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Artikel-Schlagworte: „Professor“







blumen-in-der-hand Neulich habe ich was Interessantes zum Thema Bestechung gelesen. Kein schönes Thema, weiß ich ja. Aber an der Uni und im Berufsalltag doch irgendwie präsent. Man hört immer wieder von geschmierten Professoren, von tiefen Dekolletees in mündlichen Prüfungen und kleinen Aufmerksamkeiten wie einem Blumenstrauß oder einer Flasche Wein. Und da liegt auch schon das Problem: Wo fängt Bestechung überhaupt an? Sind nette Gesten immer gleich ein Bestechungsversuch?

Die Kunst der Bestechung liegt darin, die richtige Situation abzupassen und sich nicht lächerlich dabei zu machen. Ganz subtil und feinfühlig sollte man dabei vorgehen, damit der Gegenüber gar nicht merkt, wie ihm geschieht. Vielleicht sind Bestechung und Korruption auch nicht die richtigen Bezeichnungen. Vielmehr eine effektive Manipulation. Von allzu plumpen und offensichtlichen Manipulationen ist dabei abzuraten.

Da ist also Kreativität gefragt. Gerade an großen und anonymen Universitäten sollte man versuchen positiv aufzufallen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten um positiv aufzufallen, ohne dass man auf moralisch verwerfliche oder illegale Methoden zurückgreifen muss. Dazu zählt eine ganz solide und spießige Tugend: Freundlichkeit. Um mit ihr zu punkten, eigenen sich besonders Situationen außerhalb des Hörsaals: Im Flur, auf dem Parkplatz oder in der Mensa sollte man nicht panisch die Flucht ergreifen oder gelähmt zu Boden starren, wenn man dem Prof begegnet. Freundliches Grüßen oder sogar ein kleines Pläuschchen sind hier genau die richtige Strategie. Die richtige Situation und das richtige Maß sind entscheidend.

Schon etwas abgebrühter ist die Strategie, in seiner Abschlussarbeit Zitate aus den Publikationen des Profs einfließen zu lassen. Diese Bauchpinselei kann allerdings zum Minenfeld werden. Also auch hier auf das richtige Maß achten. Außerdem sollte man vorausschauend denken und sich rechtzeitig mit den Profs gutstellen, die einem im Laufe des Studiums nochmal begegnen könnten. Wie man also sieht, kann Bestechung viele Gesichter haben.







Deutschland schafft es bis ins Finale! Fiiiiiinale oooooohohho, Finale ohohoho ...

Am kommenden Freitag ist es endlich so weit, die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika startet. Für alle Fans der Deutschen Nationalmannschaft gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Wer es der Überschrift und meiner kurzen Gesangseinlage zu Beginn noch nicht entnehmen konnte, hier direkt schon mal die gute Nachricht vornweg: Deutschland kommt bis ins Finale!

Dies behauptet zumindest ein Tübinger Uni-Professor und bezieht sich dabei auf seine eigene wissenschaftliche Studie. Darin enthalten sind nicht nur sportliche Aspekte, sondern auch Faktoren aus der Wirtschaft, Religion oder der Geografie.

Leider zeigt diese Studie wohl auch, dass wir mal wieder in einem Endspiel den Kürzeren ziehen. Wie schon bei der WM 2002 werden wir im Finale gegen Brasilien verlieren. Hoffnung können wir aus der Wahrscheinlichkeit der Prognose schöpfen, denn die beträgt wohl "nur" 75 Prozent.

Welche Nation eher guten und schlechten Fußball spielt, liegt laut der Studie übrigens daran, ob es sich beim jeweiligen Land um ein katholisches (vornehmlich reiches) Land handelt, welches möglichst nah an der "Wiege des Fußballs" liegt. Wie wir Europäer wissen, ist das England (London), anscheinend wurde aber auch in Mexiko (Chichén Itza) bei den alten Maya schon gekickt. Daraus ergibt sich (wer hat das nicht schon geahnt?), dass je näher andere Länder diesen Geburtsstätten sind, sie früher vom Fußball wussten und diesen erlernten. Gleichzeitig ist es so, dass "ein hoher Katholikenanteil und eine ungleiche Einkommensverteilung" tendenziell wohl zusammenhängen. Aus der Studie ergibt sich nach Auswertung von Signifikanzniveaus, Koeffeizienten, etc. unter anderem auch, dass England aufgrund dieser Zusammenhänge nie wieder Weltmeister wird. Finde ich gut und allein deshalb erscheint das in meinen Augen alles völlig plausibel.

