Kann sich bald jeder Mobilfunkkunde das iPhone 3GS leisten? Ende des Jahres 2009 soll nämlich der Exklusivvertrag für das iPhone mit T-Mobile auslaufen und bietet so den Mobilfunkkonkurrenten die Möglichkeit sich mit Apple zusammen zu tun. Potenziellster Anwärter auf einen Vertrag mit Apple ist O2, der bereits in Großbritannien Vertragspartner von Apple ist.
Die beiden Unternehmen führen auch dort gerade Verhandlungsgespräche, aber man ist bei O2 ganz zuversichtlich, dass sie ab November, wenn das iPhone frei wird, diesmal auch in Deutschland damit auf den Markt dringen zu können. Das könnte auch zu Gunsten der Kunden ausfallen, denn auch die Verbraucherpreise werden durch eine neue Partnerschaft sinken.
Wenn man mich fragt, wird das einen neuen Hype um das neue iPhone auslösen, da sich durch die Preissenkung bestimmt auch viele neue Kunden ergeben und bald noch mehr Leute mit dem Multifunktionshandy rumlaufen werden.
An der Hochschule für Sozialinformatik in Tokio sollen rund 550 Studenten mit einem iPhone ausgestattet werden. Darüber sollen nicht nur Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt und kleinere Prüfungen abgewickelt werden, sondern auch Schwänzern das Leben schwer gemacht werden. Bei der Immatrikulation wird den Studenten das Handy zur Verfügung gestellt. Die Uni übernimmt dabei sogar die monatlichen Grundgebühren. Das Ganze klingt zwar äußerst spendabel und fortschrittlich, passiert aber wie gesagt nicht ganz ohne Hintergedanken. Denn die Uni will mit dem iPhone auch die Anwesenheit ihrer Studenten überprüfen. GPS sei Dank, kann nämlich der Aufenthaltsort der Studenten während der Vorlesungen überwacht werden.
Obwohl auch in Europa immer mehr Universitäten mit dem iPhone als Studienhilfe liebäugeln, müssen sich europäische Studenten nicht vor einer GPS Überwachung fürchten, da dies in Europa aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht umsetzbar wäre. Na, wenn das so ist würde ich auch eins nehmen: ’Nem geschenkten Gaul schaut man schließlich nicht ins Maul. Ich frage mich allerdings, ob die japanischen Studenten das genauso sehen. Aber welcher Student will sich schon gerne von seiner Uni, bzw. seinem iPhone überwachen lassen?
Zugegeben, auf den ersten (und auch den zweiten) Blick nimmt man ja diese ganze iPhone Geschichte nicht ganz so ernst. Jetzt hab ich aber entdeckt, dass die Universität in Derby (England) gerade erst 35 iPods an Erstsemester Radiografie-Studenten verteilt hat. Diese sollen normale Lehrbücher ein Stück weit ersetzen, es sind beispielsweise Videos mit Anleitungen drauf, wie man Patienten auf eine Röntgenaufnahme vorbereitet. Was die Studenten in der Freizeit mit den iPods anfangen bleibt ihnen überlassen (eigene Musik, Videos), einziger Knackpunkt ist, dass die Geräte nach 2 Jahren zurückgegeben werden müssen. Jetzt ist ein iPod kein iPhone, aber irgendwie geht das schon in die selbe Richtung. Bin mir sicher, damit würden sich die Kölner Studenten auch schon zufrieden geben. Und Apple sowieso ...
Ja, is denn heut scho Weihnachten? Zumindest allen Kölner Studenten mag das gestern so vorgekommen sein ... Der dortige Leiter des Instituts für Physik und Didaktik hat nämlich vorgeschlagen, dass in Zukunft jeder Student mit einem iPhone oder einem iPod Touch ausgestattet werden sollte, um damit den Lehr- und Lernprozess zu verbessern. Außerdem müssten die Studenten ja dann auch nicht immer ihre riesigen und schweren Laptops mit in die Uni schleppen und sich dort einen Hotspot suchen um an Materialen heran zu kommen, sondern könnten mit ihrem iPhone über eine speziell für dieses Gerät optimierte Seite an Lehrmaterialen gelangen. Bezahlt werden soll das ganze übrigens von den Studiengebühren (an der Uni Köln satte 38 Millionen im Jahr) der Studenten. Nächstes Jahr sollen alle Kölner Studis übrigens mit 42 Zoll Plasma-Fernsehern ausgestattet werden. Die meisten schauen bislang noch auf viel zu kleinen Bildschirmen fern, vermindern damit ihr Sehvermögen und können in den Vorlesungen dann nicht mehr erkennen, was vorne an der Tafel steht.
Jaja, in Köln ist halt das ganze Jahr Karneval ...


