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Artikel-Schlagworte: „Mobbing“







wutender-mannGestern Abend wurde bei Sandra Maischberger über das Thema "Ich hasse meinen Boss! Überleben in der Arbeitswelt" diskutiert. Und scheinbar gab es zu jeder erdenklichen Frage eine Antwort. Muss ich das Büro putzen, wenn mein Chef es von mir verlangt? "Wenn ich die Putzfrau bin, dann schon", sagt Wolfgang Büser, Experte für Arbeitsrecht. Darf ein Chef kontrollieren, ob sein Mitarbeiter tatsächlich krank ist und darf er während seiner Arbeitszeit private Telefonate führen?

Spannend wurde es, als eine Umfrage auf der Straße eingeblendet wurde, bei der Passanten gefragt wurden, ob sie ihren Boss hassen. Die Antworten hielten sich schüchtern in Grenzen. "Kann ich mich jetzt leider nicht zu äußern" oder "Wollen Sie eine ehrliche oder eher diplomatische Antwort von mir hören?". Keiner, der sich vor der Kamera dazu äußern wollte, ob er seinen Boss hasst. Keine Antwort ist eben auch eine Antwort, denn die konnte sich der Zuschauer schon denken.

Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm durfte auch fleißig mitdiskutieren. Seiner Meinung nach kann kein Unternehmen gut und effektiv arbeiten, wenn kein Vertrauen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetzten besteht. Bestsellerautor Martin Wehrle saß auch mit in der Runde: "Führungskräfte sind heute oft Durchreisende. Da kann kein Vertrauen entstehen." Den Firmen gehe es schließlich nur um Profit. "Aus Profitdenken heraus riskieren es die Unternehmen, dass die Menschen sich umbringen", sagte Wehrle weiter.

Auch sollte man sich nicht durch Mobbing ins Aus schießen lassen, sich nicht selbstkündigen. Rechtsanwalt Rüdiger Knaup, der schon 30.000 Mitarbeitern im Namen von Firmen gekündigt hat, rät gemobbten Arbeitnehmern ebenfalls dazu, nicht selbst zu kündigen. Andernfalls würden sie so die Karten aus der Hand geben. Und zu guter letzt kam noch ein Ratschlag von Büser: "Ich wünsche mir, dass mehr Arbeitnehmer irgendwann die Courage haben, sich einer Gewerkschaft anzuschließen. Auch wenn das dem Arbeitgeber nicht immer passt."







erschrocken-pcEntsprechend der steigenden Nutzung sozialer Netzwerke, nimmt auch das virtuelle Mobbing weiter zu. Die Anonymität des Web 2.0 verleitet viele "Täter" dazu, ihren Feldzug gegen andere, anstatt direkt, lieber online auszutragen. Problematisch ist, dass andere Personen, die sich ebenfalls hinter ihrer Anonymität verstecken, schnell in das Cybermobbing hineingezogen werden und mitmachen können, selbst wenn sie das jeweilige "Opfer" gar nicht oder kaum kennen.

Viele User sind sich gar nicht bewusst, wo bereits Mobbing anfängt und somit die Privatsphäre eines Anderen verletzt wird. Alles kann ganz harmlos mit einem bösen Kommentar zu einem veröffentlichten Bild beginnen und sich dann schnell zu einer Welle aus Beleidigungen, Belästigungen oder sogar Drohungen hoch schaukeln. Die Besonderheiten des Cyber-Mobbings sind, dass einmal veröffentlichte Inhalte nur schwer zu entfernen sind und die Verbreitung von Kommentaren, Nachrichten oder Forumsbeiträgen vom Opfer kaum kontrolliert werden können.

In den Medien wird Cyber-Mobbing häufig als ein Problem der jüngeren Generation diskutiert, die sich nicht mehr auf dem Schulhof raufen, sondern ihrer Antipathie in sozialen Netzwerken, wie SchülerVZ und Facebook, Luft machen. Allerdings kommt Cyber-Mobbing auch in anderen Altersstufen vor und kann im schlimmsten Fall Einfluss auf die Karriere haben. Die Transparenz des Internets führt dazu, dass potentielle Arbeitnehmer sich leicht ein Bild über aktuelle Bewerber machen und ebenfalls negative Einträge einsehen können. Wird ein Bewerber im Internet angegriffen und beleidigt, kann dies ein falsches Licht auf den Kandidaten werfen und die Chance auf einen Arbeitsplatz kosten. Nicht zuletzt boomt daher die Zahl der Agenturen, die ihren Kunden versprechen, die positive Online-Reputation wieder herzustellen.

