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Artikel-Schlagworte: „Kollegen“







gehirnFür eine steile Karriere ist nicht allein das Fachwissen von entscheidender Bedeutung. Vielmehr sind Menschen, die sehr überzeugend wirken, eine Situation schnell erfassen und auch andere Kollegen für eine Sache begeistern können, erfolgreicher im Beruf.

Doch nicht jeder kann sich sofort mit diesem Talent schmücken. Besonders Männer erkennen zu selten, wie wichtig Gefühle im Beruf sind. Andernfalls würden sie ihre soziale Intelligenz öfter trainieren. Lassen sich solche Fähigkeiten überhaupt erlernen? "Um diese Frage zu beantworten, muss man sich zunächst darüber klar werden, was solche Menschen von anderen unterscheidet. Die Begriffe "soziale Intelligenz" und "emotionale Intelligenz" bringen uns bereits auf die richtige Spur: Es handelt sich um Leute, die schneller begreifen als andere, was in ihren Mitmenschen vorgeht, genauer: Sie erfühlen es", erklärt Eberhard Hauser, Top-Management-Coach.

Dieses einfühlsame Talent ermöglicht, auf eine gute Art und Weise mit seinen Kollegen umzugehen, was auf Dauer auch zu mehr Erfolg führt. Italienische Forscher haben sogar herausgefunden, dass sogenannte Spiegelneuronen in unserem Gehirn Empathie ermöglichen. Diese Nervenzellen reflektieren die Gefühle des Gegenübers. Allerdings hängt ihre Leistungsfähigkeit von der regelmäßigen Nutzung ab, was beweist, dass Empathie erlernbar ist.







weihnachtsfeierMit den Kollegen flirten, zu tief ins Glas schauen den Chef einfach nicht beachten – solche Fehltritte auf Weihnachtsfeiern gibt es jedes Jahr. Allerdings können sie der Karriere extrem schaden. Doch wer jetzt denkt, er könne sich von der Weihnachtsfeier fernhalten, macht es sich zu einfach.

Wer sicht vor einer Firmenfeier drückt erweckt schnell den Anschein, dass er kein Interesse am Unternehmen und Beisammensein mit den Kollegen hat. Darüber hinaus ist eine Weihnachtsfeier kein Anlass, "overdressed" zu erscheinen. Der Ort entscheidet über das Outfit. So ist ein Abend auf der Kegelbahn kein passender Ort, um im Anzug zu erscheinen, empfiehlt auch Carolin Lüdemann, Karriereberaterin und Mitglied im Deutschen Knigge-Rat.

Zudem ist es wichtig, sich nicht nur mit Kollegen zu unterhalten, die man kennt und mit denen man sich versteht. So entstehen kleine Gruppen. Viel besser ist es, wenn die Mitarbeiter mit allen reden, das zeigt soziale Kompetenz und kann die Karriere positiv beeinflussen. Bei Alkohol gilt: Maximal zwei Gläser trinken, andernfalls kann es sonst zu unangenehmen Ausrutschern kommen. Hinzu bekommen andere Kollegen vielleicht den Eindruck, dass man es sich auf Firmenkosten mal so richtig gut gehen lassen will.

Bei Flirtversuchen mit anderen Kollegen kann es schnell passieren, dass alle anderen mit einem wachsamen Auge zuschauen. Und für reichlich Gesprächsstoff sorgt diese Art von Annährungsversuchen allemal. Falls der Chef auf der Weihnachtsfeier plötzlich das "Du" anbietet, sollten sich Mitarbeiter am nächsten Tag noch einmal vergewissern, ob das Angebot noch steht.

Wer also ein paar kleine Tipps befolgt, kann der kommenden Weihnachtsfeier sorgenfrei entgegenblicken und diese für sinnvolle Kontakte und Gespräche nutzen.







Was zeichnet eine gute Führungspersönlichkeit aus? Einer, der glaubt, er würde wirklich alles verstehen, ist heute Abend wieder im Fernsehen zu sehen: Stromberg. Der Bürodiktator, der weiß wie er seine Mitarbeiter schikanieren kann.

Die Dramen aus der Serie scheinen aus der Wirklichkeit geholt. In vielen Büros sind die Szenen aus der Serie längst Alltag. Und gleich heute Abend, in der ersten Folge von Staffel 5 knöpft sich der König aller Schikane den neuen Azubi vor. Und was er sich früher schon immer gewünscht hat, scheint immer erreichbarer: Der Weg nach oben.

Bernd Stromberg wird vorübergehend alleiniger Leiter der Schadensregulierung der Capitol Versicherung. Auch im Zentrum der Macht behält er seine überaus beliebte Art und kommt damit bei den Kollegen im Management richtig gut an. Schließlich hat er ein wirklich gutes Gespür dafür, im richtigen Moment immer stets das Falsche zu sagen.

Herr Stromberg, zu guter letzt hier ein Ratschlag vom Experten für strategische Unternehmensführung Hans Hinterhuber: "Gewinnen Sie die Herzen Ihrer Mitarbeiter, indem sie diese ernst nehmen und sich als ein Teil von ihnen verstehen."









kaktusDer Kaktus eine Pflanze, mit der wir nicht gerne in Berührung kommen und wenn ja, dann kann das ganz schön weh tun. Genauso wie mit den sogenannten "Kaktusmenschen".

