdings eine Ausbildung als Sporttaucher vorweisen können und innerhalb des Studiums natürlich noch Vorlesungen zum Thema Fauna und Flora, sowie wissenschaftliches Arbeiten unter Wasser besuchen. Die praktischen Kurse finden im Freiberger Schwimmbad statt.

Im Herbst geht es dann los und die Studenten können ab ins Wasser und das Erlernte in die Praxis umsetzen: unter Wasser kommunizieren, Proben nehmen und Flächen vermessen. Nach der Lerneinheit, die 2 Semester umfasst, erhält jeder Teilnehmer die Internationale CMAS Lizenz "Scientific Diver".

Seit 2006 finden die Tauchexkursionen, die ungefähr 10-14 Tage dauern, vor Panarea, Sizilien, statt. Die Auswahl eines interessanten Themas, das untersucht werden soll und die Vorbereitungen werden schon im Vorfeld getroffen. Auch Externe können bei der Ausbildung zum wissenschaftlichen Taucher mitmachen und schon viele sind dem wissenschaftlichen Tauchen auch nach der Qualifizierung treu geblieben und arbeiten weiter in diesem Bereich. Das Studium unter Wasser: einzigartig und originell.







hochzeitspaar-schloss Also so etwas hat es bestimmt noch nie gegeben, dass jemand seine Hochzeit in einen Hörsaal in einer Uni feiern möchte. An der Uni Hannover war jetzt aber ein Paar so verrückt und hat sich tatsächlich in einem Hörsaal von einem Standesbeamten trauen lassen. Dort, wo sonst die Studenten über ihren Unterlagen brüten oder bei Vorlesungen vor sich hindösen, saßen nun die Hochzeitsgäste, umgeben von vielen roten Herzluftballons.

Trotz kahlen und kalten Uni-Wänden und Essensgeruch aus der Mensa, hat sich das Paar bewusst diese Uni ausgesucht. Auch wenn der Hörsaal unscheinbar wirkt, ist das Hauptgebäude der Uni umso prächtiger. Das Gebäude ist seit 1879 ein Teil des Welfenschlosses und versprüht mit seiner weitläufigen Parkanlage für eine Hochzeit den besonderen Charme. Eigentlich geschickt eingefädelt von dem Paar, da es nur den Standesbeamtes zahlen muss und das Schloss zum Nulltarif dazu bekommt. Da könnte man fast selbst auf die günstige Idee kommen, in einer so besonderen Uni zu heiraten. Zudem gibt es Vermählungstermine für Langschläfer. Aber ich für meinen Teil bin nach meinem Studium glaube ich froh, wenn ich die grauen Wände nicht mehr von innen betrachten muss.


































Fragwürdige Erkenntnisse
Zugegeben, wir alle machen uns ab und zu mal zum ...













www.go-jobware.de - die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!

Über uns | Kontakt | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | AGB | Impressum | Sitemap