Normalerweise meckert man über seinen Job, Arbeitskollegen oder was einen sonst so nervt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Anders geschehen bei einer jungen Frau aus Großbritannien. Diese lästerte via Facebook ordentlich ("Ich hasse meinen Job…") über ihren Chef und ihre Arbeit ab und war dabei nicht gerade zimperlich.
Was sie dabei nicht bedacht hat, war, dass ihr Chef in ihrer Freundesliste aufgeführt war.Dumm gelaufen für die Frau, denn sie verlor prompt ihren Job. Ihr Chef benutzte das gleiche Medium wie sie und teilte ihr mit, dass Sie am nächsten Tag nicht mehr zur Arbeit erscheinen brauche.
Auch andere sind schon durch das Äußern ihrer Meinung im Netz in Schwierigkeiten geraten. So wurde eine Frau in den USA aufgrund ihres Twittereintrages auf 50.000 € Schadensersatz verklagt. Diese beschwerte sich in einem Tweet über Schimmel in ihrer Wohnung und die Untätigkeit der Immobilienfirma in dieser Angelegenheit. Die Immobilienfirma klagte daraufhin gegen diese angeblich "falsche" und "verleumderische" Meldung.
Überlegt euch vorher genau welche Information ihr wann, wem und wo preisgebt, sonst können soziale Netzwerke auch schnell zum Karriere-Killer werden oder anderen Schaden nehmen.
"United Breaks Guitars"
heißt die gesungene Beschwerde, die der Country-Sänger Dave Carrol an die US-Fluglinie "United Airlines" richtet.
Wie der Titel schon zu erkennen gibt, wurde die Gitarre von Dave Caroll bei einem Flug mit der Airline beschädigt.Im Frühjahr 2008 wollte der Sänger mit seiner Band "Sons of Maxwell" auf Tour gehen. Schon beim Umsteigen in Chicago konnten die Musiker, wie auch einige andere Passagiere beobachten, wie unvorsichtig das Personal am Flughafen die Musikinstumente rumschmiss. Angekommen in Nebraska musste der Sänger leider feststellen, dass seine 3.500 $ teure und heiß geliebte Gitarre kaputt war.
Daraufhin forderte Caroll natürlich Schadensersatz, von seiner Beschwerde wollte die Fluggesellschaft aber nichts wissen.
Gefrustet von der Abfuhr veröffentlichte der Sänger erst einmal Song über die "United Airlines", den er in seinem letzten Schreiben an die Fluggesellschaft wohl auch ankündigte. Bei YouTube wurde das Video schon fast 4,5 Millionen Mal angeklickt und hat über 30.000 Bewertungen. Auch die US-Medien griffen das Thema auf und berichteten über den Song. Schließlich meldete sich auch die Fluggesellschaft bei Caroll, um ihm den Schaden zu ersetzen. Dieser lehnte jedoch dankend ab und spendete das Geld.
Der Image-Schaden bleibt wohl und Caroll hat sein Ziel auf jeden Fall erreicht. Insgesamt hat der Sänger wohl nicht nur einen, sondern 3 Songs über sein traumatisches Erlebnis mit der Fluggesellschaft geschrieben. Wir können also gespannt auf den nächsten Song warten.
So beschwert man sich heute!


