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Artikel-Schlagworte: „Kleidung“







mann-vor-kleiderschrankNicht immer ist weniger auch mehr. Dies gilt insbesondere bei der morgendlichen Outfitwahl für das Büro. Ausschlaggebend ist in erster Linie die Branche des Unternehmens und auch die Position. Wer z.B. als leitender Angestellte in einer Bank arbeitet, wird um Anzug und Krawatte nicht herum kommen, an warmen Tagen vorzugsweise aus leichten Stoffen. Für Frauen sind Kostüm oder Hosenanzug üblich. Viele Unternehmen gestatten ihren Arbeitnehmern aber bei diesen Temperaturen Jackett oder Blazer weg zu lassen oder kurzärmelige Oberteile zu tragen. Angestellte, die im ständigen, direkten Kundenkontakt stehen, unterliegen jedoch häufig einer bestimmten Kleidervorschrift, die Seriosität ausstrahlen sollte und daher einzuhalten ist.

Absolutes No-Go im Büro sind laut Knigge ein zu tiefes Dekolleté und durchscheinende Kleidung, zuviel und auffälliger Schmuck, sowie kurze Hosen oder Röcke. Auch bei der Wahl der Schuhe liegt man mit einem geschlossenen Paar meist richtig. Ausgelatschte Sandalen und Tennissocken oder Flipflops sollte man sich lieber für die Freizeit oder zu Hause aufheben. Schließlich ist man bei der Arbeit und nicht auf einer Kaffeefahrt.

Ein Aspekt, der unabhängig von den jahreszeitlichen Temperaturen zu berücksichtigen ist, ist der gepflegte Gesamteindruck. Wer schon verschwitzt, zerzaust oder voll gekleckert zum Arbeitsplatz kommt, muss sich nicht wundern, wenn Kollegen und auch der Chef die Nase rümpfen. Schließlich sollte man immer an das Marketing in eigener Sache denken.

Umfangreiche Tipps zum Thema "Kleidung im Beruf" finden sich auch unter diesem Link!







mann-mit-laptop Bei BMW wird derzeit heftig diskutiert. Nicht über den neuen Fünfer oder das 3er Cabrio. Diesmal geht es um die interne Kleiderordnung des Unternehmens. Zu leger, zu sportlich und gar anzüglich sollen einige Mitarbeiter gekleidet sein. Von Motto-Shirts und Flip-Flops ist die Rede. Eine Image-Zwickmühle: Will man auf der einen Seite jung, modern und sportlich wirken, so sollen doch auf der anderen Seite, Tradition und Klasse gewahrt werden. Eine witzige Vorstellung, dass die hochkarätigen Gäste aus Fern-Ost von einem Ingenieur im „Busen-Bier-und-Ballermann“-Shirt in Empfang genommen und durch die Hallen geführt werden. Na dann Sayonara.

Ist diese Ballermann-Mentalität, die derzeit durch die Flure des renommierten Traditionsautoherstellers geistert, vielleicht noch ein Relikt aus alten Studientagen der Ingenieure und BWL-Studenten, die mit dem Berufseinstieg nicht ganz abgelegt wurde? Irgendwie scheint sich jedenfalls der sogenannte „Casual Friday“ bei BMW verselbständigt zu haben und zu einem wahren „Casual All-Day“ mutiert zu sein. Und da stellt sich die Frage, wie „casual“ sollte es in einem Unternehmen zugehen?

Ist Kleidung nicht nur Fassade? Eigentlich schon, denn über Kompetenz sagt sie nun wirklich nichts aus. Das wissen wir alle. Aber dennoch würden wir einem uniformierten pseudo-seriösen Schlipsträger eher etwas abkaufen, als einem Motto-Shirt tragenden Individualisten. Irgendwie wollen wir an den schönen Schein glauben und uns der Illusion hingeben, dass dieser uniformierte BWL-Roboter, der vor uns sitzt genau weiß, was er tut. Das wissen auch die Unternehmen.
Wir sind also mit Schuld an der ganzen Misere. Denn mal ehrlich: Ist uns ein inkompetenter Schlipsträger nicht lieber, als ein Blödel in Shorts und T-Shirt? Kleider machen eben doch Leute.







