"Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung" sagte schon damals der Dichter Wilhelm Busch. Neid findet man überall, ob unter Nachbarn und Freunden oder, wie immer häufiger der Fall, am Arbeitsplatz. "Neid entsteht unter Freunden und Kollegen eher als zwischen Personen, die sich nicht so nah sind", erklärt Karl-Heinz Becker, Diplom-Psychologe aus Berlin. Erntet der Kollege also mehr Lob und Gehalt, hat der Neid leichtes Spiel. Nicht zuletzt steckt Neid auch hinter fiesen Mobbing-Attacken. "Niemand würde zu seinem Chef gehen und sagen "Ich hab' da ein Problem, ich bin neidisch. Neid ist oft die Ursache für Gerüchte und Intrigen", sagt der Diplom-Psychologe.
Sofort zum Chef rennen, kann nämlich viele negative Reaktionen auslösen. Vielmehr sollte man Neid in Ehrgeiz umwandeln. Karriereberaterin Svenja Hofert vergleicht diese Situation mit dem Sport: "Da bewundert man die Leistungsträger und sagt: "Das will ich auch schaffen." Warum macht man das nicht auch im Beruf?" Zunächst sollte man herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen und sich anschließend überlegen, diese besonders und vor allem besser zu präsentieren.
Was aber passiert, wenn wir Angst davor haben, selbst Opfer einer Neidattacke zu werden? Das Forschungsteam um Niels van de Ven bewies anhand von mehreren Experimenten, dass wir uns bei Personen, dessen Neid wir fürchten, hilfsbereiter zeigen. Zudem zeigten die Teilnehmer nur dann ein zusätzliches Hilfsverhalten, wenn sie eine böswillige Form von Neid erwarteten und zwar dann, wenn sie unverdient im Vorteil waren. Waren sie jedoch verdient im Vorteil, verlangten sie sogar nach einer bewundernden Form von Neid.
Laut Niels van de Ven erleichtert dieses Hilfsverhalten unser soziales Zusammenleben und kann vor fiesen Neidattacken schützen. Auch verbessert dieses Verhalten die Situation der benachteiligten Person und kann negative Folgen somit entscheidend dämpfen.
"Willst du den wahren Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht" ist ein bekanntes Zitat von Abraham Lincoln. Doch nicht der wahre Charakter kommt zum Vorschein, wenn man plötzlich mächtig wird, sondern ein Neuer. "Wenn Sie in eine Position mit Macht kommen, dann kommen Sie in eine neue Situation. Sie sind nicht mehr der alte Mensch", erklärt Professor Phillip Zimbardo von der Stanford University gegenüber der faz.
Zudem hat der Psychologe Dacher Keltner von der Universität Berkeley festgestellt, dass sich Menschen in Machtpositionen verhalten wie Menschen, die unter einem Hirnschaden leiden: "Man kann Machterfahrung als einen Vorgang beschreiben, bei dem jemand einem den Schädel öffnet und den Teil herausnimmt, der besonders wichtig für Empathie und sozial angemessenes Verhalten ist", betont Keltner. Viele Regeln gehören dann zur Vergangenheit. Einige Führungskräfte verlieren vor lauter Selbstverliebtheit die Orientierung an den alten Werten. Überraschenderweise denken viele Machthabenden aber, ihr Verhalten sei stets richtig. "Jeder wird sich immer davon überzeugen, dass sein Handeln letztlich berechtigt und gut ist", sagt Phillip Zimbardo.
Oft gelten Menschen die Macht erlangen unter Kollegen zunächst als beliebt. Doch gerade die freundlichen Aufsteiger verändern sich und werden plötzlich egoistisch, herrisch, ja sogar rücksichtslos. Jedes Unternehmen braucht Führungskräfte. Daher ist es besonders wichtig, dem rücksichtslosen Verhalten entgegenzuwirken und sich der ständigen Gefahren bewusst zu werden. Eine Distanz zur eigenen Persönlichkeit oder die Offenheit der Kollegen gehören zu den wichtigsten Schutzvorkehrungen.
Also mal ehrlich, Tiere im Büro haben sich noch nicht so richtig etabliert und gehören längst nicht zur Standardausstattung, wie der Drucker oder die Kaffeemaschine. Dabei sollen sie eine durchaus positive Auswirkung auf das Arbeitsklima haben. Wissenschaftlich nachgewiesen wurde sogar, dass die Anwesenheit eines Tieres den Blutdruck senkt, die Produktion von freien Radikalen mindert und das Streicheln eines Tieres sogar Endorphine freisetzt. Das Ganze wurde von der Buffalo Universität Boston untersucht und zwar bei Brokern, die an der Börse einem besonders hohen Stresspegel ausgesetzt sind.
