Der erfolgreiche Bewerber beginnt seine neue Tätigkeit nicht ohne Plan und Ziel. Bereits im Vorstellungsgespräch hat er geklärt, wie seine Einarbeitung vonstatten gehen soll. Er verzettelt sich nicht, sondern setzt Schwerpunkte und konzentriert sich auf diejenigen Aufgaben, bei denen er schnell ein sichtbares Ergebnis erzielen kann.
Dabei holt er sich regelmäßig Feedback von seinem Vorgesetzten und stellt sicher, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet. Gleichzeitig weiß er, dass es in der Probezeit nicht allein auf seine fachlichen Leistungen ankommt. Deshalb widmet er sich am Anfang vor allem der Pflege guter Beziehungen zu Chefs, Kollegen und Mitarbeitern.
Er sammelt Informationen und passt sich den Gegebenheiten in der neuen Firma an, bevor er Neuerungen vorschlägt. Er interessiert sich für die Menschen, mit denen er zu tun hat – ihre Aufgaben, ihre Arbeitsabläufe und ihre Erwartungen an ihn. Noch unbekannte Gesprächspartner sucht er beim ersten Mal stets persönlich auf und stellt sich als neuer Kollege vor.
Von Angesicht zu Angesicht lässt sich vieles leichter regeln als am Telefon oder per E-Mail. Mit Fingerspitzengefühl und Spürsinn findet der Neue heraus, wie sein jetziges Umfeld “tickt”. Er erkennt verdeckte Hierarchien und übersieht nicht diejenigen, die in der informellen Struktur ein hohes Ansehen genießen. Vom Pförtner bis zum Geschäftsführer begegnet er allen freundlich, offen und hilfsbereit.
Weil er deshalb gemocht wird, haftet ihm automatisch auch der Nimbus des Tüchtigen an.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".
Die Telefoninterviews laufen bis jetzt ganz gut. Was jedoch meinen hoffnungsvollen und heiß ersehnten Probearbeitstag betrifft, bin ich immer noch keinen Schritt weiter. Ich finde, das hätte man alles besser organisieren können. Aber auch mit Telefoninterviews kann man es echt übertreiben. Ein Unternehmen zeigt das ganz deutlich: dort absolviere ich bereits mein drittes Gespräch.
Ich finde das langsam etwas anstrengend und ich frage mich ernsthaft, was das werden soll. Haben die keinen Plan, wie ein Einstellungsprozess aufgebaut werden sollte? Von mir aus können wir noch zehn weitere Interviews führen, aber ob das was bringt? Ich bezweifele das und überlege mir aus Spaß, ob ich nicht eine kostenpflichtige Rufnummer einrichten sollte. So könnte ich ja wenigstens noch ein wenig nebenbei verdienen. Dementsprechend wandert meine Stimmung in Richtung Keller und ich sehe Parallelen zum derzeitigen Aktienkurs. Umso positiver ist es, dass ich doch noch einen Termin zum Probearbeitstag erhalten habe. Damit aber noch nicht genug, sogar eine Einladung zu einem Assessment Center habe ich bekommen.
Ich freue mich total, auf beides!
Hi, die Zeit vergeht ja wie im Flug, aber wirklich bewegt hat sich kaum etwas. Jetzt warte ich schon eine ganze Weile auf einen Termin für den Probearbeitstag als Recruiterin. Lange werde ich aber nicht mehr auf ein Lebenszeichen hoffen und selbst dort nachfragen. Ansonsten stand diese Woche wieder die Maßnahme der BfA auf dem Plan, welche auch dazu dient, dass ich nicht in der Arbeitslosenstatistik auftauche. Echt toller Trick! Da können sich die Damen und Herren aus der Politik mal kräftig auf die Schultern klopfen (natürlich nach der wohlverdienten Sommerpause).
Aber vielleicht ist das auch der Grund, warum sich beim Thema Stellensuche so wenig bewegt. Könnte ja sein, dass sich viele Personalverantwortliche in den Urlaub verabschiedet haben, oder? Ansonsten verbringe ich die Zeit mit der Sichtung diverser Eingangsbestätigungen auf meine Bewerbungen. Naja, außerdem habe ich nun doch noch telefonisch wegen dem Probearbeitstag nachgefragt und dabei erfahren, dass die zuständige Person krank ist. Das erklärt natürlich einiges und ich stelle mich innerlich auf eine längere Wartezeit ein.
Auch habe ich meinen Lebenslauf, den ich in einer Jobbörse hinterlegt habe, mal wieder aktualisiert und siehe da, ich bekomme per E-Mail und Telefon verschiedene Anfragen. Im Moment läuft da richtig was an (ist ja schon fast unheimlich) und ich vereinbare Termine zu Telefoninterviews. Endlich mal wieder ein paar positive Impulse, die ich jetzt dringend benötige!
Wie haben den jungen Mann der besonderen Art übrigens zu einem Schnuppertag eingeladen. Wir wollten uns nicht von Äußerlichkeiten leiten lassen, und das war auch gut so. Er absolvierte den Schnuppertag in einem unserer größten Restaurants in Deutschland, und der Restaurantmanager war ganz begeistert. Er verfügte über eine schnelle Auffassungsgabe, packte mit an und konnte sich bestens integrieren. Auch die Gäste nahmen keinerlei Anstoß an seiner Erscheinung. mehr...


