Die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!
Home

Blog

Jobs

Wiki

Kolumne

Job-Quartett











Blog





Artikel-Schlagworte: „Praktikum“







studentin_zeitung_lesenSuchen Unternehmen eigentlich Absolventen, die extrem viel Ahnung in ihrem Fachgebiet haben oder eher Generalisten mit einem breiten Allgemeinwissen? Natürlich gibt es Berufe, zum Beispiel in der IT-Branche, bei denen Bewerber vor allem in ihrem Bereich Ahnung haben müssen. Aber auch sie sollten in der Lage sein, über den eigenen Tellerrand zu blicken – denn Fachidioten will kein Unternehmen.

Besonders wichtig ist ein breites Allgemeinwissen bei Dienstleistungs- oder Beratungsberufen, also dort, wo viel Kundenkontakt herrscht. Und nicht nur dort lauert die Falle im Vorstellungsgespräch. Wenn man wirklich mal keine Ahnung hat, kann man das ruhig zugeben, denn einen Bluff erkennen erfahrene Personaler sofort. Es geht ihnen auch nicht immer um eine exakt richtige Antwort, sondern darum, die Reaktion des Bewerbers zu testen. Sicher fragen einen nicht alle Personaler über geografische oder politische Fakten aus und haben einen vorgefertigten Fragebogen. Trotzdem sollte man gut vorbereitet sein, Allgemeinbildung erweitert schließlich auch den eigenen Horizont.

Das Problem: Gerade in Zeiten von Bologna können Studenten sich nicht treiben lassen und bekommen durch den starken Leistungsdruck schnell den Tunnelblick. Wir raten daher vor allem Bachelor-Studenten, Lesen zu einer täglichen Priorität zu machen, seien es Tageszeitungen, Magazine oder gar Belletristik. Auch mir fällt es zugegebenermaßen schwer, zwischen Seminartexten, Hausarbeiten-Lektüre und Vorlesungsfolien immer Zeit und Motivation für Tageszeitungen zu finden. Aber mal ganz ehrlich, wenn man wirklich will, tut auch ein gelegentlicher Blick auf Spiegel-Online nicht weh …







praktikant_technikumWas erhält man, wenn man Annette Schavan 2,2 Millionen Euro zur Verfügung stellt? Ein Projekt, das zwar ganz vorbildlich Praktikumsplätze in der Technikbranche vermitteln will, diese dann aber dummerweise nicht promotet. Und was ist seit Mai 2009 dabei rausgekommen? Ein einziger Praktikant wurde vermittelt.

Es ist ja kein Geheimnis: In Deutschland fehlen Techniker und Ingenieure. Um also das Problem bei der Wurzel zu packen und den Nachwuchs für diese Berufe zu begeistern, versuchte die Bildungsministerin schon seit 2008 fleißig das sogenannte Technikum einzuführen. Der Plan: Die Praktikanten sollen nicht nur einen fünf- bis achtmonatigen Praxiseinblick bekommen, sondern mit Lehrveranstaltungen, Exkursionen und Workshops auch fachlich dazulernen – 300 € Taschengeld inklusive. Alles in allem dürfte das doch für viele Abiturienten ganz nett klingen. Nur, warum hat sich trotzdem keiner beworben?

Wahrscheinlich lag es am schlecht geplanten Marketing. Das Geld steckte Frau Schavan neben dem Aufbau einer Servicestelle zwar auch in Werbeaktionen. Diese starteten allerdings erst im März 2009 und waren anscheinend trotz der hohen Summe so spärlich gesät, dass sich bisher nur ein einziger Interessent finden lies: Felix Simon. Trotz dieser traurigen Bilanz zeigt sich das Bildungsministerium optimistisch – für 2010 erwartet man bis zu 1.000 Teilnehmer. Für über zwei Millionen € aber immer noch verhältnismäßig lau.