Soviele medizinische Vorteile ein Bürohund auch haben mag: Ich gebe zu, dass ich nicht gerade ein Tierfreund bin und mich wahrscheinlich höchst unwohl fühlen würde, wenn der ach so süße haarige Freund um die Schreibtische schleicht oder plötzlich fröhlich sabbernd seine kühle Schnauze auf meinem Schoß ablegen würde. Das würde die Konzentration und Produktivität erheblich einschränken.
Deswegen sollten sich Hundehalter, die darüber nachdenken ihren Hund mit ins Büro zu nehmen, vorher natürlich bei ihrem Vorgesetzten erkundigen, ob es möglich ist, den Hund mit zu bringen. Vielleicht auch erst mal probeweise. Dann sollte man es mit den Kollegen absprechen und auch ängstlichen Kollegen die Möglichkeit geben, sich langsam an den Hund zu gewöhnen. Natürlich muss das Tier daher einen aggressionsfreien und ausgeglichenen Charakter haben.
Viele Faktoren, die es zu beachten gilt, aber es scheint sich zu lohnen. Die durchweg positiven Einflüsse auf die Gesundheit sind dabei nur ein Faktor. Auch das soziale Klima im Büro verbessert sich nachweislich mit der Anwesenheit eines Tieres: Neue Gesprächsthemen, gelockerte Atmosphäre und die Möglichkeit zu einer positiven Ablenkung um neue Energie zu tanken. Voraussetzung für einen Bürohund ist natürlich, dass der Chef die Vorteile erkennt und einer solchen Neuerung gegenüber offen ist…
Da blickt man doch mit Freuden auf den ersten Job! Wie die englische Daily Mail berichtet, hasst jeder Fünfte Arbeitnehmer seine Büro-Kollegen. Zwei Drittel gehen nach Feierabend regelmäßig dem Hobby nach über die lieben Kollegen zu lästern. Männer äußern ihre Abneigung dabei anders als Frauen. Es ist schon nicht ganz einfach. Man ist gezwungen den Großteil seines Tages mit Ihnen zu verbringen, man teilt Dinge aus dem Privatleben und verbringt Mittags- oder Kaffeepausen zusammen. Ausgesucht hat man sich die Kollegen aber in 99 Prozent aller Fälle nicht und so entstehen häufig recht zwiespältige Verhältnisse.
Was bei der Befragung sofort aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Frauen deutlich häufiger Lästern als Männer. Grob gerechnet verbringen weibliche Angestellte demnach rund zwanzig Minuten am Tag damit sich über die lieben Kollegen zu beschweren. Die Gründe dafür reichen von Neid bis zur eigenen Angst um den Job. Männer widerum beschweren sich vor allem über die Faulheit anderer. Nicht verwunderlich ist in diesem Zusammenhang, dass ein Drittel der 2000 Befragten angab, es wäre in der Freizeit noch nie ein Kontakt zustande gekommen. Man geht halt ungern nach der Arbeit noch gern ein Bier zusammen trinken, wenn man sich nicht leiden kann ...
Am liebsten lästert man übrigens in der Medien-Branche (dürfte am hohen Frauen-Anteil liegen), es folgen Buchhaltung, IT-Branche und Verkauf.
Verbrecher und Facebook...das scheint irgendwie nicht so ganz zu klappen. Nachdem vor wenigen Wochen ja schon ein Einbrecher aufgrund seiner Facebook-Sucht (vielleicht kann man auch einfach nur Dummheit dazu sagen) geschnappt wurde, hat es jetzt einen flüchtigen Bankbetrüger erwischt. Auf der Flucht vor der US-Justiz und mittlerweile in Mexiko lebend, hatte sich der gebürtige Kameruner Maxi Sopo zunächst nicht nur etwas zu ausgiebig über sein Partyleben unter mexikanischer Sonne ausgelassen, sondern dummerweise dann auch noch einen ehemaligen Mitarbeiter der US-Justizbehörde zu seinem Facebook-Freund gemacht. Als Ermittler Seth Reeg Facebook nach dem Betrüger durchsuchte, stieß er in der Freundesliste auf eben diesen ehemaligen Kollegen. Von da an ging dann alles sehr schnell und mit den Partys ist es jetzt erst mal vorbei. Sopo sitzt in Auslieferungshaft und ihn erwartet in den USA eine Haftstrafe von bis zu 30 Jahren.
Wie schon bei dem äußerst cleveren Einbrecher sollte man meiner Meinung auch hier allein schon der großen Dummheit wegen einfach noch mal ein paar Jährchen drauf packen ...
