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Artikel-Schlagworte: „Netzwerke“







Keine Woche vergeht, in der man nicht etwas Neues über Facebook liest. Diesmal macht aber zur Abwechslung mal kein Datenskandal die Runde, sondern eine Aktion, die Menschen auf der ganzen Welt ein Ohr schenkt. Neuerdings verfolgt Marc Zuckerberg eine Mission: Er möchte mit der Website Facebook-Stories die Welt offener machen und zeigen, wie Social Media unsere Gesellschaft verändert. Jeder kann dort seine persönliche Facebook-Geschichte erzählen. Offensichtlich gibt es tatsächlich viele Menschen, die darüber ihre große Liebe oder einen vermissten Menschen gefunden haben.

Facebook-StoriesMeine persönliche Lieblingsgeschichte: Facebook hat eine vermisste Stoffkatze wieder zu ihrem Besitzer finden lassen. Mitte Juli hatten Mitarbeiter eines Lokals in England das Schmusetier gefunden und für es die Facebook-Seite "I'm lost. Help me find my family" gegründet. Ein paar Wochen lang schien der Kleine eine Menge Spaß bei den großherzigen Briten zu haben. Er wurde zum Medienstar, kam ins Fernsehen und hat mittlerweile fast 10.000 Facebook-Freunde. Gestern kam dann die freudige Nachricht: Das Kätzchen kann nachhause zu seinem besten Freund, dem kleinen Ned gehen. Eine bewegende Geschichte für jeden, der selber mal Kind war. Ned wird ab sofort sicher besser auf sein Kuscheltier aufpassen. :) Mal sehen, wann die ersten Kinderbuchautoren sich diesem Thema widmen ...







Erlebnisbericht vom Recruiting-Event Talent Meets BertelsmannWir bei GOJobware geben euch ja immer fleißig Empfehlungen für Karriere-Events. Jetzt kann ich endlich auch aus der Teilnehmerperspektive von solch einer Veranstaltung berichten. Letzte Woche habe ich an "Talent Meets Bertelsmann" teilgenommen, einem dreitägigen Recruiting-Event des größten europäischen Medienkonzerns in Berlin. Dabei war alles inklusive: interessante und herausfordernde Workshops, eine individuelle Karriereberatung und die Chance, wichtige Kontakte zu knüpfen. Nebenbei schien Bertelsmann für uns nicht nur exklusiv die Musikerin Joy Denalane, sondern auch die Sonne gebucht zu haben.

ERSTE EINDRÜCKE
Der Plan war es, für "Talent Meets Bertelsmann" 50 medienbegeisterte Studierende nach Berlin einzuladen, damit diese sich ein eigenes Bild von Bertelsmann als Arbeitgeber machen können. Bis Mitte Juli konnte man sich mit Motivationsschreiben und Lebenslauf bewerben. Nach der Zusage wich meine Euphorie schnell der Nervosität: Was genau wird dort von mir erwartet? Ist "Talent Meets Bertelsmann" nur ein getarntes Assessment-Center, bei dem ich am laufenden Band kritisch beäugt werde?

Erlebnisbericht vom Recruiting-Event Talent Meets BertelsmannDiese Anspannung war völlig unbegründet: Am Mittwoch konnte man in ganz lockerer Atmosphäre schon mal die Mitarbeiter von Bertelsmann und andere Teilnehmer kennen lernen. Beim abendlichen Networking auf der Dachterrasse der Hauptstadt-Repräsentanz fiel mir sofort auf: Wenn hier jemand unter Beobachtung steht, dann sind es die Bertelsmann-Mitarbeiter. Die haben wir kräftig ausgequetscht, denn wann sonst kann man aus erster Hand erfahren, wie dort gearbeitet wird?


DIE WORKSHOPS
Erlebnisbericht vom Recruiting-Event Talent Meets BertelsmannDonnerstag waren dann wir gefragt. Insgesamt sechs Workshopteams beschäftigten sich bis zum Nachmittag mit aktuellen Fragen der Medienlandschaft und entwickelten Geschäftsmodelle. Thematisch waren die Gruppen aufgeteilt nach den Geschäftsbereichen der Bertelsmann AG: RTL-Group, Random House, Gruner + Jahr, arvato, BMG Rights Management und der DirectGroup. Wir in der DirectGroup überlegten, welche Rolle eBooks in Zukunft im Buchclubgeschäft Frankreichs spielen können. Trotz Zeitdruck gelang es uns, ein eBook-Flatratemodell zu entwickeln. Unsere Ergebnisse präsentierten wir dann vor versammelter Mannschaft und dem Bertelsmann-Vorstand.