London Part.2Ich habe ja gestern schon über die Vorteile eines Auslandssemesters oder einem Praktikum in London "gesprochen", heute geht's um die Nachteile, die diese Stadt so mit sich bringt. Ich persönlich habe ja noch nicht entschieden, was denn nun schwerer wiegt (hängt auch immer von der Tagesform ab), ganz grundsätzlich kann man aber wahrscheinlich nicht sooo viel falsch machen, wenn man als Student für ein paar Monate hier rüber kommt.
Naja, jetzt dann aber mal zu den (aus meiner Sicht) negativen Dingen:

1. Die Mietpreise
Vergesst München, Hamburg, Köln oder Stuttgart. Was Mietpreise anbelangt hat London seine eigenen Gesetze. Natürlich kommt es immer auch auf die Lage an (man will ja abends schließlich auch noch vor die Tür gehen können), grundsätzlich sollte man aber selbst für ein WG Zimmer mal mit mindestens 400 Pfund im Monat rechnen und damit ist man dann durchaus noch günstig davon gekommen. Von einer eigenen Wohnung kann man sich als Student von vornherein eigentlich schon verabschieden. Allgemein gilt, wenn eine Wohnung etwas "günstiger" ist, ist sie dies in London nicht ohne Grund, da sollte man also vorsichtig sein.

2. Der Verkehr
Wenn es eine Stadt auf dieser Welt gibt, in der ich mich nicht hinter das Steuer eines Autos setzen würde ist es definitv London. Chaos! Absolutes Chaos. Wer schon mal in Italien oder Südfrankreich gewesen ist, hat schon viel gesehen, der Verkehr hier in London topt aber alles. Zu bestimmten Zeiten ist es tatsächlich so, dass ich auch durchaus etwas längere Strecken schneller zu Fuß zurück lege, als mit dem Bus. Ach, und Ampeln haben hier eigentlich keine Bedeutung, zumindest nicht für Fußgänger. Touristen erkennt man immer am schnellsten daran, dass sie bei einer roten Ampel tatsächlich stehen bleiben. Da wären wir auch schon bei Punkt 3...

3. Die Touristen
Okay, okay, bis vor kurzem war ich hier selber nicht mehr als ein Tourist, verbringt man aber erst mal eine etwas längere Zeit hier, merkt man erst so richtig, wieviele hier eigentlich so rumlaufen und sie beginnen einen zu nerven. Am meisten stört mich dieses "touristische Schlendern" durch die Strassen. Es gibt nichts schlimmeres wenn man es eilig hat, als herumschlendernde Touristen und London hat mehr als genug von denen. Oh, und wer dem englischen übrigens nicht sooo mächtig ist und in London mal nach dem Weg sucht, muss sich keine Sorgen machen, hier begegnen einem eigentlich alle fünf Meter deutsche Touristen mit Stadtplan in der Hand. Ach wie schön ...

4. Das Fernsehen
Tja, also wer glaubt, dass das deutsche Fernsehen schlecht ist, der kann sich auf das englische Fernsehen freuen. Kein Wunder, dass es DVD's schon für 3 Pfund zu kaufen gibt, ohne eine große DVD Sammlung dürfte kein Engländer auf Dauer überleben. Aber welcher Student hat schon Zeit zum Fernsehgucken!?

5. Die Britische Telekom
Oder BT wie sie hier auch liebevoll genannt wird. Solltet ihr in eine bereits bestehende WG ziehen, habt ihr hoffentlich nie mit der BT zu tun, da das mit dem Telefon bzw. Internet-Anschluss schon jemand anders geregelt hat. Wie schon beim Fernsehprogram gilt nämlich auch hier, dass selbst wenn man einiges gewohnt ist, sich einem tiefere Abgründe auftuen, als man jemals für möglich gehalten hat. Einzelheiten erspare ich euch an dieser Stelle jetzt einfach mal ...

So, dann mal bis demnächst in London! Oder auch nicht ... woanders ist das Fernsehprogram möglicherweise besser ...







