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Artikel-Schlagworte: „Mitarbeiter“







Joe "Joey" DeFrancesco hatte die Nase voll. Der 23-jährige Hotelangestellte aus dem US-Bundestaat Rhode Island kündigte. Dreieinhalb Jahre erduldete er die miserablen Arbeitsbedingungen, fühlte sich wie "Dreck behandelt", wie er im Interview mit der Süddeutschen Zeitung berichtet. Nach einem besonders schlechten Arbeitstag mit langen Überstunden zog er den Schlussstrich – und lies sich dabei filmen, wie er seinem Chef die Kündigung übergibt.

DeFrancesco klagt seinen Arbeitgeber an: Mehrere Schichten hintereinander seien die Regel gewesen, teilweise über 20 Stunden am Stück. Mitarbeiter seien dabei miserabel behandelt, angeschrien und teilweise unter Vorwänden gekündigt worden, um sie loszuwerden. Hinzu kommt: In den USA sind die meisten Arbeitnehmer nicht gewerkschaftlich organisiert. Es gibt nur wenige etablierte Gewerkschaften, die sich darüber hinaus nur bedingt als Arbeitnehmervertretung sehen. Deshalb sieht DeFrancesco sein Video auch als politisches Statement, um trotz hoher Arbeitslosigkeit verbesserte Arbeitsbedingungen durchzusetzen.

Die Wellen um das Video schlagen hoch, seitdem Joe DeFrancesco das Video auf Youtube.com hochgeladen hat: Zahlreiche Blogs haben das Thema aufgegriffen, auch die Fernsehstationen für sich entdeckt. Das Video selber wurde mittlerweile über 2,3 Millionen angeklickt.

Für Joe DeFrancesco bleibt die Hoffnung, dass sich die Arbeitsbedingungen in den USA verbessern. Er selber hat sich übrigens einen neuen Job gesucht, bevor er das Video hochgeladen hat.









bewerbungsgesprachUnbefristete Verträge sind heute schon fast zu einer Seltenheit geworden. Zeitverträge hingegen gibt es genug. Doch die haben gravierende Folgen auf das Privatleben der Beschäftigten. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung stehen mehr als 2,7 Millionen Deutsche in befristeten Arbeitsverträgen. Ob öffentliche Einrichtungen, im Gesundheitswesen oder im Dienstleistungssektor, diese Verträge machen vor keiner Branche Halt.

"Eine ganze Generation ist betroffen", erklärt Peter Klenter, Referatsleiter Arbeitsrecht beim DGB-Bundesvorstand in der Welt Online. Unterschieden wird zwischen zwei Typen von befristeten Verträgen: Zum einen Krankheits-oder Schwangerschaftsvertretungen, also Verträge mit Sachgrund und zum anderen Zeitverträge ohne Sachgrund. Befristete Arbeitsverhältnisse ohne Sachgrund nehmen immer mehr zu. Diese Verträge dürfen für zwei Jahre vereinbart werden. "So können Firmen kurzfristig auf Aufträge reagieren und vermeiden Kosten, die entstehen, wenn ein unbefristet Angestellter gekündigt wird", betont Klenter.

Zwar sind Unternehmen dann sehr flexibel, die betroffenen Mitarbeiter oft aber sehr unzufrieden. Auf zusätzliche Zahlungen oder Fortbildungen haben sie nämlich gar keinen Anspruch. Private Planungen wie beispielsweise ein Babywunsch müssen auf Eis gelegt werden. Doch diese Hinhaltetaktik kann für die Betriebe auch negative Konsequenzen haben. "Durch die Befristung erhalten neue Mitarbeiter kaum Anreize, sich an den Betrieb zu binden", sagt das DGB-Bundesvorstandsmitglied.

Viele Chefs suchen auch nach Auswegen wenn die Auftragslage ungewiss scheint, die Mitarbeiter aber gehalten werden sollen. Festverträge werden dann zu Honorarverträgen. Diese werden dann mit anderen Konzerngesellschaften abgeschlossen. Ein Schlupfloch, glaubt Klenter.

Laut der Studie leiden oftmals Frauen unter einem befristeten Arbeitsverhältnis. Denn viele Unternehmen haben vermutlich die Sorge, dass Frauen innerhalb einer unbefristeten Stelle durch eine Schwangerschaft ausfallen könnten. Doch Zeitverträge haben vielleicht auch etwas Gutes. In dieser Zeit kann ein Arbeitnehmer sehen, ob ihm der Job Spaß macht und das Unternehmen zu ihm passt, obwohl eine sechsmonatige Probezeit da vielleicht auch ausreichen müsste.







flugzeugKaum zu glauben aber wahr: Stewardessen von Thai Airways dürfen nur noch mit einem Taillenumfang von maximal 81 Zentimetern mitfliegen. Schon vor einem Jahr kam die Dienstanweisung zum Abspecken. Sogar Besuche im Fitnessstudio standen mit auf der Verordnung.