Die Preisverleihung – moderiert von Daniel Hartwich – fand anschließend im Café Moskau statt. Auf eine Reise nach New York darf sich nun das RTL-Team freuen, die den ersten Platz belegten. Den Abend konnte man dann noch mit Gesprächen verbringen und Live-Musik von Joy Denalane genießen. Meine Erkenntnis des Abends: Mit den Leuten von Bertelsmann lässt es sich nicht nur reden, sondern auch feiern.

AUSKLANG
Am letzten Tag bekamen wir noch einmal ein ausführliches Feedback von unseren Workshopleitern und in einer individuellen Karriereberatung. Jetzt wissen wir, was vielleicht bei der Gruppenarbeit hätte besser laufen können und wie man noch am eigenen Auftreten arbeiten kann. Bertelsmann wird mit den Teilnehmern in Kontakt bleiben, um langfristig ein Netzwerk aufzubauen. Ich habe auf jeden Fall Lust bekommen, selber bald Bertelsmann-Luft zu schnuppern und freue mich schon jetzt auf das Nachtreffen im nächsten Jahr.

MEIN FAZIT
Wenn ihr mal die Chance bekommt, bei so etwas teilzunehmen, nutzt sie! Ich habe es keineswegs bereut. Recruiting-Events können natürlich sehr verschieden sein, aber in jedem Fall kann man daraus vieles für seine Zukunft mitnehmen: allen voran wichtige Kontakte und Einblicke in eure Wunschbranche. Und es erhöht sicher auch die Chance, eines Tages in dem Unternehmen zu arbeiten…







hand-in-laptop Mal ganz ehrlich, das Nervigste und Überflüssigste, was das Internet uns beschert hat, ist wohl Twitter. Belanglose geistige Ergüsse, zusammengefasst in ein paar Zeichen. Da geschieht es den Usern meiner Meinung nach ganz recht, dass sich ein paar findige Holländer zusammengetan haben und einen praktischen Service für Einbrecher anbieten. Gebündelte Informationen über die Statusmeldungen der einzelnen User dürften für jeden Langfinger ein Traum sein. „Morgen geht’s in den Urlaub! Hurra!“ Hurra, dürfte auch der clevere Einbrecher sich denken, denn nicht nur Statusmeldung, sondern natürlich auch der Standort ist bekannt.

Wenn ich also meine erfolgreiche Diebestour planen möchte, dann finde ich zuerst das Jahreseinkommen bei myspace heraus um zu gucken, ob sich ein Einbruch überhaupt lohnt. Als nächstes wird der Beziehungsstatus bei Facebook überprüft. Schließlich möchte man bei einem Einbruch nicht von der Ehefrau überrascht zu werden. Via Google Earth werden noch schnell die Lage des Hauses und mögliche Fluchtwege gecheckt und schon kann der perfekte Bruch 2.0 starten.

Ist natürlich alles nicht so ganz ernst gemeint, sondern soll eine Warnung vor dem allzu sorglosen Umgang mit persönlichen Daten warnen. Aber eingefleischte Twitter-Fans und Netzwerk-User werden sich davon nicht beirren lassen. Schließlich geht es ja gerade darum: Zeigen wer man ist und was man macht. Allen potenziellen Einbrechern sei aber noch ein Tipp gegeben: Falschangaben haben im Netz Hochkonjunktur. Wer sich also auf die Gehaltsangabe von „196.000€ und höher“ bei myspace verlässt, könnte durchaus enttäuscht werden.







buchstabensalat_buntEin gutes Namensgedächtnis ist einer der einfachsten Wege, um in beruflichen oder privaten Situationen einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Jeder liebt es schließlich, seinen eigenen Namen zu hören. Der Persönlichkeitstrainer Dale Carnegie geht sogar einen Schritt weiter: „Sein Name ist für einen Menschen der süßeste Wohlklang.“ Wer also bei einer Begrüßung den Gegenüber beim Namen nennt, vermittelt ihm so das Gefühl, wichtig zu sein und gibt ihm indirekt ein Kompliment. Grund genug, sich mal ein bisschen mehr Mühe zu geben beim Einprägen. Aber keine Angst: Es gibt verschiedene Tricks, die helfen.

