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Artikel-Schlagworte: „London“







"Facebook-Party" eskaliert Tja, so kann es laufen ...
Über Facebook hatte ein 16-jähriger Eliteschüler (Westminster School; 21.000 britische Pfund im Jahr) zu einer Party in die für das Wochenende sturmfreie Bude seiner reichen Eltern geladen. Was dann dabei herauskam hätte er sich wohl nicht träumen lassen. Zu der Party in das eine Million britische Pfund teure und abgezäunte Anwesen im noblen Londoner Vorort Kingston-upon-Thames kamen nämlich nicht nur ein paar Mitschüler und Freunde, sondern mehrere Hundert weitere Partygäste. Man kann sich vorstellen, dass den meisten davon nach den ersten Drinks relativ egal war, wie denn das Haus am Morgen danach wohl aussehen würde. Dementsprechend endete das ganze dann auch eher unschön.

„Man konnte den Rasen vor lauter Flaschen und Bierdosen nicht mehr erkennen. Gegenstände wurden aus dem Fenster geworfen, unter anderem ein Ventilator. Einige pinkelten aus den Fenstern im ersten Stock“, berichtete eine sichtlich geschockte Nachbarin „Sky News“.

Sechs Polizeieinheiten und zwei Rettungswägen waren nötig, um das ausufernde Chaos wieder unter Kontrolle zu bekommen. Zwei Jugendliche wurden vorläufig festgenommen, später aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf welche Summe sich der Sachschaden insgesamt beläuft ist noch unklar und Kommentare der Eltern gibt es dazu keine.

Das Facebook Profil vom "Übeltäter" ist zwar mittlerweile nur noch Freunden zugänglich, wenn es dabei als "Strafe" bleibt, darf er die Party aus meiner Sicht dann aber doch noch als vollen Erfolg verbuchen ...







Student als Sprinthoffnung für OlympiaSo, zur Abwechslung mal wieder was neues aus good old England ... Eine tolle Geschichte gibt's heute nämlich in der Online Ausgabe des "Telegraph" zu lesen.
Um seinen Bus zur Uni nicht zu verpassen, legte der Student Lawal Balogun vor knapp vier Jahren einen Sprint an den Tag, der anscheinend dermaßen beeindruckend gewesen sein muss, dass eine Sprinttrainerin die ihm dabei zufällig zusah, sofort auf ihn aufmerksam wurde. Die nahm dann schließlich Kontakt zu ihm auf und vermittelte ihn an Clarence Clarrender, einen der renommiertesten Leichtathletik- bzw. Sprinttrainern im Land. Drei Jahre vor Beginn der Olympischen Spiele in London gehört Balogun nun zu den schnellsten Sprintern auf der Insel und macht sich berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme.
Ob's tatsächlich so weit kommt bleibt abzuwarten und etwas skeptisch muss man schon sein. Den Bus, den hat er nämlich verpasst ...







London Part.2Ich habe ja gestern schon über die Vorteile eines Auslandssemesters oder einem Praktikum in London "gesprochen", heute geht's um die Nachteile, die diese Stadt so mit sich bringt. Ich persönlich habe ja noch nicht entschieden, was denn nun schwerer wiegt (hängt auch immer von der Tagesform ab), ganz grundsätzlich kann man aber wahrscheinlich nicht sooo viel falsch machen, wenn man als Student für ein paar Monate hier rüber kommt.
Naja, jetzt dann aber mal zu den (aus meiner Sicht) negativen Dingen:

1. Die Mietpreise
Vergesst München, Hamburg, Köln oder Stuttgart. Was Mietpreise anbelangt hat London seine eigenen Gesetze. Natürlich kommt es immer auch auf die Lage an (man will ja abends schließlich auch noch vor die Tür gehen können), grundsätzlich sollte man aber selbst für ein WG Zimmer mal mit mindestens 400 Pfund im Monat rechnen und damit ist man dann durchaus noch günstig davon gekommen. Von einer eigenen Wohnung kann man sich als Student von vornherein eigentlich schon verabschieden. Allgemein gilt, wenn eine Wohnung etwas "günstiger" ist, ist sie dies in London nicht ohne Grund, da sollte man also vorsichtig sein.

2. Der Verkehr
Wenn es eine Stadt auf dieser Welt gibt, in der ich mich nicht hinter das Steuer eines Autos setzen würde ist es definitv London. Chaos! Absolutes Chaos. Wer schon mal in Italien oder Südfrankreich gewesen ist, hat schon viel gesehen, der Verkehr hier in London topt aber alles. Zu bestimmten Zeiten ist es tatsächlich so, dass ich auch durchaus etwas längere Strecken schneller zu Fuß zurück lege, als mit dem Bus. Ach, und Ampeln haben hier eigentlich keine Bedeutung, zumindest nicht für Fußgänger. Touristen erkennt man immer am schnellsten daran, dass sie bei einer roten Ampel tatsächlich stehen bleiben. Da wären wir auch schon bei Punkt 3...