So, da ich mich aktuell in London befinde und es sicherlich einige unter euch gibt, die dort vielleicht mal ein Praktikum machen oder ein Semester studieren wollen, hab ich mir gedacht, ich schreibe mal ein paar "Pro's" und ein paar "Contra's" zum leben in London auf. Ich wollte es zuerst die Top 10 bzw. Flop 10 nennen, aber da ich nicht weiß, ob es jeweils zehn werden, ist es jetzt halt eine Pro und Contra Liste. Los geht's ...

Pro London:


1. Das Wetter
Ja, ihr lest richtig. Ich bin jetzt schon einige Wochen hier und mir kommt es vor, als wäre ich irgendwo in Südfrankreich gelandet. 15 Grad und Sonnenschein, zur gleichen Zeit in Deutschland schneit es in einigen Teilen des Landes noch. Vergesst das Bild vom nebligen, verregneten London. Sorgt lieber dafür, dass ihr eine top-modische Sonnenbrille mitbringt, denn ohne geht hier keiner vor die Tür.

2. Das Essen bzw. die Supermärkte
Auch was das Essen angeht, hat England nicht gerade den besten Ruf. Aber auch hier gibt es absolut nichts negatives zu berichten. Restaurants gibt es sowieso mehr als man zählen kann und in den Supermärkten findet man alles, was man sowieso schon kennt und noch mehr. Das man als Student bzw. Praktikant meistens nicht über ein riesiges finanzielles Budget verfügt, ist auch kein Problem. Die Preise sind im Vergleich zu unseren Supermärkten sogar eher niedriger, dazu kommen die hier sehr gängigen "2 für 1" oder "5 für 3" (was auch immer) Angebote.

3. Der aktuelle Umrechnungskurs
Gut, ich gebe zu, der hat nur sehr bedingt etwas mit London zu tun, aber es gab in den letzten Jahren wohl keinen günstigeren Zeitpunkt seine Euros in Britische Pfund umzutauschen.

4. Die Sehenswürdigkeiten
Ob Picadilly Circus, Big Ben, London Eye, Buckingham Palace oder Madame Tussauds - vor allem für die unter euch, die noch nie hier waren gibt es mehr als genug zu sehen. Wer sich für Museen interessiert, kann in diesen wahrscheinlich Jahre verbringen.

5. Das Nachtleben und die "Shopping" Möglichkeiten
Ich habe diese beiden Punkte zu einem Punkt zusammengefasst, weil sie sowieso mehr als offensichtlich sind (vielleicht hätte ich die Sehenswürdigkeiten auch noch hier reinschreiben sollen). Wer abends gerne rausgeht, der hat in London die Qual der Wahl. Hier ist eigentlich immer was los, da kann wahrscheinlich kaum eine andere Stadt mithalten. Als Deutscher kann man sich auch hier über die Preise nicht beschweren, der Umrechnungskurs ist natürlich wieder nicht ganz schuldlos. Wer vor, zwischen oder nach Vorlesungen gerne shoppen geht, dem stehen hier natürlich auch alle Türen offen, sowohl für das kleine als auch das große Budget.

Das ist jetzt also die Liste, die für London spricht. Bei genauerem Nachdenken würden mir vielleicht noch ein paar Dinge einfallen, aber das muss für's erste reichen. Morgen gibt es die Contra Liste und dann kann ja jeder für sich entscheiden, welche Punkte denn wohl schwerer ins Gewicht fallen.







Mehr als ein Jahr lang ackerte ein Schüler 38,5 Stunden in der Woche zu einem Hungerlohn von 1,30 Euro pro Stunde in einem Altenheim um die ihm versprochene Lehrstelle als Altenpfleger zu bekommen – bekam sie aber dann doch nicht.

