Die Festivalsaison ist schon in vollem Gange und im Portemonnaie herrscht mal wieder Ebbe? Da bietet es sich doch an, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, um sich ein paar Flocken dazu zu verdienen. Wer also ein entspanntes Gemüt hat und sich durch nichts so schnell aus der Ruhe bringen lässt, der sucht sich Arbeit direkt auf dem Festivalgelände. Dabei darf es einem natürlich nicht um irgendwelche seriösen Referenzen im Lebenslauf oder geistige Förderung gehen, sondern einfach um den Spaß, die Atmosphäre und neuen Input in einem ungewöhnlichen Arbeitsumfeld.
Ob Pommes schütteln, Bratwurst brutzeln oder Bier zapfen: Im gastronomischen Bereich gibt es auf Festivals immer einiges zu tun.
Wer eher von der harten Sorte ist, der kann sich auch im Sicherheitsbereich versuchen. Als Ordner oder „Türsteher“ sollte man allerdings ein dickes Fell, ein respekteinflößendes Äußeres und schon etwas Erfahrung mitbringen. Im Bereich Promotion dürfte es schon etwas entspannter zugehen. T-Shirts, Flyer und Schlüsselbänder verteilen erfordert nicht viel Erfahrung, allerdings ein gewisses Maß an Kommunikationsfähigkeit und Kontaktfreude.
Wer also diesen Sommer mal etwas anderes ausprobieren will, um seinen Kontostand aufzubessern und sich nicht zu schade dafür ist, zwischen angetrunkenen Hard-Rockern oder zugedröhnten Ravern durch den Matsch zu stolpern, für den sind Festivaljobs genau das Richtige.
Weil sie zu alt für den Umgang mit den neuen sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. sind, will der britische Geheimdienst zahlreiche seiner Agenten in den Vorruhestand schicken. Vor allem Agenten, die in der Zeit des Kalten Krieges aktiv waren, sind betroffen.„James Bond“ zu alt für Facebook? Der Held unserer Kindheit, der mit Kugelschreibern schießen und mit Uhren ganze Gebäude in die Luft jagen konnte, fällt jetzt den modernen Netzwerken zum Opfer.
Die Zeiten, in denen der 007 von damals Hotelzimmer verwanzte oder Telefongespräche verschlüsselte, sind Geschichte. Denn diese Fähigkeiten reichen bei der modernen Terroristenjagd schon lange nicht mehr aus. Zunehmend planen Terroristen ihre Anschläge im Internet. Daher sei es notwendig, dass sich der Agent der Zukunft im Internet zurechtfinde, um die Aktivitäten von Verdächtigen zu überwachen.
Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London hat der MI5 also mit einem personellen Frühjahrsputz begonnen. Und irgendwie ist es beängstigend, dass diesmal selbst Mr. Bond nicht vor der Modernisierung sicher ist.
Wer glaubt, dass sich beim Speed-Dating nur einsame Herzen auf der Suche nach der großen Liebe zusammenfinden, der irrt. Der neuste Trend verkuppelt nämlich den Arbeitnehmer im Schnelldurchlauf mit dem zukünftigen Chef: Job Speed-Dating.
Ähnlich wie beim bekannten Single-Dating wechseln auch hier die Bewerber im Minutentakt die Tische und schwirren von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Auch hier gibt es keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Mit den Bewerbungsunterlagen bewaffnet, gilt es, in kürzester Zeit dem Chef schöne Augen zu machen und ihn von den eigenen Qualitäten zu überzeugen.
Wer das geschafft hat, der hat zwar noch keinen Arbeitsvertrag in der Tasche, aber die Einladung zu einem ausführlichen Bewerbungsgespräch sicher. Ähnlich wie beim Partner-Dating, wo man auch nicht sofort einen Ehevertrag unterschreibt, wenn man sich gefällt.
Das Job Speed-Dating bietet Vorteile für beide Seiten. So haben auch Bewerber mit weniger guten Noten die Chance, durch ihr Auftreten zu punkten, ohne im Voraus aussortiert zu werden. Der Arbeitgeber kann sich direkt ein Bild vom Bewerber machen und erspart sich erst mal den Papierkram.
Die Vermittlungsquoten beim Job Speed-Dating sind mit 20% zwar etwas gering, aber die Chance auf ein Rendezvous mit dem Chef lässt sich wohl kaum einer gerne entgehen.
