Sich richtig zu bewerben ist gar nicht so schwer. Man muss lediglich ein paar Punkte beachten, um sich erfolgreich zu bewerben. Ob nach Ende der Schulzeit, nach einer Kündigung, Auslotung der eigenen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt oder dem Wunsch nach beruflicher Veränderung: Es ist von entscheidender Bedeutung, eine ansprechende und gute Bewerbung für einen neuen Arbeitsplatz zu verfassen.
Im Vorfeld gilt als Erstes zu klären: Was stellt die neue Arbeitsstelle für Ansprüche und was bringe ich hierfür mit? Inwiefern bin ich für diese Stelle geeignet? Eventuell vorhandene Lücken können durch Fort- und Weiterbildung geschlossen werden - das signalisiert Eigeninitiative und wirkliches Bemühen um den Job. In jedem Fall steht die gründliche Information über das Unternehmen und der Stellenanzeige an erster Stelle.
Entscheidend bei einer Bewerbung sind auch Vollständigkeit und Qualität: Das Deckblatt und insbesondere das Bewerbungsanschreiben sind der erste Eindruck, den der Bewerber beim Arbeitgeber hinterlässt. Sind beispielsweise im Bewerbungsanschreiben bereits Fehler enthalten, wird die Bewerbung meist sofort ausgemustert. Selbiges gilt für unvollständige Unterlagen.
Arbeitgeber legen großen Wert auf Formalia wie auf ein qualitativ gutes Bewerbungsfoto und einen korrekten Lebenslauf mit fehlerfreiem Anschreiben. Wert gelegt wird darüber hinaus auf die persönlichen Fähigkeiten und positiven Charakterzüge, die der Bewerber in den Job einbringen kann.
Damit die Bewerbung erfolgreich ist, sollten nach Möglichkeit alle formalen Bestandteile wie Zeugnisse beispielsweise über Fort- und Weiterbildungen vorhanden sein. Der Bewerber muss in jedem Fall ein ausdrucksstarkes Anschreiben verfassen und vermitteln, geeignet zu sein und die zu besetzende Stelle wirklich zu wollen. Weitere Infos dazu finden Sie im E-Book Bewerbung schreiben.Passende Jobs findet Ihr bei Jobware.
Sauer auf Bauvorhaben oder sonstige Projekte und Pläne von Politikern und Co? In den vergangenen Monaten hat man immer wieder von ihnen gehört, den sogenannten Wutbürgern. Nun sollen Politiker Bürger früh genug abstimmen lassen. Dafür entwickelten fünf Studenten vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam eine eigene Smartphone-App mit dem Namen "bepart". Diese Idee wurde sogar schon bei den Wettbewerben "Apps4Berlin" und "Open Data Challenge" ausgezeichnet.
Sie ist eine Art "Dauerabstimmungskarte", um den Zorn vieler Bürger Luft zu machen. "Politiker könnten schnell und direkt die Resonanz zu Projekten in der Bevölkerung ermitteln", erklärt Jonas Gebhardt vom HPI. Ein neues Stadion oder ein neuer Kindergarten? Die App informiert über alle geplanten Projekte in der Umgebung. Der Benutzer kann diese dann bewerten und begutachten. Platz für eigene Ideen und Vorschläge soll es auch geben. Deutschland soll damit demokratischer werden.
Für "Wutarbeitnehmer", die sich in puncto Job nicht alles gefallen lassen wollen und vielleicht sogar ziemlich unzufrieden mit ihrem Berufsalltag oder Vorgesetzten sind, gibt es die App von Jobware. Hier findet Ihr die aktuellsten Jobangebote – kostenlos im App-Store erhältlich.
In der Regel assoziiert man mit dem Thema Burnout überarbeitete Manager oder Sozialarbeiter im mittleren Alter. Dieses Schicksal bleibt jedoch auch Berufsanfängern überraschenderweise nicht immer verwehrt. Studien der Krankenkassen TK und DAK ergaben kürzlich, dass jeder zehnte junge Berufstätige unter 30 Jahren schon unter Depressionen leidet. Auch im ersten Job ist die Diagnose "Burnout-Syndrom" daher nicht so unwahrscheinlich.
