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Artikel-Schlagworte: „Karrierechancen“







studentenverbindung Was früher als altbackener und konservativer Männerverein galt, ist jetzt wieder voll im Trend. Die deutschen Studentenverbindungen haben rund 160.000 Mitglieder und die Zahl steigt jährlich um ca. 500 Neuzugänge. Mit Plakaten werben die Verbindungen für günstige Unterkünfte in einer engen Gemeinschaft. Das trifft laut Politikwissenschaftlern genau den Nerv der Zeit.

Denn Anonymität und karriereorientiertes Denken an den Universitäten begünstigen den Wunsch in einer Verbindung zu leben und die beruflichen Chancen zu erhöhen. Kritiker sehen hier das Problem von wachsendem konformistischen Verhalten und der Widerbelebung altbackener hierarchischer Strukturen, was undemokratisches und autoritäres Verhalten fördere. Ob Gemeinschaft in diesem Fall also stark macht, oder eher kritisch zu betrachten ist, bleibt offen.







Nachdem ich mich in meinem letzten Blog über unser betriebliches Gesundheitsmanagement ausgelassen habe und über die zunehmenden Bestrebungen die „Work-Life-Balance“ bei uns umzusetzen, habe ich heute eine tolle Studie zur Generation „Y“ gelesen. Wenn Ihr Euch fragt wer das ist, na ihr seid die Generation. Hier stand geschrieben, dass sich die Werte wandeln und die Lebensinteressen und Lebensperspektiven sich ständig ändern. Das heißt heute, weg von Pflicht- und Akzeptanzwerten, hin zu Selbstverwirklichungs- und Engagementwerten. Die heutige "Generation Y“ verfolgt Erlebnisfreude, will Spaß und hat eine Abneigung gegen Routinearbeit. Wer kann hier wirklich widersprechen? Na, ein bisschen schon. Ein gewisser Anteil an Routinearbeit kann auch zur „Work-Life-Balance“ beitragen. Insgesamt bleibt es aber dabei, wie Ahlrichs es formuliert hat: „Today, candidates need a compelling reason to join and to stay.” Na in diesem Sinne doch ein gesundes Arbeiten in einem gesunden Unternehmen!







Ass im ÄrmelDer erfolgreiche Bewerber kennt mehr als einen Weg zum neuen Job. Er reagiert auf Angebote in Printmedien und durchforstet dazu sowohl regionale und überregionale Tageszeitungen als auch relevante Fachzeitschriften.

Im Stellenteil hält er nicht nur nach solchen Positionen Ausschau, für die er geeignet wäre. Vielmehr verschafft er sich einen Überblick, in welchen Unternehmen, in welchen Branchen oder Regionen und in welchen Fachbereichen derzeit die meisten Mitarbeiter gesucht werden. Auch beschränkt er sich bei seiner Lektüre keineswegs auf den Stellenteil, sondern liest ebenfalls die Seiten über Wirtschaft (national und regional), verfolgt die Aktienkurse seiner Zielunternehmen und beachtet deren Werbeanzeigen.

In den Internet-Jobbörsen und entsprechenden Suchmaschinen kennt er sich aus. Bei der Eingabe von Suchbegriffen beweist er seine Kreativität und experimentiert so lange mit verschiedenen Varianten und Kombinationen, bis er ein zufriedenstellendes Ergebnis erhält.
Er schaltet auch ein eigenes Stellengesuch und trägt sein Profil in solche Internet-Portale ein, wo potenzielle Arbeitgeber es finden.

Die Möglichkeiten der Agentur für Arbeit schöpft er aus, einschließlich der angeschlossenen Institutionen wie ZAV. Er geht von selbst auf Firmen zu, nicht nur per Telefon, Brief und E-Mail, sondern auch persönlich. Außerdem wendet er sich an die Personalberater und Vermittler in seinem Fachbereich.
Sein berufliches und privates Kontakt-Netzwerk nutzt er, um seinen Aktionsradius zu erweitern. Und er optimiert seinen Auftritt mit der Unterstützung eines Outplacement- oder Karriereberaters.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







Hand hält TablettDer erfolgreiche Bewerber nervt den Adressaten nicht mit belanglosen Floskeln wie „Ich habe Ihr Inserat mit großem Interesse gelesen“ oder „Sie sind mir als führendes Unternehmen der Sowieso-Branche bekannt“.
Er konzentriert sich auf die Argumente, warum er für den Job der Richtige ist. Dazu befasst sich gründlich mit jedem Stellenangebot, bevor er es beantwortet.