Neben Bewerbungsvideos scheinen auch Bewerberhomepages voll im Trend zu liegen. Dem generellen Übergang zu Online-Bewerbungen bin ich ja nicht abgeneigt. Im Gegenteil: Es geht schneller und spart Geld. Bewerberhomepages können aber genau wie Videos schnell albern wirken. Der Aufwand ist viel zu groß - es ist so schon schwierig genug, seine Selbstdarstellung im Web zu regeln. Daher sollte man sich zweimal überlegen, ob es einem das wert ist.
Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen sich eine solche Website lohnt. Künstler, Fotografen oder Webdesigner können und sollten ihre Werke sogar online präsentieren, dann aber bitte nur in einem professionellen Umfeld. Soviel steht fest.
Aber auch, wer sich abseits von diesem Feld unbedingt online präsentieren möchte, sollte ein bisschen Kreativität mitbringen. Oder jemanden engagieren, der sich damit auskennt. Denn die Fertig-Baukästen sind meist schon ziemlich ausgelutscht und vorgegebene Themes zeugen nicht gerade von Individualität. Eine witzige Alternative wäre vielleicht eine ausgefallene Präsentation zu erstellen, die online einsehbar ist. So hat es dieser Bewerber getan. Macht aber auch nur in Ausnahmefällen Sinn, zum Beispiel in der Werbebranche.
Selbst wenn sie dann noch so toll aussehen, Bewerberwebseiten sind nicht als Ersatz für eine klassische Bewerbung zu verstehen. Die Motivation für einen bestimmten Job kann nun mal nur in einem personalisierten Anschreiben deutlich gemacht werden. Und kein Personaler hat Lust, extra online zu gehen, um dann einen Standard-Lebenslauf zu finden, der auch gut in die Email oder die Mappe gepasst hätte. Der Link sollte dann zum Beispiel interessante Zusatzinformationen bieten, die nicht in die Bewerbung gepasst haben. Aber mal ganz ehrlich, wer kann damit als Otto-Normal-Student schon aufwarten?
Kategorie: Karriere
Wer eine Karriere bei L´Oréal in Erwägung zieht, kann jetzt virtuell in den international tätigen Konzern reinschnuppern. Dazu muss man sich nur bei dem Online-Strategiespiel Reveal von L´Oréal anmelden und loszocken. Der Spieler durchläuft als Trainee fünf unterschiedliche Arbeitsbereiche des Unternehmens, um so eigene Kompetenzen und Talente zu erkennen. Das soll aber nicht nur für die eigene Berufsorientierung nützlich sein, sondern kann einem bei guten Spielergebnissen einen Job bei dem Kosmetikhersteller bescheren. Wie genau soll das funktionieren?
Nach der kostenlosen Registrierung betritt man als Junior-Mitarbeiter verschiedene Räume, die jeweils einen der Bereiche Forschung, Marketing, Logistik, Vertrieb und Finanzen repräsentieren. Dort lernt man Arbeitskollegen kennen, die ihren Werdegang und den Job bei L´Oréal beschreiben und mögliche Fragen des Spielers beantworten. Daneben gibt es auch PDFs, Videos und Präsentationen, die über das jeweilige Tätigkeitsfeld informieren.
Im anschließenden Self Assessment löst man berufsspezifische Probleme und absolviert einen Wissenstest, der sich zum Teil auf die Unternehmensinformationen bezieht. Anhand der erreichten Punktzahl ist es - so zumindest in der Theorie - leichter einschätzbar, welche Gebiete einem wirklich liegen und ob man zum Unternehmen passt.
Die Idee ist zwar innovativ und auch visuell ansprechend umgesetzt worden. Dennoch bezweifle ich, dass man daraus wirklich einen Mehrwert für die eigene Karriereplanung ziehen kann. Ein reales Praktikum oder eine Traineestelle sind sicher noch die besseren Lösungen, um seine eigenen Neigungen zu erkennen. Nur wer L´Oréal als absoluten Traumarbeitgeber sieht, sollte sich bei Reveal ernsthaft ins Zeug legen, denn es locken Praktikumsangebote für besonders gute Teilnehmer. Wie viele der erfolgreichsten Spieler letztendlich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch hoffen können, sei allerdings noch dahingestellt ... Aber selbst wenn es mit dem Job nicht klappt, besteht ja wenigstens noch die Gewinnchance auf einen fünftägigen Trip nach Paris.