Und wenn man sich mal die Fakten anschaut, scheint diese erschreckende Entwicklung auch gar nicht so unbegründet: Wie die Psychologin Heike Haker in der Zeit erklärt, spielen viele Faktoren bei der Überbelastung junger Berufstätiger eine Rolle. Schuld sind häufig befristete Arbeitsverhältnisse, die den Konkurrenzdruck noch verstärken. Ständig fühlt man sich dann beobachtet – klar versucht man in dieser Situation, alles aus sich rauszuholen, um am Ende vielleicht einen festen Vertrag zu bekommen und nicht durch einen neuen Berufseinsteiger ersetzt zu werden.
Zusätzlich sei es laut Haker auch schwierig, so frisch im Berufsleben seine Energieressourcen realistisch einzuschätzen und einzuteilen. Nur weil man während des Studiums vor Prüfungsphasen 60-Stunden-Wochen meistern konnte, heißt das noch lange nicht, dass man das auch über mehrere Monate oder Jahre aushält.
Dieser Leistungsdruck ist aber nicht allein selbst auferlegt – von Absolventen wird heute viel verlangt. Hinzu kommt, das Lob meist ausbleibt und auch die Bezahlung nicht unbedingt von hoher Wertschätzung zeugt. Junge Menschen mit weniger Erfahrung fehlt laut der Psychologin Haker auch die Distanz zu ihrer Arbeit, sodass Kritik schnell persönlich genommen wird. Es muss sich also auch die Einstellung der Arbeitgeber ändern, wenn sie nicht schon die unerfahrenen Berufseinsteiger total verprellen und für das Berufsleben schädigen wollen. Ein einfaches Mittel wären regelmäßige Mitarbeitergespräche, in denen der Chef nicht nur immer höhere Ziele vereinbart, sondern die Aufgaben klar definiert und konstruktives Feedback gibt.
Oft hören wir den Begriff "Burnout" – schwach, ausgebrannt und lustlos, die Betroffenen sind emotional erschöpft. Was aber ist das "Boreout-Syndrom"? Unter diesem Syndrom leidet laut einer aktuellen Umfrage der DAK-Krankenkassen jeder zweite Berufsanfänger. Sie sind meist jung und leistungswillig, aber schlichtweg gelangweilt. "Dass es viele sind, die unterfordert sind, war mir bewusst, aber das ist doch eine ganze Menge", betont Unternehmensberater Peter Werder in einem Interview mit der Welt.
Berufseinsteiger sind meist voller Elan, doch die große Enttäuschung kommt schnell. Die Stellenausschreibungen sind laut dem Unternehmensberater oft zu übertrieben dargestellt: "Also, in der Stellenausschreibung sucht man immer international erfahrene Nobelpreisträger mit einem IQ von mindestens 150." Die Erwartungen können dann aber nicht erfüllt werden. Diese Enttäuschung führt bei den meisten Berufseinsteigern dann zum Boreout.
Diese Art Unterforderung versuchen aber viele zu verstecken, schließlich ist es "schick", gestresst zu sein. So kommt es automatisch dazu, dass die Betroffenen Arbeit und Stress vortäuschen. Dabei gehen viele auch zum Vorgesetzten und verlangen nach mehr Arbeit. "Sie werden aber nicht ernst genommen", erklärt Werder. Physische und Psychische Auswirkungen sind unter anderem das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, Stunden zu überbrücken und davon dann erschöpft zu sein. Es gibt auch Menschen, die von Boreout betroffen sind, weil sie vielleicht einen Job ausüben, den sie eigentlich gar nicht wollen.
Leider kann man Unterforderung nur schlecht am gleichen Arbeitsplatz bewältigen. Ein Stellenwechsel wäre in diesem Fall eine gute Möglichkeit. Der Arbeitgeber hingegen kann dem Syndrom entgegenwirken, indem er seine Mitarbeiter ab und zu fragt, ob die Auslastung gut ist. Werder ist davon überzeugt, dass Boreout hauptsächlich ein Führungsproblem ist.
Die schöne neue Arbeitswelt ist voll mit Anglizismen, ob man es nun gut findet oder nicht. Was früher z. B. ein Großkundenbetreuer war, nennt sich heute Key Account Manager oder der einfache Verkäufer wird jetzt bevorzugt Sales Manager genannt. So weit so bekannt, wissen Sie aber wofür ein Compliance Officer zuständig ist, was der Drug Research Manager macht und der Regulatory Affairs Manager managt? Nein? Dann geht es Ihnen so wie vielen, die laut einer Forsa-Umfrage sich unter diesen Namen ebenfalls kein oder kaum ein Bild machen können.Die oben erwähnten Berufe professionalisieren sich gerade erst, daher gebe es noch keine grundständige Ausbildung. Das sagt Ada Pellert, Präsidentin der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin, die diese Studie in Auftrag gegeben hat. Laut der Süddeutschen Zeitung allerdings mit einem Hintergedanken: Abgefragt wurden nur Berufsbilder, zu denen die DUW selbst einen Studiengang anbietet und denen es offenbar an öffentlicher Wahrnehmung fehlt.
Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage warum man Berufe nicht kennt? Zum einen liegt es daran, dass sie nicht so weit verbreitet sind und zum anderen, dass die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt sich in Grenzen hält (wobei das eine wohl das andere bedingt). Neue Berufsberufsbezeichnungen sind ein Indikator für Veränderungen in der Arbeitswelt. Sie zeigen, dass sich die Anforderungen von Arbeitgebern verändern und damit auch das Aufgabenprofil von Beschäftigten.
Aber nicht nur „exotische“ Berufe werden aus der Taufe gehoben, auch bereits bestehende Berufsbilder werden neu aufgelegt, d. h. ihre Ausbildungsordnungen werden renoviert. So hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) 15 grundlegend modernisierte und nur einen neugeschaffenen Beruf vorgestellt. So heißt z. B. der Technische Zeichner jetzt Technischer Produktdesigner bzw. Systemplaner und der Reiseverkehrskaufmann nennt sich neu Tourismuskaufmann.
Compliance Officer sorgen übrigens nach Korruptionsskandalen für rechtskonformes Verhalten in Konzernen. Die meisten Großunternehmen haben heute eigene Compliance-Abteilungen. Drug Research Manager und Regulatory Affairs Manager begleiten den Lebenszyklus eines Medikaments in Pharmaunternehmen - von der Idee für ein neues Arzneimittel über die Marktzulassung bis zu seinem Verkauf. Für den Fall, dass eine neue Umfrage kommen sollte, ist man jetzt vorbereitet und im Bilde.
Eine Hochzeit in Marokko kostet schon so einiges. Dies verärgerte Stefan Wittgräbe, Asta-Sozialreferent an der Uni Paderborn. Über Facebook fragte er den Säumigen, warum er seine Schulden an den Asta nicht mehr zurückzahle. "Wir wollen den Studenten helfen und leihen ihnen Geld. Und dann werden wir auch noch beschissen", sagt Wittgräbe.
Der Paderborner Asta leiht Studenten, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, zweimal bis zu 500 Euro. Viele jedoch haben ihre Schulden nicht beglichen. Mittlerweile belaufen sich die ausstehenden Forderungen auf 15.000 Euro. Dem soll jetzt aber ein Ende bereitet werden: Professionelle Schuldeneintreiber schreiben Mahnbriefe und recherchieren Adressen. Diese Investition habe sich laut Wittgräbe auch gelohnt. 2.500 Euro flossen bislang mithilfe der "Jäger" wieder zurück: "Das waren alles Studenten, die wir nicht mehr finden konnten."
Der marokkanische Student tilgt seine Schulden jedenfalls wieder regelmäßig, auch ohne Schuldeneintreiber. Meist sind es ausländische Studenten, die zurück in ihre Heimat gehen und das Geld nicht zurückbezahlen. Das lege aber nicht daran, dass diese eine schlechtere "Zahlungsmoral" haben. Vielmehr benötigen sie die Unterstützung vom Asta überdurchschnittlich oft, weil sie laut Wittgräbe häufig in prekären Verhältnissen leben: "Wenn die zu uns kommen, ist das Konto weit im Minus, und der Vermieter hat auch schon ein paar Mal an die Tür geklopft."
Generell bekannt sollte jedoch sein, dass sehr viele Studenten unter chronischem Geldmangel leiden, nicht zuletzt wegen der hohen Studiengebühren. Darüber hinaus hat man dann auch erst genug Geld zum "Zurückzahlen", wenn Absolventen direkt nach ihrem Studium einen Job bekommen.
Auch ich quälte mich heute Morgen aus dem Bett. Und da war sie wieder, diese eine Frage, die mich täglich beschäftigt: Was soll ich bloß anziehen? Der ganze Schrank ist voll, aber man findet einfach nichts Passendes. Früher war das doch nie ein Problem. Als kleines Kind zog man tagelang die gleichen Klamotten an, bis die Eltern dann irgendwann feststellen mussten, dass die Sachen dreckig sind und stinken.