Ob Jugendsünde oder Mode-Trend: Tattoos und Piercings sind schon lange keine außergewöhnlichen Körperverzierungen mehr. Trotzdem finden sich auch weniger schöne Exemplare auf den Körpern der Betroffenen wieder: Manchmal grinsen einen rote Teufelchen aus dem Dekolleté älterer Damen an, Delfine, die nach Jahren des zügellosen Schokoladengenusses ihrer Herrin, plötzlich vielmehr einem traurigen Wal gleichen oder das allseits bekannte „Arschgeweih“, dass, einem Mahnmal gleich, auf dem Steißbein seiner Trägerin prangt.

Das vieles nicht nur Gift für das ästhetische Bewusstsein der Mitmenschen, sondern auch für die Karriere sein kann, ist vielen nicht bewusst. Denn nicht alle Arbeitgeber sind von einem bunten und metallbehangenen Bewerber entzückt. Vor allem in Branchen, wo seriöses Auftreten eine wichtige Rolle spielt, sind Augenbrauenpiercings und Co. weniger gern gesehen. Kompromissbereitschaft und Offenheit sind hier gefragt. Ein offenes Ansprechen des Themas beim Bewerbungsgespräch kann helfen, negative Folgen zu vermeiden. Denn wer sich auf dem Bewerbungsfoto, seinen Körperschmuck versteckt und zum ersten Arbeitstag in voller Montur erscheint, erntet wohlmöglich unangenehme Blicke.

Es ist also vorher abzuwägen, wie wichtig einem sein exzentrisches Auftreten im Vergleich zum Job in einer konservativen Branche ist und ob man gegebenenfalls bereit ist, dafür sein Aussehen zu ändern. Ein im vornherein getroffener Kompromiss ist immer hilfreich. Und über die Fähigkeiten des Bewerbers sagt der Körperschmuck ohnehin wenig aus.







Letzte Woche hatten wir wieder ein Assessment-Center für die Führungsnachwuchskräfte. Ein junger Mann betritt unsere Räumlichkeiten und ich muss sagen, er war schon etwas ganz Besonderes. Außer, dass seine Jeans auf halb acht hing, das Hemd aus der Hose ragte, trug er geschätzte achte Ringe an den Fingern und ein großflächiges Tattoo auf dem Arm.

Unsere Beobachter sagten anschließend selber, dass sie sich immer wieder sehr stark konzentrieren mussten, um wirklich objektiv zu sein bzw. zu bleiben. Die im AC gezeigten Leistungen des jungen Mannes waren auch im Vergleich zu den anderen Teilnehmern durchaus sehr ordentlich. Am Ende des Tages waren wir uns aber alle sehr unsicher, ob wir den Kandidaten zu einem Schnuppertag einladen sollten. Auf der einen Seite ist Hygiene in unserem Business ein absolutes Muss. Auf der anderen Seite stellten wir uns auch die Frage, ob eine künftige Führungskraft so auftreten kann und was wohl die Gäste und Mitarbeiter zu einer solchen Erscheinung sagen.

Was meinst Du und wie hättest Du entschieden?








Was Soll ich sagen,
nach 6 unendlich langen Wochen bekomme ich einen Brief. Sehr geehrter ... bla bla ... möchten wir Sie persönlich kennenlernen. Ein Vorstellungsgespräch - Ich bin sprachlos und sofort fängt mein Gehirn an zu rattern. Was zieh ich nur an? Und wann? Wenn ich im Zug sitze, wird doch alles zerknittern. Und auf dem Klo umziehen muss auch nicht sein. Mal überlegen: Sie suchen einen Trainee, wissen also, dass ich gerade erst mein Studium hinter mich gebracht habe. Sie wissen auch, dass ich kein reicher Geschäftsmann bin, der sich einen Armani und eine Rolex leisten kann.

Es wäre schon komisch, wenn ich so dort auftauchen würde. Aber ich hab doch im Schrank noch meinen Anzug vom Abi-Ball. Nichts großartiges, aber immerhin professionell. Der ist etwas leger und ich fühle ich darin wohl - perfekt. Bevor es losgeht, habe ich mich noch grob über den Ablauf eines Bewerbungsgesprächs und mache mir Gedanken über meine Antworten und gegebenenfalls auch über eigene Fragen, falls dich die Möglichkeit dazu bekomme.

Einfach locker bleiben, dann wird das schon!


































Hühner und VIP?
Seit dem Serien Kracher „Bauer sucht Frau“ wissen ...













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