Eine Hochzeit in Marokko kostet schon so einiges. Dies verärgerte Stefan Wittgräbe, Asta-Sozialreferent an der Uni Paderborn. Über Facebook fragte er den Säumigen, warum er seine Schulden an den Asta nicht mehr zurückzahle. "Wir wollen den Studenten helfen und leihen ihnen Geld. Und dann werden wir auch noch beschissen", sagt Wittgräbe.
Der Paderborner Asta leiht Studenten, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, zweimal bis zu 500 Euro. Viele jedoch haben ihre Schulden nicht beglichen. Mittlerweile belaufen sich die ausstehenden Forderungen auf 15.000 Euro. Dem soll jetzt aber ein Ende bereitet werden: Professionelle Schuldeneintreiber schreiben Mahnbriefe und recherchieren Adressen. Diese Investition habe sich laut Wittgräbe auch gelohnt. 2.500 Euro flossen bislang mithilfe der "Jäger" wieder zurück: "Das waren alles Studenten, die wir nicht mehr finden konnten."
Der marokkanische Student tilgt seine Schulden jedenfalls wieder regelmäßig, auch ohne Schuldeneintreiber. Meist sind es ausländische Studenten, die zurück in ihre Heimat gehen und das Geld nicht zurückbezahlen. Das lege aber nicht daran, dass diese eine schlechtere "Zahlungsmoral" haben. Vielmehr benötigen sie die Unterstützung vom Asta überdurchschnittlich oft, weil sie laut Wittgräbe häufig in prekären Verhältnissen leben: "Wenn die zu uns kommen, ist das Konto weit im Minus, und der Vermieter hat auch schon ein paar Mal an die Tür geklopft."
Generell bekannt sollte jedoch sein, dass sehr viele Studenten unter chronischem Geldmangel leiden, nicht zuletzt wegen der hohen Studiengebühren. Darüber hinaus hat man dann auch erst genug Geld zum "Zurückzahlen", wenn Absolventen direkt nach ihrem Studium einen Job bekommen.
Auch ich quälte mich heute Morgen aus dem Bett. Und da war sie wieder, diese eine Frage, die mich täglich beschäftigt: Was soll ich bloß anziehen? Der ganze Schrank ist voll, aber man findet einfach nichts Passendes. Früher war das doch nie ein Problem. Als kleines Kind zog man tagelang die gleichen Klamotten an, bis die Eltern dann irgendwann feststellen mussten, dass die Sachen dreckig sind und stinken.
Allmählich begann man dann damit, sich dem Zwang zu unterwerfen, täglich etwas Neues anziehen zu müssen. Und seit diesem Tag an bezahlen wir Unmengen für Klamotten, der Schrank füllt sich bis kaum noch etwas hinein passt, morgens sind wir ratlos und nach kurzer Zeit entwickelt sich die Kleiderfrage zu einer regelrechten Tortur. Schließlich wollen wir jeden Tag anders aus sehen. Im besten Fall soll es eine Mischung aus Schönheit, Eleganz und etwas Trendigem sein. Kaum erstaunlich, dass wir uns dann so oft nach einem Urlaub in der Sonne sehnen, in dem wir jeden Tag mit dem gleichen Rock, oder den gleichen Shorts zum Strand marschieren und uns keine Sorgen darüber machen, ob es die anderen denn wohl stört. Warum kann es im Beruf und zu Hause nicht genauso einfach sein?
Vor allem bei der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, modisch nicht aus dem Rahmen zu fallen. Deshalb sollte sich der Bewerber schon im Vorhinein genau über das Unternehmen informieren, indem er eingeladen ist. Ob eher konservativ und streng oder eher legere und kreativ, die Kleidung sollte anpassungsfähig sein. Doch wie schon gesagt, nicht nur hier stellt sich die Frage aller Fragen.
Welche Kleiderregeln befolgt Ihr in der Uni oder im Job? Gibt es überhaupt welche? Wann hat es bei Euch mit dem "Zwang" angefangen, täglich etwas Neues anziehen zu müssen? Wir sind schon ganz gespannt auf Eure Erfahrungen und Tipps!
Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, aber einen Job zu suchen ist zu aussichtslos und risikoreich. Diese Meinung vertreten laut einer aktuellen Studie des Gallup Instituts zwei Drittel aller Deutschen. Sie sind unzufrieden, klagen und wissen im Grunde genommen, dass sich nichts ändern wird sofern sie nicht selbst die Initiative ergreifen.
Doch warum reiten so viele Arbeitnehmer ein totes Pferd? Warum hat es sich mittlerweile zu einem regelrechten Volkssport entwickelt? Ganz klar: Wir haben Angst. Denn Neuanfänge sind immer mit Risiken verbunden. Oft ist die Angst vor einer beruflichen Veränderung so groß, dass die Notwendigkeit dafür gar nicht erst in unser Bewusstsein gelangt. Dabei vergessen wir oft, dass uns der alte ungeliebte Job auf Dauer auch krank machen könnte. Viele wollen es sich einfach nicht eingestehen, dass sie ein totes Pferd reiten.
Tom Diesbrock, erfahrener Psychologe und Coach, zeigt in seinem Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln", warum wir in solchen Situationen verharren. Gerade Arbeitnehmer, die ihrem Job schon eine sehr lange Zeit nachgehen, haben meistens überhaupt keine Vorstellung davon, welche Alternativen es für sie gibt. Ja, der Weg zum Traumjob ist leider kein Spaziergang. Viele versinken in schönen Träumen, um sich den grauen Joballtag angenehmer zu gestalten. Auf die Dauer ist das aber keine Lösung.
Vielmehr sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wo unsere Stärken und Interessen liegen und was wir mit denen alles tun könnten. Die Einsicht, dass das tote Pferd ein Auslaufmodell ist, ist der erste wichtigste Schritt in Richtung Rennpferd. Ungeduldig sollte man jedoch nicht sein, denn jede Veränderung braucht auch ihre Zeit. Die gute Nachricht ist: Wir können uns jederzeit verändern. Menschen, die ihren Job lieben sind nämlich nicht viel intelligenter, einzelne Ausnahmen oder hatten einfach nur Glück.
Es ist wichtig, die inneren Bremsen zu lösen und zu handeln. Diesbrock hilft mit seinem Buch einen Weg zu finden, wie wir von einem toten Pferd absteigen. Auch präsentiert er hilfreiche Möglichkeiten, wie berufliche Projekte in die Tat umgesetzt werden können. Denn: Man kann nicht nur dieses eine "tote Pferd" reiten. Es gibt unzählige neue und attraktive Rennpferde, die Spaß machen und Erfüllung bringen. Der Pferdemarkt bei Jobware ist breit gefächert. Wir lassen garantiert kein Wunsch offen!
Aufrechte Körperhaltung und Schultern nicht hängen lassen: So sieht ein selbstbewusster Mensch aus. Wissenschaftler haben nun bewiesen, dass die Körperhaltung alles entscheidet und Mut sowie Führungsqualität beeinflusst. Um eine gute Wirkung auf andere zu haben, zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch, heißt es dann "Brust raus und Rücken gerade".
Forscher der Kellogg School of Management im US-amerikanischen Illinois ließen 77 Studenten einen Fragebogen ausfüllen, um zunächst ihre angebliche Führungsqualität einschätzen zu können. Anschließend folgte für alle Probanden ein Sitztest, bei dem die eine Hälfte auf einem gemütlichen Bürosessel Platz nahm. Die andere Hälfte saß automatisch zusammengekauert auf einem viel kleineren Stuhl. Zudem wurden die Studenten gebeten, sieben Wortfragmente zu ergänzen, die in Verbindung mit Stärke und Durchsetzungskraft standen. Und tatsächlich: "Wer in einer ausladenden Pose sitzen konnte", so Professor Adam Galinsky, "erreichte einen Punktestand von 3,44, wer sich hingegen zusammenkauern musste, kam nur auf 2,78."
Zudem hat die Körperhaltung einen Einfluss auf unsere Psyche. Wer also zusammengekauert durchs Leben geht, verliert nicht nur im Job sondern auch psychisch an Power. Eigentlich genug Gründe, an der eigenen Körperhaltung zu arbeiten. Jedoch sollte man sich hier wiederum nicht überschätzen, rät die Psychotherapeutin Maja Storch: "Wenn man noch nie mit dem eigenen Körper gearbeitet hat, wird es eine Weile dauern, bis man seine einzelnen Komponenten erspüren und beeinflussen kann."