Seine Analyse beginnt ganz oben, bei der Selbstdarstellung des Unternehmens und der Beschreibung der Aufgaben. Stößt er auf einen ihm unbekannten Begriff wie „M & A“, schlägt er die Bedeutung nach oder erkundigt sich.
Wenn der Begriff in der Ausschreibung sechsmal vorkommt, dann ist ihm klar, dass der Gesuchte schon etwas von Mergers & Acquisitions verstehen sollte, und er stellt seine einschlägigen Kenntnisse dar. Er verschickt nicht denselben Standardbrief an jede Firma, sondern geht genau auf die jeweiligen Anforderungen ein.

Wenn eine Vertriebssachbearbeiterin auf die Anzeige eines Dessous-Herstellers reagiert, in der die Markennamen Chantelle und Passionata fett hervorgehoben sind, dann beginnt sie ihre Ausführungen nicht mit dem Hinweis auf ihre langjährige Erfahrung in der Verpackungsindustrie.
Vielmehr erwähnt sie ihr Interesse an Mode und die Gründe, warum auch sie Produkte der genannten Marken in ihrem Kleiderschrank hat.
Punkt für Punkt arbeitet sie dann in ihrem Anschreiben alles ab, was sie in Bezug auf die verlangten Qualifikationen zu bieten hat. Dabei vergisst sie auch ihre Englisch- und EDV-Kenntnisse nicht.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







Geht das denn? Ist es möglich trotz schlechter oder sagen wir mal, nicht den besten Noten an seinen Traumjob zu kommen?
Also ich mache mir da eigentlich nicht allzu viele Sorgen, auch wenn das vielleicht naiv ist. Ich habe auch nicht gerade die besten Noten aus meinem Jahrgang an der Uni und mache mit Medienwissenschaften auf Diplom mit dem Schwerpunkt auf Medienökonomie bestimmt nicht den bei Unternehmen beliebtesten Studiengang. Trotzdem glaube ich, dass die Noten nicht wichtig sind, wenn man sich erst einmal persönlich präsentieren kann. Die Noten sind vielleicht ein Auswahlkriterium, um Bewerber für ein Vorstellungsgespräch zu selektieren, aber wegen einer Eins mehr oder weiniger auf dem Zeugnis hat man den Job nicht sicherer, als „schlechtere“ Bewerber.

Deshalb kommt es auch auf die Bewerbungsunterlagen an. Sie müssen so gut gestaltet sein, dass sie unschöne Noten ausgleichen und man die Chance bekommt, sich trotzdem persönlich vorzustellen. Dann kommt es nur noch auf die Person an und dass sie sich möglichst gut präsentiert. So sollte man es eigentlich schaffen an seinen Traumjob oder zumindest in sein Traumunternehmen zu kommen.

Es gibt viele Unternehmer, die einfach nicht dafür geschaffen waren gute Noten vorzuweisen, die es aber trotzdem sehr weit in ihrer Karriere geschafft haben. Sie haben sich in ihrem Job einfach mit mehr Leidenschaft angestrengt, weil es für sie wichtiger war als nur theoretisch einer der Besten zu sein. Es kommt also gar nicht so sehr darauf an, was man gelernt hat oder welchen Abschluss man gemacht hat, sondern darauf, wie man sich bei der Jobsuche anstellt und was man dort für Leistungen erbringt.

Für alle anderen hilft dann nur noch das sogenannte „Vitamin B“, dass sie über Beziehungen an das gewünschte Jobziel bringt.








MannDer erfolgreiche Bewerber wartet nicht, bis jemand an seiner Haustür klingelt und ihm seinen neuen Job auf dem Silbertablett serviert, sondern er wird selbst aktiv. Er sammelt so viele Informationen über seinen Zielmarkt wie möglich:
Welche Firmen haben Bedarf an seinen Fähigkeiten, wie heißen diese, wo befinden sie sich, seit wann gibt es sie, wie ist die Mitarbeiter- und Umsatzentwicklung, mit welchen Produktionssystemen (Maschinen, Software usw.) arbeiten sie, an wen verkaufen sie ihre Produkte und Dienstleistungen, welche Themen und Probleme sind dort gerade aktuell?

