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Artikel-Schlagworte: „Karriere“







wurfel Erfolg im Beruf ist nicht immer planbar. Oft hilft einem dabei der Zufall. Stefan Raab, Joschka Fischer und andere prominente haben es vorgemacht: Karriere ist oft nicht planbar und hängt auch von glücklichen Zufällen ab.

Wer dem Zufall auf die Sprünge helfen will, der sollte vor allem eins tun: Reden. Denn nur wer über seine Fähigkeiten, Berufswünsche und Talente mit anderen spricht, kommt weiter. Wer Glück hat stößt irgendwann auf einen nützlichen Kontakt, der zum beruflichen Erfolg beitragen kann. Im Freundeskreis, aber vor allem in der Uni sollte man sich früh um ein Netzwerk aus Kontakten bemühen, die einem beim Berufseinstieg später hilfreich sein können.

Autoren, die sich mit diesem Thema Zufall und Erfolg beschäftigt haben, sprechen von einer Chancenintelligenz, die man sich erarbeiten muss, um später gezielt Chancen zu erkennen und sie gezielt nutzen zu können. Auch Initiative und Durchhaltevermögen sind weitere Voraussetzungen, die einem helfen können aktiv dem Zufall auf die Sprünge zu helfen. Wer zusätzlich über ein gewisses Maß an Selbstvertrauen verfügt und sich ein Netzwerk aus Kontakten aufgebaut hat, der ist schon auf dem richtigen Weg.

Allerdings gilt auch hier: Wirklich planbar ist der Erfolg natürlich nicht. Unvorhersehbare Ereignisse, im positiven oder negativen Sinne, können das gesamte Vorhaben wieder in neue Bahnen lenken. Aber auch diese Veränderungen sollte man gelassen entgegenblicken und für sich nutzen. Denn auch hierhinter könnte sich wieder eine neue Chance verbergen.







sonneSind mir meine Freunde wichtiger oder ziehe ich lieber nach Frankfurt, um Karriere zu machen? Will ich heiraten und Kinder kriegen oder doch unabhängig bleiben? Je älter wir werden, desto mehr Entscheidungen müssen wir treffen. Und es wäre eine Illusion zu glauben, dass alles gleichzeitig möglich ist. Entscheidungen fallen vielen Menschen schwer. Denn egal wofür wir uns entscheiden, andere Möglichkeiten werden dann verworfen. Entscheiden können wir uns aber nur, wenn wir wissen was uns wichtig ist.

Doch was in unserem Leben aber wichtig ist, ist nie dringend. Es ist nicht dringend, Sport zu machen. Aber es würde uns gut tun. Es ist nicht dringend, mit unserem Partner über ein Problem zu sprechen, aber es wäre wichtig und entscheidend für eine erfüllte Beziehung. Da wichtige Entscheidungen und Dinge nicht dringend sind, schieben wir sie immer wieder vor uns her. Und so kommen wir zu der Annahme, dass es besser ist, alles andere möglichst schnell zu erledigen, um später Zeit für die wichtigen Dinge zu haben: Ein rasant schnelles Leben also. Doch dann müssen wir enttäuscht feststellen, dass wir kein erfülltes sondern eher ein gefülltes Leben führen.

Beruflicher Erfolg beispielsweise ist nur einer von vier Lebensbereichen, der unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit beeinflusst. Viele Menschen haben in diesem Bereich eine klare Perspektive, dafür fehlen häufig Ziele in den anderen Lebensbereichen wie "Soziales Leben", "Gesundheit" und "Sinn des Lebens". Alle vier Bereiche stehen in einer Wechselbeziehung. Steht der Beruf an erster Stelle, versagen langfristig Leistungskraft und Lebensfreude. Wer einsam ist, ist nicht unbedingt glücklich und kann sich deshalb auch nicht auf den Job konzentrieren. Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, ist nicht froh und ebenfalls nicht leistungsfähig.

Die Balance zwischen all diesen Bereichen kann aber gelingen, wenn wir eine Vision von unserem künftigen Leben vor Augen haben. Ein erster Schritt zum Beispiel wäre, sich Zeit zu nehmen und sich selbst zu fragen, was einem wichtig ist – bezogen auf alle vier Bereiche. Anschließend lassen sich mit den Antworten konkrete Vorsätze fassen und helfen, einen Plan zu schmieden, um ein erfüllteres Leben führen zu können.







gehirnFür eine steile Karriere ist nicht allein das Fachwissen von entscheidender Bedeutung. Vielmehr sind Menschen, die sehr überzeugend wirken, eine Situation schnell erfassen und auch andere Kollegen für eine Sache begeistern können, erfolgreicher im Beruf.

Doch nicht jeder kann sich sofort mit diesem Talent schmücken. Besonders Männer erkennen zu selten, wie wichtig Gefühle im Beruf sind. Andernfalls würden sie ihre soziale Intelligenz öfter trainieren. Lassen sich solche Fähigkeiten überhaupt erlernen? "Um diese Frage zu beantworten, muss man sich zunächst darüber klar werden, was solche Menschen von anderen unterscheidet. Die Begriffe "soziale Intelligenz" und "emotionale Intelligenz" bringen uns bereits auf die richtige Spur: Es handelt sich um Leute, die schneller begreifen als andere, was in ihren Mitmenschen vorgeht, genauer: Sie erfühlen es", erklärt Eberhard Hauser, Top-Management-Coach.

