Nicht nur bei uns in Deutschland gibt es Probleme der verschiedensten Art, wenn es um Universitäten und / oder Studenten geht. Auch in England gibt es immer wieder schlechte Nachrichten, ganz aktuell betrifft es das Niveau an englischen Universitäten bzw. mangelnde Leistungsbereitschaft (Intelligenz trifft es wohl eher) der Studenten. Worum geht's genau? Britische Professoren haben sich darüber beschwert, dass sie bei der Benotung immer öfter mehr als ein Auge zudrücken müssen, damit ihre Studenten überhaupt durch die Prüfungen kommen. Über die Gründe für diesen Zustand gibt es allerdings verschiedene Meinungen.
Einer der Gründe, warum die Studenten so schlechte Leistungen erbringen würden, sei der, dass viele glauben, allein weil sie 3.000 Britische Pfund im Jahr an Gebühren zahlen, sie nichts mehr leisten müssten (3.000 Britische Pfund im Jahr sind übrigens im Moment knapp 3.300 Euro!! So viel zu unseren zu "hohen" Studiengebühren ...). Nach dem Motto, was soll ich hier noch für eine irgendeine Prüfung lernen. Macht viel zu viel Arbeit und schließlich hab ich viel Geld dafür bezahlt! Ein anderer Grund sei der, dass sich viele Unis einfach nicht erlauben könnten, ihre Studenten reihenweise durch die Prüfungen fallen zu lassen, da sie auf das Geld angewiesen seien. Hört sich beides relativ plausibel an finde ich. Irgendwie treffen sich beide Theorien auch in der Mitte ...
Wenn da nur nicht immer diese fürchterlichen Miesmacher wären. Einer von denen ist Professor an der Universität in Cardiff und der ist der Meinung, dass Studenten heutzutage größtenteils einfach nicht die Intelligenz besitzen, um erfolgreich studieren zu können. Und jetzt kommt's ... Studenten von heute seien "ungebildet" und würden schriftliche Arbeiten im Stil von SMS Nachrichten abliefern. Die meisten der Studenten hätten in den Vorlesungen anstatt Büchern oder Zetteln zum mitschreiben schließlich auch nur ihr Handy vor sich auf dem Tisch liegen.
Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Wenn ich allerdings genauer darüber nachdenke, hört sich das mit dem Handy auf dem Tisch nach 'ner stinknormalen BWL Vorlesung (in Paderborn) an. Und wenn man da mal so durch die Runde blickt .... der Professor aus Cardiff könnte nicht ganz unrecht haben ...
Ich habe ja vor ein paar Tagen nicht ganz so nette Dinge über Bachelor Studenten geschrieben bzw. darüber, dass viele es mit ihrem ständigen "Hilfe, mein Studiengang ist so anstrengend und ich habe kein Leben mehr" meiner Meinung nach dann doch übertreiben. Ich gebe zu, dass ich mich da vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, denn ich habe heute schon wieder einen Artikel entdeckt, der sich mit der zunehmenden Prüfungsangst von Studenten beschäftigt. Drei mal könnt ihr jetzt raten, welches die Gruppe mit der größten Panik vor Prüfungen ist? Es sind natürlich mal wieder die Bachelor Studenten. Grund dafür ist (neben der allgemeinen Angst davor nach Ende des Studiums keinen Job zu finden) die hohe Anzahl an Prüfungen, die es zu bestehen gilt. Der Artikel selbst liefert mehr oder weniger gute Tipps, wie man trotz allem lernen kann, mit seiner Prüfungsangst umzugehen. Nichts wirklich spektakuläres, aber vielleicht ist ja für den ein oder anderen etwas dabei.
Naja, zurück zu meinen "Lieblings-Studenten". Ich bin ja mittlwerweile schon richtig gespannt darauf, welches wohl die nächste Studie ist, die das Bachelor Studium bzw. Bachelor Studenten zum Thema hat und ich bin mindestens genauso gespannt zu sehen, wie sich das in nächster Zeit denn so entwickelt (die Studiengebühren spielen da sicher auch eine Rolle). Scheint ja ein Thema zu sein, das eine Menge Leute beschäftigt und der Tenor ist eigentlich immer relativ eindeutig.
Schaun mer mal ...