Wer sich selber einredet, dass er sich sowieso keine Namen merken kann, der wird sich auch nie welche merken. Mit dieser Einstellung ist man von Anfang an unaufmerksam: Jemand stellt sich dir vor und schon ist der Name auch wieder weg. Das wichtigste also ist, sich bereits bei der Vorstellung aktiv auf den Namen und den Gesprächspartner zu konzentrieren. Hake im Zweifelsfall nach, vor allem, wenn du ihn noch nie zuvor gehört hast. Dann ist es auch sinnvoll, nach der genauen Buchstabierung zu fragen und die Buchstaben laut zu wiederholen und dabei vor dem inneren Auge zu sehen. Es ist in jedem Fall ratsam, den Namen direkt noch einmal im Gespräch oder in Gedanken zu wiederholen, später kann man ihn dann auf einen Notizzettel schreiben. Sieh dir außerdem die Person sorgfältig an und finde besondere Merkmale, sodass du dir ein konkretes Bild einprägst.

Visualisierung und Assoziation sind direkt nach dem Gespräch die wichtigsten Mittel, um sich den neuen Namen dauerhaft einzuprägen. Kennst du vielleicht schon jemanden mit genau diesem Namen? Dann stelle dir in einer ruhigen Minute vor, wie der Kopf dieser Person auf und abspringt – und daneben den des neuen Bekannten mit dem gleichen Namen. Bei einem komplett neuen Namen kannst du trotzdem ein Fantasiebild kreieren. Zerteile ihn in seine Silben und assoziiere diese mit bekannten Wörtern, die du zu einer Geschichte oder einem Satz zusammenfügst. Beispiel: Bei dem Namen Sadiah stelle ich mir einen prächtigen Saal vor, in dem eine Dia-Show gezeigt wird von Sadiah, die Grimassen schneidet. Je lebhafter die Szene, desto besser fürs Gedächtnis.

Zugegeben: Ich habe bisher immer gedacht, ich könnte mir Namen einfach nicht merken und habe mich deshalb nie richtig angestrengt. Wenn man aber erstmal erkennt, wie wichtig dieser Punkt für das Miteinander auch im Beruf sein kann, fühlt man sich gleich motivierter. Also, einfach ausprobieren, wirklich hoffnungslose Fälle gibt es selten.







couchsurfing Man kann einen armen Studenten, mit wenig Geld im Portemonnaie ja verstehen, dass er auch mal was von der großen weiten Welt sehen will. Aber für viel Luxus reicht es da meistens nicht. Also haben sich ein paar schlaue Leute, die wahrscheinlich einst in dieser misslichen Lage waren, überlegt eine Dienstleistung für mittellose Reisende anzubieten. Dieser Service nennt sich Couchsurfing. Das bedeutet, dass sich fremde Leute überall auf der Welt, bei Besuchen von fremden Städten, gegenseitig ihre Sofas zur Verfügung stellen. So kann ein Paderborner günstig in London übernachten und umgekehrt hat ein Londoner in Paderborn ein Dach übern Kopf.

Auf der passenden Website couchsurfing.com findet sich ein internationales Netzwerk von über 1,2 Mio. Mitgliedern, aus mehr als 220 Ländern, die ihre Sofas für ausländische Gäste anbieten. In Amerika gibt es die meisten Schlafgelegenheiten, danach folgen Deutschland, Frankreich und Canada.

Die Idee ist dabei einfach, sich gegenseitig zu helfen. So lernt man nicht nur Einheimische kennen, nein, so kann man von ihnen auch noch eine exklusive Stadtführung und wichtige Touristentipps erhalten. Schmarotzer werden da natürlich nicht gern gesehen. Man sollte den gleichen Service, den man geboten bekommt, auch anderen bieten.

Couchsurfing.com tut auch alles dafür, dass die Sofa-Anbieter so seriös und echt, wie möglich sind. Bei der Anmeldung muss jeder durch die Bezahlung eines bestimmten Betrags mit seiner Kreditkarte die Echtheit seines angegebenen Namens beweisen. Trotzdem kann nie ausgeschlossen werden, dass fremde Gastgeber das Netzwerk missbrauchen. Deshalb gibt es einige Tipps, die man beachten sollte: immer einen Notfall-Plan mit umliegenden Hotels mitnehmen, die ehemaligen Gäste eines Mitglieds befragen, nie vorher sagen, dass man allein unterwegs ist und eine Wohnung sofort verlassen, wenn einem irgendwas nicht geheuer ist. Gerade für allein reisende Frauen müssen besondere Tipps umgesetzt werden. Also schon allein wegen der Ungewissheit und Fremde wäre das Couchsurfing nicht mein Ding. Aber der ein oder andere möchte diese Erfahrung vielleicht mal machen oder kann uns hier schon davon berichten?!