Raucher haben es ja schon nicht leicht. In Restaurants müssen sie sich, nach Verschärfung des Nichtraucherschutzes, unter kleinen Heizpilzen zusammenpferchen und jeder Witterung trotzen, um ihre Zigarette zu rauchen. Aber nicht nur in Restaurants, sondern auch vor den Büros sieht man immer wieder kleine Grüppchen, die sich, vor Kälte zitternd, an ihren Glimmstängel klammern.
Aber was kostet so ein kleines Zigarettenpäuschen das Unternehmen? Das kann der Arbeitnehmer jetzt mit dem Zigarettenpausenrechner herausfinden. Ein paar Angaben später erhält man dann das Ergebnis wahlweise als „Verlorene Arbeitsstunden bewertet in Euro“ oder „Verlorene Arbeitsstunden durch Zigarettenpausen“. Die traurige Bilanz lässt sich am besten bei einem Zigarettenpäuschen verarbeiten.
Ist es dort, wo ihr gerade seid auch so verdammt drückend heiß? Dass der Sommer endlich da ist, freut uns alle ja sehr, aber wieso muss es gleich so heiß sein und die Luft so schwül, dass man sich gar nicht dagegen zu helfen weiß? Klar, wenn man die Gelegenheit hat, gibt es bestimmt nichts besseres, als das schöne Wetter am See oder im Schwimmbad zu genießen, aber das Glück haben zur heißesten Zeit des Tages leider nicht alle Einwohner in Deutschland. Deswegen kann man sich als schuftender Arbeitsmensch über die aktuelle Hitzewelle nur beschweren. Wie soll man denn bitte einen klaren Gedanken fassen, sich konzentrieren und motivieren, wenn man seine Lebensenergie förmlich ausschwitzt? Selbst die PC-Maus entwischt einem unter der feuchten Hand.
Da taugen auch diverse Ventilatoren im Raum nichts, wenn man da zu mehreren sitzt und immer nur die gleiche, verbrauchte und warme Luft rumgewirbelt wird. Schön ist es dann, wenn man einen Lüfter nur für sich hat. Deshalb habe ich auch kurz meinem Kollegen in seiner Mittagspause seinen Ventilator gemopst, aber gleich kommt er zurück und dann muss ich wieder diese unendliche Wärme ertragen. Schön wäre ja auch ein kaltes Fußbad, aber das wäre dann wohl zu viel des Guten. Ich denke lieber an Menschen, die es bei der Wärme mit ihrem Job viel schwieriger haben und freue mich auf meinen Feierabend und meine kühle Wohnung.
Vielleicht kommt ja auch bald mal das lang versprochene Gewitter, das uns hoffentlich von der schwülen Hitzewelle erlöst. Bis dahin am besten nicht überanstrengen und jede abkühlende Gelenheit nutzen.
Besinnliche Weihnachten all denen, die schon alle Geschenke gesammelt haben. Diejenigen, denen noch haufenweise Geschenke fehlen, sollten sich jetzt ranhalten. Vor allem Geschenke für Männer sind eine wahre Herausforderung. Wer jedoch einen Technik-Freak oder Büro-Hengst zu Hause hat, dem kann schnell geholfen werden.
Zum Beispiel mit den USB-Gadgets, die rund um den Rechner kriechen, krabbeln, klimpern und nebenbei selbstverständlich auch höchst funktional sind. Der klassische USB-Raketenwerfer z.B. hält einem die gut gemeinten Ratschläge des Kollegen durch gezielte Raketenabwehr diskret vom Hals. Dank spezieller Software, lässt sich die Basisstation genau justieren und mit einem kurzen Mausklick kann man das Feuer auf den Feind eröffnen.
Etwas besinnlicher wird es mit dem USB-Tassenwärmer. Einfach anschließen und der Kaffee bleibt stundenlang warm.
In dieselbe Kategorie fällt auch die USB-Heizdecke, die in kühlen und einsamen Nächten vor dem Monitor Wärme spendet. Wenn die Nächte im Büro dann mal zu lang werden und morgens keine Zeit mehr für eine gründliche Rasur bleibt, dann ist der praktische USB-Rasierer genau das Richtige, um nebenbei noch E-Mails lesen zu können.
Wer sich im Büro alleine fühlt und sich nach einem Gesprächspartner und treuen Gefährten sehnt, dem sei der USB-Papagei ans Herz gelegt. Er nimmt kurze Sequenzen auf und gibt sie in unregelmäßigen Abständen wieder. Zwar nur ein kleiner Trost, aber der verbal verkümmerte Büroarbeiter wird es dankend annehmen.
Wer also einen vereinsamten Büroangestellten zu beschenken hat, der trifft mit den USB-Gadgets auf getdigital.de bestimmt ins Schwarze.