Wer sich unsicher ist, sollte sich zunächst einmal selbst googlen, die Treffer auf negative Einträge hin prüfen und direkt beim Seitenbetreiber melden. Es kann auch nicht schaden, die eigenen Profileinstellungen zur Privatsphäre in den sozialen Netzwerken zu kontrollieren, um zu verhindern, dass Fremde auf private Inhalte zugreifen können. Weitere Tipps zu diesem Thema findet ihr hier.







kind-surft-im-internet Laut einer neuen Studie ist jetzt bewiesen, dass das Internet die Kommunikation der jüngeren Generationen verändert. Die Jugend von heute hat gerade mal entdeckt, wie es das Internet anbekommt und schon geht das virtuelle Netzwerk um sich. Die Freunde treffen sich heute dann nur noch im virtuellen Raum und reden über aktuelle Themen, wie Schule, Freunde und Hobbys und die emotionalen und sprachlichen Fähigkeiten verkümmern dabei.

Laut der Studie halten nur noch 36 Prozent der 14- bis 19-Jährigen das persönliche Gespräch für die beste Art der Kommunikation, doch für die meisten anderen ist es einfacher sich über das Internet auszutauschen. Von vielen Leuten will man ja auch im realen Leben nicht alles wissen, also ist diese Art der virtuellen Begegnung genau das Richtige, wenn man sich nur über bestimmte Gedanken austauschen möchte. Die Gefahr besteht bei der mangelnden Aufsicht der Jugend, die nicht von Lehrern oder Eltern vorgenommen werden kann und auch das Internet kann ein Kind nicht erziehen. Bereits 37 Prozent der Befragten gaben an, auch schon einmal eine Person übers Internet gemoppt zu haben. Es ist so einfach geworden, die Pinnwände von Mobbingopfern mit Beleidigungen zu beschmieren oder neue Profile im fremden Namen anzulegen.

Eine andere Gefahr stellt die Internetsucht dar, denn viele User können gar nicht mehr ohne die Funktionen des Internets leben. Sie müssen immer zeitnah ihre Mails abrufen, ihren Highscore bei Computerspielen verbessern und auf ihre Profile in diversen Netzwerken zugreifen können, sonst fehlt ihnen etwas. Da bleibt mir zum Schluss nur noch den weisen Helge Schneider zu zitieren, der in einem seiner Sketche bereits sagte: „Die Eltern setzen ihren Säugling vor den PC, der das Kind auch zitzt“. Und so ist es auch, die Kinder wachsen einfach mit dem Computer auf und brauchen ihn für ihr Leben.








Mobbing kennt man vom Schulhof und vom Büro. Zu Zeiten von sozialen Netzwerken wird jedoch eine andere Form des Mobbings immer verbreiteter: Cyber-Mobbing ist ein Phänomen, von dem vor allem Nutzer in sozialen Netzwerken zunehmend betroffen sind. Laut klicksafe.de ist rund ein Viertel aller befragten Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren schon einmal vom Cyber-Mobbing betroffen gewesen.

Ein großes Publikum, Anonymität sowie die Möglichkeit immer in das Privatleben anderer eingreifen zu können, begünstigt Cyber-Mobbing-Attacken. Anlässlich des Safer Internet Day 2009 hat die EU deshalb mit den Vertretern von 17 sozialen Netzwerken, darunter Myspace, Facebook und Studivz, eine neue Richtlinie zum besseren Schutz in sozialen Netzwerken unterschrieben.

So sollen z.B. die Angebote alterspezifisch abgegrenzt werden und die Nutzer durch voreingestellte Datenschutzbestimmungen besser geschützt werden. Außerdem sollen Funktionen eingerichtet und verbessert werden, die helfen, Verstöße und Missbräuche durch den Nutzer zu melden und die Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden zu vereinfachen. Mit den „Safer Social Networking Principles“ wird die erste europaweite Vereinbarung getroffen, die im Hinblick auf Persönlichkeitsrechte und Datenschutz der Nutzer, Standards für die Anbieter von sozialen Netzwerken festlegt.








Bis heute habe ich gedacht, Mobbing ist ein Trendthema für die Medien. Hier lag ich wohl falsch, und das so richtig! Ein junger Trainee von uns hat seit sechs Monaten die Leitung in unserem Restaurant in Stuttgart. Er wurde zunächst von seinen Kollegen sehr freundlich aufgenommen.

Sein Engagement ging weit über den normalen täglichen Arbeitseinsatz hinaus, und mit Überstunden und teilweisem Verzicht auf Freizeit machte er das Restaurant zu unserem Vorzeige-Store. Vordergründig erhält er in den Gesprächen mit seinen unmittelbaren Kollegen offiziell Zustimmung, jedoch hinter seinem Rücken keimt pure Ablehnung seiner Person auf. Es macht sich anscheinend Neid, Neid und nochmals Neid im Restaurant breit. mehr...

































Mit der Ruhe
Bedauerlicherweise endet fast jedes Studium mit ...













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