Warum sind Sie genau der Richtige für diesen Job? Sie arbeiten doch lieber im Team? Was tun Sie in Konfliktsituationen? Diese und viele andere Fragen sind beliebte Fangfragen, um den Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch ins Schwitzen zu bringen. Sie sind da, damit Personaler herausfinden, was nicht in den Bewerbungsunterlagen steht. „Im Wesentlichen gibt es nur eine begrenzte Anzahl möglicher Fragen im Bewerbungsgespräch. Wer sich gut darauf vorbereitet, wer sich bewusst macht, was hinter scheinbar fiesen Fragen steckt und wie er am besten darauf antwortet, wird im Gespräch punkten“, erklärt Karriereberater Christian Püttjer.
Personaler erkundigen sich zudem gerne über vergangene Arbeitserfolge eines Bewerbers. Dabei geht es weniger um seine Motivation, sondern viel mehr um sein „Können“. Auch hier heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und zu überlegen, welche Ziele der Bewerber in seiner Vergangenheit erreicht hat. Zudem ist es wichtig, sich im Vorfeld schon gründlich mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, sich auf der Homepage eines Unternehmens zu informieren, oder aber auch Info-Material in der PR-Abteilung anzufordern.
Zu einer der beliebtesten Fragen gehört wohl auch, warum gerade „Sie“ der oder die Richtige für den Job sind. Bei dieser Frage handelt es sich um eine Stressfrage, um zu schauen, inwieweit der Bewerber nervös wird. Diese sollte der Bewerber aber als Chance sehen, indem er souverän aufzeigt, was er beruflich alles leisten kann. Deshalb: Keine Angst vor unangenehmen Themen, denn wer gut vorbereitet ist und immer einen kühlen Kopf bewahrt, ist auf der Gewinnerseite.
Sie sind in fast jedem Unternehmen gern gesehen: Praktikanten. Oft verfügen sie über einen guten Hochschulabschluss, sind hoch motiviert und hoffen mit einer Praktikumsstelle im Berufsleben Fuß zu fassen. Sie stehen jedoch oft schlechter da, als wenn sie arbeitslos gemeldet wären und nehmen zusätzlich hohe finanzielle Einbußen in Kauf.
Doch damit soll bald angeblich Schluss sein. Emilie Turunen, die zurzeit jüngste EU-Abgeordnete, kämpft nun unter dem Motto "Mehr Rechte für Knechte" für eine gesetzliche Regelung bei Praktikumsplätzen. Im Spiegel Interview erklärte sie, dass Praktikanten ein Grundgehalt für ihre Arbeit bekommen sollen sowie Sozialleistungen, Versicherungsschutz und ein Gehalt, welches den Lebenshaltungskosten am Praktikumsort entspricht. In ihrem Heimatland Dänemark würde man bessere Bedingungen vorfinden als in anderen europäischen Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Italien und Deutschland: "Praktikanten sind zu einem Ersatz für Festeinstellungen geworden. Ich habe von sehr vielen jungen Leuten gehört, die unbezahlte Praktika annehmen, weil sie hoffen, danach einen Job zu bekommen. Das darf nicht sein."
Da gebe ich ihr Recht, schließlich gibt es in Deutschland laut Schätzungen momentan 400.000 Praktikanten, Tendenz steigend. Eine genau belegte Statistik gibt es dazu aber nicht, denn sie gelten nicht als arbeitslos. Die Sorge, nach dem Studium keinen Job zu finden und Lücken im Lebenslauf vorzuweisen, lässt den jungen Absolventen keine andere Wahl. Dabei sollten diese auf ihre Rechte pochen, denn der Erwerb beruflicher Erfahrungen sollte immer im Vordergrund stehen.
Interessante Jobs, um die ersten Praxiserfahrungen zu sammeln, findet ihr bei Jobware.
In Zeiten der Arbeitslosigkeit ist es tabu, sich über seinen Job zu beschweren - erst recht, wenn man frisch von der Uni kommt. Aber gerade beim Berufseinstieg ist es ziemlich wahrscheinlich, dass man nicht gleich seinen Traumjob ergattert. Meistens muss man da erst mal durch und die Zähne zusammen beißen. Einen Job zu haben, den man hasst, ist immer noch besser, als gar keinen zu haben. Trotzdem gibt es Wege aus der Misere.