Als Quelle für seine Recherchen nutzt der erfolgreiche Bewerber das Internet, Fachzeitschriften, Messekataloge und Mitgliederlisten von Verbänden. Er identifiziert die maßgeblichen Ansprechpartner und schreibt ihnen, ruft sie an, geht persönlich hin, trifft sie bei Fachvorträgen und Konferenzen.
Wenn das nicht klappt, scheut der erfolgreiche Bewerber auch nicht davor zurück, ganz unauffällig, sozusagen „undercover“, mit seinem zukünftigen Arbeitgeber Bekanntschaft zu schließen – zum Beispiel in dessen Fitnessstudio. Wenn sein Traumjob per Zeitungsannonce angeboten wird, dann weiß er, dass er zu langsam war.

Er investiert genau so viel Zeit in seine Bewerbungskampagne wie in eine Vollzeit-Anstellung. Er vertrödelt nicht Wochen und Monate mit Abwarten, sondern startet immer neue Aktivitäten, bis er seinen Traumjob findet. So kann er auch Rückschläge gut verkraften, weil er stets mehrere Eisen im Feuer hat.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







GolfballDer erfolgreiche Bewerber investiert viel Zeit und Mühe, um sich über sein berufliches Ziel klar zu werden. Er trifft seine Wahl nicht nach erzielbarem Einkommen, nach Status oder nach der momentan großen Nachfrage am Arbeitsmarkt – ein Umstand, der sich längst geändert haben kann, wenn er mit der Ausbildung fertig ist.
Vielmehr fragt der erfolgreiche Bewerber sich, was ihm am meisten Spaß macht und für welche Arbeit sein Herz schlägt. Er informiert sich genau, wo es solche Aufgaben gibt und welche Qualifikationen er dafür benötigt.

Auf dieser Basis bewirbt er sich für ein klar umrissenes Tätigkeitsfeld - nicht wahllos heute als Tiefbau-Ingenieur und morgen als Vermögensberater oder Zahnpastaverkäufer. Seine Bewerbung wirkt stimmig, weil er sich intensiv mit seinem Traumberuf beschäftigt hat und weil sich das Interesse daran wie ein roter Faden durch sein Leben zieht. Er hat sich für das entschieden, was er am allerliebsten tut, und überzeugt potenzielle Einsteller mit seiner Begeisterung für den Job.

Die Freude an seiner Arbeit beflügelt ihn zu überdurchschnittlichen Leistungen, so dass sein Name niemals auf den Listen für geplante Kündigungen erscheint. Sollte er doch einmal einer Betriebsstilllegung zum Opfer fallen, findet er mit seiner umfangreichen Erfahrung auf seinem Fachgebiet problemlos eine neue Anstellung. Oder ihm gelingt der Sprung in die Selbstständigkeit, weil viele Kunden seine einzigartige Expertise schätzen.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".







Letzte Woche war es – was meine Jobsuche betrifft – eher ruhig. Umso mehr überraschte es mich, als ich einen Anruf von einem Personalberater bekommen habe, welcher mich gerne als Recruiterin vermitteln möchte. Glücksgefühle wanderten dabei durch meinen ganzen Körper.

Er nannte mir Details über das Unternehmen und nach einem kurzen Gespräch gab er mir zu verstehen, dass meine Qualifikationen ganz gut mit den Anforderungen des einstellenden Unternehmens harmonieren und er meine Bewerbung weiterleiten wird. Obwohl sich das alles gar nicht mal so schlecht anhört, machen sich bei mir Zweifel breit. Doch eins habe ich während dieser ganzen Bewerbungsphase gelernt, und zwar, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Dem Interesse des Personalberaters an meiner Person auf der einen Seite, stehen reine Eingangsbestätigungen von anderen Bewerbungen gegenüber. mehr...

































Harte Zeiten
Bologna, dort wo Mortadella, Tortellini oder die ...













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