Das Landesgericht Kiel entschied, dass es sich um ein verdecktes Arbeitsverhältnis handelte und die 1,30 Euro Stundenlohn sittenwidrig seien. Mit anderen Worten: Ausbeutung, wie aus dem Lehrbuch. Denn der sogenannte „Praktikant“ wurde als ganz normaler Mitarbeiter in den Dienstplänen aufgeführt und erhielt einen Monatslohn von sage und schreibe 200 Euro. Ein schlechter Scherz, nicht nur, weil er die selbe Arbeit zu verrichten hatte, wie die festangestellten Mitarbeiter, sondern, weil ihm die versprochene Ausbildungsstelle dann doch nicht angeboten wurde. Hinzu kam die unverhältnismäßig lange „Vorbereitungszeit“ von 17 Monaten für die nur 18-monatige Ausbildung.

In seiner Klage verlangte der Praktikant daraufhin die übliche Vergütung eines Festangestellten, das Gericht gab ihm Recht und somit summierte sich die Forderung auf satte 10.317 Euro.








Könnt Ihr Euch noch an mein Lebensmotto erinnern? Nein, nun gut, es heißt: „Was immer du tust, bedenke die Folgen!“ Während meine Frau vor deren Abreise mit Monika gesprochen hatte, wobei das Ergebnis dieses Gespräches wenig aufschlussreich war, war es mein Part, mit Max zu sprechen. Irgendwie fiel es mir schwer, den Einstieg in die Unterredung zu finden. Wieder einmal musste unser blau-gemustertes Sofa als „Konferenzsitz“ herhalten und Gaby wurde kurzerhand aus dem Wohnzimmer verbannt, obwohl ihre Lieblingssendung im Fernsehen lief.

Sie fügte sich leicht murrend. Versorgt mit je einer Flasche Bier, plauderten Max und ich zunächst über das Vorstellungsgespräch vom späten Vormittag, das er souverän gemeistert hatte; kurzum, er hatte sich clever verkauft und war ein Aushängeschild für die Fachhochschule und seinen Fachbereich. Ich war stolz auf meinen Sohn, mächtig stolz sogar. Warum habe ich ihm das eigentlich nicht gesagt? mehr...







Monika ist nach Hause gefahren. Ihre Eltern waren längere Zeit verreist gewesen und wissen demnach noch nichts von ihrem zukünftigen Enkelkind. Monika wollte es ihnen nicht am Telefon sagen. Verständlich. Max hätte sie gerne begleitet, ihm kam aber der Termin für ein Vorstellungsgespräch für eine Praktikantenstelle im Unternehmen meines Mannes dazwischen. Für Max ein Déjà-vu-Erlebnis, da er bereits vor seinem Studium ein Praktikum in der Firma absolviert hatte.

Damals wie heute drängte ihn sein Vater, etwas für seine finanzielle Sanierung zu tun, schon gar im Hinblick auf die neue „familiäre“ Situation. Monika redete ihm gut zu, sprach von einer Chance, die er nutzen sollte und fuhr allein –mit dem Zug- ins Bergische Land zu ihren Eltern. Ich hatte zuvor die Gelegenheit genutzt, von Frau zu Frau mit Monika zu sprechen, die jetzt in der zwölften Schwangerschaftswoche war. mehr...







Noch lange ging mir dieses "gemeinsame" Frühstück durch den Kopf. Franzi hatte sich danach zum Thema "berufliche Zukunft" auf keine Diskussion mehr eingelassen; sie war wie verbohrt. Beide Kinder waren nun wieder unterwegs und ließen uns Eltern mit den quälenden Gedanken an die Zukunft allein. Waren wir selbst jemals so unbeschwert gewesen, als es um die eigene Berufswahl ging? Waren wir nicht viel zielstrebiger und darauf bedacht, schnell auf eigenen Füßen stehen zu können, auch finanziell? mehr...

































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













www.go-jobware.de - die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!

Über uns | Kontakt | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | AGB | Impressum | Sitemap