Dieses einfühlsame Talent ermöglicht, auf eine gute Art und Weise mit seinen Kollegen umzugehen, was auf Dauer auch zu mehr Erfolg führt. Italienische Forscher haben sogar herausgefunden, dass sogenannte Spiegelneuronen in unserem Gehirn Empathie ermöglichen. Diese Nervenzellen reflektieren die Gefühle des Gegenübers. Allerdings hängt ihre Leistungsfähigkeit von der regelmäßigen Nutzung ab, was beweist, dass Empathie erlernbar ist.







weihnachtsfeierMit den Kollegen flirten, zu tief ins Glas schauen den Chef einfach nicht beachten – solche Fehltritte auf Weihnachtsfeiern gibt es jedes Jahr. Allerdings können sie der Karriere extrem schaden. Doch wer jetzt denkt, er könne sich von der Weihnachtsfeier fernhalten, macht es sich zu einfach.

Wer sicht vor einer Firmenfeier drückt erweckt schnell den Anschein, dass er kein Interesse am Unternehmen und Beisammensein mit den Kollegen hat. Darüber hinaus ist eine Weihnachtsfeier kein Anlass, "overdressed" zu erscheinen. Der Ort entscheidet über das Outfit. So ist ein Abend auf der Kegelbahn kein passender Ort, um im Anzug zu erscheinen, empfiehlt auch Carolin Lüdemann, Karriereberaterin und Mitglied im Deutschen Knigge-Rat.

Zudem ist es wichtig, sich nicht nur mit Kollegen zu unterhalten, die man kennt und mit denen man sich versteht. So entstehen kleine Gruppen. Viel besser ist es, wenn die Mitarbeiter mit allen reden, das zeigt soziale Kompetenz und kann die Karriere positiv beeinflussen. Bei Alkohol gilt: Maximal zwei Gläser trinken, andernfalls kann es sonst zu unangenehmen Ausrutschern kommen. Hinzu bekommen andere Kollegen vielleicht den Eindruck, dass man es sich auf Firmenkosten mal so richtig gut gehen lassen will.

Bei Flirtversuchen mit anderen Kollegen kann es schnell passieren, dass alle anderen mit einem wachsamen Auge zuschauen. Und für reichlich Gesprächsstoff sorgt diese Art von Annährungsversuchen allemal. Falls der Chef auf der Weihnachtsfeier plötzlich das "Du" anbietet, sollten sich Mitarbeiter am nächsten Tag noch einmal vergewissern, ob das Angebot noch steht.

Wer also ein paar kleine Tipps befolgt, kann der kommenden Weihnachtsfeier sorgenfrei entgegenblicken und diese für sinnvolle Kontakte und Gespräche nutzen.







juracon2001-02Würdest Du gerne mit Top-Kanzleien und -Unternehmen über Deine Karriere sprechen? Dann ist die JURAcon Köln am 15. November 2011 genau das richtige Karriere-Event für Dich.

Hogan Lovells, Mayer Brown, PwC, White & Case und viele weitere namhafte Kanzleien und Unternehmen freuen sich auf Deinen Besuch. Informier Dich bei rund 20 Kanzleien und Unternehmen über deren Ein- und Aufstiegschancen und stell Dich im persönlichen Gespräch vor. Darüber hinaus gibt es jede Menge Bewerbungstipps für den Berufseinstieg.

Wenn Du Dich online bewirbst, kannst Du mit Deinen Wunschkanzleien und -unternehmen vorab Interviewtermine vereinbaren. Weitere Infos zur JURAcon Köln und den Ausstellern findest Du hier.







mann_hohe-see_depressivUnsicherheiten und Zweifel bei der Generation 40 aufwärts gehören mehr oder weniger der Vergangenheit an. Vielmehr nimmt die Sinnkrise bei jungen Erwachsenen deutlich zu, die sogenannte "Quarterlife-Crisis". Zu hohe Erwartungen, zu viele Möglichkeiten, sogar zu viele Freiheiten, der Mangel an Orientierung macht sich bei vielen jungen Menschen breit und führt zu einer regelrechten Identitätskrise.

Geprägt haben den Begriff "Quarterlife-Crisis" Abby Wilner und Alexandra Robbins aus den USA. Mitte 20 befanden auch sie sich in einer solchen Sinnkrise und merkten gleichzeitig, dass sie damit nicht alleine waren. Es fehlten feste Werte, die Orientierung geben. In ihrem gleichnamigen Buch raten die beiden Bestseller-Autorinnen davon ab, den Kopf in den Sand zu stecken und lieber zu versuchen, dass eigene Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Oliver Robinson von der Universität Greenwich hat zum Thema Sinnkrise nach dem ersten Lebensviertel rund 1000 Menschen im Alter von 25 bis 30 befragt. 86 Prozent der Befragten fühlen sich demnach zu sehr unter Druck, einen erfolgreichen Job und eine glückliche Beziehungen haben zu müssen. Und das bis zum 30. Lebensjahr – so das geplante Ziel. Laut Robinson sind vor allem junge, akademisch gebildete Erwachsene stark von solch einer Krise gefährdet. Denn zum einen streben sie nach einem besonders aufregenden Leben und zum anderen wünschen sie sich eine feste Beziehung und Kinder.