Nun griff die Airline ein und versetzte 41 von 6000 Stewards und Stewardessen zum Bodenpersonal, weil sie deren Schlankheitsideal nicht erreichten. Ist der Taillenumfang bei Stewardessen breiter als 81 cm und bei Stewards mehr als 87 cm, werden sie zunächst auf Inlandsflüge strafversetzt und verlieren damit gleichzeitig finanzielle Zuschläge. Wer die "Kurve" dann immer noch nicht kriegt, kommt runter zum Bodenpersonal.

Einige der betroffenen Mitarbeiter sind nun vor Gericht gezogen. Die Airline begründet ihr Verhalten jedoch damit, dass die Attraktivität des Personals die Wettbewerbsfähigkeit steigert. Ja, schon klar…







herzGeht es wirklich gut wenn Partner zusammen im selben Unternehmen arbeiten? Eins ist klar: Gemeinsamkeiten verbinden. "Paare mit gleichem beruflichem Background haben oft die gleichen Charaktereigenschaften. Sie passen dann gut zusammen", erklärt Psychologin Svenja Lüthge.

Auch verbringt man nirgendwo so viel Zeit wie in der Arbeit. "Mit zunehmendem Alter schwinden die Orte, an denen man ungezwungen Leute kennenlernen kann. Viele sehen dann vor allem die Möglichkeit, sich den Partner in der Arbeitswelt zu suchen", betont Lüthge. Ganz klar, wenn beide im selben Unternehmen arbeiten, kann das auch vieles vereinfachen. So hat man beispielsweise denselben Weg zur Arbeit oder kann die Kinder vor der Arbeit noch gemeinsam im Kindergarten absetzen.

Bei IBM allerdings werden Partnerschaften unter Kollegen nicht gern gesehen. Der große IT-Konzern zählt fast über 400.000 Mitarbeiter. So lässt es sich nicht ausschließen, dass dort auch Beziehungen entstehen. "Es wird bei uns aber generell großen Wert darauf gelegt, dass es zwischen Beschäftigten keine Abhängigkeitsverhältnisse gibt. Das geht schon aus Gründen der Fairness gegenüber anderen Kollegen nicht", erklärt Christiane Schütz. Darüber hinaus gehe es dem Unternehmen aber auch darum, das Paar selbst vor Problemen zu schützen. Daher herrschen dort klare Regeln: Sobald zwei Kollegen eine Beziehung eingehen, muss einer von beiden die Abteilung wechseln oder sogar im schlimmsten Fall das Unternehmen.

Natürlich kann man entstehende Beziehungen in einem Unternehmen nicht vermeiden. Auch ist es in jeder Partnerschaft üblich, dass in den Abendstunden berufliche Fragen und Probleme besprochen werden, egal ob man im selben Unternehmen arbeitet oder nicht. Svenja Lüthge jedoch rät dazu, berufliches nach Feierabend gelegentlich auszublenden und zu versuchen, über sich selbst zu sprechen.







frau-mit-bratchen Schon wieder gibt es in Deutschland einen neuen Fall einer nicht nachvollziehbaren Kündigung. Eine 59-jährige Küchenhelferin eines Krankenhauses soll drei Brötchen gestohlen haben und erhielt dafür eine fristlose Kündigung. Dagegen ging die Frau vors Arbeitsgericht, um die ungerechtfertigte Kündigung anzufechten. Sie wollte ihren Job wiederhaben, denn schließlich habe sie die Brötchen nur für sich und eine Arbeitskollegin zurückgelegt, um diese nach Feierabend zu vertilgen. Also wenn das eine fleißige Mitarbeiterin, die dem Krankenhaus 20 Jahre treu war, nach all den Jahren nötig hat, dann kann sie eigentlich froh sein, den Job los zu sein.

Zwar bekam die entlassene Küchenhelferin vor Gericht den Zuspruch des ehemaligen Arbeitgebers, ihr das Gehalt bis September fortzuzahlen. Den Vorwurf des Diebstahls konnte er jedoch nicht durchsetzen, aber das Vertrauen zu der Mitarbeiterin sei so sehr geschädigt, dass sie nicht weiter im Krankenhaus arbeiten könne. Die Brötchen sind einfach nur ein unglaubwürdiger Grund, die Mitarbeiterin los zu werden. Warum sonst hat man in ihrem Spint nach etwas, was gegen sie verwendet werden kann, gesucht und es gefunden?