3. Die Touristen
Okay, okay, bis vor kurzem war ich hier selber nicht mehr als ein Tourist, verbringt man aber erst mal eine etwas längere Zeit hier, merkt man erst so richtig, wieviele hier eigentlich so rumlaufen und sie beginnen einen zu nerven. Am meisten stört mich dieses "touristische Schlendern" durch die Strassen. Es gibt nichts schlimmeres wenn man es eilig hat, als herumschlendernde Touristen und London hat mehr als genug von denen. Oh, und wer dem englischen übrigens nicht sooo mächtig ist und in London mal nach dem Weg sucht, muss sich keine Sorgen machen, hier begegnen einem eigentlich alle fünf Meter deutsche Touristen mit Stadtplan in der Hand. Ach wie schön ...

4. Das Fernsehen
Tja, also wer glaubt, dass das deutsche Fernsehen schlecht ist, der kann sich auf das englische Fernsehen freuen. Kein Wunder, dass es DVD's schon für 3 Pfund zu kaufen gibt, ohne eine große DVD Sammlung dürfte kein Engländer auf Dauer überleben. Aber welcher Student hat schon Zeit zum Fernsehgucken!?

5. Die Britische Telekom
Oder BT wie sie hier auch liebevoll genannt wird. Solltet ihr in eine bereits bestehende WG ziehen, habt ihr hoffentlich nie mit der BT zu tun, da das mit dem Telefon bzw. Internet-Anschluss schon jemand anders geregelt hat. Wie schon beim Fernsehprogram gilt nämlich auch hier, dass selbst wenn man einiges gewohnt ist, sich einem tiefere Abgründe auftuen, als man jemals für möglich gehalten hat. Einzelheiten erspare ich euch an dieser Stelle jetzt einfach mal ...

So, dann mal bis demnächst in London! Oder auch nicht ... woanders ist das Fernsehprogram möglicherweise besser ...







So, da ich mich aktuell in London befinde und es sicherlich einige unter euch gibt, die dort vielleicht mal ein Praktikum machen oder ein Semester studieren wollen, hab ich mir gedacht, ich schreibe mal ein paar "Pro's" und ein paar "Contra's" zum leben in London auf. Ich wollte es zuerst die Top 10 bzw. Flop 10 nennen, aber da ich nicht weiß, ob es jeweils zehn werden, ist es jetzt halt eine Pro und Contra Liste. Los geht's ...

Pro London:


1. Das Wetter
Ja, ihr lest richtig. Ich bin jetzt schon einige Wochen hier und mir kommt es vor, als wäre ich irgendwo in Südfrankreich gelandet. 15 Grad und Sonnenschein, zur gleichen Zeit in Deutschland schneit es in einigen Teilen des Landes noch. Vergesst das Bild vom nebligen, verregneten London. Sorgt lieber dafür, dass ihr eine top-modische Sonnenbrille mitbringt, denn ohne geht hier keiner vor die Tür.

2. Das Essen bzw. die Supermärkte
Auch was das Essen angeht, hat England nicht gerade den besten Ruf. Aber auch hier gibt es absolut nichts negatives zu berichten. Restaurants gibt es sowieso mehr als man zählen kann und in den Supermärkten findet man alles, was man sowieso schon kennt und noch mehr. Das man als Student bzw. Praktikant meistens nicht über ein riesiges finanzielles Budget verfügt, ist auch kein Problem. Die Preise sind im Vergleich zu unseren Supermärkten sogar eher niedriger, dazu kommen die hier sehr gängigen "2 für 1" oder "5 für 3" (was auch immer) Angebote.

3. Der aktuelle Umrechnungskurs
Gut, ich gebe zu, der hat nur sehr bedingt etwas mit London zu tun, aber es gab in den letzten Jahren wohl keinen günstigeren Zeitpunkt seine Euros in Britische Pfund umzutauschen.

4. Die Sehenswürdigkeiten
Ob Picadilly Circus, Big Ben, London Eye, Buckingham Palace oder Madame Tussauds - vor allem für die unter euch, die noch nie hier waren gibt es mehr als genug zu sehen. Wer sich für Museen interessiert, kann in diesen wahrscheinlich Jahre verbringen.

5. Das Nachtleben und die "Shopping" Möglichkeiten
Ich habe diese beiden Punkte zu einem Punkt zusammengefasst, weil sie sowieso mehr als offensichtlich sind (vielleicht hätte ich die Sehenswürdigkeiten auch noch hier reinschreiben sollen). Wer abends gerne rausgeht, der hat in London die Qual der Wahl. Hier ist eigentlich immer was los, da kann wahrscheinlich kaum eine andere Stadt mithalten. Als Deutscher kann man sich auch hier über die Preise nicht beschweren, der Umrechnungskurs ist natürlich wieder nicht ganz schuldlos. Wer vor, zwischen oder nach Vorlesungen gerne shoppen geht, dem stehen hier natürlich auch alle Türen offen, sowohl für das kleine als auch das große Budget.

Das ist jetzt also die Liste, die für London spricht. Bei genauerem Nachdenken würden mir vielleicht noch ein paar Dinge einfallen, aber das muss für's erste reichen. Morgen gibt es die Contra Liste und dann kann ja jeder für sich entscheiden, welche Punkte denn wohl schwerer ins Gewicht fallen.

































Technik macht ernst
„Diese Präsentation enthält möglicherweise nicht ...













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