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Artikel-Schlagworte: „Lernen“







Hörsaal Wir Studenten haben es ja schon immer irgendwie geahnt: Vorlesungen sind nicht nur langweilig, sondern bringen nachweislich keinen so großen Lernerfolg, wie das interaktive Lernen in Kleingruppen. Das hat eine Studie des Nobelpreis-Trägers Carl Wiemann von der British Columbia Universität ergeben. Ihr werdet euch fragen, ob man für diese Erkenntnis wirklich einen Nobelpreis-Träger und dessen Studie an einer renommierten Uni braucht? Offensichtlich schon.

Für die Studie wurde eine Gruppe von Physikstudenten in zwei Gruppen aufgeteilt: Die eine Gruppe wurde mit einem Frontalvortrag konfrontiert, die andere musste sich ihr Wissen in Kleingruppen erarbeiten und diskutieren. In der zweiten Gruppe stellte man nach drei Veranstaltungen einen deutlich größeren Lernfortschritt fest, als in der Gruppe, die lediglich passiv an der Vorlesung teilnahmen.

Wer schon mal eine Vorlesung besucht hat, der weiß, dass allein die Platzwahl im Hörsaal über den Lernerfolg entscheiden kann. Wer in der letzten Reihe einen Sitzplatz wählt, der beschäftigt sich in der Regel lieber mit seinem Laptop, um im Internet zu surfen oder ein Buch zu lesen. Die erste Reihe kann hingegen zu einer erhöhten Wissensaufnahme beitragen.

Aber das kann es ja nun auch nicht sein. Ist es also langsam an der Zeit, sich von der klassischen Vorlesung zu verabschieden? Sind Vorlesungen überhaupt noch zeitgemäß oder zählen sie zu den Relikten aus den Gründungstagen der ersten Universitäten. In Zeiten von Internet und „Massenuniversitäten“ ist es vielleicht Zeit, dieses verstaubte Kapitel der Didaktik zu schließen und sich neueren und effektiveren Methoden zu widmen.







Manche haben ihre Klausuren schon hinter sich, andere müssen sich noch einige Wochen quälen. Wer sich wieder mal über das Bulimie-Lernen kurz vor den Klausuren ärgert, sollte hier mal rein lesen. Die meisten dieser Tipps sind nicht neu, aber je öfter man sie liest, umso eher hält man sich vielleicht auch daran ... So oder so, die meisten werden in diesem Semester derartige Tipps nicht zur Genüge beherzigt haben und kommen nicht umher, sich zu fragen: Prügel ich mir das Wissen besser zu Hause oder in der Bibliothek ein?

Beides hat seine Vor- und Nachteile: Dem Drang, über meinen langweiligen Unterlagen einzuschlafen, kann ich in der Bibliothek nicht nachgeben. Zu groß die Angst, dass man ungewollt merkwürdige Geräusche von sich gibt. In meinem Zimmer hingegen ist es all zu leicht: Nur wenige Meter von meinem Tisch entfernt locken eine Couch und ein Bett - dem gesellt sich noch die Gartenliege als Alternative für sonnige Tage hinzu. Eine Etage tiefer kann mir der Backofen innerhalb von 10 Minuten eine Pizza zaubern und es warten "interessante" Gespräche mit meinen Mitbewohnern.

Bei genauerer Betrachtung spricht eigentlich vieles für die Bibliothek. Zumindest für diejenigen, die ihre Zeit auch effektiv mit Lernen verbringen wollen - und die wie ich zuhause eher zu Nickerchen oder Fressorgien mit den Mitbewohnern neigen. Ich jedenfalls werde daraus (vielleicht) meine Lehren für das nächste Studium ziehen. Denn gestern habe ich meine letzte Klausur des Bachelor-Studiums geschrieben und war wieder mal zu faul, mich dafür in die Bibo zu bewegen. Also: vorausgesetzt ihr könnt die (klimatisierte) Bibliothek eures Vertrauens schnell erreichen, nutzt sie auch!