Auch andere Kündigungen wegen Bagatellschäden erregen Aufsehen. Bekannt ist ja schon der Fall einer Kassiererin, die nach 30 Jahren treuer Arbeit im Supermarkt, Pfandbons im Wert von 1,30 Euro einsteckte. In einem anderen Fall verlor ein Müllmann seinen Job, da er ein Kinderbett vom Müll mitgenommen hatte. Zwei Bäcker erhielten die fristlose Kündigung, weil sie Brötchenbelag, im Wert von ein paar Cent, während ihrer Arbeit gegessen haben. Werden die Diebe nur immer dreister oder die Arbeitgeber immer kleinkarierter?








Raucher haben es ja schon nicht leicht. In Restaurants müssen sie sich, nach Verschärfung des Nichtraucherschutzes, unter kleinen Heizpilzen zusammenpferchen und jeder Witterung trotzen, um ihre Zigarette zu rauchen. Aber nicht nur in Restaurants, sondern auch vor den Büros sieht man immer wieder kleine Grüppchen, die sich, vor Kälte zitternd, an ihren Glimmstängel klammern.

Aber was kostet so ein kleines Zigarettenpäuschen das Unternehmen? Das kann der Arbeitnehmer jetzt mit dem Zigarettenpausenrechner herausfinden. Ein paar Angaben später erhält man dann das Ergebnis wahlweise als „Verlorene Arbeitsstunden bewertet in Euro“ oder „Verlorene Arbeitsstunden durch Zigarettenpausen“. Die traurige Bilanz lässt sich am besten bei einem Zigarettenpäuschen verarbeiten.







Seitdem ich ein Praktikum mache, kann ich aus eigenem Wissen und mit erster Erfahrung darüber berichten, wie es sich in einem Büro mit zwischenmenschlichen Beziehungen verhält. Am Anfang ist alles noch super neu und spannend. Man saugt förmlich alle Informationen über seine neuen Kollegen auf und merkt meist schon gleich zu Anfang mit wem man gern zu tun haben möchte und mit wem lieber nicht. Doch auch der erste Schein kann trügen und so entpuppen sich vielleicht sympathische Mitarbeiter eher zu Menschen, die nicht jeden in ihren „inneren Kreis“ aufnehmen und einen den Einstieg somit erschweren.

Als Praktikantin hat man diese Probleme aber noch nicht so deutlich. Klar, man kann nur schwer einen Draht zu Festangestellten knüpfen, aber wenigstens die Praktikanten müssen zusammenhalten. Fragt sich nur, wer nun unter ihnen zu den Freunden und zu den Feinden zählt. Gerade in der Profilierungsphase, in der man herausstechen möchte, ist es sicherlich nicht einfach die anderen in der gleichen Situation als Freunde zu gewinnen. Auch ich hatte am Anfang Angst, dass die neue Praktikantin viel besser sein würde als ich und sie bei den Kollegen mehr im Gedächtnis bleibt für eventuell später auftretende Jobangebote. Ich wollte nicht, dass sie sie mehr loben als mich oder ihr mehr Verantwortung für Aufgaben geben und dabei meine Fähigkeiten vergessen. mehr...







Die 5-Kampf-Disziplin des Bewerbungsprozesses

Kampf 5: Der Jobstart
Nun ist es endlich soweit und du wirst den ersten Tag deines neuen Jobs beschreiten. Du bist bestimmt ganz schön aufgeregt?! Brauchst du aber nicht, denn schließlich kannst du gar nichts groß falsch machen. Sei einfach du selbst, so wie an dem Tag, wo du dich vorgestellt hast, dann werden dich auch deine neuen Kollegen gut aufnehmen.

Ganz wichtig ist natürlich ausgeschlafen zu sein, damit du nicht unausgeruht aussiehst. Lauf am Morgen des ersten Tages ein bisschen an der frischen Luft, um fit und gelassen in alles Neue zu stürzen. Nimm ein gesundes Obstfrühstück zu dir und du wirst dich rund um wohlfühlen und das auf deine neue Umgebung übertragen.

Der Jobstart ist die entscheidenste Bewährungsprobe, wenn er klappt und du von Anfang an alles gibst, wirst du keine Probleme haben. Du musst dich erfolgreich in ein bestehendes Team integrieren und dich in neue Aufgaben und Strukturen einarbeiten, indem du aufmerksam bist und Fragen stellst. Sei ein Mannschaftsplayer und kein Einzelkämpfer, nur so können alle Hürden gemeistert werden. Natürlich wird es erst einmal schwer sein, sich vor den neuen Kollegen zu bewähren und Vertrauen zu gewinnen, doch mit Fingerspitzengefühl musst du dir ein Image aufbauen, das gut ankommt. mehr...

































Mit der Ruhe
Bedauerlicherweise endet fast jedes Studium mit ...













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