Psychologe Johannes Kaufhold macht die vielen Freiheiten für die "Quarterlife-Crisis" verantwortlich. Darüber hinaus hat er beobachtet, dass viele junge Erwachsene unter Entscheidungsangst leiden. Denn sie wollen bloß keine Fehler machen. Und fast zwanghaft klammern sie sich an jeden Strohalm, der sie dazu bringen könnte, sich selbst zu verwirklichen und große Dinge zu erreichen, frei unter dem Motto "Bloß nichts verpassen".

"Wir haben unendlich viele Möglichkeiten, bekommen sie jeden Tag von irgendjemandem vorgelebt und hadern und überlegen und fühlen uns wahrscheinlich unfreier als unsere Großeltern kurz nach dem Krieg", heißt es in dem Buch "Ameisenknochen", ein fiktiver Facebook-Dialog.

So gleicht die Studienzeit einer verlängerten Jugendzeit. Nach dem Studium folgt dann oft der Realitätsschock: Plötzlich ist man erwachsen und muss seine Karriere planen. Von der Familienplanung mal ganz abgesehen. Kaufhold appelliert jedoch immer wieder an seine Patienten, Dinge auszuprobieren und sich nicht zu sehr von der Entscheidungsangst beeinflussen zu lassen.

Doch wer erstmal eine "Quarterlife-Crisis" überwunden hat, muss sich nicht mehr vor einer "Midlife-Crisis" fürchten. Denn diese Krise betrifft meist Menschen, bei denen der Übergang zum "Erwachsenwerden" problemlos verlief.







horsaalSeit der Umstellung auf Bachelor –und Masterstudiengänge gelten die beiden Abschlüsse sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten als offiziell gleichwertig. Zwar haben Universitäten ein breiter gefächertes Angebot an Studiengängen und auch die Stundenpläne sind flexibler wählbar, doch die ständige Leistungskontrolle der Studenten fehlt hierbei.

Fachhochschulen hingegen bieten mittlerweile auch ein breites Spektrum an verschiedenen Fachrichtungen. Hinzu kommen der gut strukturierte Studienaufbau und der höhere Anteil an Praxiserfahrungen. So gibt es verschiedene Kooperationen mit Unternehmen und kleinere Lerngruppen mit einer persönlichen Betreuung.

Besonders Arbeitgeber interessieren sich oft für Absolventen von Fachhochschulen, weil sie einen größeren Praxisbezug nachweisen können. An der FHDW Paderborn beispielsweise, können die Studierenden in ein Unternehmen reinschnuppern und schauen, ob sie miteinander harmonieren. Sie kooperiert mit über 300 Unternehmen und organisiert die Praxisphasen. Oft übernehmen Unternehmen sogar die Studiengebühren. Auch Jobware bietet Euch in Kooperation mit der FHDW Bielefeld/Paderborn ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik und finanziert die Studiengebühren.

Als Karriere-Turbo bietet die FHDW mit ihrem bislang einzigartigen Carrer-Service Schulungen im Bereich Soft Skills an, um Stärken und Entwicklungspotenziale zu erkennen und auszubauen. Denn soziale Kompetenzen und das Interesse eines Bewerbers sind für die meisten Arbeitgeber von hoher Bedeutung. Haben wir Euer Interesse geweckt? Weitere Informationen findet ihr hier.







julius-caesarFür die Karriere-Laufbahn soll manch Name wichtiger sein als der Studiengang oder Geschäftskontakte. Laut einer Studie der Uni Oldenburg gelten die Namen Mandy, Chantal, Justin und Kevin als ziemlich ungeeignet für die Karriere. Die Kinder werden von ihren Lehrern oft als dümmer eingeschätzt, was dann auch Konsequenzen für ihre Jobchancen hat.

Namen wie Michael oder Wolfgang sollen da mehr Erfolg haben. "Menschen können ihren Namen ändern lassen, wenn sie dadurch Nachteile haben", erklärt Gabriele Rodriguez vom Namenkundlichen Zentrum der Uni Leipzig. In Amerika haben Manager und Führungskräfte oft kurze Namen wie Jack oder Bruce. Auch der Daimler Vorstand Wolfgang Ayerle hat sich in Wolfgang Bernhard umbenannt. Das klingt angeblich besser.

Vielleicht sollte man Menschen nicht anhand ihres Namens in eine Schublade stecken. Vielmehr kommt es doch auf ihre Erfahrungen, Werte und ihr Wissen an und dann ist es doch letztlich absolut egal ob man Christoph, Wilhelm oder Kevin heißt.

































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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