Die gleiche Meinung vertreten wohl auch die Macher dieses Pro-Bibliothek-Spots. Wenn er euch bekannt vorkommt, liegt das an der legendären Old-Spice-Werbung. :)









back-to-school_tafelIn den Semesterferien hast du gejobbt, ein Praktikum gemacht, Freunde und Familie besucht oder dich einfach nur treiben lassen. Nun steht der Vorlesungsbeginn kurz bevor (einige von uns haben ihn schon hinter sich) und es wird Zeit, sich wieder auf die nächsten drei Monate einzustellen. Die Umstellung ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, gar nicht so einfach. Aber wie kann man sich optimal auf das Semester vorbereiten und den Vorsatz "Nächstes Semester wird alles besser!" in die Tat umsetzen?

Nach den ausgelassenen letzten Wochen freut sich nicht jeder auf die dröge Lernphase. Um wieder in Schwung zu kommen ist aber genau das wichtig. Wenn sich der Lernmodus nicht von allein einstellt, führe dir doch einmal genau vor Augen, was dich alles Interessantes erwartet (neben Parties und Wochenendausflügen natürlich): Welche Seminare werden am meisten Spaß machen und was wirst du alles Neues lernen?

Besorge dir so früh wie möglich nötiges Material wie Druckerpatronen oder Bücher und organisiere deine Ordner. Diese Banalitäten sind dann aus dem Weg, wenn es tatsächlich ans Eingemachte geht und du kannst von Anfang an am Ball bleiben. In den ersten Wochen prasseln Unmengen an Informationen auf uns Studenten ein – Abgabefristen, Klausurtermine, Passwörter, Leselisten, Referatstermine. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Diese Infos solltest du daher sofort notieren, und zwar dort, wo du sie auch wiederfindest.

Wenn du in den letzten Semestern beim Lernen oft in Zeitnot geraten bist, werde dir deiner Fehler bewusst und lerne daraus. Setze klare Ziele für das Semester, etwa darüber, welche Noten du anstrebst oder wie frühzeitig du mit dem Lernen beginnen willst. Schreibe dazu zum Beispiel feste Termine für Nachbearbeitungszeiten in deinen Kalender und halte dich strikt daran. In deinen Zeitplan gehören daneben unbedingt auch Zeitpuffer, um Freunde und Hobbies nicht zu vernachlässigen. Nimm dir also nicht zuviel vor und plane genügend Zeit für Sport und Ausgleich ein, sonst verpuffen die guten Vorsätze schnell im Nichts!

Also dann: Neue Chance, neues Glück! :)







Jura gilt ja als eine eher trockene Disziplin, in der Studenten Paragraphen rauf- und runter beten können und unfassbar dicke Bücher durch die Uni schleppen. Das Paragraphen-Pauken scheint ein mühseliges Unterfangen zu sein. Und so hat sich ein Jura-Professor der Uni Köln die umstrittene Lernmethode der sogenannten Suggestopädie zu Nutze gemacht. Eine Lernmethode, bei der mit Hilfe von visuellen und auditiven Reizen Lerninhalte „gehirngerecht“ aufbereitet werden.

Gehirngerecht aufbereitet heißt in unserem Fall: Die „Verknüpfung von fachlichem Know-How mit raptypischen Songstrukturen.“ Mit anderen Worten: Der Paragraph wird gerappt. Die Idee dahinter: Ein verzweifelter Student braucht Hilfe bei der Interpretation eines Paragraphen und ruft seinen Professor an. Der antwortet mit einem (vielleicht nicht ganz MTV-reifen) Rap.

Diese Methode findet auch in Schulen großen Anklang. „Rapucation“ heißt das Zauberwort und ist die moderne Form der Eselsbrücke, bei der Lerninhalte in Raptexte verpackt werden. Wer also demnächst Theorien, Formeln und Vokabeln büffeln muss, der sollte es mit musikalischer Untermalung oder eben einem kleinen Rap versuchen.
Ach ja: Um peinliche Situationen in der WG zu vermeiden, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Zimmertür während des „Lernens“ geschlossen bleibt.

































Versteh ich nicht!
Jetzt ist es amtlich: Nicht das Fernsehen macht ...













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