Allmählich begann man dann damit, sich dem Zwang zu unterwerfen, täglich etwas Neues anziehen zu müssen. Und seit diesem Tag an bezahlen wir Unmengen für Klamotten, der Schrank füllt sich bis kaum noch etwas hinein passt, morgens sind wir ratlos und nach kurzer Zeit entwickelt sich die Kleiderfrage zu einer regelrechten Tortur. Schließlich wollen wir jeden Tag anders aus sehen. Im besten Fall soll es eine Mischung aus Schönheit, Eleganz und etwas Trendigem sein. Kaum erstaunlich, dass wir uns dann so oft nach einem Urlaub in der Sonne sehnen, in dem wir jeden Tag mit dem gleichen Rock, oder den gleichen Shorts zum Strand marschieren und uns keine Sorgen darüber machen, ob es die anderen denn wohl stört. Warum kann es im Beruf und zu Hause nicht genauso einfach sein?
Vor allem bei der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, modisch nicht aus dem Rahmen zu fallen. Deshalb sollte sich der Bewerber schon im Vorhinein genau über das Unternehmen informieren, indem er eingeladen ist. Ob eher konservativ und streng oder eher legere und kreativ, die Kleidung sollte anpassungsfähig sein. Doch wie schon gesagt, nicht nur hier stellt sich die Frage aller Fragen.
Welche Kleiderregeln befolgt Ihr in der Uni oder im Job? Gibt es überhaupt welche? Wann hat es bei Euch mit dem "Zwang" angefangen, täglich etwas Neues anziehen zu müssen? Wir sind schon ganz gespannt auf Eure Erfahrungen und Tipps!
Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, aber einen Job zu suchen ist zu aussichtslos und risikoreich. Diese Meinung vertreten laut einer aktuellen Studie des Gallup Instituts zwei Drittel aller Deutschen. Sie sind unzufrieden, klagen und wissen im Grunde genommen, dass sich nichts ändern wird sofern sie nicht selbst die Initiative ergreifen.
Doch warum reiten so viele Arbeitnehmer ein totes Pferd? Warum hat es sich mittlerweile zu einem regelrechten Volkssport entwickelt? Ganz klar: Wir haben Angst. Denn Neuanfänge sind immer mit Risiken verbunden. Oft ist die Angst vor einer beruflichen Veränderung so groß, dass die Notwendigkeit dafür gar nicht erst in unser Bewusstsein gelangt. Dabei vergessen wir oft, dass uns der alte ungeliebte Job auf Dauer auch krank machen könnte. Viele wollen es sich einfach nicht eingestehen, dass sie ein totes Pferd reiten.
Tom Diesbrock, erfahrener Psychologe und Coach, zeigt in seinem Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln", warum wir in solchen Situationen verharren. Gerade Arbeitnehmer, die ihrem Job schon eine sehr lange Zeit nachgehen, haben meistens überhaupt keine Vorstellung davon, welche Alternativen es für sie gibt. Ja, der Weg zum Traumjob ist leider kein Spaziergang. Viele versinken in schönen Träumen, um sich den grauen Joballtag angenehmer zu gestalten. Auf die Dauer ist das aber keine Lösung.
Vielmehr sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wo unsere Stärken und Interessen liegen und was wir mit denen alles tun könnten. Die Einsicht, dass das tote Pferd ein Auslaufmodell ist, ist der erste wichtigste Schritt in Richtung Rennpferd. Ungeduldig sollte man jedoch nicht sein, denn jede Veränderung braucht auch ihre Zeit. Die gute Nachricht ist: Wir können uns jederzeit verändern. Menschen, die ihren Job lieben sind nämlich nicht viel intelligenter, einzelne Ausnahmen oder hatten einfach nur Glück.
Es ist wichtig, die inneren Bremsen zu lösen und zu handeln. Diesbrock hilft mit seinem Buch einen Weg zu finden, wie wir von einem toten Pferd absteigen. Auch präsentiert er hilfreiche Möglichkeiten, wie berufliche Projekte in die Tat umgesetzt werden können. Denn: Man kann nicht nur dieses eine "tote Pferd" reiten. Es gibt unzählige neue und attraktive Rennpferde, die Spaß machen und Erfüllung bringen. Der Pferdemarkt bei Jobware ist breit gefächert. Wir lassen garantiert kein Wunsch offen!