Jura-Absolventen aufgepasst: Deutschlands großes Karriere-Event für junge Juristinnen und Juristen – die JURAcon – findet am 4. Mai 2010 in Frankfurt statt. Das Karriereforum ist das Maß der Dinge, wenn es um den Einstieg in die juristische Karriere geht. 45 Top-Kanzleien und renommierte Wirtschaftsunternehmen, 16 internationale und nationale Lawschools sowie juristische Verlage und Institutionen stehen euch für alle Fragen rund um die Karriere zur Verfügung. Der Besuch der JURAcon unterliegt keinen Zugangsbeschränkungen. Es wird aber empfohlen, sich online über die Aussteller zu informieren und sich um Interviewtermine mit den Personalverantwortlichen zu bewerben.
Über konkrete Einstiegsgespräche hinaus könnt ihr im Gespräch mit Partnern, Associates oder Dozenten der Lawschools eure Karriereperspektiven ausloten. Das Rahmenprogramm bietet zudem neben 30-minütigen Kanzlei- und Unternehmenspräsentationen Vorträge zu Karrieremöglichkeiten bei der Europäischen Union, Tipps für eine optimale Vorbereitung des 1. Staatsexamens und weitere Informationen rund um die juristische Karriere.
Jobware ist übrigens auch auf der Messe anwesend! Ihr könnt gerne vorbeischauen und euch interessante Tipps zum Bewerbungsprozess abholen.
Ihr seid bald fertig mit dem Studium und macht euch so langsam Gedanken über den Bewerbungsprozess? Oder ist ein Ende noch lange nicht in Sicht? Egal, wo ihr steht, der Besuch von Karrieremessen macht immer Sinn: Mit einer gründlichen Vorbereitung könnt ihr dort Praktika, Abschlussarbeiten oder einen Einstiegsjob abstauben. Zusätzlich bringen euch Workshops und Vorträge weiter.
Ausprobieren könnt ihr das schon mal am 22. April in Aachen, bei der Karrieremesse meet@fh-aachen. Eine ideale Gelegenheit, um Kontakte zu sammeln und sich einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu verschaffen. Wer es ganz ernst nimmt, kann sich online bis zum 20. April für verbindliche Gesprächstermine bewerben. Nebenbei gibt es ein kostenloses Bewerbungstraining und der Career Service bietet individuelle Beratung und einen Bewerbungsmappencheck an.
Ich kenne viele Studenten, die sich der Vorteile von Karrieremessen nicht bewusst sind und sie deshalb erst gar nicht in Betracht ziehen für die Jobsuche. Dabei sind Bewerbermessen eigentlich eine feine Sache, wenn man sich erst einmal überwunden hat. Und auch hier gilt: Übung macht den Meister! Je mehr Messen ihr besucht, umso souveräner werdet ihr im Umgang mit den Personalchefs. Sicherlich also auch eine gute Übung für zukünftige Vorstellungsgespräche …
"Und was macht man dann mal damit?" Ja, mir als Medienwissenschafts-Studentin ist diese Frage schon sehr häufig begegnet und zuweilen stelle ich sie mir auch selbst. Der ewige Fluch der Geisteswissenschaftler eben. Sicherlich ist man durch das vielschichtige Studium später in vielen Bereichen einsatzfähig. Aber genau das macht es schwierig, sich zu orientieren und überhaupt den Überblick über all die möglichen Arbeitsbereiche zu behalten. Wenn es euch ähnlich geht, dann schaut euch doch mal auf dem KarriereTag für Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaftler der Uni Duisburg-Essen um.
Am 19. Mai könnt ihr dort potenzielle Arbeitsbereiche und Arbeitgeber kennenlernen, die gezielt Studierende aus den Bereichen Kommunikation, Sprache, Medien, Bildung und Gesellschaft suchen. Unternehmen informieren euch auf der Messe über aktuelle Job- und Praktikumsangebote und stellen Traineeprogramme vor. Zusätzlich könnt ihr euch von berufsrelevanten Vorträgen und Workshops sowie den Branchenforen "Gesundheit" und "Entwicklungszusammenarbeit" inspirieren lassen. Na dann mal hoch von der Couch, ihr könnt ohne Anmeldung teilnehmen!


