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Artikel-Schlagworte: „Lernhilfen“







Noch ein paar Lerntipps vor dem Semesterstart In der neuen "UNICUM" gibts mal wieder schlaue Lern-Tipps für Studenten. Wer (wie so viele) im Studium andauernd Dinge vor sich herschiebt, soll sich laut dem Buchautor Martin Krengel mit einer "Häppchentaktik" helfen. Die sieht vor, dass man sich vornimmt nur zehn Minuten an einer Aufgabe zu arbeiten.

Krengel hat sich mal ein bisschen intensiver mit dem Thema Zeitmanagement von bzw. für Studenten befasst und hat herausgefunden, dass wenn sie sich zu dieser Häppchentaktik erst einmal durchgerungen haben, sie meist sogar länger als geplant lernen. Die üblichen Tipps wie Fernseher und Handy ausschalten dürfen natürlich auch nicht fehlen, desweiteren empfiehlt er die Internetverbindung zu trennen (für mich persönlich sind alle drei Vorschläge unmöglich umsetzbar). Helfen soll auch eine Liste, auf der man sich die Top-Ten der persönlichen Zeitfresser notiert und wie man am besten dagegen vorgeht. Diese Liste gehört dann natürlich nicht in die Schublade, sondern irgendwo hin, wo man sie ständig sieht.

Eigentlich alles ziemlich kalter Kaffee und nicht wirklich was neues dabei finde ich. Ich weiß sowieso nicht, ob diese ganzen Ratschläge irgendwas nützen, im Endeffekt entwickelt jeder mit der Zeit seine eigene Lern-Strategie. Wenn die also vorsieht alles auf den letzten Drücker zu erledigen, dann ist das halt so. Ein bisschen Lern-Stress und Panik nicht alles rechtzeitig zu schaffen, haben noch keinem geschadet. Ich weiß wovon ich spreche!







Jura gilt ja als eine eher trockene Disziplin, in der Studenten Paragraphen rauf- und runter beten können und unfassbar dicke Bücher durch die Uni schleppen. Das Paragraphen-Pauken scheint ein mühseliges Unterfangen zu sein. Und so hat sich ein Jura-Professor der Uni Köln die umstrittene Lernmethode der sogenannten Suggestopädie zu Nutze gemacht. Eine Lernmethode, bei der mit Hilfe von visuellen und auditiven Reizen Lerninhalte „gehirngerecht“ aufbereitet werden.

Gehirngerecht aufbereitet heißt in unserem Fall: Die „Verknüpfung von fachlichem Know-How mit raptypischen Songstrukturen.“ Mit anderen Worten: Der Paragraph wird gerappt. Die Idee dahinter: Ein verzweifelter Student braucht Hilfe bei der Interpretation eines Paragraphen und ruft seinen Professor an. Der antwortet mit einem (vielleicht nicht ganz MTV-reifen) Rap.

Diese Methode findet auch in Schulen großen Anklang. „Rapucation“ heißt das Zauberwort und ist die moderne Form der Eselsbrücke, bei der Lerninhalte in Raptexte verpackt werden. Wer also demnächst Theorien, Formeln und Vokabeln büffeln muss, der sollte es mit musikalischer Untermalung oder eben einem kleinen Rap versuchen.
Ach ja: Um peinliche Situationen in der WG zu vermeiden, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Zimmertür während des „Lernens“ geschlossen bleibt.







Seit einem halben Jahr gibt es eine Zusammenarbeit mit einem Lerncoach. Die Azubis aller Ausbildungsberufe bei uns im Unternehmen dürfen – vom Betrieb finanziert und während der betrieblichen Arbeitszeit – eine Coaching-Stunde pro Woche buchen. Bei schlechten Berufsschulleistungen, Lernschwierigkeiten, Konzentrationsschwächen oder psychosomatischen Störungen hilft der Lerncoach. Der wöchentlich stattfindende Coachingprozess startet nach einem gemeinsamen Vorgespräch mit dem Azubi, dem Ausbildungsbetreuer und den Eltern.

Fazit nach sechs Monaten: die Azubis finden das Coaching völlig cool! Die Schulleistungen jedes beteiligten Azubis verbesserten sich um mindestens eine Note. Sie haben mit dem Coach ihren eigenen Lerntyp erarbeitet, passende Lerntechniken dazu vermittelt bekommen, die ihre individuellen Fähigkeiten fördern: ihre persönliche beste Art zu lernen kennen sie nun. Die Azubis entwickelten mehr Selbstbewusstsein und ein besseres Auftreten. Und stellten fest, dass in ihnen selbst alle Fähigkeiten "schlummern", die sie brauchen. Diese müssen nur "geweckt" werden. Jetzt fällt es ihnen viel leichter, Stoff zu erarbeiten.

































Technik macht ernst
„Diese Präsentation enthält möglicherweise nicht ...













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