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Artikel-Schlagworte: „Klausuren“







tannenbaum In der vergangenen Woche haben sich die Hörsäle zunehmend gelichtet und der ein oder andere Student hat schonmal vorzeitig die Ferien eingeläutet. Zwei Tage vor Weihnachten fahren die meisten Studenten wieder Richtung Heimat, um mit der Familie zu feiern. Da beginnt das obligatorische Kofferpacken meist schon zwei Tage vorher. Schließlich will man über die Ferien nichts vergessen. Schon gar nicht die Weihnachtsgeschenke, die man in den letzen Wochen schnell zwischen zwei Vorlesungen nach und nach angehäuft hat. Damit die Uni während der Ferien nicht völlig auf der Strecke bleibt, sind stapelweise Bücher mit im Gepäck (auch wenn sie nur als Alibi herhalten müssen).

So schön die Weihnachtsferien aber auch sein mögen: Viele verfolgt in den Ferien auch das schlechte Gewissen, weil danach eine wichtige Klausur ansteht, sie noch eine Hausarbeit abgeben oder einen Vortrag vorbereiten müssten. Die Ferien können einen auch ganz schön aus dem Rhythmus bringen und wenn sie erstmal vorbei sind, dann fällt es einem umso schwerer, wieder einzusteigen. Aber keine Sorge, hier gibt es ein paar Tipps, wie ihr als Studenten die Feiertage gut übersteht!

Auch, wenn die Ferien dazu verleiten, sich mal richtig auszuschlafen, sollte man es damit nicht übertreiben, denn die Umgewöhnung danach kann ziemlich hart sein. Wer sich dazu durchringen kann, sollte sich auch in den Ferien den Wecker stellen, damit das Schlafverhalten nicht vollkommen aus dem Ruder läuft. Sowieso kann in den Ferien ein bisschen Routine nicht schaden. Wenn ihr noch lernen müsst, dann ist es ratsam, sich täglich ein paar Freiräume zu schaffen, in denen man ein bisschen was schaffen kann. Wer erst am Ende der Ferien beginnt, der sieht sich möglicherweise mit einem großen Berg von Arbeit konfrontiert. Außerdem kann man so sein schlechtes Gewissen ein wenig im Zaum halten.

Der wichtigste Tipp am Schluss: Entspannt euch und schaltet einen Gang zurück und genießt die Zeit zwischen Sauerbraten und Christstollen. Die Uni holt euch schon früh genug wieder ein. Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!







parkscheibe Kurz vor Ende des Semesters ist es wieder soweit: Studenten strömen in Scharen in die Bibliotheken ihrer Unis. Denn wer zu Hause lernen will, der braucht einen eisernen Willen, um sich nicht durch sinnlose Tätigkeiten, wie Geschirr abwaschen, Fernsehen oder Telefonieren abzulenken. Mit haufenweise Büchern im Korb dackelt man also von Etage zu Etage, von Raum zu Raum, um irgendwo ein freies Plätzchen, wenn möglich mit Steckdose für den Laptop, zu ergattern. Zu humanen Zeiten ist das allerdings ein Ding der Unmöglichkeit. Vor allem, da viele Studenten ihre Arbeitsplätze früh morgens durch einen Bücherstapel und ein paar Stifte markieren und dann erst mal verschwinden und so die Arbeitsplätze blockieren. Ähnlich wie die Mallorca-Touristen, deren Handtuch schon morgens den besten Platz am Pool als „reserviert“ markiert.

Als eine der ersten Universitäten ist die Uni Münster mit einer simplen, aber effektiven Maßnahme gegen dieses Blockier-Phänomen vorgegangen. Mit Parkuhren auf den Tischen sollen die trödelnden Studenten, die „mal eben einen Kaffee trinken“ wollten zur Achtsamkeit erzogen werden: Wer sich länger als eine halbe Stunde von seinem Arbeitsplatz entfernt, dessen Platz darf dann vom Nächsten freigeräumt und belegt werden. Eine gute Idee wie ich finde. Wenn man sich nämlich in der Bibliothek umsieht, dann scheint es oft so, als seien mehr Plätze blockiert, als effektiv genutzt.

All denjenigen, an deren Uni es noch keine Maßnahmen gegen die Bibliothekstouristen gibt sei geraten, nicht zu Stoßzeiten in die Bibliothek zu gehen, sondern nach Möglichkeit die Mittagspause zu nutzen, wenn es die meisten in die Mensa treibt. Viele räumen dafür ihre Plätze frei. Oft gibt es auch freie Einzeltische abseits der großen Lernräume. Wenn man sie erst mal aufgespürt hat, sind sie ein echter Geheimtipp. Ansonsten spielt natürlich die Zeit die wichtigste Rolle. Abends und am frühen Morgen ist die Motivation bei den meisten im Keller. Wenn man sich zu dieser Zeit aufraffen kann, wird man mit traumhaften Lernplätzen belohnt. Wenn man Glück hat, sogar mit einer Steckdose.







Manche haben ihre Klausuren schon hinter sich, andere müssen sich noch einige Wochen quälen. Wer sich wieder mal über das Bulimie-Lernen kurz vor den Klausuren ärgert, sollte hier mal rein lesen. Die meisten dieser Tipps sind nicht neu, aber je öfter man sie liest, umso eher hält man sich vielleicht auch daran ... So oder so, die meisten werden in diesem Semester derartige Tipps nicht zur Genüge beherzigt haben und kommen nicht umher, sich zu fragen: Prügel ich mir das Wissen besser zu Hause oder in der Bibliothek ein?