Interessant finde ich vor allem, wer unser Halbfinalgegner wird. Wie schon 2006 wird das nämlich Italien sein. Arrividerci! Au revoir heißt es im Halbfinale auch für Frankreich. Die Niederlande, England, Spanien und Portugal streichen die Segel schon im Viertelfinale. Verfolgt man den Fußball in den letzten Jahren etwas aufmerksamer, so könnte man hier durchaus etwas stutzig werden, wenn man mit "Ausscheiden im Viertelfinale" den Namen Spanien in Verbindung bringt. Ich glaube dem Herrn Professor einfach mal.

Nun gut (Vorhersagen von Uni-Professoren hin oder her), freuen wir uns also alle schon mal auf eine schöne Fußball WM! Ich werde mir die Studie noch mal genau anschauen und prüfen, wie denn die einzelnen Wettquoten so sind. Könnte ein guter Sommer werden!







Bielefeld, das gibt's doch gar nichtHartnäckig hält sich diese Verschwörungstheorie seit 1994 im Internet. Studenten der Universität Bielefeld versuchen jetzt die Existenz ihrer Stadt per Kinofilm zu beweisen. "Die Bielefeldverschwörung" feierte am 02.06.10 Premiere - natürlich in Bielefeld.

Worum geht's: Eine geheimnisvolle Organisation hat die Kontrolle über Bielefeld. Die größenwahnsinnigen Bösewichte wollen eine furchtbare Waffe entwickeln und die Stadt damit vernichten. Warum ausgerechnet Bielefeld? Die Stadt ist so unbedeutend, dass Sie keiner vermissen würde (das ist NICHT die Meinung des Autors!). Nur ein Haufen Studenten, ein Professor und dessen Tochter kommen hinter den teuflischen Plan und leisten Widerstand. Natürlich kommt es zu einem Happy End und neben Bielefeld wird nebenbei auch die Welt gerettet.

Bis zum 09. Juni kann man sich das "Werk" im Cinemaxx in Bielefeld anschauen. Ob es das gute Stück auch noch in die Kinosäle weiterer Städte schafft, hängt davon ab, ob die Macher von der Universität Bielefeld einen Verleih finden. Drücken wir mal die Daumen!

Ich selber kann die Existenz von Bielefeld übrigens bestätigen. Zumindest glaube ich, bereits da gewesen zu sein ...







gummibärenGummibärchen – es gibt sie in vielen Farben und Geschmacksrichtungen. Ich persönlich mag die grünen und roten am liebsten. Für mich sind Gummibären kleine, leckere Süßigkeiten, mehr nicht. Doch für andere Menschen sind diese kleinen Bären anscheinend sehr viel mehr als das. Denn warum sonst sollte man Experimente mit ihnen machen und Studien über ihr „Leben“ veröffentlichen?

Nicola Döring, Professorin für Medien, Design und Medienpsychologie an der Technischen Universität in Ilmenau, und Wolfgang Hoeppner, Professor für Computerlinguistik an der Universität Duisburg-Essen, haben sich näher mit diesen Geschöpfen - oder wenn es nach ihnen geht, eher Lebewesen - beschäftigt. Während Döring die sexuellen Phantasien der Gummibärchen untersuchte, beschäftigte sich Hoeppner mit den sprachlichen Varietäten der kleinen Zeitgenossen. Nachlesen kann man die atemberaubenden und bahnbrechenden Ergebnisse der Studien bei UniSpiegel. So gab es unter anderem einen Zusammenhang zwischen dem Sprachverhalten der VGen (Versuchs-Gummibären) und ihren Farbtypen. „…Weiße VGen unterhalten sich am liebsten über Blumenkohl und Kohlrabi (…) Gelbe VGen lesen gerne im Branchentelefonbuch (…) Grüne VGen sind meistens dabei, sich zu ärgern (Typ 'Nörgler'). Orangene VG kommunizieren am häufigsten über das Leib-Seele-Problem …“

Wenn ich also das nächste Mal genüsslich ne Tüte Gummibärchen aufreiße, muss ich dann erst kurz mit den kleinen Freunden plaudern oder wie soll man diese Studien verstehen??? Ich persönlich unterhalte mich lieber mit Menschen, die Gummibären können ihr Leben dann ja in meinem Magen fortsetzen!

































Hühner und VIP?
Seit dem Serien Kracher „Bauer sucht Frau“ wissen ...













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