Schon wieder gibt es in Deutschland einen neuen Fall einer nicht nachvollziehbaren Kündigung. Eine 59-jährige Küchenhelferin eines Krankenhauses soll drei Brötchen gestohlen haben und erhielt dafür eine fristlose Kündigung. Dagegen ging die Frau vors Arbeitsgericht, um die ungerechtfertigte Kündigung anzufechten. Sie wollte ihren Job wiederhaben, denn schließlich habe sie die Brötchen nur für sich und eine Arbeitskollegin zurückgelegt, um diese nach Feierabend zu vertilgen. Also wenn das eine fleißige Mitarbeiterin, die dem Krankenhaus 20 Jahre treu war, nach all den Jahren nötig hat, dann kann sie eigentlich froh sein, den Job los zu sein.
Zwar bekam die entlassene Küchenhelferin vor Gericht den Zuspruch des ehemaligen Arbeitgebers, ihr das Gehalt bis September fortzuzahlen. Den Vorwurf des Diebstahls konnte er jedoch nicht durchsetzen, aber das Vertrauen zu der Mitarbeiterin sei so sehr geschädigt, dass sie nicht weiter im Krankenhaus arbeiten könne. Die Brötchen sind einfach nur ein unglaubwürdiger Grund, die Mitarbeiterin los zu werden. Warum sonst hat man in ihrem Spint nach etwas, was gegen sie verwendet werden kann, gesucht und es gefunden?
Auch andere Kündigungen wegen Bagatellschäden erregen Aufsehen. Bekannt ist ja schon der Fall einer Kassiererin, die nach 30 Jahren treuer Arbeit im Supermarkt, Pfandbons im Wert von 1,30 Euro einsteckte. In einem anderen Fall verlor ein Müllmann seinen Job, da er ein Kinderbett vom Müll mitgenommen hatte. Zwei Bäcker erhielten die fristlose Kündigung, weil sie Brötchenbelag, im Wert von ein paar Cent, während ihrer Arbeit gegessen haben. Werden die Diebe nur immer dreister oder die Arbeitgeber immer kleinkarierter?
Raucher haben es ja schon nicht leicht. In Restaurants müssen sie sich, nach Verschärfung des Nichtraucherschutzes, unter kleinen Heizpilzen zusammenpferchen und jeder Witterung trotzen, um ihre Zigarette zu rauchen. Aber nicht nur in Restaurants, sondern auch vor den Büros sieht man immer wieder kleine Grüppchen, die sich, vor Kälte zitternd, an ihren Glimmstängel klammern.
Aber was kostet so ein kleines Zigarettenpäuschen das Unternehmen? Das kann der Arbeitnehmer jetzt mit dem Zigarettenpausenrechner herausfinden. Ein paar Angaben später erhält man dann das Ergebnis wahlweise als „Verlorene Arbeitsstunden bewertet in Euro“ oder „Verlorene Arbeitsstunden durch Zigarettenpausen“. Die traurige Bilanz lässt sich am besten bei einem Zigarettenpäuschen verarbeiten.
Seitdem ich ein Praktikum mache, kann ich aus eigenem Wissen und mit erster Erfahrung darüber berichten, wie es sich in einem Büro mit zwischenmenschlichen Beziehungen verhält. Am Anfang ist alles noch super neu und spannend. Man saugt förmlich alle Informationen über seine neuen Kollegen auf und merkt meist schon gleich zu Anfang mit wem man gern zu tun haben möchte und mit wem lieber nicht. Doch auch der erste Schein kann trügen und so entpuppen sich vielleicht sympathische Mitarbeiter eher zu Menschen, die nicht jeden in ihren „inneren Kreis“ aufnehmen und einen den Einstieg somit erschweren.
Als Praktikantin hat man diese Probleme aber noch nicht so deutlich. Klar, man kann nur schwer einen Draht zu Festangestellten knüpfen, aber wenigstens die Praktikanten müssen zusammenhalten. Fragt sich nur, wer nun unter ihnen zu den Freunden und zu den Feinden zählt. Gerade in der Profilierungsphase, in der man herausstechen möchte, ist es sicherlich nicht einfach die anderen in der gleichen Situation als Freunde zu gewinnen. Auch ich hatte am Anfang Angst, dass die neue Praktikantin viel besser sein würde als ich und sie bei den Kollegen mehr im Gedächtnis bleibt für eventuell später auftretende Jobangebote. Ich wollte nicht, dass sie sie mehr loben als mich oder ihr mehr Verantwortung für Aufgaben geben und dabei meine Fähigkeiten vergessen. mehr...
Die 5-Kampf-Disziplin des Bewerbungsprozesses
Kampf 5: Der Jobstart
Nun ist es endlich soweit und du wirst den ersten Tag deines neuen Jobs beschreiten. Du bist bestimmt ganz schön aufgeregt?! Brauchst du aber nicht, denn schließlich kannst du gar nichts groß falsch machen. Sei einfach du selbst, so wie an dem Tag, wo du dich vorgestellt hast, dann werden dich auch deine neuen Kollegen gut aufnehmen.
Ganz wichtig ist natürlich ausgeschlafen zu sein, damit du nicht unausgeruht aussiehst. Lauf am Morgen des ersten Tages ein bisschen an der frischen Luft, um fit und gelassen in alles Neue zu stürzen. Nimm ein gesundes Obstfrühstück zu dir und du wirst dich rund um wohlfühlen und das auf deine neue Umgebung übertragen.
Der Jobstart ist die entscheidenste Bewährungsprobe, wenn er klappt und du von Anfang an alles gibst, wirst du keine Probleme haben. Du musst dich erfolgreich in ein bestehendes Team integrieren und dich in neue Aufgaben und Strukturen einarbeiten, indem du aufmerksam bist und Fragen stellst. Sei ein Mannschaftsplayer und kein Einzelkämpfer, nur so können alle Hürden gemeistert werden. Natürlich wird es erst einmal schwer sein, sich vor den neuen Kollegen zu bewähren und Vertrauen zu gewinnen, doch mit Fingerspitzengefühl musst du dir ein Image aufbauen, das gut ankommt. mehr...
Gestern Abend hatte unser HR-Director Europe zum Meeting geladen, und alle Personaler sind der Einladung selbstverständlich „freiwillig“ gefolgt. Diese Meetings ähneln in Regel eher dem Sieg des Sitzfleisches über den Geist.
Gestern war er besonders gut drauf. Zwei geschlagene Stunden philosophierte er über Talente. Wir müssen mehr Talente rekrutieren, intern und extern. Talent-Management sollen wir sogar betreiben und das soll auch Gegenstand unserer nächsten Zielvereinbarungen werden. Offen blieb jedoch die Antwort auf die Frage: „Wer oder was ist eigentlich ein Talent?“ mehr...