Beides hat seine Vor- und Nachteile: Dem Drang, über meinen langweiligen Unterlagen einzuschlafen, kann ich in der Bibliothek nicht nachgeben. Zu groß die Angst, dass man ungewollt merkwürdige Geräusche von sich gibt. In meinem Zimmer hingegen ist es all zu leicht: Nur wenige Meter von meinem Tisch entfernt locken eine Couch und ein Bett - dem gesellt sich noch die Gartenliege als Alternative für sonnige Tage hinzu. Eine Etage tiefer kann mir der Backofen innerhalb von 10 Minuten eine Pizza zaubern und es warten "interessante" Gespräche mit meinen Mitbewohnern.

Bei genauerer Betrachtung spricht eigentlich vieles für die Bibliothek. Zumindest für diejenigen, die ihre Zeit auch effektiv mit Lernen verbringen wollen - und die wie ich zuhause eher zu Nickerchen oder Fressorgien mit den Mitbewohnern neigen. Ich jedenfalls werde daraus (vielleicht) meine Lehren für das nächste Studium ziehen. Denn gestern habe ich meine letzte Klausur des Bachelor-Studiums geschrieben und war wieder mal zu faul, mich dafür in die Bibo zu bewegen. Also: vorausgesetzt ihr könnt die (klimatisierte) Bibliothek eures Vertrauens schnell erreichen, nutzt sie auch!

Die gleiche Meinung vertreten wohl auch die Macher dieses Pro-Bibliothek-Spots. Wenn er euch bekannt vorkommt, liegt das an der legendären Old-Spice-Werbung. :)









uberwachungskamera Jeder, der in China nach der Schule an einer Uni studieren will, der muss sich einem langwierigen Prüfungsmarathon unterziehen auf den sich viele monatelang vorbereitet haben. Drei Tage lang werden die angehenden Studenten geprüft und die Anspannung ist groß. Schließlich entscheidet das Ergebnis über die berufliche Zukunft. Das ist auch der Grund, warum Betrugsversuche nicht ausbleiben und Eltern sogar vor den drohenden Gefängnisstrafen nicht zurück schrecken. Mit rund 60.000 Kameras soll dem entgegen gewirkt werden, um Spick-Versuche jeglicher Art zu unterbinden. Sogar ungewöhnliche Radiostrahlen werden zum Zeitpunkt der Prüfungen mit speziellen Vorrichtungen eingefangen, da Eltern bereits versuchten, ihren Kindern per Funk die Lösungen mitzuteilen.

Neben der Angst vor Spickversuchen, schlagen sich die Unis mit einer weiteren Plage rum: Aus Angst vor der Schweinegrippe werden die Prüfungsräume zweimal täglich desinfiziert und alle 10 Millionen Prüflinge werden auf Grippesymptome untersucht. Für potenziell erkrankte stehen dann extra Prüfungsräume zur Verfügung. Dass die Chinesen in Sachen Kontrolle ganz weit vorne mit dabei sind, ist ja nichts Neues. Dass es aber solche Ausmaße angenommen hat, finde ich schon sehr erschreckend. Wer also bei der nächsten Klausur denkt, dass der obligatorische frei zu haltende Platz neben einem und die strenge Klausuraufsicht übertrieben sei, der sollte sich an die Überwachungskameras, die Schweinegrippe-Untersuchung und die Radiostrahlen-Überwachung erinnern. Das nenne ich mal eine "Klausuraufsicht".







student-vor-bucherregal Habt ihr schon mal von der Methode gehört, Bücher in der Uni-Bibliothek zu verstecken? Anscheinend ist das ein trendiger Sport von Studenten, die die versteckten Bücher unbedingt zwischen den Semestern für ihre Klausuren und Hausarbeiten brauchen. Ich muss schon sagen, die Studenten werden immer dreister, wenn es um ihren Vorteil geht. Bücher, die man nicht ausleihen kann, werden dann einfach in fächerfremde Regale gestellt und zu eigenen Zwecken aus den geheimen Verstecken geholt. Man könnte ja sonst Pech haben, dass gerade jemand anderes mit dem Buch arbeitet, wenn man es endlich mal in die Bibo geschafft hat.

Leider bleiben manche Bücher aber auch für immer verschollen oder die Mitarbeiter der Bibliothek müssen nach wiederholten Vermisstenanzeigen auf die Suche gehen. An der Uni Duisburg wurde z.B. extra ein Student dafür eingestellt, der während seiner Arbeitszeit auf der Jagd nach dem versteckten Wissen ist. Sicher ein sicherer Job für den Buchsuchenden, denn diese Methode der fiesen Studenten wird wohl in jeder Generation angewendet.







StressTja, so eine gewisse Nervosität vor Klausuren oder mündlichen Prüfungen ist ja ganz normal, laut einer Umfrage bei Beratungsstellen von Studentenwerken in Baden-Württemberg, leiden aber immer mehr Studenten unter richtiger Prüfungsangst und benötigen psychologische Hilfe. Schuld daran sind wohl unter anderem die Studiengebühren sowie die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge (versteh ich jetzt nicht so ganz). Außerdem nehmen viele Unis wohl zu viele Studenten an und "sortieren" schnell(er) aus. Da wächst dann automatisch der Druck und gleichzeitig die Angst zu versagen. mehr...

































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Laut einer gerade veröffentlichten Umfrage ...













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