Finde heraus, warum du den Job hasst.
Dieser erste Schritt ist besonders wichtig, um nicht auch beim nächsten Job das gleiche Problem zu bekommen. Überlege also genau, was dich stört. Sind es deine Aufgaben oder die Kollegen? Bist du unglücklich mit deinem Boss oder deinem Tagesablauf? Vielleicht fühlst du dich aber auch nur unterfordert oder nicht ernst genommen? Es gibt tausend mögliche Gründe. Bei der zukünftigen Jobsuche kannst du genau auf solche Sachen achten oder weißt gar, dass die gewählte Branche nichts für dich ist.
Lass dich nicht unterkriegen.
Stress nimmt man schnell mit in den Feierabend. Vermeide das, indem du dich abends bewusst mit Freunden triffst und entspannst. Du bist nicht deine Arbeit! Nimm dir Kritik nicht zu Herzen und fühle dich nicht als Versager. Wahrscheinlich kannst du nicht deine beste Leistung zeigen, eben weil die Stelle nicht zu dir passt.
Finde Freunde und denke positiv.
Alleine wird der Job nur noch unerträglicher. Selbst wenn Kollegen der Grund für deine Unzufriedenheit sind, gibt es wahrscheinlich auch nette Zeitgenossen. Versuche diese kennen zu lernen und rede über Lieblingsfilme oder das Wochenende, nur nicht über den Job.
Und egal, wie schlimm ein Job ist, er bringt immer auch Vorteile mit sich. Schreibe diese auf. Das kann ein witziger Büronachbar sein, Aufstiegschancen oder ein gutes Gehalt. Oder du kannst innerhalb des Unternehmens nützliche Kontakte knüpfen und Neues lernen. Diese Liste wird dich in verzweifelten Momenten wieder motivieren.
Entwickle eine Fluchtstrategie.
Es hilft nichts, einfach zu kündigen. Eine Deadline muss her, also ein festgelegter Zeitpunkt, an dem du mit gutem Gewissen und neuem Job das Unternehmen verlassen kannst. Bleibe aber realistisch und plane genügend Zeit für den Bewerbungsprozess ein. Sich neben einer 42-Stunden-Woche noch zu bewerben ist alles andere als leicht. Und auch, wenn ein Ende schon in Sicht ist, willst du dir sicher nicht den Ruf ruinieren. Gib also in den letzten Monaten weiterhin dein Bestes und rede nicht negativ über deine Arbeit. Denn vielleicht wirst du ja doch noch befördert ...
Da blickt man doch mit Freuden auf den ersten Job! Wie die englische Daily Mail berichtet, hasst jeder Fünfte Arbeitnehmer seine Büro-Kollegen. Zwei Drittel gehen nach Feierabend regelmäßig dem Hobby nach über die lieben Kollegen zu lästern. Männer äußern ihre Abneigung dabei anders als Frauen. Es ist schon nicht ganz einfach. Man ist gezwungen den Großteil seines Tages mit Ihnen zu verbringen, man teilt Dinge aus dem Privatleben und verbringt Mittags- oder Kaffeepausen zusammen. Ausgesucht hat man sich die Kollegen aber in 99 Prozent aller Fälle nicht und so entstehen häufig recht zwiespältige Verhältnisse.
Was bei der Befragung sofort aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Frauen deutlich häufiger Lästern als Männer. Grob gerechnet verbringen weibliche Angestellte demnach rund zwanzig Minuten am Tag damit sich über die lieben Kollegen zu beschweren. Die Gründe dafür reichen von Neid bis zur eigenen Angst um den Job. Männer widerum beschweren sich vor allem über die Faulheit anderer. Nicht verwunderlich ist in diesem Zusammenhang, dass ein Drittel der 2000 Befragten angab, es wäre in der Freizeit noch nie ein Kontakt zustande gekommen. Man geht halt ungern nach der Arbeit noch gern ein Bier zusammen trinken, wenn man sich nicht leiden kann ...
Am liebsten lästert man übrigens in der Medien-Branche (dürfte am hohen Frauen-Anteil liegen), es folgen Buchhaltung, IT-Branche und Verkauf.