Überall lauert Konkurrenz – auch im Büro. Und da kann es ganz schön stachelig werden. Ob brüllen, verletzen oder schweigen, Kaktusmenschen wissen meist, wie sie Kollegen zur Weisglut bringen und gleichzeitig ihren inneren Druck dadurch abbauen. Umfragen haben ergeben, dass fast 40 Prozent der Menschen solchen Feindseeligkeiten und Seitenhieben ausgesetzt sind. Nur leider wissen die oft nicht, wie sie mit diesen Verhaltensweisen umgehen sollen.

Viele Betroffene werden oft von ihrem Chef schikaniert und geärgert. Das passiert, weil viele Führungskräfte meist allein wegen ihrer Qualifikation befördert werden, aber keine Ahnung vom zwischenmenschlichen Umgang haben. Psychotherapeutin Rotraud Perner beschäftigt sich in ihrem Buch "Kaktusmenschen - Zum Umgang mit verletzenden Verhaltensweisen" mit unberührbaren Nesseln und beschreibt, wie wir uns vor Stichen schützen können.

So kann ein Kaktusmensch nur jemanden quälen, über den er auch Macht hat. Deshalb ist es besonders wichtig, sich unabhängig zu machen, stets freundlich zu bleiben und sich Rückhalt bei anderen Kollegen zu suchen. Ein Kaktusmensch sollte vielleicht hinterfragen, welche Verhaltensweisen ihn selbst verletzen, welche Sätze er nicht gerne hört wenn man sich an ihm auslassen würde und sich den Umgang mit anderen bewusst vor Augen führen.







herzGeht es wirklich gut wenn Partner zusammen im selben Unternehmen arbeiten? Eins ist klar: Gemeinsamkeiten verbinden. "Paare mit gleichem beruflichem Background haben oft die gleichen Charaktereigenschaften. Sie passen dann gut zusammen", erklärt Psychologin Svenja Lüthge.

Auch verbringt man nirgendwo so viel Zeit wie in der Arbeit. "Mit zunehmendem Alter schwinden die Orte, an denen man ungezwungen Leute kennenlernen kann. Viele sehen dann vor allem die Möglichkeit, sich den Partner in der Arbeitswelt zu suchen", betont Lüthge. Ganz klar, wenn beide im selben Unternehmen arbeiten, kann das auch vieles vereinfachen. So hat man beispielsweise denselben Weg zur Arbeit oder kann die Kinder vor der Arbeit noch gemeinsam im Kindergarten absetzen.

Bei IBM allerdings werden Partnerschaften unter Kollegen nicht gern gesehen. Der große IT-Konzern zählt fast über 400.000 Mitarbeiter. So lässt es sich nicht ausschließen, dass dort auch Beziehungen entstehen. "Es wird bei uns aber generell großen Wert darauf gelegt, dass es zwischen Beschäftigten keine Abhängigkeitsverhältnisse gibt. Das geht schon aus Gründen der Fairness gegenüber anderen Kollegen nicht", erklärt Christiane Schütz. Darüber hinaus gehe es dem Unternehmen aber auch darum, das Paar selbst vor Problemen zu schützen. Daher herrschen dort klare Regeln: Sobald zwei Kollegen eine Beziehung eingehen, muss einer von beiden die Abteilung wechseln oder sogar im schlimmsten Fall das Unternehmen.

Natürlich kann man entstehende Beziehungen in einem Unternehmen nicht vermeiden. Auch ist es in jeder Partnerschaft üblich, dass in den Abendstunden berufliche Fragen und Probleme besprochen werden, egal ob man im selben Unternehmen arbeitet oder nicht. Svenja Lüthge jedoch rät dazu, berufliches nach Feierabend gelegentlich auszublenden und zu versuchen, über sich selbst zu sprechen.







kampf Schon in der Grundschule war man einem ständigen Konkurrenz-Druck ausgesetzt. Wer ist am größten, wer hat die beste Note im Diktat und wer den größten Schulranzen. Und bis heute setzt sich dieser Druck fort. In fast allen Lebensbereichen sehen wir uns tagtäglich in einem Konkurrenzkampf. Das ist auch völlig normal und kann durchaus förderlich wirken. Denn sich mit anderen zu messen kann motivieren, ein Ziel zu erreichen. Natürlich muss es realistisch bleiben und darf nicht in Neid oder Missgunst umschlagen.