Facebook und Co. schuld an schlechten NotenHab gerade einen ganz interessanten Artikel zu dem Ergebnis einer Studie in den USA gelesen. Da haben Forscher herausgefunden, dass diejenigen unter uns, die in sozialen Netzwerken (in dem Fall Facebook) akitv sind, im Durchschnitt die schlechteren Noten haben. Die Studenten selbst sehen natürlich keinen direkten Zusammenhang, allerdings lernen sie im Schnitt wohl nur eine bis fünf Stunden pro Woche, während sich Nicht-Nutzer von Online-Communities jede Woche 11-15 Stunden Zeit dafür nehmen. Studenten mit Laptop und Facebook-Account würden es außerdem bevorzugen, während Vorlesungen lieber Nachrichten zu verschicken und Ihr Profil zu aktualisieren, anstatt dem Stoff zu folgen (auf jeden Fall richtig!!!), so die Forscher.

Ich glaube ja mittlerweile, dass da echt was dran ist. Vor allem gab es zu Beginn des Jahres schon einmal eine Studie, in der es um den Zusammenhang zwischen Konzentrationsschwierigkeiten und der Nutzung von Facebook, Studivz usw. ging. Das geht hier ja ungefähr in die gleiche Richtung. Andererseits denke ich auch, dass die Studenten, die jetzt aufgrund der Nutzung von Sozialen Netzwerken weniger Zeit mit lernen verbringen und deswegen die schlechteren Noten schreiben, wahrscheinlich auch dann die schlechteren Noten schreiben würden, wenn es diese Netzwerke nicht geben würde. Bin mir ziemlich sicher, dass die dann andere Möglichkeiten finden würden, um die Zeit während einer Vorlesung totzuschlagen oder sich vorm lernen zu drücken ...







Es scheint die Zeit für Netzwerker gekommen. Regionale und überregionale, fachspezifische und fachübergreifende, interne und externe Netzwerke und jetzt noch eine Vielzahl von Online-Netzwerken.

Der Anlass für mich sich damit auseinanderzusetzen, ist die konkrete Einladung einer Kollegin aus England. Ich finde Netzwerktreffen auch ab und zu schön, aber jetzt auch noch virtuell? Sie erzählte mir ganz stolz, dass sie bereits 149 Kontakte hat und nahezu optimal vernetzt sei. Ich nahm die Einladung als auch die Ausführungen zunächst einmal ohne Kommentar auf. Es stellen sich für mich allerdings ganz banale Fragen, wie z.B.: Welche Wertigkeit haben solche Kontakte und wie und wann soll ich die denn alle pflegen? Ich habe doch schon Probleme mich mit meinen Freunden zu verabreden, und das sind nur gerade einmal fünf ganz liebe Menschen.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr überkommt mich das Gefühl, dass meine Kollegin aus England entweder nicht ausgelastet ist oder kein Privatleben bzw. Freunde hat. Auch Ihr Auftreten war schon etwas Besonderes. Als sie mir davon erzählte nahm sie eine gerade, nahezu stolze Haltung ein und wartete wohl auf eine anerkennende Geste von mir. Diese hat sie natürlich nicht bekommen, nicht zuletzt weil ich sie nicht gerade schätze. Bedenklich bleibt der Tatbestand für mich dennoch, da man anscheinend die bloße Anzahl der Kontakte mit einer Wertschätzung der eigenen Person verbindet. Dies wage ich zu bezweifeln. Alles sehr bedenklich!!







Vor einiger Zeit haben wir ja davon "berichtet", dass Facebook in Deutschland endlich mal so richtig Fuß fassen und studiVZ die Marktführerschaft streitig machen will. In England steht Facebook aktuell aber vor ganz anderen Problemen. Den britischen Unis ist es nämlich ein Dorn im Auge, dass immer mehr Studenten soziale Netzwerke nutzen, um voneinander abzuschreiben. Angeblich (und zumindest ich glaube das direkt) betrügt mittlerweile jeder zweite Student, wenn es um schriftliche Arbeiten geht. Jurastudenten tun sich da besonders hervor, da sind es sogar satte 62%. Und das sind die, die es wirklich zugeben ... mehr...

































Schön genug?
Kennen Sie Mr. Harding? Mr. Harding war ein schöner ...













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