Neid gilt besonders unter Kollegen am Arbeitsplatz als häufigste Ursache für Mobbing. Laut einer Studie stecken hinter 60 Prozent aller Mobbingfälle Neid und Missgunst. Konkurrenz belebt nicht immer das Geschäft, sondern kann sogar geschäftsschädigend wirken. Es gibt also eine positive und eine negative Seite der Medaille: Zum einen strebt man etwas an, was man bei anderen erkennt und was man selber gerne hätte, zum anderen dürfen Neid und Konkurrenz nicht zu Intrigen, Mobbing und Sabotage führen.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich derartige Probleme am Arbeitsplatz selten einfach aus der Welt schaffen lassen. Denn wer gibt schon gerne öffentlich zu, neidisch zu sein oder ein Problem mit dem neidischen Kollegen zu haben? Gibt es überhaupt einen objektiven Grund oder ist die Einschätzung rein subjektiv? Die Situation ist für den Vorgesetzten oft schwer zu handhaben. Experten raten dazu, den Mitarbeitern von vornherein die eigenen Stärken aufzuzeigen und positives Feedback zu geben, um der „Neidkultur“ wenig Raum zu geben. Oft liegt es aber auch beim Einzelnen und wie er seine Stärken wahrnimmt. Konkurrenz kann für den Erfolg förderlich sein, aber der eigentliche Schlüssel sind die eigenen Stärken und ein gutes Maß an Selbsvertrauen.







wutender-mann"Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung" sagte schon damals der Dichter Wilhelm Busch. Neid findet man überall, ob unter Nachbarn und Freunden oder, wie immer häufiger der Fall, am Arbeitsplatz. "Neid entsteht unter Freunden und Kollegen eher als zwischen Personen, die sich nicht so nah sind", erklärt Karl-Heinz Becker, Diplom-Psychologe aus Berlin. Erntet der Kollege also mehr Lob und Gehalt, hat der Neid leichtes Spiel. Nicht zuletzt steckt Neid auch hinter fiesen Mobbing-Attacken. "Niemand würde zu seinem Chef gehen und sagen "Ich hab' da ein Problem, ich bin neidisch. Neid ist oft die Ursache für Gerüchte und Intrigen", sagt der Diplom-Psychologe.

Sofort zum Chef rennen, kann nämlich viele negative Reaktionen auslösen. Vielmehr sollte man Neid in Ehrgeiz umwandeln. Karriereberaterin Svenja Hofert vergleicht diese Situation mit dem Sport: "Da bewundert man die Leistungsträger und sagt: "Das will ich auch schaffen." Warum macht man das nicht auch im Beruf?" Zunächst sollte man herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen und sich anschließend überlegen, diese besonders und vor allem besser zu präsentieren.

Was aber passiert, wenn wir Angst davor haben, selbst Opfer einer Neidattacke zu werden? Das Forschungsteam um Niels van de Ven bewies anhand von mehreren Experimenten, dass wir uns bei Personen, dessen Neid wir fürchten, hilfsbereiter zeigen. Zudem zeigten die Teilnehmer nur dann ein zusätzliches Hilfsverhalten, wenn sie eine böswillige Form von Neid erwarteten und zwar dann, wenn sie unverdient im Vorteil waren. Waren sie jedoch verdient im Vorteil, verlangten sie sogar nach einer bewundernden Form von Neid.

Laut Niels van de Ven erleichtert dieses Hilfsverhalten unser soziales Zusammenleben und kann vor fiesen Neidattacken schützen. Auch verbessert dieses Verhalten die Situation der benachteiligten Person und kann negative Folgen somit entscheidend dämpfen.







mann_silhouette"Willst du den wahren Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht" ist ein bekanntes Zitat von Abraham Lincoln. Doch nicht der wahre Charakter kommt zum Vorschein, wenn man plötzlich mächtig wird, sondern ein Neuer. "Wenn Sie in eine Position mit Macht kommen, dann kommen Sie in eine neue Situation. Sie sind nicht mehr der alte Mensch", erklärt Professor Phillip Zimbardo von der Stanford University gegenüber der faz.

Zudem hat der Psychologe Dacher Keltner von der Universität Berkeley festgestellt, dass sich Menschen in Machtpositionen verhalten wie Menschen, die unter einem Hirnschaden leiden: "Man kann Machterfahrung als einen Vorgang beschreiben, bei dem jemand einem den Schädel öffnet und den Teil herausnimmt, der besonders wichtig für Empathie und sozial angemessenes Verhalten ist", betont Keltner. Viele Regeln gehören dann zur Vergangenheit. Einige Führungskräfte verlieren vor lauter Selbstverliebtheit die Orientierung an den alten Werten. Überraschenderweise denken viele Machthabenden aber, ihr Verhalten sei stets richtig. "Jeder wird sich immer davon überzeugen, dass sein Handeln letztlich berechtigt und gut ist", sagt Phillip Zimbardo.

Oft gelten Menschen die Macht erlangen unter Kollegen zunächst als beliebt. Doch gerade die freundlichen Aufsteiger verändern sich und werden plötzlich egoistisch, herrisch, ja sogar rücksichtslos. Jedes Unternehmen braucht Führungskräfte. Daher ist es besonders wichtig, dem rücksichtslosen Verhalten entgegenzuwirken und sich der ständigen Gefahren bewusst zu werden. Eine Distanz zur eigenen Persönlichkeit oder die Offenheit der Kollegen gehören zu den wichtigsten Schutzvorkehrungen.

































Schön genug?
Kennen Sie Mr. Harding? Mr. Harding war ein schöner ...













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